Beiträge von BlueBall

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    ... glaube ich, dass du mit den Angaben bei Wilbers keine mechanischen Änderungen an den Federungskomponenten bewirkst, sondern du bekommst m.E. einfach nur die Voreinstellung in Clicks für deinen Einsatzzweck

    Das halte ich für eine sehr exotische Glaubensrichtung, die uns dahin führt, dass die 110KG Fahrer mit 10KG Ausrüstung und 30KG Gepäck das Federbein mit einer sehr interessanten Werkseinstellung ausgeliefert bekämen, was die Klicks und den verfügbaren Spielraum angeht :shock:

    Ich habe hinten Wilbers verbaut. Der einzige Grund ist, dass mein Fahrwerksmann das ist der Verbindung mit meiner Federgabel aus seiner Erfahrung als "harmoniert super, ähnliches Niveau" empfohlen hat.

    Hätte ich die Wahl ohne diese Beratung treffen müssen, hätte ich wohl zum Rantasten die HyperPro StreetBox genommen.

    Warum ich das schreibe: andere Frauen habe auch schöne Fahrwerkskomponenten! Wilbers oder welche Marke auch immer, es gibt zahlreiche Alternativen und genug Auswahl für individuelle Vorlieben :D

    Mit meiner Eingangsempfehlung, sich (finanziell) an ein Fahrwerksupgrade ranzutrauen, wollte ich auf keinen Fall hier im Nachgang "meins" oder "Wilbers" empfehlen.

    Aber wer bin ich schon, ich kann nich mal Sag schreiben :lol: :lol:

    Hey Armin,

    Generell
    Wenn du das Wilbers Bein nimmst und es zusätzlich von einem Fachmann bzw. einer Fachfrau einbauen lässt, kannst du diese Details direkt mit der Person besprechen und bekommst ein Fahrwerk auf dich und deine Bedürfnisse zurechtgeschnitten. Die Beratung ist quasi kostenlos bzw. für den Preis des Einbaus, vom Experten und zugleich der Person, der das dann halt auch praktisch für dich mit ihren Händen in die Tat umsetzt.

    Was ich dir ans Herz legen möchte: Man kann sich hier und an anderen Stellen wunderbar vorinformieren, was mir auch immer sehr viel Spaß macht und hilft, gebildete Entscheidungen zu treffen. Aber du scheinst mir an einem Punkt angekommen zu sein, wo es angebracht sein könnte, dich, dein Bike und deine Wünsche an eine Person heranzutragen, die das beruflich macht :) Bei mir waren die (mehrfachen) Beratungen kostenlos und der Einbau (vorne, hinten, Tuning, Services) haben mich 121€ brutto oder so gekostet (nur Arbeitslohn). Schnapper!

    Versuchen wirs:

    Zu deiner Frage 1
    Wenn du dein Fahrwerk nach den Standardwerten "richtig" einstellen möchtest, hast du einen passiven Sack / Einsacken des Bikes hinten ohne Fahrer von ein paar cm und mit Fahrer je nach verbauten Komponenten von grob 80-110mm. Der dynamische Sack / Einsacken mit Fahrer samt Wanderausrüstung (20kg+) ist sehr schnell sehr viel größer als das beim Ori-Fahrwerk. Mein Kumpel mit 110KG "nackt" Gewicht kann die CRF mit Ori-Fahrwerk quasi nicht sinnvoll einsetzten. Also, klar, alles geht und so ... aber ... vom Federweg ist da nicht mehr viel über! Jeder cm die das Fahrwerk mit dir drauf mehr einsackt, ist ein cm, den dein Fahrwerk weniger arbeiten kann UND, gleichzeitig, abhängig von den Einstellungsmöglichkeiten, die Feder und Dämpfung mehr unter Druck sind.

    Du kannst dir deinen Sack (in gewissen Grenzen) einstellen bzw. einstellen lassen wie du willst - auch extra weich und damit tief am Anfang, damit du gut auf den Boden kommst. Aber das hat natürlich Auswirkungen auf die Arbeit des Fahrwerks, die Geometrie und damit auf die Fahreigenschaften. Die sind nicht ohne, daher ist die Tieferlegung (trotz der Nachteile) der übliche Weg. Die Logik ist dann wie folgt: Lieber ein Bike mit etwas kürzerem Federweg und etwas geringerer Bodenfreiheit als eins, dass auf den ersten 15cm des Federwegs eine undefinierbare Wolke und hinten deutlich niedriger als vorne ist. Vor dieser Frage standen bereits sehr viele Fahrer vor dir und ein paar cm tiefer sind ein geringer Preis für ein korrekt eingestelltes Fahrwerk, was die Arbeit die es verrichten soll, auch verrichten kann – meine ganz persönliche Meinung!

