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Ich würde das davon abhängig machen, wie viel du selbst Schrauben kannst. Wenn du das Mopped eh in die Werkstatt bringen musst, dann würde ich auch eher zu Honda gehen. Der Mehrpreis von Honda ggü einer freien Werkstatt dürfte halbwegs überschaubar sein und dafür hast du dann keine Probleme bei der Garantie, wenn mal was ist. Wenn du aber sowas wie Ölwechsel selbst machen würdest, sieht die Rechnung schnell anders aus. Teile sind in Thailand sehr günstig und bis auf die Getriebeausgangswelle kenne ich keine Schwachstelle bei der 300er, die besonders auffällig wäre. Wenn du dann 200+€ pro Jahr sparst, weil du alles selbst machst, sieht die Rechnung wie gesagt anders aus.
Auch dann ist es aber eine Entscheidung, die du selbst treffen musst. Schlussendlich ist das sowas wie eine Versicherung. Du zahlst ca 200€ im Jahr für die Sicherheit, dass ein möglicher (unwahrscheinlicher) Schaden kostenlos repariert wird.
Ich habe an meiner 300er selbst den 1. Service schon selbst gemacht. Habe da aber meine Gründe für (sehr geringe Jahres-km-Leistung, zuverlässiger Teilehändler in Thailand und gut ausgestattete eigene Werkstatt)
Das macht halt den Ölwechsel vergleichsweise günstig. 150-200€ ist jetzt nicht billig, aber doch deutlich günstiger, als die über 300€ bei der Africa Twin. Da nur 1,5l Öl drin sind, hält sich der Preis da im Rahmen. Auch eine Ventilspielkontrolle sollte wesentlich günstiger sein. Da muss ja kaum was weg. Bei der AT hat mich der 24.000er Service damals fast 700€ gekostet.
Ich hab allerdings bei meiner CRF300L komplett auf die Garantie verzichtet. Ich bewege die Maschine sehr wenig (<1000km/a) und fast ausschließlich Offroad, da wären vermutlich sowieso einreden gekommen von wegen außergewöhnliche Belastung. Hatte aber auch bei der 300L und auch vorher bei der 250L bisher nur Schäden, die ich selbst verursacht habe (Spiegel weggebrochen oder sowas)
Jein. Technisch im Prinzip korrekt, aber ein USB Kabel zum "direkt" (an 5V) anschließen gibt es eigentlich nicht. Das einzige USB-Kabel mit Klemmen zum direkten Anschluss an Kabel (das ich kenne) ist von SP Connect. Aber das hat auch einen eingebauten Spannungswandler und wird dementsprechend an 12V angeschlossen. https://sp-connect.de/products/cable-12v-dc-plus Auch Der von Homer Jay gezeigte Wandler hat am Eingang einfach nur Klemmen für + und - vom Motorrad und der Ausgang sind 2 USB Buchsen an Verlängerungskabeln. In dem Bild sieht man den Aufdruck auf dem Wandler, wo unten rechts "5V 3A Output USB Type-A Dual" steht https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?f=12&t=2358#p31439 Und Auf diesem Bild sieht man die beiden USB Buchsen wie sie vorne auf dem Fender liegen. In eine ist schon etwas eingesteckt https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?…start=10#p31440
Also eigentlich alle frei kaufbaren Geräte, die eine USB Buchse in einem KFZ bereitstellen sollen, haben den Spannungswandler von 12V auf 5V schon mit drin. Ob jetzt ein Zigarettenanzünder-Stecker, eine USB Dose zum Einbau oder eben der gezeigte Wandler mit 2 USB-A Buchsen als Ausgänge.
Das ist ein DC/DC Wandler von 12V (Bordelektrik) auf 5V (USB). USB Kabel sind prinzipiell mit 5V beaufschlagt. Nur bei QC Funktionalität darf die Spannung auch höher sein (dafür muss aber vorher ein "Handschlag" stattfinden, bei dem Spannungsquelle, Kabel und Spannungsempfänger bestätigen, dass die höhere Spannung für sie in Ordnung ist)
Prinzipiell sind aber auf USB immer erstmal nur 5V und deshalb brauchst du halt den Wandler von 12 auf 5V
Wie isn das? Wenn das einmal eingetragen wurde, könnt ihr das ja untereinander als Referenz hernehmen, oder?
