Beiträge von EnduroTom

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    Hallo Bernd
    Ich habe letztes Jahr meine Sport Enduro verkauft, weil ich nicht mehr fahren wollte.
    Bin dann aber im Januar rückfällig geworden und mich auch mal auf ein 27 PS Mofa eingelassen.
    Und wie du schon geschrieben hast, man kann damit auch mithalten. Habe ich gerade erst im September auf einer Tour mit DvZ in Polen festgestellt. Freue mich schon auf November, da gehts zur Roadbooktour nach Holland.
    Eine Frage noch zur Ares 39, bist du die Motocross-Strecke gefahren, oder drum herum ?
    Gruß Thomas

    Hi
    So, wie versprochen ein paar Sätze zur Polen Tour und der kleinen Honda.
    Bin gerade eine Woche auf Fehmarn zum erholen und nun etwas Zeit zum schreiben.
    Ich bin ein Tag vor der Tour in Schwedt an der Oder am Treffpunkt eingetrudelt. Das mache ich immer so, damit es am 1.Tag morgens früh nicht so stressig wird. Und man hat die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern, die auch schon ein Tag vorher angereist sind, etwas auszutauschen.
    Am nächsten Morgen wird nach dem Frühstück im Hotel das Gepäck ins Begleitfahrzeug verladen und es gibt dann ein Briefing von Dirk, bei dem die Gruppen eingeteilt werden und es ein paar Infos zur Tour gibt. Dann fahren die verschiedenen Gruppen in kurzen Abständen los . Mit der kleinen Honda komme ich mir dieses Mal etwas verloren vor, es sind überwiegend grössere Kaliber dabei, hauptsächlich KTM. In meiner Gruppe bin ich dann aber erstaunlicher Weise doch nicht der Hubraum schwächste. Es ist. Noch eine 250er Viertakt und eine 150er Zweitakter dabei, allerdings mit Gewichtsvorteilen. Der erste Tag führt uns dann über die Oder direkt nach Polen rein. Wir sind mit 5 Fahrern in unserer Gruppe unterwegs, der Guide vorne weg und der Rest hinterher. Bei so einer relativ kleinen Truppe fahren wir einfach hintereinander her und jeder achtet auf seinen Hintermann. Bei den Verhältnissen bei der Tour waren allerdings grosse Abstönde angesagt, da es sehr trocken und staubig war. Zwischendurch gab es , wenn nötig Tankstops und Pausenpunkte, wo sich alle Gruppen wieder getroffen haben.. Nach ca. 220 km ( wenn man sich nicht verfahren hatte)kamen wir Abends an einem alten Jagd-Schloss in Orle an. Dort gab es ein reichhaltiges leckeres Abendessen und anschliessend ein Plauderabend am Lagerfeuer. Tag 2 begann mit einem Frühstück, bevor die zweite Tagesetappe in Angriff genommen wurde. Diesmal waren es um die 240 km. Nachdem ich seit ca. Ein dreiviertel Jahr zum ersten Mal wieder auf dem Moppet saß, war ich Abends schon recht früh im Bett, Habe zum ersten Mal gespürt, dass ich keine 30 mehr bin. Mit 60 war ich, so viel ich weiss, der zweit älteste. Am dritten Tag ging es dann von Orle aus wieder zurück nach Schwedt. Alles in allem hatte ich dann etwas um die 640 km mehr auf dem Tacho, könnten aber auch 700 gewesen sein, muss ich mal nachrechnen, wenn ich wieder zu Hause bin. Bei der Tour haben sich leider 2 Mann verletzt, einer ist noch auf eigenem Moppet zurück nach Schwedt gefahren, der zweite mit Schienenbeinbruch, wurde vom Begleitfahrzeug nach Schwedt ins Krankenhaus gebracht.
    Und nun noch etwas zur Honda. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob ich mit der Kleinen mithalten könne.
    Aber schon nach einer halben Stunde, habe ich gemerkt, dass man auch mit 27 PS Spass haben kann und vor allem auch mithalten kann. Das YSS Fahrwerk hat sich definitiv gelohnt. Ich habe von der Grundeinstellung erst mal nichts verändert. Und gefühlt bin ich mit meiner Beta auch nicht schneller unterwegs gewesen. Also ein Hinweis für mich, dass ich mehr Leistung, eh nicht behersche. Gut, mal vor einem Schlagloch das Vorderrad mit einem kurzen Gasstoss, anzuheben, klappt mit 27 PS natürlich nicht mehr . Aber egal, dafür gibt es nun eine Sitzbank, auf der man auch mal länger sitzen kann und die geringere Sitzhöhe hat im Gelände auch seine Vorteile. Nachteilig ist natürlich das Gewicht, wenn man mal so blöde in einer Böschung umkippt und das Moppet da wieder hoch bekommen möchte :lol: Die Stollenreifen waren übrigens auch eine gute Idee, bin ich mit zufrieden. Was ich noch auf der Wunschliste habe, sind breitere Fußrasten und eine Lenkererhöhung. Habe da bisher so unterschiedliche Sachen gelesen, was an der L ohne Probleme funktioniert. 20, 25, oder 30mm ?
    Mein Fazit dieser Tour: Die Touren mit DvZ machen immer noch viel Spass, das Alter fordert seinen Tribut und 27 PS reichen auch, um offroad Spass zu haben.

