Beiträge von rallyMichl

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    Ich würde den Sicherungsring in der anderen Richtung leicht verbiegen, so in Helix- bzw. Schrauben-Form.
    Dann verkeilt er sich etwas und kann nicht klappern.

    Btw. mein Sicherungsring rostet. Toll an einer rostfreien Abgasanlage. :roll: Bestelle demnächst mal einen rostfreien.


    Die Schraube am Schwingarm ging nur noch mit brachialer Gewalt raus. Das Ganze hatte so stark gefressen, dass man die Schwinge praktisch gar nicht mehr bewegen konnte. Die Schraube ist hin, die Achse unbrauchbar und die Lager sowieso. Hier in Südamerika gibt es schon alles irgendwie, aber die Lieferzeiten sind eben nicht vergleichbar - Express Lieferung scheint es auch nicht zu geben?
    Irgendwie zusammendödeln würde schon gehen, aber dauerhaft ist das keine Lösung. Das ist hier kein Europa mit Tankstellen und Kaffeestübchen alle paar Kilometer. In der Altiplano steht man ganz schnell mal auf 4500m, hat keine richtige Straße mehr und die nächste "Zivilisation" ist 200km entfernt.
    Daher muss das schon vernünftig gerichtet sein - immerhin müssen die Mopeds noch bis Kolumbien durchhalten.

    Habe Tobis Bilder des Tages einer leider verletzten Miriam und einer zerstörten CRF auf Facebook gesehen. Damit, dass einem bei fast hundert Sachen auf dem Highway noch einer hinten drauffährt, rechnet man eher weniger. Für die Schwere des Unfalls scheint es noch recht glimpflich ausgegangen zu sein.
    Auf jeden Fall wünsche ich ihr eine gute Genesung.


    Hi,

    ich hab dort bestellt und ein falsches Kettenrad bekommen.
    Hab dann mit denen Kontakt aufgenommen, ihnen die richtigen Maße geschickt und sie fanden dann ein passendes Kettenrad, jedoch mit Senkkopfschrauben.
    Im Endeffekt tauschten sie es um und ich bestellte passende Schrauben dazu.
    Darum würde ich eventuell vor dem Bestellen nachfragen ob das angepasst wurde.

    fg,
    Stefan

    Aufpassen, die Senkkopfschrauben der Offroadmodelle sind meist M8, zumindest an den 250er CRFL sind aber M10 wie bei den Straßenmotorrädern verbaut.

    Edit: Beim Hersteller Esjot zeigt die Zeichnung M8 Senkkopf für die 300er.
    Bei crfsonly steht auch, dass die 300er da eigene Dimensionen hat.
    Heißt für die ursprüngliche Frage, nein, ein 250er Kettenkit passt nicht.

    Skizze der Seitenwangen.

    In der einen Seitenwange alle Bohrungen als Sacklöcher, bei 1cm Materialstärke habe ich die ca. 7mm tief ausgeführt. Die Wellen und Umlenkungen ragen dort so ~5mm hinein.

    Auf der anderen Seite (die mit den Drehknöpfen) natürlich die 8er Bohrungen für die Wellen durchgehend, die Aufnahmen der Umlenkrollen wieder als Sacklöcher.

    Die Bohrungen entsprechend aufweiten, so dass die Umlenkrollen und Wellen sich leicht drehen können.
    Also lieber 16,5 oder 17mm und 8,1-8,2mm.

    Die Anlaufscheiben (seitlichen Führungsscheiben) habe ich mit ~50mm Durchmesser gefertigt (Lochsäge auf Akkuschrauber).

    Also ich bin zufrieden mit der Bremse an der Rally, mit Serienbelägen.
    Supermoto auf der Kartstrecke ist natürlich 'ne eigene Hausnummer, aber alles andere ist einwandfrei auch bei schneller Gangart und Geschichten wie Trailbraking in die Kurve rein.

    Bremse immer mit zwei Fingern. Ich mag aber auch Bremsen, die man über die Hebelkraft dosiert, weniger über den Weg, das braucht mehr Kraft, ist imho aber besser dosierbar.

    Ja, fest anschrauben ist kontraproduktiv, am MTB wie am Motorrad.
    Talkum in den Reifen, damit der Schlauch nicht am Reifen klebt und Ventil lose lassen, damit man an der Stellung sieht, dass sich hier was verdreht hat und auch damit der Schlauch etwas später einreisst.

