Beiträge von bwm

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    Der zumindest in Deutschland wesentlich günstigere Champion Filter auf alle Fälle. Aber ich hab ja geschrieben, dass man unbedingt die richtige Seite nach außen machen muss, da der Motor sonst überhaupt keinen Ölfluss mehr hat. Das sollte als Hinweis genügen

    So das Buch kam inzwischen an und ich bin ziemlich enttäuscht. Das ist nicht Ansatzweise so gut wie das der 250er. Bei der 250er war wirklich Schritt für Schritt mit vielen Detail-und Übersichtsbildern erklärt, was wie wann auseinander genommen, inspiziert und zusammengebaut werden muss.
    Bei der 300er ist zu jedem Vorgang eigentlich nur eine Seite mit nur einer Abbildung. Dort ist auch grundsätzlich nur die Remontage beschrieben. Demontage gar nicht, für die erforderlichen Inspektionen steht ganz oft nur ein Verweis. Also da ist dann ein Buch abgebildet mit der Beschriftung Basic und daneben steht z.B. "Fork disassembly and inspection"

    Als Beispiel mal das Kapitel "Brake Fluid replacement"
    Dort finden sich je 1 Explosionszeichnung der Hauptbremszylinder vorne und hinten mit dem Drehmoment der Deckelschrauben (1,5Nm) und einer Markierung der "set line"
    Als text steht dort:
    - from a sealed container, add brake fluid to the set line on the reservoir.
    RECOMMENDED BRAKE FLUID: DOT 3 or 4 brake fluid

    Und das war's.

    Zu Schwinge und Federbein ist genau eine riesige Explosionszeichnung auf einer Seite mit insgesamt 11 Drehmomenten, 1 Loctite Markierung, 4 "Grease" Markierungen und ein paar Spaltangaben an der Umlenkung (deren Bedeutung sich mir ehrlich gesagt nicht erschließt).
    Alles, was an begleitendem Text dabei steht ist
    - fuel tank shroud -> 3-13
    - side cover -> 3-8
    - drive chain case -> 3-19
    - rear wheel -> 3-34
    Also nur die Teile, die als Vorarbeit weg sollen.

    Tatsächlich ist diese Seite für mich als jemand, der sich mit der Tätigkeit grundsätzlich auskennt nützlich. Alles wichtige auf einen Blick, ohne zu Blättern. Aber wenn ich jetzt mal eine Tätigkeit machen will, die ich noch nie gemacht habe, wären ein paar mehr Bilder und Hinweise doch echt praktisch.

    Ich bin froh dass ichs hab für die Drehmomente aber so richtig glücklich bin ich nicht. Gemeinsam mit dem der 250er wird es aber denke ich gehen.

    Das ist eine pure Vermutung ohne jegliche Hinweise darauf von Honda oder der Fachpresse aber ich glaube nicht. Aus mehreren Gründen.

    - Für ein Facelift ist sie noch nicht lange genug auf dem Markt. MD38 war 2013-2016 (4 Jahre, geändert wegen Euro 4), MD44 war 2017-2020 (4 Jahre, geändert wegen Euro 5) nach dem Zyklus dürfte erst 2025 eine neue anstehen.

    https://eur-lex.europa.eu/legal-content/…ex%3A32019R0129
    Hier wurden 2019 ein paar Klarstellungen zur Anwendung der Euro 5 bei Motorrädern veröffentlicht und dort werden an mehreren Stellen die Jahre 2024 und 2025 als "neues Ziel" zur Umsetzung genannt. Spricht also dafür, dass entweder 2024 oder 2025 entweder eine verschärfte Euro 5 oder sogar eine Euro 6 für Motorräder kommt. Erst da wird Honda auch eine große Überholung der 300er machen.

