Beiträge von bwm

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    Wie machen die Italiener das?
    Die Fachleute unter euch, gibt's da wirklich so große Unterschiede bei der euro/asiatischen Versionen?
    Die Motoren sind ja wohl die gleichen, die eu Versionen scheinen etwas gedrosselt zu sein, wohl wegen der EU. Norm


    Ich antworte mal in diesem Fred.
    Die EU Steuergeräte sind nicht kompatibel mit den Thai Steuergeräten. Andere Signale, die da rein und raus gehen, anderer Stecker. Also Steuergerät in Thailand kaufen und mitbringen wird nicht funktionieren.

    Die Polen und Italiener haben mit Probefahrten ein Mapping erstellt, das jetzt unverändert auf alle Kunden ECU aufgeflasht wird. Bzw genau genommen haben die (jedenfalls behaupten sie das) mehrere Mappings erstellt. Für Serie, Serie plus ESD, Serie plus mehr Ansaugluft , Krümmer und ESD.
    Probefahrten sind da keine mehr nötig. Deshalb auch das Angebot per Post

    Dann danke ich wieder einmal für die täglichen Updates und die Zusammenfassung am Ende.

    Bei den Chinateams merkt man, warum es für viele bekannte Marken früher mal wichtig war, erfolgreich in Rennserien mitzumachen. Man lernt sehr viel über Design und Material, das man dann auch in die Massenprodukte übernehmen kann. Ein Motorrad, das technisch die Dakar übersteht, würde beim normalen Kunden viele tausend Kilometer mitmachen

    Sind axiales Spiel und axiale Bewegung nicht das gleiche? ... oder gar das selbe? :)


    Ney, nicht ganz. Axiales Spiel ermöglicht axiale Bewegung. Das heißt aber nicht, dass diese axiale Bewegung auch tatsächlich im regulären Betrieb stattfindet. Aber das axiale Spiel (also der Fakt, dass das Ritzel nicht "befestigt" ist) in Verbindung mit dem radialen Spiel (das zwingend nötig ist, um das Ritzel überhaupt auf die Welle zu bekommen) ermöglicht eine Kippbewegung des Ritzels. Also, dass das Ritzel z.B. in Fahrtrichtung vorne nach innen geneigt ist und gleichzeitig in Fahrtrichtung hinten nach außen geneigt ist. Und ich halte diese Kippbewegung für das Problem. Pro Umdrehung der GAW kippelt das Ritzel daher nämlich auf jedem Zahn 1 mal hin und her. Und über die vielen Millionen Umdrehungen, die die Welle macht (Rad hat ca einen Umfang von ca 2m und Endübersetzung sind 14/40, also 0,35. D.h. pro 1.000km Fahrstrecke macht das Rad 500.000 Umdrehungen und die GAW damit etwas über 1,4 Millionen) arbeitet sich das dann halt ein.

    Also zum einen sollte sich da nix mehr axial bewegen, da das Sicherungsblech ja einen "Fixpunkt" darstellt und beide Ritzel an diesem Sicherungsblech angeschraubt sind.
    Außerdem glaube ich, dass nicht die axiale Bewegung an sich das Problem ist, sondern das axiale Spiel und damit das verkippen des Ritzels in axialer Richtung.
    Das wird mit der Befestigung des Ritzels am Halteblech allerdings auch erfolgreich unterbunden

    Kleine Korrektur: es geht nicht nur um Gerade Zahlen, sindern insgesamt um Zahlen, die einen gemeinsamen Teiler haben. Also 15/45 zum Beispiel ist genauso zu vermeiden. Oder auch 15/48
    Es stimmt im Prinzip, dass man versucht, das zu vermeiden, wo man kann. Wenn man jetzt wie zum Beispiel zwischen Kurbel-und Nockenwelle eine Kette hat, muss die halt eine Übersetzung von exakt 2 haben. Ungefähr 2 langt da nicht.

