Beiträge von Sushi

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    Das mit dem Yaris ist dann schade, den kenne ich aber nicht so gut. Unser jetziger Toyota Hybrid läuft super sparsam und hat auf 200Tkm(!) bis auf Bremse nix gehabt! Gar nix, keine Wasserpumpe, Zahnriemen, Querlenker, Zündspule, Klimakompressor...einfach nix. Wir hatten auch schon den Vorgänger, der hat sich leider durch einen Unfall zerlegt. Ich kauf nix anderes mehr. Meine Prios liegen hier aber auch nicht auf Dingen wie Optik oder Haptik, dass können andere besser, die Kiste muss funktionieren. Bin jetzt schon seit einiger Zeit nur noch japanisch unterwegs. Bei den Autos hab ich einiges durch und nun bin ich den Östereichern bei den Mopeds auch untreu geworden :).

    Also dein TDI war definitiv langsamer. Suche dir einfach die technischen Daten heraus. Warum kommt er dir so schnell vor? Der TDI "vermittelt" dir durch seinen Drehmomentberg + die Lautstärke dieses Gefühl. In Wirklichkeit ist dein PumpeDüse eher nicht so schnell 11-13 Sek. auf Hundert würde ich tippen.
    Danach kommt auch nicht viel, dass ist der entscheidende Unterschied zu Commonrail. Wenn du drauf achtest fällt auf, dass du auch nur ein sehr schmales Drehzahlband hast --> viel Schalten. Ich würde einen alten TDI auch nicht gerade als drehzahlfreudig einstufen. Gilt meiner persönlichen Meinung nach aber auch für die meisten Turbomotoren.

    Mein Eindruck:
    "Drehzahlmotoren" werden immer weniger. Ist aber auch von der Kundschaft so gewünscht. Gefühlt konnte man in den 90er und 2000er fast jeden Japaner vom Kleinwagen bis zum SUV ohne Schmerzen in Regionen von über 6000min-1 bringen und man hatte das Gefühl der Motor will es :) . Dafür lagen bei 130 auf der Bahn aber auch schon 4000min-1 an. Heute kaum noch zu finden.
    Dafür sind die Autos heute deutlich größer, innen leider oft nicht. Du hast alles möglich an Helfern an Bord. Die Strukturen sind andere und viel sicherer. Die Autos sind leiser durch mehr Dämmung. Aber sie sind auch deutlich teurer geworden.

    Für Schub und günstigen Verbrauch würde ich mir mal den 2.0 Hybrid von Toyota anschauen, wenn du schon bei den Japanern bist :).

    Ich hatte vor einiger Zeit auch ein wenig rumgelesen und es gibt da wirklich einen bunten Mix an Meinungen. Hier jetzt meine :D .

    Normales Kettenfett nehme ich nicht mehr, wenn die Kette sauber(!) ist mache ich Drylube drauf. Danach gibts je nach Tour immer Getriebeöl mit dem Pinsel. Abgefüllt in ein Marmeladenglas (oben mit Loch, so kann der Pinsel drin bleiben). Das lässt sich gut auftragen und scheint gut zu funktionieren.

    Rost:
    Meine Kette war nach diversen mehrstündigen Wasseraufenthalten (nicht Regen sondern Motorrad im Wasser) auch schon völlig rostig. Gereinigt mit Lampenöl danach schön geölt und gefettet ist sie immer noch drauf (12000Km).


    Sushi

    Vom Pickup hab ich auch schon geträumt (Hilux im Bekanntenkreis) aber ich kann nur bestätigen du kriegst die Kiste schwer drauf und wenn dann am besten SingleCab. Parplatzsuche, Spritverbrauch, Fahrkomfort... Ich habs gelassen.

    Ich hab zwei Varianten im Auge.

    "Multifunktionsanhänger"

    Müsste taugen für Haus&Garten, Camping evtl. Dachzeltmontage, Mopedtransport
    Leider habe ich da auch noch nicht das perfekte gefunden durch den Mopedtransport müsste man auch min. 2,30m länge haben eher 2,50m. Wenn einer einen Tipp hat, her damit.

    Kofferanhänger

    Am liebsten nicht so hoch max. 2m da wirds schon schwierig. Perfekt wäre vorne angeschrägt, ich hab kein wahnsinniges Zugfahrezug. Möglichst leicht. Wenn er bisl stabiler ist würde ich auch gerne ne Liegefläche/Klappbetten einbauen. Die Idee finde ich auch super!

    Sowas wäre mein Traum:
    https://www.anhaenger-engelhard.de/anhaenger/camping-und-freizeit.php

    Der Multikoffer...