    - es gab die 300er von Anfang an in Thailand mit LED und es gibt keinen Grund, warum hier nicht
    - die Anforderungen an die Leuchtgeometrie in Europa kann nicht der einzige Grund sein, denn in den USA gibt es sie auch nicht mit LED
    - ich VERMUTE daher, dass Honda die Maschine im "Westen" aufgrund der geringen Marge eher ungern verkauft (daher auch die viel zu geringen Stückzahlen) und die Halogen Scheinwerfer und Glüh-Blinker also absichtlich drin lässt, um die großen Modelle "attraktiver" zu machen

    Wenn dem nicht so wäre, würde es die Maschine schon mit LED Scheinwerfer geben. Denn tendenziell sind eher westliche Kunden bereit und in der Lage, einen entsprechenden Aufschlag für die modernere LED Technik zu bezahlen. Deshalb gab es zum Beispiel die CRF1000L in Europa von Anfang an nur mit LED Blinkern und LED Scheinwerfern, während es sie überall sonst auch mit klassischem Glühobst gab

    Und zu guter letzt, weil ich mir jetzt erst eine 300er gekauft habe und mich zu Tode ärgern würde, wenn sie nächstes Jahr mit LED käme. Deshalb kann sie nicht mit LED kommen :lol:

    Das Problem ist glaube ich eher, dass deine Spiegelbefestigung / Kupplungshebelhalter etwas zu weit abgerückt ist. Das Ding muss ganz nah an die Schaltereinheit ran. Selbst, wenn der Hebel nicht gegen den Gummi stoßen würde, stößt er ja kurz danach an die Schaltereinheit. Der Kupplungshebel muss sich aber bis ganz an den Griffgummi ran drücken lassen. Und dafür muss der bei dir dringend noch weiter nach außen

    Ob das jetzt das Problem ist wissen wir freilich noch nicht aber einen Versuch wäre es wert. Hakeliges Schalten kann unter anderem natürlich neben anderen Dingen an "Restkraft" im Getriebe durch nicht komplett getrennte Kupplung liegen.

    Bist du dir ganz sicher, dass du richtig gemessen hast? Die Profiltiefe wird an der kleinsten Stelle gemessen, bei Motorrädern ist das normalerweise die Mitte. Da sieht zumindest der auf dem ersten Bild so aus, als wäre er schon bei unter 2mm angekommen. Außerdem sind beide Reifen sehr deutlich sichtbar "platt" gefahren. Also haben am Rand noch viel mehr Profil als in der Mitte. So ein Reifen fährt sich total bescheiden, weil das Kurvenverhalten nicht mehr gleichmäßig und damit nicht mehr vorhersehbar ist. Die waren beide daher dringend tauschwürdig und eigentlich auch nicht zu schade zum wegwerfen..

    Jau das klingt nach Steuerkettenspanner. Scheinbar bekommt der nicht genug Öldruck oder fährt zumindest nicht weit genug aus. Dadurch klackert dann die Steuerkette

    So dann zum eigentlichen Ölwechsel
    Wie gehabt: Motor muss warm gefahren sein

    Unterfahrschutz weg habe ich jetzt kein Bild gemacht. Einfach die Schraube raus, nach unten klappen und dann nach vorne unten weg ziehen. Der hat zwar eine Öffnung aber die ist zu klein. Das Öl fließt leider nicht gerade ab und würde daher den ganzen Unterfahrschutz von oben einasauen.

    - Öleinfüllstützen öffnen

    Notfalls mit einer Zange nachhelfen
    - Ölablasschraube anlösen. Idealerweise nicht mit der Ratsche sondern mit dem Ringschlüssel anlösen. Da kommt nicht sofort Öl raus, keine Sorge. Man weiß nie, wie fest so eine Schraube sitzt und Ratschen können beim lösen von zu festen Schrauben kaputt gehen
    - Ölauffangbehälter bereitstellen und Ölablasschraube ausdrehen

    Achtung: Arbeitshandschuhe ausziehen und einmalhandschuhe anziehen. Nicht mit der Ratsche raus holen sondern nur mit dem Ratscheneinsatz (in der Mechanik der Ratsche ist Fett zur Schmierung. Das Öl kann dieses Fett raus spülen)
    Die Schraube hält das Öl noch eine ganze Weile dicht. Vorsichtig raus drehen, nicht selbst darunter oder in Strahlrichtung liegen. Erst im letzten Gewindegang kommt Öl raus und wenn die Schraube ganz raus ist kommt es wirklich in einem großen Strahl. Das kann auch gerne mal aus dem "Trichter" des Ölauffangbehälters wieder raus spritzen.
    Wenn man einen groß genügenden Messbecher hat direkt da rein ablassen.
    Achtung: je nachdem wie warm der Motor vorher war und wie schnell man gearbeitet hat kann das Öl noch sehr heiß sein. Vorsichtshalber nicht selbst anfassen sondern bloß die Behälter an die jeweils richtige Stelle stellen bzw schieben.
    Wenn es erstmal läuft kommt alles raus. Das kann man nicht mehr ohne riesige Sauerei unterbrechen. Daher muss der Behälter unbedingt groß genug sein.
    Beim ablassen dabei bleiben und ggf. Behälterposition nachkorrigieren.
    Es tropft noch eine ganze Weile nach. Einfach Tropfen lassen. Währenddessen Ölfilter wechseln.

