Beiträge von rallyMichl

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    So, warte gerade auf meine gebratene Ente mit Thüringer Klößen, ich bin sauhungrig.

    Tipp, wenn ihr sowas fahrt, Trinkrucksack ist Pflicht. Und bastelt euch besser einen Roadbookhalter aus Frischhaltedosen, wie es einige andere gemacht habe.
    Und setzt euch mit dem Lesen von Karten und der Bedienung eures offroadtauglichen Navis auseinander.
    Und verfahrt euch frühs nicht schon auf dem Weg zum Start. :oops: Ankunftszeit nicht eingehalten, gibt Strafpunkte pro Minute.

    Es war anspruchsvoll, wie ihr schon ahnen werdet.
    Mehrere Etappen Roadbook Navigation, hier ist ein Tripmaster Pflicht, mindestens als App auf dem Smartphone.
    Es gab Wertungsprüfungen, so im Sinne von Gymkhana light, also kreativer Hütchenslalom. Vier an der Zahl.
    Es gab viele Durchfahrtskontrollen im Stile von schreibt den ersten Buchstaben der 1. Zeile, der Rückseite des Ortsschildes am Ortseingang von Schleusingersmühle auf, damit überprüft werden kann, ob ihr den Ort auf der vorgegebenen Route angefahren habt.
    Durchfahrtskontrollen mit "Personal", sowie Zeitkontrollen nach jeder Etappe gab es natürlich ebenso.
    Denn wer die vorgegeben Zeit nicht einhält sammelt Strafpunkte.

    Es gab eine Navi-Etappe, hier musste man gegebene Koordinaten schnellstmöglich anfahren.

    Und eine Etappe, die einigen Kopfzerbrechen bereitete, hier waren nur Ortsnamen gegeben, tlw. mit zusätzlicher Beschränkung, z.B. von Südosten anfahren.
    Hier war angedacht, nach Karte zu fahren.

    Das ganze auf phänomenalen Strecken, sowohl onroad als auch offroad.
    Offroad war echt anspruchsvolles Zeug dabei, da muss man schonmal mit reichlich Gas und Schwung einen brutal ausgewaschenen Anstieg hoch. Offroad hatte ich oft die Befürchtung einen Platten zu fahren.

    Onroad hatte ich nur Angst auf einer sehr speziellen Straße die tausendfach geflickt, mit Bitumen ausgebessert und mit so schlechtem Asphalt geteert ist, dass es überall den Bitumen nach oben drückt, die vielen engen eigentlich sehr geilen Kurven machen die Sache nicht besser. Vor diesem Abschnitt hatten im Nassen alle Respekt.

    So, Ente ist verzehrt.

    Ach ja, ein Ural Gespann war dabei, das leider mit Kupplungsdefekt nach WP2 am Morgen ausgeschieden ist.

    P.S. Hätte unterwegs gerne mehr Bilder gemacht, aber nachdem mein Handy einen Abflug in die Botanik gemacht hatte, wurde es zusätzlich mit Kabelbindern gesichert.
    Hinterher habe ich gemerkt, dass ich wohl die Handyhülle nicht richtig geschlossen hatte.

    Vor einiger Zeit hatte ich gehört im Osten kann man gut offroad fahren.
    Dann hatte ich gehört, dass man im Osten gerne Schnitzeljagden veranstaltet...für Motorradfahrer.

    Und dann kam der Rally Hessler, das ist der, der gerne alte Suzuki Einzylinder tunt, und verbindet tatsächlich ein wenig offroad mit viel Schnitzeljagd.
    Im Thüringer Wald, da wo ich schon mal erfolglos im Hauptfach Bierkonsum studiert habe...ist wohl das falsche Bundesland dafür

    Also habe ich mich direkt angemeldet, wo die Veranstaltung doch auch Blue Days Rally heißt und das so gut zur 250 Rally passt.

    Also heißt es morgen mit Roadbook navigieren, selbst Routen zu Kartenpunkten finden und als drittes irgendwas, das ich schon wieder vergessen habe...

    Es wird eine technische und formale Abnahme geben und Strafpunkte, wenn man dazu zu spät auftaucht.
    Unchristliche 6:55 stehen auf meiner Fahrerkarte, an einem Samstag, in meinem Urlaub :o
    Das sind etwa 5 Stunden vor meiner üblichen Aufstehzeit, an einem Samstag, in meinem Urlaub.

    Ich werde berichten, sicher nicht live, das wäre auch zu viel Multitasking, aber das Pensions-Wlan wird mich abends schon ein paar Bilder hochladen lassen.

    Ich bin gespannt...wo ich als Rookie so hinnavigiere, den Startpunkt werde ich schon noch finden.

    Anprobieren, bewegen, mehr als 5 Minuten an lassen...