    Aber ob die was taugen???

    Kitt

    Schönes Thema, ich bin nur in Deutschland unterwegs aber gute 80% Offroad und auch mal 11h im Sattel. Die Geschichte mit dem ADAC finde ich jetzt auch nicht sooo abwegig. Die viele dürfte es reichen. Wobei ich nur den Schutzbrief der Versicherung habe und kein ADAC Mitglied bin.

    Ich bin ein Freund von Minimumequipment und habe folgendes immer dabei:

    Das original Bordwerkzeug + T-Griff für die Verkleidungsteile (Rally)
    Panzertape - ca. 1-1,5m
    Kabelstrapse
    Multitool aus dem Baumarkt.

    Ich habe mir überlegt was kann passieren (Ich lege mich ja ab und an)

    - Reifenschaden:
    Auch mit plattem Reifen kann man im Notfall noch bis ins nächst Dorf oder Städchen fahren. Wir hatten das jetzt zweimal. Ich behaupte zur Not geht da auch über 50km. Die Geschwindigkeit ist natürlich arg begrenzt.

    - Kupplungshebel/Bremshebel verbogen/bricht
    Man kann zur Not ohne fahren, wenn die Kiste rollt passt es. Ansonsten wird so gut es geht zurück gebogen

    - Verkleidungen & Co... kriegt man zur Not abgebrochen oder wird mit Kabelbindern/Tape zusammen geflickt.

    Im tiefsten Georgien würde ich natürlich alles zum Reifen flicken mitnehmen, man sollte in der Pampa aber dann auch immer bedenken das man auch alle Ersatzteile dabei haben muss.

    Mir gefällt folgendes:

    https://www.adventurespec.com/shop/category/…d-accessories-5

    Da finde ich einige nützliche Dinge die ich aber hauptsächlich für die Werkstatt brauche.

    Hätte nicht gedacht, dass den AX41 schon jemand auf der CRF hat :). Das sind genau die beiden die ich auch auf dem Zettel habe. Der TW301/302 habe ich jetzt ca. 6500Km gefahren und fand ihn super. Er hat im Schlamm natürlich Grenzen aber sonst fand ich ihn top. Den AX41 würde ich aber auch testen. Der schaut für mich sehr nach Anakee Wild aus und würde mir auch schon empfohlen. Ich werde vermutlich das bessere Angebot von beiden nehmen.

