Beiträge von bwm

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    Da hatter aber schon recht. Für eine Mittelklasse enduro in der heutigen Zeit sind 208kg fahrfertig bei 92 PS wirklich leicht.
    Suzuki 84PS bei 230kg
    BMW F850GS 229kg bei 95PS
    KTM 890 Adventure hat 214kg bei 105 PS, kostet aber dafür auch ab 14k€ aufwärts
    Ténéré 700 hat 204kg bei "nur" 73 PS

    Also sollte die Transalp tatsächlich mit 208kg @ 92PS kommen und trotzdem ein Heck haben, an das man auch Koffer hängen kann, wäre die schon ein großer Wurf

    Wobei die 300 Rally mit 7200€ immerhin 4000€ und damit mehr als 1/3 weniger kostet als die großen Einzylinder KTMs. Zieht dafür halt auch nicht die Wurst von der Stulle.
    Du hast deine Dinger gefunden. Wenn ich mich recht erinnere 6 an der Zahl und 3 davon hören auf den Namen KTM oder?

    Ich sage, dass es die Transalp mit DCT geben wird. Der Anteil der DCT am Gesantverkauf ist bei AT und NC so überwältigend (glaube jeweils über 50%), dass sie schön blöd wären, es nicht anzubieten. Für mich kommt beim Tourenmotorrad nur noch DCT in Frage und ich kann mir gut vorstellen, dass es da mehrere von gibt.

    Nein ist sie nicht, weil KTM ist gewiss vieles aber nicht billig. Und bei der Haltbarkeit hat KTM zumindest auch einen eher zweifelhaften Ruf bei den Einzylindern, wobei das bei mir nur anekdotische Erfahrungen sind. Die sind allerdings ziemlich schlecht.

    Aber der Preis disqualifiziert die bei den 4 Argumenten billig, leicht, stark und haltbar ganz eindeutig. 701 Enduro online ab 11.500€ für Neufahrzeuge, 690 Enduro ähnlich.
    Und man muss ziemlich groß sein, um damit gut fahren zu können. Langstreckentauglichkeit ist ab Werk auch eher mau

    Hatten wir schon unzählige Male im anderen Fred. Gibt es nicht, gab es nie und wird es nie geben, da es das nicht geben kann. Billig, leicht, stark und haltbar sind allesamt Gegensätze in der Entwicklung, die man niemals auflösen kann.

    Ich denke, dass sie sich mit Ausstattungen noch die Differenz lassen. Adaptive Dämpfung nur hinten oder gar nicht, Android Auto / Car Play gar nicht, Kurvenlicht nicht, insgesamt weniger Einstellmöglichkeiten.
    Möglichkeiten haben sie viele, um der AT die Daseinsberechtigung zu lassen. Nur DCT (wegen Alleinstellungsmerkmal) und Tempomat (weil das in der Klasse inzwischen Standard ist) werden sie denke ich nicht anrühren, alles andere ist ja noch offen.

    Ich finde allerdings nicht, dass es erst seit der 1100er eine zu Große Lücke im Portfolio von Honda gibt. Als bei Frauchen ein neues Motorrad an stand hatte Honda nix. NC zu wenig Leistung und zu wenig Boden- und damit Kurvenfreiheit. AT viel zu hoch und viel zu schwer. Ist dann die F750GS geworden.

    Verlagern wir das mal hierhin, weil 800er Enduros halt nicht wirklich eine Alternative zur 300er sind.
    Hier mal ein Vergleich der bisher bekannten harten Fakten zwischen der Honda XL750 Transalp und der Suzuki V-Strom 800DE
    https://www.motorradonline.de/enduro/honda-x…v-strom-800-de/

    Interessant finde ich, dass die Honda scheinbar aus weniger Hubraum und weniger Verdichtung mehr Leistung raus holt. Dafür müsste der Motor eigentlich höher drehen, wofür Honda ja jetzt auch nicht gerade bekannt ist. Und, dass die Suzi - bereinigt um den größeren Tankinhalt - satte 20 Kilo mehr wiegt. Minimal mehr Ausstattung (z.B. Plastik Unterfahrschutz), die aber das Gewicht eigentlich nicht erklärt.