    Ölfilter Wechsel
    - der Filter sitzt hinter diesem Deckel

    Vor dem lösen der Schrauben einen Lappen zwischen Rahmen und Motor stopfen, damit ablaufendes Restöl sich gar nicht erst verteilt
    - lösen der Schrauben auch wieder bevorzugt mit Ringschlüssel machen. Das rausdrehen kann man mit der Ratsche erledigen.

    Falls man die Dichtung wiederverwenden will entsprechend vorsichtig sein
    Außerdem aufpassen, dass die Feder im Deckel nicht runter fällt und verloren geht
    - alten Ölfilter raus und korrekt entsorgen

    Dann alles 1 mal mit Bremsenreiniger und Lappen sauber machen. Achtung: den Bremsenreiniger nicht irgendwo "rein sprühen". Der verdunstet nicht sofort und würde das Öl verdünnen wenn er drin bleibt. Besser auf den Lappen sprühen und dann abwischen. Vor allem die Dichtflächen gründlich reinigen. Auch an den abgenommenen Deckel denken. Dann neuen Ölfilter richtig rum einsetzen. Da steht outside drauf, die Seite kommt nach außen. Die Öffnung kommt nach innen. Wenn man den falsch rum einsetzt hat man überhaupt keinen Ölfluss mehr. Beim Zusammenbau auch an die Feder denken. Ich mache immer erst die Feder in den Deckel, dann den Filter in den Deckel. Dann eine Schraube durch stecken, die (ggf neue) Dichtung aufstecken und ausrichten und dann alles zusammen am Motor ansetzen.


    Vorm ansetzen der restlichen Schrauben nochmal sichergehen, dass die Feder federt (ran drücken, sollte sich wieder abdrücken) und, dass die Dichtung richtig sitzt. Dann alle Schrauben ansetzen und fest ziehen.
    ACHTUNG
    das sind weiche Schrauben, die in Alu eingeschraubt werden. Honda gibt kein Drehmoment an aber das ist wirklich wenig. Vielleicht 6Nm. Die sind schnell überdreht. Also ganz vorsichtig beim anziehen.

    Dann geht es unten wieder an die Ablassschraube. Vorher das Motorrad nochmal vom Seitenständer heben, dann kommt noch ein bisschen mehr Öl raus und man hat gleich beim anziehen nicht so eine Sauerei. In alle Richtungen neigen und das meiste Öl raus kommen lassen. Nochmal die Dichtfläche abwischen und kontrollieren, dass ein neuer Dichtring auf der Ablassschraube ist. Oder eben die neue Schraube mit dem mitgelieferten neuen Dichtring montieren.
    Die Ablassschraube bekommt laut Honda 24Nm. Ich würde ihr aber weniger geben. 24 ist für so eine kleine Schraube ganz schön viel. Habe meine letztes mal mit ich glaube 18 angezogen. Hält bisher auch dicht.


    Dann füllt man oben in die ganz am Anfang geöffnete Öffnung 1,5L frisches Öl ein. Vor dem zuschrauben des Deckels noch den O Ring auf Beschädigungen kontrollieren und ggf ersetzen. Egal ob neuer oder alter O Ring: mit Öl benetzen. Wichtig für eine vernünftige Dichtwirkung.

    Dann den Unterfahrschutz wieder dran, den Arbeitsplatz aufräumen und sauber machen und den Ölauffangbehälter leeren (die neue Ölflasche ist ja jetzt leer) ;)

    Joa und das war es schon

    Ich wollte ja mal ein Ölwechsel-Tutorial machen, damit sich alle an diese wirklich einfache Tätigkeit ran trauen. Bei der kleinen CRF ist das wirklich denkbar simpel und gehört für mich ins Repertoire eines jeden Motorradfahrers mit rein.

