Beiträge von Armin

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    Auch davon würde ich neu die Finger lassen.

    Aller aller spätestens ab DOT2020 und/oder in 2021? sind diese abweichenden Freigaben in D eh alle ungültig wenn nicht eh schon. Und die Freigaben gelten/galten immer nur für die genannte Reifenpaar-Kombination dieses Herstellers.

    Nimm einfach zweck-geeignete Reifen/Profile in der eingetragenen Größe.

    Empfehlung z.B: VR/HR
    TKC70/Trailrider (sportliches touren incl. einfacher Schotter)
    TKC80/MT07+ (wenns gröber und haltbar sein soll)
    TW201/TW202
    K60/K60
    ..
    Gruß
    Armin

    Nein, lass es bleiben!

    Bleibe bei 3.00-21 und 120/80-18 mit der mind. Tragfähigkeit/Speedindex.
    Da darfst Du sogar unterschiedliche Hersteller mischen, da keine Reifenbindung im Schein eingetragen ist.

    Es ist nicht so, dass Du damit nur nicht mehr durch den TÜV kommst,
    sondern wird auch ab 2020 im neuen Bußgeld-Tarif bei jeder Verkehrskontrolle entsprechend kostspielig berücksichtigt. Kauf Dir für das Geld lieber gleich Reifen in der geforderten Größe.

    Gruß
    Armin

    Hallo Tom,

    ich habe sowohl Niete und Clip in Verwendung und kein Problem.

    Habe mir, weil es bei der neuen Kette dabei war und ich nichts anderes da hatte ein Schloß mit Clip "vorübergehend" auf der L montiert. Habe den Clip sogar unfachmännisch seitlich gebogen montiert statt ihn im Kettenlauf aufzuschieben. Deswegen besorgte ich mir nachträglich mehrere Nietschlösser auf Reserve und ein zusätzliches Clipschloß, welches ich sicherheitshalber mit führte.

    Irgendwann habe ich das verbaute Clipschloß schlicht vergessen! Es wurde weder im Gelände noch durch ein 13er Ritzel (mehr Drehmoment) geschont und blieb unauffällig.

    Bei den CRF250ern ist es schlicht egal was man verwendet!

    Wenn man nietet sollte man einen Reserve-Clip rumliegen haben, da bei übertriebenem Kraftaufwand und nicht ausreichendem Vormontieren der Lasche durchaus ein Nietkopf einreißen kann.

    Gruß
    Armin

    Hallo Roland,

    wir haben (vermutlich) dieses Jahr in Marisfeld miteinander gesprochen.

    Ich hatte mir Dein interessantes Cockpit und Kettenöler angeschaut und Dir für das Gelände dort ein 13er Ritzel empfohlen sowie das Thema Forum angesprochen.

    Ich finde es klasse, was Du so mit der CRF einfach alles machst!

    Gruß
    Armin


    Wilbers, und um diesen Hersteller geht es hier, hat das passende Fahrwerk.
    Höher oder tiefer. Auf das persönliche Gewicht abgestimmt. :geek:

    Sorry, wenn Du Dich angepisst fühlst!
    Aber es gibt ggf. auch andere Nutzer, die die ein oder andere analoge Randinformation zu schätzen wissen, statt eine 100% reinen Selbst-Beweihreucherung zu betreiben.

    Ich verspreche mich zu bessern und werde es mir ab jetzt 3x überlegen, ob ich hier überhaupt was posten werde. Meine Zeit kann ich nämlich auch anders Nutzen als sie für einschränkende Sichtweisen zu vergeuden!

    Bei einer Tieferlegung mittels der Umlenkung sollte zu Bedenken sein, daß sich hierbei der mögliche Federweg nicht verändert/verkürzt. Wenn man hiermit z.B. von einem höheren Mäuerchen springt, könnte der Reifen dann ggf. auf das Chassis/Moped durchschlagen!

    Eine Tieferlegung über eine passende/kürzere Feder ist ggf. zu bevorzugen.