    MD44 Rally 423mm Federbein wie CRF300L/Rally
    MD44 L 395mm Federbein wie MD38


    Servus Tobi,

    die Lager bekommst Du sicher dort auch und die Achse kannst Dir doch vom Dorfschmied drehen lassen. Sicher ist eh "nur" das Gewinde verreckt? Du hast ja ein Muster von der anderen, sollte doch möglich sein? Hab auch schon bei ner Schlosserei im Senegal und Marokko Teile dengeln lassen. Mehr, oder weniger brauchbar :lol: , aber es ging zumindest weiter und finanziell eher ein geringer Aufwand. Von Südamerika hab ich natürlich überhaupt keinen Plan, aber so ne Achse ist ja nicht so kompliziert. Nur so eine Idee, damit man nicht tagelang auf Teile wartet, die dann doch zu spät kommen ...

    Langfristig sollte so eine Achse auf der Nadellager laufen schon entsprechend rund, glatt und gehärtet sein. Das bekommt der Dorfschmied nicht hin. Außer er hat eine Schleifmaschine und kann härten. ;)
    Kurzfristig, ja, da geht vieles, z.B. auch eine Messing-/Bronzebuchse und eine gedrehte Baustahlachse.

    Btw. auf der Achse ist kein Gewinde, das sitzt auf der Schraube, die durch die Achse geht.

    Weitere Erfahrung damit, auf Schotter und auch im leichten Schlamm ist die Traktion wirklich sehr gut.

    Auf nassem Asphalt kündigt der Reifen im kalten Zustand frühzeitig an, dass das Gripniveau noch nicht toll ist.
    Im warmen Zustand ist der Grip einwandfrei.
    Klare Empfehlung.

    Die spitze Kontur des Hinterreifens legt sich mit der Zeit und das Umlegen in die Kurve wird weniger kippend.

    Aufgefallen ist noch, dass der Vorderreifen hoppelt, wenn der Druck zu hoch ist und die Gabel, wie meine, schlecht anspricht.
    Kenne ich auch vom Mountainbiken, von recht voluminösen Reifen mit wenig Eigendämpfung/dünnen Seitenwänden. Bin jetzt mit kleinem Wochenendgepäck mit 1,5bar vorne und 1,7 hinten gefahren, einwandfrei.


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    Ungarn war wieder Hammer!

    Dein Bild erinnert mich an ein Gespräch nach der Blue Day Rally am Samstag.
    "Bist du auch im Schlamm stecken geblieben?"
    "Welcher Schlamm?"
    "Bei den Funkmasten."
    "Da war kein Schlamm."
    "Doch, nach dem starken Regen schon."
    "Welcher Regen?"
    "Wann bist du da durch gekommen? Wieviele Etappen bist du gefahren?"
    "Alle vier!?"
    :lol:

    Benötigtes Werkzeug:

    • Außengewindeschneider M8 (oder Drehknopf mit Madenschraubenklemmung oder ähnlichem)
    • Innengewindeschneider M4 (oder selbstschneidende Schrauben für die Verbindung Seitenwangen zu Blech)
    • Bohrmaschine/Akkuschrauber
    • scharfe Bohrer

      • 3,2mm für M4 Gewinde in den Seitenwangen (falls verwendet)
      • 4,5mm für die Schraublöcher im Blech
      • 8mm (Lenkerhalterung und Lagerpunkte Wellen)
    • irgendwas um halbwegs runde, richtig positionierte 16,X mm Sacklöcher in die Seitenwangen zu bringen als Lagerpunkte für die Umlenkungen
    • Abkantbank um das Blech passend zu formen (oder nen Mechanikerkumpel ;) )
    • eine Möglichkeit die Nut für die Sicherungsringe zu stechen oder eine andere Möglichkeit die Welle zu fixieren (Starlock Ringe, Stellringe etc)
    • Kreissäge, Schlagschere, Flex, whatever, um die Bleche und die Scheibe zuzuschneiden
    • Feile(n)
    • Nietzange, falls Verstärkung aufgenietet wird (kann man auch kleben oder schrauben)
    • Metallsäge oder ähnliches für Rohre etc.

