Beiträge von Michael1234

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    Wer eben nicht die Möglichkeit hat das Motorrad in einer Garage etc mittels Scherenheber oder auch Heckständer stabil abzustellen, da kommt natürlich der Wunsch nach nem Hauptständer auf.
    Wer dann auch noch das Motorrad als z.B. Reisefahrzeug oder als universelle Fahrmöglichkeit nutz dann ist ein HS erst recht ganz sinnvoll.
    Die Unart bei etlichen (mittlerweile fast allen!) Motorradherstellern den HS, wenn überhaupt möglich, als Zubehör anzubieten ist ja nicht wirklich neu. Die BMW R80G/S hatte serienmäßig keinen Seitenständer, dafür einen Hauptständer. Honda hat es bei der XRV genau umgekehrt gemacht. Irgendwas ist ja immer.

    Habe aktuell den Heidenau K60 auf der CRF 250 L - war drauf und funktioniert evtl auf der Straße ganz gut. Offroad ist das m.M.n. nur traurig.

    Auf der XRV 750 hatte ich den Bridgestone AX41 drauf. Das ist ein 50/50 Reifen und funktioniert auf der Straße echt prima und im Offroad (Sand in NL, Schotter im Piermont oder Matsch im Wald).
    Der AX41 liegt schon in der Garage zur Montage auf die CRF bereit.
    Der K60 ist zwar noch echt wenig gefahren, aber der taugt Offroad nicht und dafür hab ich mir die CRF ja geholt.

    Hallo zusammen,

    "man bekommt was man bezahlt" galt früher mal.

    Wenn es heute ein deutscher "Premiumhersteller" nicht schafft Moppeds mit verlässlichen Startrelais, rechter Lenkeramatur oder ganz abwegig Gepäcksysteme, die einfach nur funktionieren, an ein neues Modell zu bauen, ist o.a. Aussage offenbar gerechtfertigt.

    Andererseits gilt noch mehr die alte Kaufmannsregel: Gewinn wird im Einkauf gemacht.

    Wer hier den Bogen überspannt erhält halt brandgefährliche Starterrelais, oder nicht ausreichend belastbare Bauteile, wie z.B. Kardanantriebe die nach 80Tkm ausgetauscht werden müssen.

    China kann durchaus hohe Qualität bauen und liefern. China liefert aber auch minderwertige Produkte wenn der Markt es zulässt.

    Aber pauschal alles zu verurteilen was aus Fernost kommt ist genauso falsch wie zu glauben, man bekäme top Qualität zum absoluten Tiefpreis.

    Ob ich jetzt die Federbein-Umlenkung wegen der paar Gramm gegen ein Billigteil (egal woher) austauschen würde, kann zum Glück jeder für sich selbst entscheiden. Das sollte man dann aber auch respektieren sofern man persönlich anderer Auffassung ist.

    In Zeiten in denen zuverlässige Systeme zur technischen Überwachung (z.B. Reifenfreigaben) aufgrund der Gewinnmaximierung der Prüforganisationen (hier insb. TÜV Nord) zu völlig sinnfreien Situation für den Endverbraucher / Fahrzeughalter führen, bin ich auch geneigt auf deren "tech. Sachverstand" und Bewertungen zu verzichten. Also kaufe ich das China-Leicht-Bauteil und verzichte ggf. auf irgendwelche Prüfstempel.

    Ob das auf Dauer hält wird nur der Versuch zeigen. Das auszuprobieren kann ich absolut nachvollziehen.

    Grüße Michael

    Hallo,
    wie oben beim Vergleich zu den Wohnmobilen dargestellt funktionieren die Marktmechanismen bei sehr ähnlichen Produktkategorien (Freizeitfahrzeuge) auch sehr ähnlich.

    Allerdings kann man auch feststellen, dass die Ursachen ebenfalls recht ähnlich sind. Nur deren Ausprägung unterscheidet sich - siehe KTM Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung.

    Mit Blick auf den Wohnmobilhandel kann man derzeit das Spektrum der möglichen Auswirkungen auf die Marktteilnehmer sehr gut beobachten.