    Gruß
    Armin

    Hallo,

    die Vorspannung ändert an der Federrate nichts. Sie ist nur für eine Höhenanpassung gut.
    Wenn die Federrate nicht einigermaßen zum Gewicht passt, sind andere (Fein-)Einstellarbeiten nahezu für die Katz.
    Da Federrate der Serie der Rally auf ca. 80kg oder gar weniger ausgelegt ist, war es essentiell diese von Dir anzupassen.

    Federrate = Grundsätzliche Gewichtsanpassung
    Federvorspannung = Höhenanpassung
    Zugstufe(Rädchen/Ventil an der Achse/Stange) = Dämpfung beim Ausfedern
    Druckstufe(Rädchen/Ventil oft an einem Ausgleichsbehälter) = Dämpfung beim Einfedern

    Regel: So weich wie möglich, so hart wie nötig.

    Gruß
    Armin

    Hallo Tom.

    Die Gabel sind bei L und Rally grundsätzlich gut.
    Einstellbar insofern, daß Federn, Öl und Ölmenge/Luftpolster variierbar sind.
    Ich würde da aber nichts machen. Manche Leute wechseln alle 20k km das Gabelöl und beugen so auch ggf. einer Undichtigkeit der Simmerringe vor.

    Das Federbein der Rally ist sehr komfortabel aber eben auch nur wenig gedämpft. Zum Reisen und touren finde ich es für den Preis sehr gut. Beim Angasen muß man halt über Druck auf die Fußrasten beim Nachfedern gelegentlich gegenhalten. Wenn die Angas-Strecken nicht zu lang sind, geht das mit Konzentration recht gut. Ansonsten sind irgendwann Fahrfehler durch Stress und Konzentrationsverlust ggf. unvermeidbar und dann gefährlich.

    Das Federbein der L (MD38) ist schlicht überdämpft. Für lange schnelle Passagen wurde es mir zu anstrengend/stressig. Habe daher mal aus Neugierde in ein Öhlins (MD38 mit ABE) investiert. Das kostet zwar einiges, ist aber kpl. überhol- und einstellbar. Es lohnt sich auf jeden Fall wenn man das Moped längerfristig behalten will. Eine Einstellung/Befähigung eines Federbeins wirkt sich natürlich auch auf die Gabel aus. So kann man mit wenigen 1-3 Kicks zusätzlich die Zugstufe herausdrehen, wodurch z.B. das HR satter aufliegt und gar nicht mehr stempelt. Das macht sicherer, schneller und den Reifen schont es auch. Die Druckstufe habe ich auch nur wenige Klicks zusätzlich herausgedreht zwecks Komfort. Sportlich und Komfort geht sehr Wohl gleichzeitig mit einem guten/teuren/sensiblen Federbein. Gute Reifen und ein gutes Federbein. Mehr brauchst Du nicht, um lange entspannt und auch schnell sicher sein zu können. Damit ist die L ein ausgezeichnetes und immer noch günstiges Moped. Fahrwerkstechnisch besser als alles was Du serienmäßig unter 10k € kaufen kannst .. . Dein Popo wird es Dir auf Buckelpisten auch sehr danken. :mrgreen:

    Aber nichts desto drotz bin ich auch über 20k km mit dem Orginal gefahren und lebe immer noch. Wenn ein Federbein nicht mehr funktional erscheint, kann es ggf. auch nur verspannt sein. Also mal die Befestigungsschrauben lösen einfedern/ausfedern und wieder festziehen.

    Sehr empfehlen kann ich das Handbuch "Motorradfahrwerke einstellen, optimieren, reparieren" aus dem HEEL-Verlag ISBN-978-3-86852-383-6 für wenig Geld. Auch wenn man gar nichts selber schrauben möchte, aber wissen..

    Gruß
    Armin

    TKC70 3.00-21 (+TrailRider120/80-18)

    Da die CRF250Rally spätestens zum nächsten TÜV nicht mehr mit dem 90/90-21 TrailRider ohne Eintragung fahren darf, wurde heute der TKC70 in 3.00-21 mit 5mm/1,8bar aufgezogen und bei 150km am Stück getestet.