    Aber: dabei geht es um den Verschleiß des Getriebes selbst, also in dem Fall den Verschleiß zwischen Kette und Zahnrädern. Einfach, damit eine zusätzliche Belastung der Übersetzung (zum Beispiel eine Beschädigung der Kettenrolle) sich nicht in die immer gleichen Zähne einarbeitet. Wenn du keine gemeinsamen Teiler bei der Übersetzung hast, kommt die Beschädigung, die gerade einen Zahn passiert hat, erst an allen anderen Zähnen vorbei, bevor sie wieder an diesem Zahn vorbei kommt.

    Der Grund dafür, dass Honda da Probleme hat, sind einfach die Taumelritzel. Das Ritzel ist ja auf der Getriebeausgangswelle nicht befestigt. Es hat Spiel und taumelt damit mit jeder Umdrehung 1 mal hin und her. Das ist m.M.n. konstruktiver Pfusch und der Grund dafür, dass nur Honda damit Probleme hat. Alle anderen befestigen die Ritzel nämlich, meist mit einem knackigen Drehmoment (120Nm oder sowas).
    Die 1000/1100L hat zwar eine Schraube, diese liegt aber am Ende an der GAW an und verklemmt daher das Ritzel nicht. Ritzel hat wie bei der 250/300L seitliches Spiel

    Theoretisch möglich, aber ist halt die falsche Ecke von Berlin. Vom Frankfurter Tor sind es 51min Fahrzeit bis zu mir (und meinem Hauswald). Da nach Osten raus gab es mal ein paar gut befahrbare Wälder. Seit da Tesla ist, ist das glaube ich schwieriger geworden. War seitdem nicht mehr da unten.

    Grob wo in Berlin wirst du denn dann sein? Berlin ist nämlich verflucht groß. Schnellste Strecke von Spandau nach Marzahn (einfach nur die B1/B5 mitten durch) dauert geschmeidige 80+Minuten ohne Verkehr.

    Du musst in Brandenburg auf zweierlei aufpassen. 1. sind in Brandenburg viele Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Fahren dort kann teuer werden. Rausfinden, wo welche sind, ist nicht immer einfach.
    Und 2. Ist im Sommer die Waldbrand-Warnstufe. Durch den sandigen Untergrund versickert Regen schneller als anderswo und die Bäume sind dann gerne mal staubtrocken. Die werden im Sommer hier gepflegt.
    https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/umwelt…gefahrenstufen/

    Ansonsten musst du eigentlich nur auf Rehe aufpassen. Davon gibt's hier mehr als Menschen.

    NEIN! Auf keinen Fall einstellen! Auch ich bin stiller mitleser, der sich täglich über deine Updates freut. Ich hatte ja auch angefragt :)

    Sorry, ich kenne mich mit der Materie nicht aus und kenne auch die Namen nicht aber kurz und knapp zusammengefasst jeden Tag ist kurzweiliges Vergnügen :)

    ein Jahr hatte hier mal jemand immer eine Kurzzusammenfassung gegeben. Die fand ich immer recht spannend zu lesen. Also falls derjenige das wieder machen möchte, hätte ich da nix gegen :)


    gibt es Empfehlungen für Adroid Geräte bis 200,- ?
    Habe Universalhalterung von SP-Connect, sollte daher nicht zu dick sein.
    lieben Dank und gutes neues Jahr

    Oh, die Frage habe ich überlesen. Ich würde dir dafür ein gebrauchtes Gerät von Kleinanzeigen empfehlen. Aufgrund der Marktdurchdringung bietet sich Samsung an, im Prinzip ist es aber egal, welches. Du solltest nur darauf achten, dass es induktive Ladung kann (bei Samsung nur die S-Modelle, dafür aber alle) und, dass der Bildschirm für deine Anwendung die richtige Größe hat.

    So ein Gerät würde ich nur vor Ort kaufen, mit ausprobieren. Auch beim ausprobieren mit dem Internet verbinden (Hotspot mit Haupthandy) und schauen, dass Webseiten sich richtig aufbauen. Check der Geräteinformationen, dass das Handy auch das ist, was es vorgibt, zu sein. Und allgemeiner Check, ob das Handy sich so schnell anfühlt, wie es sein müsste.