    Hoffen wir mal für alle Beteiligten, insbesondere der Beschäftigten in diesen Bereichen, dass das nicht allzuviele Arbeitsplätze kostet.

    Man muss eben auch sehen, dass die Margen (Gewinn) bei diesen "Nicht-Premium-Produkten" auch eher gering ausfallen. Preissenkungen für Lagerware und Preiserhöhung für aktuelle Modelle - keine gute Kombination. Bis sich das wieder in vernünftige Verhältnisse bewegt, dauert das für dieses betroffene Modell sicher 2 bis 3 Jahre.

    Grüße Michael

    Ja, ist ja gut.
    Zwischen Behauptungen ggf. aufgrund individuell gemachter Erfahrungen werden auch bei ständiger Wiederholung keine Fakten.

    Eine Welle, Achse etc wird bei senkrechtem Druck auf Biegung beansprucht wenn nur eine Abstützung am Ende der Welle/Achse besteht.

    Da die Schaltwelle der CRF offenbar nicht besonders stabil ausgeführt ist, macht es Sinn die Krafteinleitung möglichst vielfältig aufzufangen/abzuleiten.

    Daher mach solch eine Hülse in bestimmten Fällen (siehe weiter vorne) - sicher nicht in allen Fällen - durchaus Sinn.

    Bei den Schadensbildern 1 und 2 (siehe Beitrag vom 02.12.) macht diese Hülse zumindest Sinn. Ob damit alles an Schäden verhindert werden kann ..... wohl nicht, hat auch niemand behauptet.

    Beim Schadensbild 3 wird auch die Hülse nix nützen.

    Aber 2 von 3 - hey, ist doch so schlecht nicht ;-). Zumal das Teilchen ja echt jetzt weder vom Gewicht, noch von den Kosten einen echten Aufwand darstellt.

    Hallo Manni,

    Mmmhh, ich hatte das so verstanden, dass die Schaltwelle beim Sturz nach innen gedrückt wird (Schadensbild Nr1, das verhindert die Hülse sicher).

    Oder das die Schaltwelle sich durchbiegt weil Kräfte aus der z.B. Vorwärtsbewegung die Schaltwelle nach hinten biegen und sich so die Schaltwelle insgesamt durchbiegt (also krumm ist, Schadensbild Nr2). Auch hier dürfte die Hülse wirken, da die Schaltwelle im überstehenden Bereich Stabilität gewinnt und das Durchbiegen deutlich erschwert werden sollte.

    Das "Überdrehen des Schalthebels" als Schadensbild Nr3 dürfte kaum verhinderbar sein, meine ich. Wenn du da ne Idee hast, immer her damit.

    Grüße Michael

    Hallo Tom,

    Mein erster Versuch war auch mit einem 30mm Rundmaterial. Das hatte ich schon fertig und es hat auch gut gepasst. Allerdings war dann doch am Rand vom Motorgehäuse noch etwas Anlagefläche frei. Mit 33mm Duchmesser liegt es grade so vollflächig an, genau das war ja der Sinn der Aktion.
    Wenn Du Nerv hast mach Dir ne Hülse mit 30mm Durchmesser und bau die ein. Wenn das für Dich ok ist, alles gut.

    Ich hatte halt noch 40mm Rundmaterial hier, die Drehmaschine schon lange nicht mehr benutzt und außerdem richtig Bock drauf das Teil zu fertigen ;) Da hab ich dem Spieltrieb halt nachgegeben :D

    Grüße Michael

    Sorry, hatte ich übersehen. Tom hatte nach den Maßen gefragt. Dann liefere ich die gerne nach.

    Material: Aluminium

    Durchmesser außen: 36mm (Steg)
    Ich habe eine Phase jeweils außen gedreht, sodass die Hülse mit 35mm im Durchmesser auf dem Motorgehäuse aufliegt.

    Durchmesser Bohrung: 14mm (Maß der Schaltwelle. Ich habe die Hülse auf der Motorseite bewußt einer Phase nach innen versehen, damit ich die Dichtlippe des Simmerings nicht beschädige.