    Was man benötigt: sehr wenig.
    Werkzeug + Verbrauchsmaterial
    - kleine Ratsche mit einer 12er und 10er Nuss und einer Verlängerung
    - idealerweise auch einen 10er und 12er Ringschlüssel
    - Ölauffangbehälter, z.B. https://www.amazon.de/dp/B0062U6628/…BK4NBS9HKC6QDTW
    - Lappen und Öllösender Reiniger (z.B. Bremsenreiniger)
    - ggf. Trichter (je nach Ölbehälter)
    - einmalhandschuhe Vinyl
    - arbeitshandschuhe sind zu empfehlen

    Ersatzteile
    - 1,5l Öl JASO MA, 10W-30, API SG (alles: oder besser)
    Ich habe dieses hier von Louis genommen
    https://m.louis.de/artikel/louis-…number=10071001
    - 1 passenden Ölfilter. Entweder Original 15410-KYJ-902, z.B. von https://bikerzbits.com/honda-crf250l-…__from_store=GB oder aus dem Zubehör, z.B. https://m.louis.de/artikel/champi…number=10050408
    - Dichtring Ölablasschraube 12mm
    Habe immer einen Satz Dichtringe da, z.B. https://www.amazon.de/dp/B09DPN7Z9Q/…EMBA3RCYCMHVAKD
    Alternativ Original 94109-12000, z.B. https://bikerzbits.com/honda-original…4109-12000.html
    Wenn der in den Dimensionen nicht ganz passt ist das nicht so wichtig. Hauptsache, er passt halbwegs und dichtet dann auch ab. Muss wirklich jedes mal getauscht werden! Kupfer- und Aludichtringe werden beim anziehen zusammengedrückt (englischer Name lautet "crush washer") und passen sich dabei an die Oberfläche der beiden Flächen an. Wenn der 1 mal angezogen war ist er komprimiert und kann sich daher nicht mehr ausreichend anpassen. Dichtheit ist dann ein Glücksspiel. Auch, wenn die Schraube nur 3 Minuten angezogen war und man das Öl doch nochmal ablassen muss - Scheibe muss neu!
    - ggf. Dichtung Ölfilterdeckel (muss nicht zwingend jedes Mal getauscht werden aber sollte als Ersatzteil da sein)
    Kenne ich nur original von Honda 15412-KYJ-901, z.B. von https://bikerzbits.com/honda-oil-filt…12-kyj-901.html
    - ggf. O-Ring Einfüllschraube in 18x3 oder ähnlich. Habe ich noch nie getauscht aber wenn der mal beschädigt ist sollte man ihn tauschen können. Habe für solche Fälle einen kompletten Satz O Ringe in allen möglichen Größen da https://www.amazon.de/BGS-8045-Ring-…aps%2C89&sr=8-4
    Wenn so ein O ring mal einen halben mm dicker oder dünner ist spielt das an den meisten Stellen keine Rolle
    Alternativ Originalteil 91307-035-000 https://bikerzbits.com/honda-innova-1…07-035-000.html

    Je nach Wunsch: habe bisher in allen meinen Hondas eine Ölablasschraube mit Magnet nachgerüstet.
    Z.B. die hier von Louis https://m.louis.de/artikel/magnet…number=10012304
    Gibt es auch in allen möglichen Farben eloxiert https://www.amazon.de/dp/B01MCQIVFN/…GQFB2K8JFNYDYP3

    Vorarbeiten:
    Das Motorrad muss halbwegs sauber sein. 1 mal Kärchern genügt. Hauptsache der grobe Dreck ist runter.
    Und es muss warm gefahren sein. Ganz wichtig: niemals kaltes Öl ablassen. Da bleibt die Hälfte drin und Verunreinigungen sind nicht in der Schwebe. Das ist großer Pfusch. Und am besten nicht bloß 5 Minuten im Leerlauf tuckern lassen sondern wirklich 10 min durch die Gegend fahren, damit er richtig auf Temperatur ist.
    Der Ölauffangbehälter sollte leer sein. Man weiß nie, wann er dann doch voll ist und überläuft. Ask me how I know. Man hat ja nach dem Wechsel immer die Flaschen vom neuen Öl übrig. Da einfach das alte Öl rein machen und zur lokalen Entsorgung bringen. Zumindest in Berlin und Brandenburg ist Öl aus privatem Gebrauch kostenlos abgebbar.
    Der Werkstattboden sollte auch halbwegs sauber und vor allem gut abwischbar sein. Wenn doch ein Tropfen daneben geht darf der Boden das nicht aufsaugen.

