Beiträge von bwm

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    Im PKW ist der Kühlmittelbehälter üblicherweise Teil des Drucksystems. Da ist der Behälter normalerweise rund und hat einen geschraubten Deckel mit einer Dichtung dran. Der wird im Betrieb die ganze Zeit von Kühlmittel durchströmt.
    Im Motorrad fungiert der Behälter üblicherweise nur als "Überlauf". Also bei einem bestimmten Druck (der entsteht durch die Erwärmung des Systems) öffnet ein Ventil im Kühlerdeckel und lässt Kühlmittel über einen Schlauch in den Ausgleichsbehälter entweichen. Bei sinkendem Druck (wenn der Motor abkühlt) wird wieder etwas zurückgezogen.

    Wenn du eine Leckage hast, bei der keine Luft ins Drucksystem kommt, funktioniert der Rücklauf wie gewohnt. Beim abkühlen wird fehlendes Kühlmittel aus dem Ausgleichsbehälter gezogen. Wenn du aber eine Leckage hast, bei der Luft ins Drucksystem kommt, wird diese Luft bei steigendem Druck in den Schlauch zum Ausgleichsbehälter gedrückt (da sich Luft ja immer oben sammelt, also am Kühlerdeckel). Wenn das System dann wieder abkühlt, wird nur diese Luft zurück ins System gezogen. Der stand im Kühlmittelbehälter bleibt, wie er ist.

    Wenn du am Motorrad bei laufendem Motor die Ablassschraube aufschraubst, läuft das Kühlsystem leer. Der Behälter bleibt dabei aber voll

    Ich kontrolliere beim normalen Check Up auch nur den Ausgleichsbehälter. Wenn ich aber Anlass zur Sorge habe, dass mit dem Kühlsystem etwas nicht stimmt (eine bekannte oder vermutete Leckage oder, wenn der Lüfter in ungewöhnlichen Situationen an geht) schau ich im Kühler nach.


    Nun fahre ich seit 5000km damit durch die Gegend, ohne das etwas schlimmer wird oder gar sichtbar Kühlwasser fehlt.

    Nur, weil ich im anderen Forum festgestellt hab, dass locker 80 oder mehr % der Motorradfahrer das falsch machen die Frage: du schaust nach dem Kühlmittelstand auch im Kühler, nicht nur im Kühlmittelbehälter, ja? Das Kuhlsystem zwischen Motorrad und Auto ist eklatant unterschiedlich und beim Motorrad kann man eine "richtige" Kühlmittelstandskontrolle (unabhängig davon, was die Bedienungsanleitung behauptet) nur direkt im Kühler machen.


    Ich kenne drei verbogene Heckrahmen.

    Bei einem reinen Offroad Moped finde ich persönlich ABS eher kontraproduktiv, wenn man es nicht komplett abschalten kann. Von daher verstehe ich das Argument nicht.

    Das war nicht die Frage. Die Frage war, wer den getauscht hat. Mit nem verbogenen Heckrahmen rumfahren geht mit der 300er genauso wie mit der 250er. Nur tauschen kannst du ihn nicht.

    ABS abschalten habe ich noch nicht probiert aber normalerweise geht das mit abstecken der Sensoren vollständig aus. Ich finde das ABS der 300er sehr gut. Ich lass das sogar Offroad oftmals an. Es lässt genug Schlupf zu, dass man auch auf Sand noch genügend Bremswirkung erzielt. Und vorne blockieren fällt es mir sehr schwer, mir eine Situation vorzustellen, in der das Fahrdynamisch sinnvoll wäre. Wenn man dringend ganz schnell den einen Pilz pflücken will, ja. Aber sonst?

    Ich hab von der 250er auf die 300er gewechselt. Haben die Beta Alp von Frauchen verkauft, sie fährt seitdem Offroad die 250er (die vorher meine war) und ich hab mir die 300er dazu geholt. Ich bewege sie als reine Offroad Maschine und der Hauptvorteil ist - klar - der andere Motor. Etwas mehr Drehmoment unten rum, etwas mehr Leistung in der Spitze. Ich fand sie genau das fehlende Quäntchen souveräner. Wenn man langsam auf technischen Abschnitten dahin tuckert kommt sie etwas williger wieder auf Touren und im Sand und Matsch hat sie auch das Fünkchen mehr Drehmoment, um vernünftig zu schaufeln. Für mich war noch ein großer Unterschied das ABS (meine 2013er CRF250L hat keins) aber das gab es ja 2017 auch schon in der 250er