    Welche Generation ist eigentlich egal. Alles ab Samsung S20 langt dicke für Navigation.
    Mit anderen Herstellern kenne ich mich nicht aus, da gibt es aber sicher auch geeignete Geräte

    Navis haben drucksensitive Bildschirme und auch deren Tasten auf dem Bildschirm sind groß genug, um während der Fahrt notfalls mal die Lautstärke zu erhöhen oder auf "Nach Hause" zu tippen. Mit dem Garmin jedenfalls funktioniert das wunderbar und ich muss mir auch um Feuchtigkeit, Erschütterungen oder Ladeanschlüsse keine Gedanken machen. Die Lenkerhalterung löst all das hervorragend.

    Für Lautstärke hat mein Telefon separate physische Tasten (wobei ich keine Sprachnavigation nutze) und in den Navi Apps (z.B. Calimoto) sind die nötigen Schaltflächen auch locker groß genug. Feuchtigkeit ist kein Problem, da IP68 dicht. Die 8 steht für dauerhaftes Untertauchen. Laden mache ich über eine SP connect Halterung mit induktiver Ladefunktion. Und in Summe (gebrauchtes Handy S21 Ultra ca 300€ plus Halterung mit induktiv 240€) bin ich bei etwa dem gleichen Preis wie dem Garmin. Habe aber Zugriff auf Google Maps und Motorrad Navi Apps. Wenn man sich SP Connect gebraucht holt, bleibt auch noch Geld fürs Calimoto Abo. Und wenn man wie in meinem Fall ein ausrangiertes Handy benutzt, ist man nochmal erheblich günstiger. Von der intuitiveren und schnelleren Bedienung mal abgesehen

    Dabei geht es allerdings nicht nur um Mobiltelefone, sondern allgemein um elektronische Geräte. Auch die Bedienung des Touchscreens im Auto stellt eine verbotswidrige Bedienung eines elektronischen Gerätes dar.
    https://www.versicherungsbote.de/id/4898894/Tes…wischer-Urteil/
    In Sachen rechtlich zulässig (oder eben nicht) nehmen sich Navi und Handy also nix.

    Ich muss in der Fahrt eigentlich nichts umplanen. Wenn ich nur eine Tankstelle hinzufügen will, ziehe ich schnell den Handschuh aus bzw es gibt inzwischen auch Handschuhe, die Touchscreen Kompatibel sind. Im Normalfall plane ich aber vor Abfahrt schon die Tankstopps mit ein. Alles, was darüber hinaus geht (neue Routenpunkte setzen, Baustellenumfahrung etc) benötigt so viel Aufmerksamkeit von mir, dass ich dafür eh anhalten würde.
    Schnellste Route mit dem Motorradnavi ist ja eh hinfällig. Es gibt kein mir bekanntes Navi, das eine Stauumfahrung hat, die zumindest das Prädikat brauchbar verdient hätte. Das kann nur Google Maps zufriedenstellend. Insofern ist dafür Handy ja zwingend nötig.

    Ich kenne inzwischen 3 Leute persönlich (und habe von vielen mehr online gelesen), denen der Bildstabilisator am Motorrad kaputt gegangen ist. Das ist also kein Mythos. Das Handy macht danach keine auch nur entfernt brauchbaren Bilder mehr. Daher ist und bleibt meine Empfehlung weiterhin, nur ausrangierte Handys für die Navigation am Motorrad zu verwenden. Es sei denn, das Handy hat keinen optischen Bildstabilisator. Dann ist es egal

    Ich nutze schon seit ein paar Jahren ein ausrangiertes Handy als Zweithandy zur Navigation.