    Ich habe keine eigene Erfahrung damit, habe mich aber bei meinem ehemaligen Motorrad mit dem Thema beschäftigt. Das Ergebnis war dann eine Sitzbank - Umarbeitung beim lokalen Sattler.

    Gelkissen sind eigentlich immer pfusch. Schlussendlich ändern die ja nichts am Sitz selbst sondern nur an der Gewichtsverteilung. Aber wenn der Schaumstoff darunter ungenügend in Dichte und Form ist dann kannst du dein Gewicht verteilen wie du willst - du drückst am Ende trotzdem den Schaumstoff durch.
    Und Gelkissen haben 2 entscheidende Nachteile: die Optik (da kann man noch drüber hinwegsehen) und: die heizen sich im Sommer richtig eklig auf. Der Sattler hat selbst Geleinlagen für die Sitzbank im Angebot und das hätte er mir auch machen können, er meinte aber, dass eine signifikante Anzahl Kunden nach kurzer Zeit das Gelkissen wieder raus holt und doch die Sitzbank umarbeiten lässt. Das Gel heizt sich in der Sonne unglaublich auf und kühlt auch nicht allzu schnell wieder ab. Da fährst du dann die ersten 10 Minuten im Stehen.

    Beim Umarbeiten kommt es drauf an, was du willst bzw was genau dich stört. Die meisten Sattler können nur den Schaumstoff umarbeiten, da sind aber die Möglichkeiten bei der CRF durch die schmale Sitzbank begrenzt. Bei meiner CRF250L (>90% Offroad Ausfahrten) habe ich nur die ausgeprägte Kuhle in der Sitzbank mit 2cm härterem Schaumstoff auffüllen lassen (für einen fast geraden Verlauf) und die Bank mit einem etwas griffigerem Bezug beziehen lassen und war damit glücklich. Bei der 300er habe ich jetzt die Seat Concepts mal zum ausprobieren geholt, kam aber aufgrund mehrerer Erkrankungen in den letzten Wochen noch nicht so wirklich zum Fahren. Mich hat überzeugt, dass sie vorne angenehm schmal ist zum im Stehen fahren, man hinten aber eine breitere Sitzfläche hat. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass diese breitere Sitzfläche mich bei starken Gefällen stört, da man sich da ja stehend weit nach hinten lehnen muss.

    Wenn dir die Sitzfläche nur zu kuhlig, zu weich oder zu rutschig ist kann dir der lokale Sattler da mit etwas vom richtigen Schaumstoff an den richtigen Stellen aushelfen. Wenn du aber eine breitere Sitzfläche willst dann braucht der breitere Schaumstoff ja auch einen Platz, wo er sich "abdrücken" kann - also eine breitere Plastik Sitzschale. Da kommst du also um eine Bank aus dem Zubehör nicht drumrum. Da ist aber seat concepts meines Wissens auf dem Markt aktuell der einzige Anbieter.

    Das würde ich persönlich mal als normal und ungefährlich einstufen. Bin aber kein Reifenexperte. Ich hatte schon deutlich schlimmere Reifen drauf. Bin damit dann auch als ich das bemerkt habe schnell zum Reifenhändler hin und der meinte zu mir, dass solche oberflächlichen Risse normal und überhaupt kein Problem sind. Problematisch wird es erst, wenn man die Fasern der Karkasse sehen kann oder wenn wirklich Stücken vom Gummi fehlen, der Reifen also irgendwo beschädigt wurde.

    Also das wäre mir jetzt etwas sehr dubios. Die deutsche Seite des Herstellers und die meisten Händler listen sie nicht als kompatibel für die CRF250L, nur eine Seite Championpowersports.eu (statt championautoparts.de) auf Englisch. Im Impressum steht FEDERAL MOGUL ITALY srl
    DIVISIONE RACING & MOTORCYCLE
    Lässt sich für mich jetzt nicht einwandfrei feststellen, ob die überhaupt zu champion gehören, auch wenn der Anschein sagt ja

    Wie gehabt: die Haltbarkeit der Originalen wird vom Hersteller mit 100.000km bzw in den USA sogar mit 100.000 Meilen angegeben. Der Preis erklärt sich dadurch, dass die originale eine Iridium ist. Ich bleibe dabei, dass ich meinem Mopped lieber nach 100.000km eine originale Iridium für 25€ spendiere als eine eventuell passende, eventuell auch nicht, nicht-Iridium für 4€. Für die - nebenbei gesagt-in Deutschland niemand eine Garantie übernehmen wird weil selbst der Hersteller sie nicht als passend für dein Mopped listet.