    Für mich könnte die Transalp eine Alternative zur AT werden. Wobei ich da auch nicht wirklich einen Grund sehe, die zu verkaufen

    Korrekt. Auch bei der CRF250L ist der 90/90-21 vorne nur mit Eintragung zulässig. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass es den gewünschten Reifen in der alten Größe 3.00-21 gibt, die bei der CRF250L (zumindest MD38) in den Papieren steht. Bei der 300er steht aber der 80/100-21 in den Papieren und in der Größe gibt es den Reifen vermutlich einfach nicht


    Gibt es zu den obigen Griffen noch weitere Erfahrungswerte? Meine Griffgummis an der 300L sind aktuell, nach dem Kappen der Enden für den Anbau von Handprotektoren, nur ca. 110 mm lang, die Koso-Griffe kommen mit ca. 120 mm. Ich habe etwas Schmerzen damit, dort 10 mm abzuschneiden. Alternativ müsste ich die Armaturen leicht versetzen. Wie war das bei euch? Passt es dennoch?

    Die letzte Frage ging aber um die Koso Griffe

    Das geht aber auch nur, wenn man keinen umgreifenden Alubügel montiert hat, der im Inneren des Lenkers montiert wird.

    Armatur umsetzen geht nur mit größerer Modifikation. Da ist eine Bohrung im Lenker, anhand derer die Armatur in axialer und in Umfangsrichtung fixiert wird. Also von der Armatur greift eine Nase in die Bohrung rein. Außerdem hast du dann auch ein Problem mit dem Gasgriff. Der Griffgummi sitzt auf einer Buchse, die um das Lenkerende rum greift und so gut wie geschlossen ist. Da ist eine Bohrung in der Mitte für die Befestigung des Originalen Plastik Handschützers der Rallye. Aber du kannst den Gasgriff nicht ohne weiteres weiter nach innen schieben. Alubuchse wäre da tatsächlich die einfachere Lösung. Aber gibt es diese Griffheizung en nicht in unterschiedlicher Länge? Hast du vlt die falsche Länge gekauft?
    Ansonsten frag beim Hersteller mal an, ob du am Ende etwas wegschneiden kannst. Vielleicht gehen ja die Heizdrähte nur bis kurz vors Ende

    BMW hat selbst bei der F650GS, die vor nunmehr 22 Jahren auf den Markt kam schon nur mit elektronischer Auswertung des Kurbelwellensensors ermittelt, ob es sich gerade um ein Zündtakt handelt, oder nicht. Sofern man mehr als zwei Sensorimpulse pro Umdrehung hat, kann man das bei einem Einzylinder über die Auswertung der Änderung der Drehzahl ermitteln. Beim zünden wird die Drehzahl ja höher und danach 3 Takte lang wieder langsamer. Ich würde mal steil behaupten, dass Honda das auch kann.

    Und selbst, wenn nicht und tatsächlich jeden Takt eingespritzt wird: Wenn das so ist, ist das im Kennfeld berücksichtigt. Der Sprit ist ja nicht verloren, sondern wird mit eingesaugt und mit verbrannt. D.h. mit einem falschen Sensorsignal würdest du viel zu mager fahren.
    Ich war vor Jahren mal bei einer Firma, die frei programmierbare Steuergeräte herstellt auf einem Lehrgang und dort haben sie uns beigebracht, dass bei extremen Leistungssteigerungen teilweise die Einspritzdüsen einfach dauerhaft offen sind und sich der Sprit dann vor dem Ventil sammelt. Bzw manche Hersteller machen das auch absichtlich, dass sie mehrere Einspritzvorgänge pro Takt haben und einen Teil vom Sprit auf das Einlassventil legen, da dieser beim Öffnen besonders gut verwirbelt und vermischt wird. Mit falschem Sensorsignal wird der Motorlauf garantiert nicht besser.