    Gruß Thomas

    Hallo
    Ist ja hier ein interessantes Thema, da gibt es ja genau so viele unterschiedliche Meinungen wie beim Sichern eines 4 rädrigen Offroad Fahrzeug auf einem Hänger. Dabei bin ich inzwischen doch beim Abspannen mit 4 Gurten über den Reifen gelandet, obwohl nichts gegen meine vorherige Version gesprochen hatte, ausser was in diversen Gesetzes Texten drin stand. Aber selbst die Polizei und jemand, der auf der AB speziell für Ladungssicherheit unterwegs war, hat nichts beanstandet. Bin aber beim jetzigen System gelandet, weil es schneller geht. Aber beim Motorrad ist das ganze ja eine andere Geschichte. Seit ich einen Transporter habe, kommt eine Wippe vorne rein und das Moppet wird mit 2 Gurten vorne am Lenker gegen die original Verzurrösen vom Bus abgespannt, aber nicht komplett bis zum Anschlag. Hinten zwei Gurte am Rahmen zu den hinteren original Abspannösen. Als ich noch mit Hänger unterwegs war, habe ich auch über 4 Gurte abgespannt und niedergezurrt. So ging es über manche abenteuerliche Strecken zum Ziel und das Moppet kam immer in der Position an, wie ich losgefahren bin. Ich musste auf der AB auch einmal eine Vollbremsung hinlegen und einem plötzlich aufgetauchten Strassenreinigungsfahrzeug ausweichen, wobei ich dann im Rückspiegel gesehen habe, dass der Hänger nur noch auf einem Rad fuhr. Zum Glück ist der Hänger nicht gekippt und das Ganze ging glimpflich aus. Das Moppet stand anschliessend auch genau so, wie bei Fahrbeginn.

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    LaLü
    Sagen wir mal so, ich bin 500 km angereist, um am ersten Abend zur kleinen Begrüssungstour zur Insel Poel vergessen zu werden, weil ich mir wohl nicht schnell genug meine Klamotten angezogen hatte. Und am nächsten Morgen zur Tagestour das gleiche Spielchen, obwohl ich dem Tourguide gebeten habe, nicht wieder ohne mich loszufahren. Meine Unterkunft, ein kleiner gemieteter Wohnwagen stand nur 100m Luftlinie vom Startpunkt weg. Dem Jungspund ging es wohl nicht schnell genug. Habe mich im nachherein auch gefragt, was passiert wäre, wenn der letzte Mann in der Gruppe einen Sturz gehabt hätte und es der Vorletzte nicht mitbekommen hätte ? Da die 17 Leute alle hinterher fahren sollten, also kein rotierendes System, wäre es dem Guide wahrscheinlich auch nicht aufgefallen, dass da jemand fehlt. War dann ziemlich angepisst und bin dann wieder nach Hause gefahren. Werde in Zukunft keine Touren mehr bei Anfängern machen.
    Gruß Thomas