    Er ist vom Start weg sehr vertrauenswürdig und klebet gefühlt auf der Straße, ist aber Anfangs recht teigig in schnellen Wechselkurven. Dadurch wirkt er zunächst weniger sportlich/präzise und braucht einen gößeren Kurvenradius. Mit zunehmender Laufleistung (oder warm gefahren?) nimmt die Teigigkeit bis zur Bedeutungslosigkeit ab. Verantwortlich hierfür sind vermutlich die vielen kleinen Stege der Anspritzpunkte im Neuzustand. Er ist glücklicherweise nicht wie von mir ursprünglich befürchtet kippelig gegenüber dem 90er, obwohl er ja schließlich etwas schmäler ist.

    Grundsätzlich bringt er eine "stoische Ruhe" in das VR/Moped. Ob bei böhigem Seitenwind, Kurven oder Bergabstrecken. Hierdurch sind hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten und langes entspanntes Touren möglich, was als sehr angenehm empfunden wird.

    Profilbedingt verlängert sich der Bremsweg trocken im ABS-Regelbereich ggf. minimal gegenüber dem TR.
    Dafür wird das Fahren auch auf groben/verschmutzten Straßen geschmeidiger, ruhiger/stoischer, zielsicherer und eben oft auch schneller - da nun manches in einem höheren Gang gefahren werden kann. Spurrillen beeindrucken ihn nicht, er nimmt sie nur wahr wenn sie von der aller übelsten Sorte sind.

    Nur im Regen unter ordentlich Gas aus ansteigenden Kehren heraus hat zwei Mal irgendwas gezuckt.
    Das verbuche ich aber ggf. auf Öl-Flecken oder den nicht angeschmirgelten Trennmittel-Kanten vom HR.

    In Summe kann ich die Kombi also sehr empfehlen, wenn vorzugsweise zügig getourt werden soll.
    Aber auch in mittelschwerem Gelände geht da einigermaßen trocken sicher einiges. Zumal der TR in 120/80-18 auch durchaus Vortrieb mittels grobe Flanken aufweisen kann, die sonst nur bei maximaler Schräglage registrierbar sind.

    Gruß
    Armin

    Entsprechende Stiefeln haben eine breite und relativ stabile Nahtkante zur Sohle. Mit dieser kann der Schalthebel ebenso hochgeschaltet werden. Wer die orginalen stirnseitig gummierten Schalthebel verwendet, zerkratzt sich dabei auch nicht nennenswert das Leder. Für meinen relativ geringen Geländeanteil in welchem ich entsprechende Stiefel verwende, stelle ich mir nicht zwangsläufig immer den Schalthebel neu ein.

    Wer mal einen Steilhang nicht ganz schafft, weiß den Schienbeinschutz solcher Stiefel schnell zu schätzen, wenn ihm die Karre die Bärentatzen über selbiges zieht.

    Wer sich in grob felsigen Trailpassagen die Fußzehen nicht brechen will, weiß auch die Sicherheitsschuh ähnliche Konstruktion zu schätzen.

    In 95% fahre ich persönlich aber auf Straßen/Wegen mit einfacheren Stiefeln mit aber möglichst groben Profil, damit ich mich bei schnellen Stops im unebenen Schotter/Rollsplitt nicht gleich lang mache.

    Gruß
    Armin

    Hallo, mein Name ist Armin.

    Manche kennen mich ggf. schon aus dem honda-board unter nimra, oder aus dem nx650 unter Armin.
    Fahre unter anderem die 2013er-L und die 2017er-Rally überwiegend im Nahbereich Odenwald/Spessart.
    Die L durfte auch schon mehrfach mit nach Italien und auch mal nach Frankreich oder Marisfeld.
    Der Avatar zeigt 2016 die L im Tal der Wasserfälle bei Brenta. Quasi bei Noggi's Hütte ums Eck. :mrgreen:

    Gruß
    Armin