    Material:

    • Alublech 0,8mm oder stärker ( je dicker desto dööfer zu biegen ;) ), also bis 1,5mm
    • Acrylglas/Polycarbonat 3-5mm
    • Kunststoff für die Seitenwangen (!! bei PVC aufpassen, dass Erhitzen beim Sägen etc. giftige Dämpfe freisetzt !!)
    • Drehknöpfe (Hornbach hatte die mit M8 Innengewinde)
    • 4 Stk Beilagscheibe 8,4*20mm
    • 9-10Stk M4x10-12mm Schrauben (Verbindung Blech zu Seitenwangen)
    • gleiche Zahl Federringe (das Drehmoment auf den M4 ist evtl. nicht hoch genug [weil in Kunststoff geschraubt]um sie dauerhaft zu sichern und Schraubensicherungskleber ist oft unverträglich mit Kunststoffen)
    • 8mm Alu Rundmaterial (voll), hier wurde eloxiertes verwendet
    • 16mm Alurohr, ist hier ebenfalls eloxiert
    • 2 Stk Sicherungsring außen, für 8mm Wellen
    • 2 Stk Mutter M8
    • 2 Stk Schraubrohrschelle 28mm (Halterung)
    • 2 Stk Schrauben M8*20mm oder länger (Halterung)
    • Blindnieten
    • ein wenig Schmierfett
    • Schraubensicherungskleber für die Drehknöpfe und Konterschrauben (für paranoide Einzylinderfahrer)
    • Kleinmaterial für Befestigung Deckel
    • Dichtband/Klebefilz für Abdichtung/Entklapperung Deckel zu Gehäuse

    Stelle die Woche mal Maße/Zeichnungen ein zum Nachbau.
    Musste übrigens einmal Roadbook wechseln unterwegs, scheint aber normal zu sein, weil hier extra ein Parkplatz als Wechselpunkt ausgewiesen wurde.
    Waren immerhin gesamt 280km und in den Ortschaften manchmal seeeehr viele Wegpunkte.

    Was gefallen hat an meiner Umsetzung:
    - sieht professionell aus
    - hielt einwandfrei durch
    - klappert nicht, wenn Roadbook eingelegt und nur minimal ohne

    Negativpunkte
    - rollt bei starken Vibrationen (schnelle Straßenfahrt) langsam von selbst weiter
    - nur Bastelglas (Polystyrol) im Baumarkt bekommen, das lässt sich leicht ohne Ausreißen sägen, ist aber kratzempfindlich; echtes Plexi ist da am härtesten, Makrolon/Lexan/Polycarbonat bricht dafür deutlich später, weshalb es im Automobilrennsport für Heck und Seitenscheiben eingesetzt wird/werden darf; außerdem ist Polycarbonat das hitzebeständigste, Polystyrol könnte sich im Sommer schon wellen oder blind werden
    - ist nicht 100% wasserdicht aber nennen wir ihn spritzwassergeschützt
    - Lagerpunkte für Umlenkungen sind nicht alle auf der gleichen Höhe (ABER, die eine hing rechts nach unten, die andere links) evtl hat das sogar dafür gesorgt, dass das Papierband immer sauber gerade aufwickelt)
    - die seitlichen Anlaufscheiben für das Papier muss ich auf der unteren Welle noch etwas kleiner machen, die verklemmen sich manchmal mit der Umlenkung
    - Kanten zwar entgratet aber etwas zu scharf für den Gummimantel der Bremsleitung

    Also eigentlich nur Punkte aus der Umsetzung, konzeptionell funktioniert das 1a.
    So, stolz drauf, Punkt. :D

    Bringe den morgen mal meinem Kollegen mit, der mir die Seitenwangen so schnell geschnitzt hat, der soll auch aehen was rauskam.

    Übrigens, trocknet der Metallschutzlack nicht schnell genug und ist gerade der Partner nicht zuhause, kann man das lackierte Teil zum Aushärten auch mal drei Stunden bei 50° in den Ofen packen. :lol:
    Uuuund das rote Gummiband war aus dem Fahrradzubehör, ein Haltegummi für eine Lenkerlampe.

    Ja der Nachteil der einknöpfbaren Membran, wie bei mir, ist vor allem,
    wenn dich der Regen überrascht, darfst du dich nackich machen um alles drunterzuziehen.
    Dafür ist das Zeug ohne Regenschutz schon echt luftig im Sommer.

    Für längere Touren würde ich schon auch eher einen Regenüberzieher einpacken.
    Wenn es kälter wird ziehe ich die Membranjacke auch gerne als Windbreaker drunter.