    Es ist wieder so weit, mindestens einmal im Jahr mache ich eine Tour nach Mecklenburg. In diesem Jahr hat es bis in den August gedauert die Tour in Angriff zu nehmen. Das liegt hauptsächlich an der Arbeits & Urlaubsplanung ist aber auch meinem Bedürfnis nach gutem Wetter geschuldet. Ich fahre die Tour immer allein und da ich ausreichend Erfahrung mit dem nassen Element und der CRF gemacht habe mag ich es gern trocken und 15°C dürfen es auch sein. In der Pampa ist es halt schlecht mit Freunden und Verwandten die eben vorbei kommen um einen aus dem Schlamm zuziehen. Mein alter Herr hat da so seine Erfahrungen mit mir gemacht . Dazu kommt ich brauche bei gutem Wetter fast 10h, dabei ist dann eine größere Pause von 30-60Min. Bei Matsch und Schlamm brauche ich dann vermutlich ein paar Minuten länger.
    Ich Starte direkt an der Nordsee nähe Bremerhaven, dann geht es quer durch das Cuxland über die Oste im weiten Bogen unter Hamburg durch, dann ab in die Heide Richtung Elbe und wenn ich die erreicht habe ins gelobte Land. Hier halte ich grob Kurs Ludwigslust, am Schweriner See vorbei und dann Richtung Nord/Ost bis zum Horizont. Die Tour an sich, also die Navigation ist komplett durchgeplant. Alles Wichtige ist eingetragen von den Tankstopps bis zu kleinen Besonderheiten neben der Strecke. Die Planung an sich macht mir viel Spass und ist eine schöne Beschäftigung für den Winter. Wenn es Änderungen gibt oder ich noch etwas umbauen möchte wird das gleich nach der Tour erledigt, man wird ja nicht jünger. Geplant wird mit Basecamp was ich mittlerweile auch empfehlen kann aber am Anfang habe ich es gehasst. Ich hatte vorher drei andere Programme für die Planung die mittlerweile leider alle eingestellt sind. Warum ich die Tour so genau plane hat hauptsächlich den Grund das ich eigentlich nur eins machen möchte und das ist fahren, fahren, fahren.
    Die Vorbereitung war für die Tour überschaubar aber ich bin trotzdem erst einen Abend vorher dazu gekommen. Naja kurzer Blick auf die Etappen, Strecken versendet. Handy für die Navigation vorbereitet und Zweithandy auch noch einmal geladen. Ich nehme eigentlich nichts mit, dieses Mal kann ich sogar auf den Rucksack verzichten, super. Noch eben Kettenpflege, denn die wird wieder leiden müssen. Die Trinkflaschen gefüllt und ab ins Bett. Morgens lief es dann eher so lala. Viel zu spät losgekommen und tanken muss ich auch noch. Ja Ja Vorbereitung ist…
    Nach dem Start habe ich dann entschieden für die ersten 40Km eine schnellere Strecke über eine Landstraße zu nehmen. Lief eigentlich auch ganz gut bis ich feststellen musste, dass ich beim checken der Strecke einen Wegpunkt neben die Track gesetzt hatte, super. Naja von der gesparten halben Stunde konnte ich gleich 15Min. wieder drauf schlagen. Ich liebe sowas, gerade los und schon ein „Navigationsfehler“. Aber irgendwas ist ja immer also rauf auf die Offroadroute und Richtung Oste ein bisschen fliegen lassen. Die ersten 3h ist es quasi Heimrennstrecke die fahre ich öfter. Flaches Land über Schotter, Wald und Wirtschaftswege Richtung Heide. An der A1 vorbei über eine alte Moorbahnstrecke rein ins Heidschnuckenparadies. Leider ist die Heide kein Endurfahrerparadies es gibt unzählige Naturschutzgebiete durch die man legal einfach nicht fahren kann. So macht die Heide eigentlich fast den gesamten Straßenanteil auf der Tour aus. Aber man ist dadurch auch zügig wieder raus und Richtung Lüneburg geht es dann schon wieder auf schönen Sand und Waldwegen vorwärts. Angemerkt sei noch das ich jeden Hügel hier genieße, bei uns in der Tiefebene ist die größte Erhebung ja der Deich, da kommt bei jeder kleinsten Erhebung schon richtig Freude auf. Je weiter man Richtung Elber fährt umso sandiger wird es schon und hatte ich schon erwähnt dass die Temperatur im Schatten 32°C beträgt. Wenn man dann so an der Elbe steht und auf die Fähre wartet möchte man den Kapitän eigentlich fragen ob er nur das Moped mitnimmt. Ich wäre liebend gerne rüber geschwommen. Aber bei 2,50 Euro sind nicht so viele Extrawünsche drin. Auf der anderen Seite angekommen ist man dann endlich da, im „Endurowunderland“. Am Anfang noch mit einer gewissen Struktur aber dann fährt man irgendwann ewig ohne auch nur ein Haus zusehen. Sandpisten die scheinbar offizielle Straßen sind und in Orte führen in denen es irgendwie aussieht als wäre die Zeit stehen geblieben. Wunderschöne Alleen mit Kopfsteinpflaster und Backsteinhäusern. Gutshäuser von „in der Sanierung“ bis Luxushotel. Dazu kommen die vielen großen und kleinen Badeseen links und rechts der Strecke. Wobei mir die Sandpisten auch hier und da zu schaffen machen. Meine Reifen (TW301/TW302) sind eigentlich dafür nicht mehr tauglich aber so lange man in Schwung bleibt geht es. Ich mache für die Tour zwei Tankstopps, nicht das die CRF säuft aber ich muss auch ordentlich Flüssigkeit nachschütten. In der Nähe von Ludwigslust habe ich dann noch eine geführte Tour getroffen und kurz „Hallo“ gesagt, zumal 2 Rallys mitgefahren sind. Die Jung und Mädels werden Abends sicher gut aussehen, hinten in der Gruppe zufahren ist jetzt nicht ganz staubfrei.
    Da die Verwandtschaft in der Nähe wohnt bzw. ich die Strecke auch so geplant habe gab es den obligatorischen Spontanbesuch bei Kaffee und Keksen. Für die Pferdeliebhaber, besucht Redefin, es lohnt sich, auch wenn dieses Jahr keine Hengstparade ist. Das Gestüt (hat Gästezimmer) ist wunderschön und auch der Rest vom Dorf hat Charme. Nach ein wenig Erfrischung geht’s weiter. Ich halte grob Kurs Schwerin und genieße die Landschaft. Auf vielen Feldern steht das Getreide noch und schimmert golden in der Sommersonne. In Zeiten von immer mehr Monomaiskulturen ein schöner Anblick. Ich sehe einige Landwirte bei der Arbeit, die die mir entgegen kommen grüßen freundlich zurück wenn ich die Hand hebe. Was noch auffällt sind die viel größeren Maschinen die hier bewegt werden, Trecker oder Mähdrescher sind meistens auf Ketten unterwegs und nicht auf Rädern, wirklich beeindruckend. Witziger weise sieht man aber auch viel Ostalgie, von Zetor , Barkas, W50, Multicar über LO ist alles auf den Straßen abseits der Tousimusrouten unterwegs. In Crivitz endecke ich noch einen Campingparkplatz direkt am See aber mitten im Ort. Nur ein kleines Schild und die anwesenden 2 Camper machen ersichtlich, dass man hier auch über Nacht stehen darf. Ich düse weiter Richtung Küste und sehe rechts und links die dunklen Wolken aufziehen. Die angesagten Sommergewitter finden aber ohne mich statt. Auf dem Weg zu meiner Abkühlung statte ich noch einem kleinen „Alternativenstellplatz“ einen Besuch ab. Der Platz ist nicht groß aber direkt am Meer. Es stehen 3 – 4 Wohnmobile da und auch die etwas hochpreisigere Van Fraktion aus Californien ist vertreten aber mein kleiner Rundgang hat ein anderes Ziel. Die Mehrheit hier sind selbst ausgebaute Postautos, Lieferwagen aller Hersteller, diverse Hochdachkombis, einfache Autos mit Dachzelten und auch die 4x4 Fraktion ist von klein bis groß vertreten. Super, da kommt schon Sehnsucht nach einem Fernreisevehikel auf. Aber jetzt brauche ich erstmal meine verdiente Abkühlung, nach 400 Kilometern und ca. 8,5h reine Fahrzeit geht es direkt ins Meer. Was natürlich Quatsch ist auch wenn es ein geiles Ende wäre, denn wenn ich im Meer war will ich die Klamotten der Tour auf keinen Fall mehr anziehen. Ich hab die Mühle abgestellt mich aus den Klamotten gepellt mir Badehose und T-Shirt angezogen und bin mit der Family zum Strand geradelt. Der Moment wenn man dann in der Abendsonne, nach so einer Tour am weißen Sandstrand in die Ostsee springt. Unbezahlbar!