    Long Story Short: Orientierst du dich an der Norm, ist das Bike ein paar cm höher, da es nicht mehr so tief einsackt, sowohl mit als auch ohne Fahrer. Meine Sitzhöhe ist zwischen 89-90cm (abgefahrene Ori-Reifen) bei knapp unter 30cm Bodenfreiheit (Unterkante Rahmenrohr mittig-hinten) und 105mm dynamischer Sack. Ich habe Wilbers 640 std +10mm verbaut.

    Zu deiner Frage 2
    Die 640er Beine haben zwei Einstellmöglichkeiten (Vorspannung, Zugstufe).
    Die 642 Beine haben drei Einstellmöglichkeiten (Vorspannung, Zugstufe, Druckstufe) und, natürlich, den außenliegenden Ausgleichsbehälter und die damit einhergehenden Vorteile (größeres Reservoir = mehr Öl, Kühlung, etc.).

    Dafür hast du bei den 642er Beinen nicht mehr die Option, die Vorspannung auch hydraulisch bzw. komfortabel erreichbar einstellen zu können (sondern drehst immer mit oder ohne Werkzeug an der Schraube/Mutterring am Bein, wenn du rankommst, haha :D).

    Menschen, die das 642er Bein kaufen, nehmen das Extrageld in die Hand, weil sie ein voll einstellbares Bein und die Vorteile des außenliegenden Behälters haben wollen. Damit ist das 642er objektiv das "bessere" Federbein. Deine Version des 640er Beins ist ähnlich teuer, da du die beiden Zusatzoptionen Höhenverstellbar und XPA ausgewählt hast. Beides ist praktisch und scheint für deine Einsatzzwecke auch sinnvoll zu sein (schnell und komfortables einstellen der Federvorspannung). Ob du auf den Komfort des XPAs verzichten möchtest und bereit bist, noch mal ein bisschen mehr zu bezahlten, um das objektiv bessere Federbein mit den für dich evtl. etwas unkomfortableren Einstellmöglichkeiten zu bekommen... Tja, das kann man sich sowohl gut als auch schlecht rechnen :-P Ich habe da natürlich eine Meinung zu, aber die ist aus meiner Perspektive und nicht auf dich und deine Situation übertragbar, daher spare ich sie uns hier :)

    Versuchen wir es mal so: Wenn du bisher mit voller Ausrüstung und Gepäck mit dem Original-Fahrwerk unterwegs warst, ist das Upgrade auf das 640er Bein fahrerisch wahrscheinlich vollkommen ausreichend. Anstelle das objektiv bessere (und fast doppelt so teure) 642er Bein zu nehmen, könnte ich mir so betrachtet vorstellen, dass das 640er auf dich zugeschnitten mit diesen beiden Komfortoptionen für dich die sinnvollere Wahl ist.

    Deine 3. Frage
    Wenn du ein Straßenmotorrad hast, macht es Sinn, hier auch nach Offraod-Tauglichkeit zu entscheiden, ja. Das Schöne: Egal was du verbaust, dein neues Setup für die CRF wird immer straffer sein, als das Original-Fahrwerk (von extremen progressiven Federn evtl abgesehen). Und damit wirst du auch immer besser auf der Straße zurechtkommen, als vorher. Lege es also ohne Bedenken fürs Gelände aus - du wirst trotzdem auch auf der Staße von deinem Upgrade profitieren!


    Wir hatten bei der letzten Tour in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg eine 390 Adventure dabei [...]

    Richtig gut, danke für die Einordnung. Der Adventure hätte ich auch nicht mehr zugetraut.

    Die Enduro R erscheint, was Sitzhöhe, Bodenfreiheit, Federweg, Felgen und Bremsenbesessung angeht auf dem Papier definitiv ein gutes Stück geländetauglicher als die Adventure. Aber die Unterschiede zur Adventure R scheinen dann doch gar nicht mehr so groß zu sein...

    Der Auspuff geht gar nicht. Auch die armen SuMo-Umbauer dürften Tränen verlieren :lol:


    Ja, die 390 R ist für eine KTM echt moppelig. Aber KTM und Suzuki liegen zahlenmäßig so dicht zusammen, dass die 3000 Euro Unterschied die Suzuki komplett uninteressant machen.