    Aber ich wünsche dir viel Erfolg beim ausprobieren und wir freuen uns auf deinen Erfahrungsbericht

    Also laut Louis passt die P-RG6HCC nicht für die CRF250L
    https://m.louis.de/artikel/champi…number=10038290
    Der Hauptunterschied dürfte das Iridium sein. Inwiefern das relevant ist will ich jetzt nicht bewerten aber Iridium Kerzen halten ja laut Herstellern länger und kosten dafür mehr.

    Vor der Champion würde ich persönlich jetzt mal warnen wollen, da ich aktuell keinen einzigen Händler gefunden habe, der die Kerze für die CRF250L listet. M10x1 und 19mm stimmt scheinbar aber es gibt noch mehr, was da wichtig ist (Wärmewert, Elektrodenabstand) und dazu finde ich gerade bei beiden nichts

    Aber da NGK für die Iridium Kerzen 100.000 km bzw 100.000 Meilen (160.000km) Haltbarkeit angibt würde ich für 20€ lieber das original kaufen

    Wegen Einzylinder: das gilt heutzutage nicht mehr. Es war mal so, dass am Einzylinder alles gerappelt und vibriert hat und der deswegen nicht lange gehalten hat aber das ist schon über 20 Jahre her. Die F650GS Einzylinder fahren oftmals deutlich über 100.000km ohne größere Eingriffe in den Motor. Im Forum sind mehrere mit über 200.000km
    Meiner ist bei 120.000 hops gegangen allerdings muss da irgendwas im Öl gewesen sein oder so. Mir sind die Steuerkettenschienen zerbrochen und mehrere andere Plastikteile im Öl gleich mit. Haben den Motor auf und sauber gemacht und beim zusammenbauen scheinbar was falsch gemacht. Er lief danach wieder aber hatte mehrere Macken, die ich nicht verstanden habe.
    Zylinder und Kolben waren aber noch in Ordnung

    Ich glaub die Arbeit mit der Eintragung hat sich hier bisher keiner gemacht. Nur Kutter aber der fährt ne CRF450L und debrhat außerdem direkt die Felgen mit geändert
    ich habe ja auch auf meine ursprüngliche Anfrage sehr überschaubare Antworten bekommen. Ich glaube, die meisten fahren entweder Serienbereifung oder machen sich nicht die Arbeit und den finanziellen Aufwand mit der Eintragung. Sind halt direkt mal knappe 300€ pro Motorrad nur für die Eintragung

    Dabei muss aber in alter Tradition wieder dazu erwähnt werden, dass der verstärkte Schlauch gegen klassische Platten überhaupt gar nichts bringt. Die verstärkten Schläuche kommen aus dem MX Bereich und sollen da ein einreißen des schlauchs verhindern bzw hinauszögern, wenn sich der Reifen auf der Felge verdreht. Gegen einen Ei gefahrenen Nagel hilft der Schlauch exakt 0,0%
    Was auch immer sich den Weg durch das Reifenprofil und die Karkasse geahnt hat macht nicht in dem zusätzlichen millimeter Schlauch auf einmal halt.
    Dafür lassen die Schläuche sich schwerer "richtig" montieren.

    Einen wirklichen Vorteil im Normalbetrieb haben die nicht. Nur, wenn man mit dem Luftdruck auf unter 1 Bar geht

    die Nadellager würden dafür eigentlich drin bleiben. Dafür müsste man halt in den Zwischenraum zwischen den Lagern ein Loch rein bohren, Gewinde rein schneiden und einen Schmiernippel mit Gewindedichtmittel einkleben. Ich kenne das bei H-förmigen Schwingen so, dass man da 2 Schmiernippel rein macht, pro Seite einen. Den Nutzen halte ich allerdings für überschaubar. Ich kaufe bewusst immer nur Kettenkits mit Endloskette, damit die Schwinge dafür raus muss. Wenn die dann draußen ist schmiere ich die Lager einmal nach. Das hat bisher immer gelangt.

    Das Michelin Mousse ja. Kostet über 100€ das Stück (also pro Rad) und hält nicht sonderlich lang. Ist für Motocross oder enduro Rennen gemacht, wo einfach nach jedem Rennen der Mousse "Schlauch" gewechselt wird. Das ist nicht für Tourenfahrer gedacht