    Die Haupt-Nachteile wurden ja auch schon genannt. Starrer Heckrahmen und das geradezu lächerliche Bordwerkzeug sind mir direkt selbst aufgefallen. Ansonsten ist sie weitestgehend ähnlich. Hätten sie ihr für Europa den LED Scheinwerfer oder die LED Blinker spendiert, sähe das vielleicht noch anders aus aber der Wechsel von 250 auf 300 nur für das neue Modell ist nicht sinnvoll. Wobei man das mit dem Heckrahmen auch in Relation sehen muss. Wie viele Leute hier haben denn ihren schon getauscht? Eben....
    Zumal der Preis für den Heckrahmen bei bike parts Honda auch bei 1.224€ liegt
    https://www.bike-parts-honda.de/honda-motorrad…83/F_39/2/14763
    Wobei es den bei Bikerzbits für 110€ plus 70€ Versand gibt. Alter, die Honda Preise in Europa sind schon absurd.

    Die 300er ist halt wirklich nur die 250er mit leichten Veränderungen. Der Wechsel von einem 5 Jahre alten Golf auf den neuen ist halt auch selten sinnvoll

    Na aber die Sicherheit ist doch der einzige Unterschied, der gegen den Jethelm spricht. Was genau erhoffst du dir denn für Erfahrungen? Einen Helm hat man auf, ohne ihn zu benötigen. Je weniger der abdeckt, desto besser für die Sicht und die Belüftung. Aber eben desto schlechter für die Sicherheit. Jethelm ist luftig, man sieht gut und er geht gerade so als geeigneter Motorradhelm nach den Buchstaben des Gesetzes durch. Viel mehr gibt's da doch nicht zu erzählen

    Aber wenn du Angst hast vor Ästen im Gesicht...du willst offroad mit einem Jethelm fahren? Davon würde ich dir dringend abraten. Offroad hat man unvorhersehbare Bedingungen, da liegt man einfach immer mal wieder, ohne was dafür zu können. Dafür ist ein Jethelm schlicht unzureichend.

    Du musst halt wissen, wie wichtig dir dein Kinn ist. Ob du mit 80 oder mit 160 drauf fliegst ist relativ egal, das Kinn ist dann weg. Also die Frage ist mehr oder weniger unabhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit.

    Und niemand plant so einen Unfall. Man trägt Schutzkleidung immer in der Hoffnung, sie nicht zu benötigen aber weil man für den unwahrscheinlichen Fall, dass man sie doch benötigt, gerüstet sein will.
    Das ist wie mit Sandalen, kurzer Hose und ohne Handschuhe. Kann man machen, man sollte sich nur dessen bewusst sein, dass ungeschützte Körperteile im Falle eines Unfalls höheren Schaden davon tragen können.

    Und das soll jetzt wirklich nicht wertend sein. Das ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Motorrad fahren per se ist gefährlicher, als z.B. Auto fahren. Der Verlust an Sicherheit ist uns hoffentlich allen bewusst, wenn wir drauf steigen.

    Als eine Alternative mit besserem Schutz, die aber dennoch sehr luftig ist: hast du mal einen Enduro Helm ausprobiert? Die Dinger haben einen Kinnbügel und sind trotzdem sehr luftig

    Immerhin: bei deiner jetzigen Beschreibung ist klar, dass es die Schaltwelle ist. Die lässt sich ja zum Glück relativ leicht tauschen.

    Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie viel Gepäck du drauf hattest, aber so einen so großen Unterschied macht das normalerweise nicht. Möp + Fahrer wiegen normalerweise schon über 200 Kilo. Wenn du da noch 20 Kilo hinten drauf hast - geschenkt. Das ist jedenfalls nicht die alleinige Ursache fürs hinfallen.
    Hast du ein Bild von deiner Beladung?

    Enduros haben durch die sehr schmalen Vorderräder im Normalfall sowieso die Angewohnheit, zuerst übers Vorderrad zu schmieren. Aber unter normalen Umständen bekommt man eine CRF mit Originalbereifung dennoch bis auf die Fußrasten. Deine Reifen sind ja frisch, an mangelnder Profiltiefe kann's also nicht liegen. Waren die Reifen denn schon vollständig eingefahren?