    Im Normalfall setze ich dort auf Navi Apps, die offline Karten haben und auch offline navigieren können. Onroad calimoto und offroad Komoot.
    Wenn ich dann doch mal schnellste Strecke irgendwo hin muss, navigieren ich mit Google Maps und mache dafür einen Hotspot mit dem ersthandy auf. An sich wäre eine 2. Sim sinnvoller, aber die Provider in Deutschland verlangen da ja unverschämt viel Geld für. Die Telekom will in meinem Tarif 10€ pro Monat für eine reine Datensim und 15€ pro Monat für eine mit telefonieren und SMS schreiben. Deshalb gehe ich den Umweg über einen Hotspot. Es kommt nicht sooo oft vor, dass ich auf dem Motorrad die schnellste Route fahren will und wenn, dann muss ich eben noch ein USB Kabel in den Tankrucksack legen und mein Haupthandy laden. Wenn der Hotspot einmal eingerichtet ist, dauert eine neue Verbindung ja nur wenige Sekunden. Entsperren, leiste runter ziehen, mobile Hot Spot aktivieren - fertig.

    Naja das war ja der Punkt. Ein Teil mit ABE kann man ohne Abnahme verwenden. Mehrere Teile mit ABE, die einander beeinflussen (wie Lenker und Erhöhung) nicht - die müssen dann eingetragen werden. Normalerweise geht diese Eintragung relativ problemfrei. Die Bauteile an sich müssen ja nicht mehr geprüft werden, sondern nur der Anbau am Motorrad. Dass die Züge und Leitungen nicht unter Spannung sind und, dass der Lenker nirgendwo gegen kommt. Wenn das gegeben ist, sollte jeder Prüfer das eigentlich eintragen. Aber es muss halt durch einen Sachverständigen geprüft werden

    Wenn es ein so großes Problem für sich ist, dass dir jemand einen Hinweis gibt, dass du etwas verbotenes tust, solltest du halt nicht in einem öffentlichen Forum darüber reden, dass du etwas verbotenes tust.
    Der Hinweis darauf,dass die ABE nötig wäre, kann für andere durchaus sinnvoll sein. Wie die Diskussion hier gezeigt hat, sind sich einige nicht darüber bewusst, dass auch ein Hauptständer nach den Buchstaben des Gesetzes eben eine ABE braucht.
    Wenn du das Ding trotzdem anbaust, ist das deine Sache. Du kannst dich auch Gold anmalen und ein Tütü als Helm verwenden
    Interessiert mich nicht die Bohne. Verboten ist es dennoch beides

    Im übrigen solltest du vielleicht deine Gesetzestreue einmal überdenken, wenn du ständig darauf hingewiesen wirst, dass du etwas verbotenes machst. Was du machen darfst entscheidet nämlich der Gesetzgeber, nicht du. Was du machst obwohl du es nicht darfst, entscheidest du. Das ist richtig
    Ich entscheide, dass meine Ignore Liste mal wieder um einen Eintrag wächst

    Dazu noch der Hinweis: Papinator ist ex Honda Mechaniker, Meister und Händler. Einer von der alten Schule, der als Schrauber angefangen hat. Der kennt sich daher sehr gut mit der Materie aus

    Offroad (ganz besonders Matsch) und Straße sind wie gesagt in Sachen Profil und Gummimischung komplett gegensätzliche Anforderungen. Je besser ein Reifen bei dem einen ist, desto schlechter ist er beim anderen. Es kann keinen geben, der auf beiden Untergründen gut funktioniert. Die TRW sind ein Kompromiss mit etwas mehr Fokus auf die Straße. Je mehr negativprofil, desto besser ist der Reifen im Matsch, verliert aber an Haftung und Komfort auf der Straße.

    Bei den großen Enduros (F650GS und größer) damals haben viele auf den TKC 80 geschwört. Der Reifen ist zwar schon uralt, wäre aber ggf einen Versuch wert. Der ist ein Kompromiss mit etwas mehr Fokus auf Offroad. Den gibt es allerdings auch wieder nicht in den Größen der 300L. Der AX41 wirkt ähnlich. Hat aber im Matsch auch so seine Probleme.

    Wie gesagt: du suchst die eierlegende Wollmilchsau und die gibt es nicht. Wenn du Grip im Matsch suchst, brauchst du einen dezidierten Offroad Reifen. Kein Reifen, der auf der Straße brauchbar ist, wird im Matsch gut sein. Oder anders herum.