    Das schönste aber ist, ich muss auch wieder zurück :).

    1000Km = 184,85,- brutto


    6000Km Jahresinspektion - 369,- netto
    + Reifenmontage vo/hi
    + Feder Hi (HyperPro) wechseln
    + Bremsflüssigkeit ???
    + Ölwechsel
    + Kette einstellen
    +Lenker eintragen (Abrechnung extra)

    +Eintragung 40,- netto
    +Öl/Filter/Dichtung/Kleinzeug 55,- netto
    +Bremsflüssigkeit 10,- netto
    +Entsorgung Reifen 10,- netto

    ca. 440,- netto / 565 brutto

    Habe ich letztes Jahr machen lassen und bin fast vom Glauben abgefallen :( . Naja ich denke dieses Jahr mache ich den Rest dann auch selbst.

    Mein Anzug:

    Helm: 2 x ONeal (1x mit Brille einmal mit Visier)

    Die Helme schneiden gut ab uns sind nicht teuer.
    Test:
    https://www.oneal.eu/de/sierra-helm…PyHHb192ePX9i_E

    Jacke:
    Habe ich auch von Revit. Als unterste Schicht trage ich immer Lauf/Sportshirts. Wenn es kalt ist in Lang. Alles andere klebt wenn man bisl mehr arbeiten muss und trocknet laaangsam. Dazu evtl. einen Windstopper.

    Hose:

    Warm: Klim Dakar
    Kalt: ONeal Baja

    Die Klimhose ist echt robust der Stoff übersteht auch locker mal eine Brombeerhecke. Dazu sehr Luftig. Die Oneal ist auch robust aber schön dicht und hat einen hohen Bund. Trage ich bei Temperaturen um die 10°C.

    Unterhose:
    Ich trage egal wie warm es ist eine Laufhose unter den Klamotten. Habe die Knieschoner direkt am Bein und wenn man länger fährt kann es echt unangenehm werden.

    Protektorenshorts:
    Acerbis Freemoto 2.0

    Knieschoner:
    LEAT Hybrid 3DF

    Ich habe echt viele ausprobiert aber die tragen sich gut und schützen das Knie auch von der Seite (gepolstert).

    Stiefel:
    ONeal RMX

    Handschuhe:
    Held Hamada (gibts in rot/weiß/blau)