    Ansonsten Kreisverkehr jetzt noch folgende Ideen ohne bestimmte Reihenfolge:
    - Dreck oder Öl in der Fahrspur
    - irgendein Gegenstand
    - Straßenschäden
    - Teerfugen im Asphalt
    - nass (evtl eine Pfütze)
    - zu viel Gas oder Bremse
    - hektische Fahrmanöver (plötzlich an Gas oder Bremse ziehen, plötzliche starke Schräglagenänderung
    - falscher Luftdruck (für die Beladung)

    Das wären jetzt so ein paar Ideen. Eins davon gepaart mit zu viel Schräglage für die Fahrsituation kann zum Sturz führen. Es kann aber auch gut sein, dass du das nie rausfindest. Motorrad kann man reparieren, deine Schäden verheilen und mögliche Narben an Mensch und Maschine sind Erinnerungsstücke, von denen man noch Jahre später erzählen kann ;)

    Rechtes Knie geprellt heißt doch, dass du nach rechts gefallen bist, oder? Da würde es mich etwas wundern, wenn die Schaltwelle links auch etwas abbekommen hat.

    Allgemeine Frage noch: du kannst runter in den ersten schalten und auch zurück hoch in neutral, aber nicht hoch in den 2., ja? Gilt das bei stehendem Motor? Bei laufendem Motor im Stand? In der Fahrt? Falls es da Unterschiede gibt, wäre das auffällig. Wenn du nur im Stand nicht in den 2. schalten kannst, würde ich mir erstmal keine großen Sorgen machen. Wenn es in der Fahrt nicht geht, ist das - klar - ein Problem.
    Dazu noch ne Frage: Wie fühlt sich denn der nicht erfolgreiche Schaltvorgang an? Ist da in der Bewegung auf einmal ein großer Widerstand, sodass du gar nicht bis zum Ende schalten kannst? Oder kannst du bis zum Ende schalten, es passiert nur nichts? Hast du beim Schaltversuch irgendwelche unnatürlichen Geräusche im Getriebe? Dafür am besten das Hinterrad mal in die Luft und dann beim schalten das Hinterrad drehen und genau hinlauschen.

    Je nachdem, wo genau das Problem liegt kann es schlimmstenfalls sein, dass der Motor geöffnet werden muss. Die Schaltwalze und auch die Schaltgabeln liegen zwischen den beiden Motorhälften. Die Schaltwelle liegt soweit ich das sehen konnte hinter dem linken Motordeckel, da kommt man noch vergleichsweise einfach ran. Bei einem Sturz nach rechts kann ich mir die allerdings nur schwer als Schuldigen vorstellen

    Ganz blöde Frage noch: Der Schalthebel lässt sich über den gesamten Schaltweg bewegen, ja? Der stößt nicht einfach am linken Motordeckel an?

    Ahoi,

    Aus 3 Gründen nicht:
    1. Hinterradfelgen sind normalerweise etwas asymmetrisch (Speichenlänge links zu rechts unterscheidet sich) aufgebaut, um Platz für den Kettenradträger zu schaffen, während Vorderräder symmetrisch sind
    2. Die Achsbreite sollte hinten breiter sein
    3. Die Achsbefestigung ist vorne ganz anders. Hinten steckst du eine Schraube durch und ziehst eine Mutter darauf fest. Vorne hast du auf einer Seite Klemmbacken für den Schraubenkopf und auf der anderen Seite ein Innengewinde
    Ob der Achsdurchmesser passt, weiß ich nicht. Die Breite dürfte aber nicht passen

    Der 130er passt sehr wahrscheinlich nicht durch die Gabrlschützer. Ob der Reifen ohne die Schützer durch die Holme passt, müsstest du ausprobieren

    Zoll und Steuer werden auf den Warenwert erhoben, nicht auf den Dienstleistungswert. Warenwert einer gebrauchten ECU ist nicht so ohne weiteres zu bestimmen. Und theoretisch könnte es sogar sein, dass der Warenwert der geflashten ECU niedriger ist, als der der Originalen.

    19% Einfuhr-Umsatzsteuer kommen immer drauf und Zoll sind meist 3-6%. Zzgl noch eine Kapitalauslagegebühr des Versenders (z.B. DHL). Rechne pauschal mit 25% auf Warenwert plus Versandkosten. Wenn so eine ECU etwa 500€ Wert ist, macht das also 130€ Zoll und Steuer bei Einfuhr nach Deutschland. Kp wie hoch das in den USA ist, vermutlich in Summe ähnlich. Also 260€ Zoll und Steuer + 2x32€=65€ Versand + 175€ für die Dienstleistung. Ca. 500€ würde ich rechnen

    Versand musst du auch in beide Richtungen sehen.