    Daher kann ich nur zustimmen: wenn dir der Verbrauch deiner Wettbewerbsmaschine mit tuning ECU zu hoch ist, fährst du einfach das falsche Motorrad

    Ich wohne nördlich von Berlin. Kremmen heißt meine Gemeinde hier.
    Platz hätte ich nicht ganz so viel aber mit 1100m2 wohl auch genug. Aber ich bin noch weniger "Mitte" von Deutschland. Je nachdem, wie man den Mittelpunkt ermittelt
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mittelpunkte_Deutschlands
    Wäre der nochmal etwa 2h Nordöstlich von Frankfurt. Grob an der Grenze zwischen Thüringer Wald und Hessen.

    Aber ich wollte mich gar nicht so sehr beschweren. Mir wird das wohl zu weit sein, zumal meine kleinen CRFs auf Six days extreme stehen. Die wären dann, bis ich da bin, auch schon tauschwürdig. Das Angebot von Tomminger ist ja super nett und sicher eine gute Gelegenheit. Wahrscheinlich auch das "next best thing" zur Mitte. Aber mir wohl zu weit. Daher sucht euch ein Wochenende aus und ich schau dann, ob ich Zeit und Lust hab. Vielleicht komm ich mit der großen CRF

    Mitte von Deutschland gilt aber nur für das Deutschland bis '89. FFM ist ganz hart in einer Südwestlichen Ausrichtung, das genaue Gegenteil von meiner NO Ausrichtung. Von mir aus sind's 580km Autobahn. Kurvige Strecke mit Calimoto 620km. An einem Tag mit der kleinen CRF nicht schaffbar

    Yamaha Ténéré 700
    72PS
    207kg fahrfertig
    Federweg vo/hi 210/200mm
    Bodenfreiheit 240mm
    Sitzhöhe 880mm
    Reifengröße vo/hi 90/90-21; 150/70-18

    Honda Transalp
    Gewicht fahrfertig 208kg
    92PS
    Federweg vo/hi 200/190mm
    Bodenfreiheit 210mm
    Sitzhöhe 850mm
    Reifengröße vo/hi 90/90-21; 150/70-18

    Die Yamaha hat 10mm mehr Federweg, 30mm mehr Bodenfreiheit und eine um 30mm höhere Sitzhöhe bei 20PS weniger. Da sieht man klar, was im Lastenheft stand.

    Ich denke, dass das Absicht ist. Um den Abstand zur AT zu wahren. Zum ernsthaften endurieren ist sie eh zu schwer und auf Tour mal einen Feldweg mitnehmen kann sie auch. Wirkt auf mich ein wenig wie die (dämliche) Unterscheidung zwischen 750 und 850 bei BMW. Schließlich ist die 750GS BMWs zweitbeliebte Enduro. Markant vor der 850er. Vielleicht hoffen sie darauf, dort ein paar Verkaufszahlen abzuzwacken. Dazu passen allerdings die 21/18 Zoll Speichenräder wieder nicht. Aber eine Enduro braucht eh nicht mehr als 50 PS, wenn sie dazu genutzt werden soll. Husky 701 ist beliebt, ich weiß, aber ich versteh den Erfolg nicht. Dazu soll sie gar keine Konkurrenz sein.

    Ich würde sie nehmen. Mit DCT und Koffersatz bestimmt ein tolles Tourenmotorrad. Ähnliche Leistung wie die erste AT bei weniger Gewicht. Könnte irgendwann mal meine AT beerben. Allerdings gefällt mir die Hommage Lackierung überhaupt nicht. Von den gebotenen würde ich sie in schwarz nehmen glaube ich.

    Wenn 60 PS reichen dann reicht doch die NC750X. 59 PS hat die. Und ein Helmfach. Ist allerdings auch ein kleines Eisenschwein.

    Fußrastenhöhe ist denke ich das größte Problem neben der Zuladung. Bequemlichkeit der Sitzbank ist auch eher nix. Also nein, der 2. Sitz ist dafür da, um den Kumpel mit nach Hause zu nehmen, wenn sein Mopped (keine Honda) liegen bleibt.

    Kommt drauf an, welche verbaut wird. Oxford hat doch glaube ich eine Version, die als Kapseln in den Lenker eingesetzt werden. Das lässt sich allerdings dank Innengewinde im Originalen Lenker nicht ohne größere Modifikationen montieren. Aber dann bliebe der Durchmesser der gleiche, falls das gewünscht ist