    Ich habe beim Downhill Mountainbiken im Moment ein Leatt 3DF Airfit Jacket, dasselbe nutze ich auch beim Endurofahren. Zuvor hatte ich Nukeproof, Dainese, Ufo. Zweimal weiche Protektoren, zweimal harte.
    Die weichen Protektormaterialien von 3DO, SasTec, Leatt, Orthema funktionieren und sind bequemer als harte Protektoren. Sie drücken weniger auf die Ellenbogen, Schultern etc.

    Was mich am Leatt aber z.B. stört ist das Armbündchen. Das schneidet etwas ein, vor allem wenn die Arme unter Belastung dicker werden (!). Aber ich schlage das einmal um, und kann so den ganzen Tag fahren.

    So ein Hemd muss passen, und eng(!) sitzen, darf aber nicht einengen.

    Wenn es ausreichend eng sitzt, ziehst du das auch nicht mal eben in einer Pause aus, vor allem wenn es naßgeschwitzt ist. Ist am Leatt auch etwas umständlich, weil es an den Armen keine Gurte gibt, an denen man ziehen könnte.
    Aber mir persönlich reicht es den Reißverschluss und den Gurt am Leatt aufzumachen und die Front zur Seite zu klappen.
    Andere nehmen gerne eher so ein Motocrossteil, die gibt es ja auch in modern und mit mehr als nur Schutz vor hochgewirbelten Steinen des Vordermannes.
    Aber da hast du ja wieder die separaten Ellenbogenschützer.

    Lese im Thumpertalk Forum auch schon die ganze Zeit in dem entsprechenden Thema mit. Die 95 Oktan Abstimmung bekommst du auch für Serienzustand, da gibt es schärfere Steuerzeiten der Zündung.
    Stage 1 bringt noch mehr Benzin ins Spiel, deshalb offenerer Luftfilter und offenere Abgasanlage.
    Ich finde es sehr cool, dass der Mensch dahinter, in einem Forum Rede und Antwort steht und alles was er tut sehr detailliert beschreibt und begründet. So eine Offenheit finde ich immer sehr vertrauensfördernd.

    Das mit der Klemmung der Lenkerarmaturen schadet übrigens auch beim Endurowandern nicht. Und lose heißt hier nur, dass man mit viel Kraft die Armatur verdrehen kann, wie eben bei einem Sturz. Die Jungs klopfen schon ganz schön auf die Hebel um sie wieder in Fahrposition zurückzubringen nach einem Sturz.

    Problem bei der Strassenmaschine, die Kabel zu Kupplungsschalter und Bremslichtschalter sind nicht ewig lang und machen Verdrehung nur eingeschränkt mit.


    Ich finde die 32Nm Gabelklemmung immer wieder pervers. Kein Motocrosser würde die Gabel so festknallen. Hat dort aber auch damit zu tun, dass man lieber nach einem Sturz eine verdrehte Gabel hat, als eine krumme. Außerdem verformt man die Aussenrohre, und damit die Laufbahn für die Buchsen der Innenrohre, was zu stärkeren Abrieb im Bereich der unteren Gabelbrücke führt.

    Die MD44 hat da wieviel? 29Nm hat hier schonmal jemand behauptet. Nimm den Wert, und zwar als Obergrenze.
    Die Gabelbrücken von MD38 (Generation 1) und MD44 (Generation 2) sind komplett gleich.
    Die M hat allerdings eine andere Teilenummer, kenne leider den Unterschied nicht.

    Klemmung ordentlich reinigen vor dem Wiedereinbau.
    Mit einem Drehmomentschlüssel anziehen, dem man vertrauen kann.


    Bei kleineren Werten und wenn es für einen ok ist zum Zoll zu fahren einfach per Thai Post liefern lassen.
    Für 77€ + Steuern habe ich zuletzt beide Fußhebel, den Handbremshebel, zwei Kettengleiter und Ölfilter + Dichtung auf Lager gelegt. Teuerstes Teil, der Schalthebel für 10,50€
    Zoll zahlt man unter 150€ keinen.

    Per Einzelabnahme (§21) wäre grundsätzlich auch die Eintragung mit dem Teilegutachten gegangen. Kostet halt schlappe ~120€ und du brauchst auf jeden Fall den passenden Prüfer.
    So ist mein Magura CPX plus Lenkerböcke legalisiert worden.
    Lustigerweise gibt es die ABE für die 250 nämlich auch erst seit Anfang des Jahres (und nicht für meine Variante Lenkerböcke).


    Servus Tim,

    nur mal so grundstäzlich, "R"-Modelle müssen ja sehr oft überholt werden und da empfehle ich Dir einen Hondahändler, der sich auf Crosser spezialisiert hat. Bei mir in der Gegend ist dies der Honda Meyer in Allersberg (bei Nürnberg). Der macht im Winter dutzende Motoren und kennt alle Schrauben auswendig und weiß worauf es ankommt....

    Für einen Neu-Allersberger gut zu wissen, dass der was drauf hat.

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    Mal so in Bild und Ton, was da genau gemacht wird.