    Tante Edith sagt: im anderen Fred war ja eine Antwort des Zolls. Total vergessen.
    https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?…start=40#p22563
    Also rechne 25% auf 175€+32€ Versand als Zoll. Ca. 50€ + 2x32€ Versand.
    Das gilt allerdings nur, wenn die das bei Versand zu dir auch richtig deklarieren

    Grundsätzlich ist zu groß besser als zu klein. Sofern die von dir geschriebenen Toleranzen stimmen, bist du aber innerhalb des vorgegebenen Spiels, und noch nicht mal ganz am oberen Rand. Das würde ich als Idealzustand ansehen. Wie du meintest, wird das Spiel tendenziell eher kleiner (am Anfang der Laufzeit eines Motors kann es durch Setzungserscheinungen auch mal größer werden, aber langfristig sollte es kleiner werden). Daher ist das obere Ende der Toleranz grundsätzlich erstrebenswert.

    Das Spiel (der Abstand zwischen Stößel und Nockenwelle) kann sich aber durch reinigen nicht verkleinern. Wenn irgendwo eine Ablagerung war, die dann entfernt wurde, kann der Spalt nur größer werden. Nicht kleiner.

    Ich Wechsel nicht regelmäßig Reifen am Motorrad selbst. Habe das bisher nur 2 mal im Rahmen eines Reifen Workshops gemacht, 1 mal selbst zum ausprobieren und dann noch 1 mal gezwungenermaßen bei einem Kumpel mitgemacht, als der beim Offroad fahren einen Platten hatte. Ich bin da zu faul zu und lass das lieber den Reifendienst machen, der dank besserer Ausstattung da auch viel kürzer für braucht. Aber am Fahrrad bzw auch bei den 4 Gelegenheiten: ja, genau so ;)

    Geht allerdings nicht bei jedem Schlauch. Manche haben noch ein längeres Stück gummiert, da geht das nicht. Wenn das Gewinde lang genug ist geht das aber. Ist auch bei den meisten Schläuchen so.

    Wie kommst du darauf, dass 110er die richtigen Reifen für 2.15" wären?
    Ich habe damals bei Metzeler / Pirelli mal angefragt und habe technische Dokumentation für den Six Days Extreme in 120/90-18, 130/90-18 und 140/80-18 bekommen, in denen die möglichen Felgengrößen mit drin standen. Bei allen 3 war 2,15 als kleinste mögliche Felgenbreite aufgeführt.

    Damit ging die Eintragung bei der Dekra dann (habe den 120/90 eingetragen).

    Ich verstehe auch nicht, was du daran nicht verstehst, dass das passt. 120/130 usw ist ja die REIFENbreite in mm, während 2,15 die FELGENbreite in Zoll ist (ca 55mm). Theoretisch könnte man einen 300mm breiten Reifen bauen, der in eine 2,15 Zoll Felge passt. Das wäre Blödsinn, aber möglich.

    Deine Frage zum 130er vorne versteh ich nicht. 130/18 ist keine Reifengröße, die es gibt. 130/80-18 gibt es, aber da wäre ja der Durchmesser der Felge ein ganz anderer. Du kannst ja keinen 18 Zoll Reifen auf eine 21 Zoll Felge ziehen. Und in 21 Zoll Durchmesser ist mir kein 130mm breiter Reifen bekannt. Wenn du vorne auf eine andere Felge umbauen würdest, wäre theoretisch ein 130er denkbar, allerdings müsste man dafür mindestens den Gabelschützer modifizieren. Falls der überhaupt zwischen die Holme passt. Den Sinn dieses Unterfangens verstehe ich allerdings nicht.

    Genau dafür ist doch die Montage-Mutter da. Viele benutzen sie ja fälschlicherweise, um das Ventil an der Felge zu verschrauben (ganz böser Fehler). Aber beim einstecken des Ventils die Mutter so weit aufschrauben, dass dahinter noch der der Stecker vom Kompressor bzw die Luftpumpe drauf passt - dafür ist sie doch gedacht?

    Was meinst du mit einer Ventil Verlängerung?