    Das sehe ich auch exakt so. Für den Preisunterschiede ist die Enduro R eine Bank (bzw. dürfte sich als solche erweisen).

    Den einzigen, nennen wir ihn funktionalen Grund (um von emotionalen Gründen wie "will keine KTM", "sieht besser aus" usw. zu unterscheiden) die DR4 vorzuziehen sehe ich, wenn man hauptsächlich im Gelände unterwegs sein will - und das nicht als geländetaugliche TET Reiseenduro, wozu sich die R sicher super eignet.

    Da wären dann ca. 3400€ für ca. 20KG gar kein sooo schlechtes Verhältnis mehr, Oder sagen wir so: man könnte zumindest noch einmal anders über den Preis nachdenken. Deutlich zu teuer ist die DR4 allerdings immer noch, wie ich finde.

    Aber wenn man die Differenz mal prozentual im Vergleich betrachtet, finde ich das gar nicht so verrückt. Die Suzi ist über den Daumen leer 15% leichter als die KTM. 170€ je KG. Wenn du das den Gewichtsreduzierern zeigst, dürften die in die Luft springen. Und dann hat man den höheren Preis lediglich über das Gewicht schön gerechnet, nicht die weiteren, fürs Gelände relevanten Aspekte einfaktorisiert.


    Wie Tobi schrieb, 8000€ und 6 Gänge, da wäre die DR4 wohl für viele in die Richtung interessierten sehr schnell das neue Traumbike.

    Aber für unglaublich 6300€ dürfte die KTM Enduro R einfach wahnsinnig viel bike und fun fürs Geld bieten...


    Im Moment ,sieht es so aus ,das der Konzern KTM und Co
    Zerschlagen wird ,laut Industrie Magazin

    Moin Uli,

    Wenn du den "Artikel" vom 16.05. meinst, das lese ich da nicht raus. "Obwohl sich die Beteiligten zuletzt eher zurückhaltend äußerten, herrscht vorsichtiger Optimismus – auch an der Börse, die offenbar auf eine Rettung des Motorradherstellers spekuliert."

    Klar, alles ist möglich und ich bin da wahrlich kein Experte. Aber KTM hat starke Modelle und produziert international gesehen auf sehr konkurrenzfähigem Niveau. Aus einer Zerschlagung und einem Abverkauf mehr rauszuholen als durch eine Neuaufstellung und Besinnung, da glaube (bewusste Wortwahl) ich weiterhin nicht dran. Das scheinen ja auch die interessierten Investoren so zu sehen.

    Dass die dann an der Bargeldhürde scheitern könnten halte ich für Drama click bait vom Magazin.

    Ich auch nicht. Vielleicht muss man sie gefahren sein oder schon länger Fan sein ...
    Dann lieber die Triumpf!

    Die 390 R und die Suzi wäre für mich auch die Interessantesten. Wobei die R ja noch mal eine ganz andere Zahl auf die Waage bringt, als die DR oder gar unsere CRF. Dafür ist sie verglichen zur DR fast billig :lol:

    Ich bin von deinem Nickname begeistert. Das muss man noch mal rausstellen:

    300LARS

    Aber die Stelle, an der du dann behauptest, dein Name wäre gar nicht Lars sondern Jörg, das war schon ein kurzer Schock für mich. :lol:

    Als ich dann begriff, dass du auch noch Rally fährst. Ne, sorry, da war ich kurz den Tränen nahe! :?: :lol:

    Ich sehe da generell zwei Optionen:
    Entweder du änderst deinen Vornamen auf Lars, oder deinen NIckname auf 300RENE oder so :P

    Das Motorrad warnt einen 1km vor erreichen der Umfallmarke ...

    Und da macht es dann schon einen Unterschied, ob du Honda oder KTM oder China kaufst. Bei Honda kannst du dich darauf verlassen, dass die Warnung 1km vorher kommt und ganz entspannt auf die Motorrad-Ablegespuhr zur Vorbereitung wechseln (blinken nicht vergessen!). Bei manch anderen Herstellern kommt die Warnung auch schon mal 1 km nach Abschluss der Einfahrphase, hörte ich. Und dann hast du bekanntlich den Salat und liegst schlimmsten Fall jemandem im Weg...

    :lol: :lol: :lol:

    Laut Datenblatt 50mm Blinkerkörper und 12mm Gummiarm. Sagen wir etwas über 6cm insgesamt.