    Tiefe/Stärke der Hülse ("Dicke"): 17,5mm
    Dann ist das axiale Spiel der Schaltwelle wie original. Wenn man da dann mit dem Daumen nach innen drückt klemmt die Hülse fest.
    Mit 18mm hat sich der Schalthebel recht schlecht montieren lassen. Ich denke aber auch da dürfte es ein paar Toleranzen bei verschiedenen CRF geben. Am besten in kleinen Schritten ans optimale Maß rantasten.


    Viel Spaß beim nachbauen. Falls noch Fragen auftauchen, immer her damit.

    Hallo zusammen,

    ich hab das Mopped grade einmal komplett gereinigt und zuvor fast komplett zerlegt. Ja die Kette ist peinlich sauber, aber das soll sich ja ändern :D ich verspreche es :lol: Ich oute mich aber gleichzeitig als sehr pedantischer Motorradpfleger :roll:

    Die Hülse ist einteilig. In der Mitte habe ich einen flachen Steg stehen lassen. Wenn das später mal ordentlich verdreckt oder auch verschmiert seinsollte, lässt sich das besser greifen und für Reinigungsarbeiten (s.o) entfernen.

    Wer das nachbauen möchte, dem kann ich gerne die Maße nennen.

    Gruß Michael

    Hallo zusammen,

    habe mal eine "Stützhülse" für die Schaltwelle gedreht.
    Die Idee, bzw die erhoffte Wirkweise:
    1. die Schaltwelle kann bei einem Sturz nicht mehr ins Gehäuse gedrückt werden
    2. Die Krafteinwirkung (insb. Biegekräfte) werden durch das enge Anliegen des Schalthebels aufgefangen, da die Hülse vollflächig am Motorgehäuse aufliegt.


    Das axiale Spiel mit eingebautem Schalthebel beträgt max. 2/10mm

    Grüße Michael

    Danke für den interessanten Bericht. Bin grade auf der Suche nach genau solchen Taschen. Dein Bericht hat schon mal die Gefahr eines Fehlkaufes verringert. Danke.

    Was die Kommentare (teilweise sind es ja Vorhaltungen) zum Thema "Versandhandel" an den Themenstarter angeht, sollte man doch bitte erst einmal davon ausgehen, dass das verantwortungsvoll gehandhabt wird.
    Primär verantwortungsloses Verhalten vorauszusetzten ist nämlich wenig höflich und schon garnicht respektvoll.

    Da sich die Raderhebungskurve aufgrund des fest vorgegebenen Drehpunktes Schwingenlager nicht ändern kann, verändert ein strafferes Federbein (mit stärkerer Federkennlinie) ja lediglich das Niveau des Fahrzeugs. Es federt nicht soweit ein.
    Im Falle einer sehr starken Belastung (Unebenheiten, Sprung, Beladung) sollte der Kettendurchhang auch dann noch groß genug sein um bei der vollen Ausnutzung des Federweges nicht auf Spannung zu gehen. Das würde z.B. die GAW, bzw. deren Lagerung ziemlich beanspruchen.
    Da Honda zu den Herstellern gehört die solche Maße sehr sorgfältig ermitteln und dann erst in die Handbücher schreiben, darf man sich auch bei einem Federbeinumbau ohne Bedenken an die vom Hersteller vorgegebenen Werte für den Kettendurchhang halten.
    Das ist allerdings nicht bei allen Herstellern so. Auch bei Straßenrennern sieht die Sache ggf anders aus.
    Bei einer Enduro, die auch für extreme Federbewegungen ausgelegt ist, muss das auch für diesen Bereich passen.

    Hallo zusammen,

    Danke für den Vergleich beider Leuchtmittel.

    Der hohe blaue Lichtanteil (entsprechend Wellenlänge des Lichtspektrums) der LED ist, soweit ich weiß, für die bessere Sichtbarkeit am Tage verantwortlich.

    Ich habe die LED H4 in meiner alten XRV 750 verbaut - das ist schon echt ne deutliche Verbesserung.

    Grüße Michael