    Das müsste insgesamt noch recht kurz sein. Merke gerade, dass ich überhaupt keine Vorstellung habe, wie lang die Rehohren überhaupt insgesamt sind :-P

    Ich nehme an, die sind ausreichend hell auch an sonnigen Tagen? Cooler Bonus, dass es die mit Standlichtfunktion gibt. Kann auf keinen Fall schaden - danke!

    Nachdem ich alle 257 Treffer der SuFu zur Buchstabenkombination "Blinker" durchgesehen habe, ist erstaunlich wenig an konkreten Produkten hinten bei rausgekommen.

    Der längste Thread ("Jan") beschäftigt sich vor allem mit der sehr spannenden Frage und rechtlichen Einordnung inkl. Norm, ob unsere Rehohrenblinker vorne nun Positionsleuchten oder Standlichter sind :P

    Die (auch in anderen Threads) verlinken Produkte sind meistens nicht mehr abrufbar, sodass am Ende nur ein Paar (groß geschrieben!) Empfelungen tatsächlich aktuell noch nützlich sind. Kann ja nich sein :lol:

    Auch die Ori LED Blinker werden mal abfallen, brechen usw. Nicht alle wollen sich Ori-Zubehör kaufen. Das Thema wird also auch zukünftig noch relevant bleiben.

    Wer hat welche LED Blinker?
    Hersteller, Modell. Gerne mit Bilder, Link und kurzem Kommentar.

    Dann können wir im besten Fall eine kleine Sammlung aufbauen.

    Persönlich suche ich LED Blinker für hinten, die ich als Ersatz für die überstehenden Origianlblinker nehmen kann. Entweder Kategorie halbwegs gut und günstig (Ali, Polo, Amazon) oder Kategorie teuerer aber oho. Mein Ziel wären so kurze Blinker, dass sie kaum noch aufschlagen und abbrechen können und dennoch eine gute Sichtbarkeit haben. Da denke ich gearde an den mo.blaze pin (Motogadget). Oder wie gesagt generische Billo-Blinker und dann direkt zwei Paar bestellen ;)

    Hey Marc


    Ach ja, bei den Blinkern ist es manchmal so, dass sie sich beim ersten Blinken "verschlucken", dann aber in gewohnter Frequenz normal blinken. Kennt das jemand von seinem Motorrad?

    Da brauchst du dir keine Sorgen machen, das ist vollkommen normal, quasi ein "Feature".

    Ich bin kein Experte, aber umgangssprachlich ausgedrück (mehr ist nicht) passt sich das Relais innerhalb der ersten Sekunden(bruchteile) an die notwendigen Widerstände für deine Blinker an und regelt dann konstant auf dem Niveau. Den Prozess muss du jedes Mal neu durchlaufen, wenn das Bike aus war. Daher immer beim ersten Mal.

    Mit dem Umstand muss man leben. Dafür bekommen wir den Komfort, dass du bei anderen LED Blinkern mit leicht anderen Anforderungen keine neue Widerstände einbauen musst.

    Da hat bestimmt jeder eine Geschichte zu auf Lager.

    In meinem Bekanntenkreis ist ein Zweiradmechaniker, der lange bei BMW Motorrad in der Werkstatt gearbeitet hat und dann vor einigen Jahren zu einer Kawa+Suz Werkstatt gewechselt ist. Der war ganz verwirrt, dass die keine Extra-Mechaniker hatten, die nur die Retouren bearbeitren. Meinte er würde das von BMW nicht anders kennen, das 1/3 der Techniker durchgehend mit Retouren beschäftrigt sind ...

    Aber gut, sind alles Wahrscheinlichkeitswerte. Man kann auch BMW kaufen und nie Probleme haben oder Honda kaufen und häufig in der Werkstatt müssen. Lediglich die Wahrscheinlichkeiten sind womöglich etwas anders verteilt :-P

    Man könnte denken, ihr fahrt nur nachts ...

    Manchmal blinke ich sogar, wenn ich gerade aus fahre :mrgreen: Und das nicht nur nachts :ugeek:

    Mir waren die wunderschönen Rehohren aus dem vorletzten Jahrhundert so lange vollkommen egal, bis ich angefangen habe hinzufallen (sprich, nach dem Einfahren). Seitdem fürchte ich, wird der Moment kommen, wo ich mir aus ganz praktischen Gründen plötzlich Gedanken über die Blinker hinter machen muss. Und wenn man einmal hinten macht ...

    Aber seit dem Fahrwerksupgrade falle ich natürlich nicht mehr. Ich schwebe nur noch wie eine motorisierte Fee in einem Cadillac von Bodenwelle zu Bodenwelle :o