Es gibt Prüfer, die das machen, die meisten aber nicht. Mein Prüfer (der mir auch die Reifen eingetragen hat) meinte, dass er wenn, dann das Gutachten inkl. den internen Hinweisen (nur da steht nämlich drin, was alles gemacht wurde) von der Eintragung bräuchte. Auch da vertraut er aber normalerweise nicht drauf. Er meinte, dass ihm schon so viele Blödsinnige Eintragungen begegnet sind, dass er bei Prüfern, die er nicht kennt, nix anerkennt. Er macht seine eigenen Prüfungen. Macht die aber auch mit Augenmaß. Also sooo einfach ist das jetzt auch nicht
Krass, dass er dir die Reifengrößen separat eingetragen hat. Meine 90/90-21 und 120/90-18 sind nur in Verbindung miteinander erlaubt.
Allerdings musst du jetzt, wenn ich das richtig sehe, bei Verwendung der geänderten Reifengrößen auch einen Reifenhalter und das 42 Zähne kettenrad drauf haben, richtig?
Dennoch: ein Hoch auf willige Sachverständige. Meiner hat mir ja Magura Lenker und die Reifengrößen auch eingetragen. Acerbis Tank sehe ich allerdings zum ersten Mal. Daumen hoch dafür
Wobei der schwerwiegendste wohl der Schaumstoff- Luftfilter ist. Bzw wenn zusätzliche Löcher in der Airbox waren wohl sogar eine komplette Umgehung des Luftfilters? Ich habe das Video schon mehrmals verlinkt, aber selten gute Rückmeldungen bekommen, weil sich wohl keiner so recht die langfristige Wirkung auf den Motor so richtig vorstellen kann..
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Das Ergebnis in kurz: wiederverwendbare / auswaschbare Luftfilter haben eine eher überschaubare Filterleistung bei gewissen Partikelgrößen. Sie können eine brauchbare Filterleistung haben, wenn man sich an EXTREM verkürzte Wartungsintervalle hält. Also waschen und Öl wechseln alle par Hundert km, wenn es staubig war.
Eine sinnvolle Sache ist der Ölbenetzte Schaumstoff-Vorfilter, wie ihn Tobi benutzt zusätzlich zum Serien-Hauptfilter. Der hält den Haupt-Papierfilter länger frei und nutzbar. K&N und Konsorten als Ersatz für den Papierfilter töten dir einfach nur langsam den Motor, weil die Filterleistung weitestgehend verloren geht. Vor allem, wenn man die Wartungsintervalle nicht massiv verkürzt.
Also hier im Forum ist nichts dergleichen bekannt. Ich habe hier noch von keinem Motorschaden an einer 300er gelesen. Tobi hat nur mal den Schaden eines Weltreisenden weiter geleitet https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?f=10&t=2240 Das ist wahrscheinlich einer von denen, von denen du auch gehört hast. Da dort aber beide Moppeds exakt gleichzeitig kaputt gegangen sind, sind externe Faktoren zu vermuten (sehr schlechter Sprit, ganz falsches Öl, extreme Temperaturen oder sowas)
Sofern man die als Motorschäden zählen möchte, sind Schäden an der Getriebeausgangswelle durch das Honda Taumelritzel wohl die größere Gefahr
Das stimmt so nur zum Teil Auf dem Motorenprüfstand wird auch die Leistung an der Getriebeausgangswelle gemessen. Man nimmt den Motor so, wie er im Fahrzeug ist und verpflanzt ihn auf einen Prüfstand. Ein PKW-Motor wird dabei meist ohne Getriebe aufgebaut, korrekt. Da kann man das Getriebe nämlich einfach abbauen. Beim Motorrad geht das nicht, da das Getriebe fest im Motorgehäuse inkludiert ist. Deshalb ist bei Motorrädern soweit ich weiß auch auf dem Motorenprüfstand beim Motorrad das Getriebe mit dabei. Ansonsten ist das Messverfahren mit Korrektur gemäß DIN schon ziemlich genau. Offizielle Angabe sind +-5% (was bei 30PS nur 1,5PS entspricht), reale Toleranzen sind meist deutlich geringer, sofern man Best practices der Messung beachtet. Also wenn jetzt noch einer das Leistungsdiagramm der 300L aus der Motorrad hervorkramt, könnte man die beiden vermutlich schon ganz gut miteinander vergleichen.
Aber: die Zahl ist eigentlich auch komplett irrelevant. Das ist die Spitzenleistung, die für sehr kurze Zeit anliegt, unmittelbar, bevor man schalten muss. Im Realbetrieb bewegt man sich dort nicht. Und die Endübersetzung beeinflusst das tatsächliche Fahrverhalten halt auch nochmal massiv.
Hier gibt's ein paar Infos zur Leistungsmessung bei der Motorrad. Darunter auch die Erklärung für die 60-140 Angabe (theoretischer Wert, der u.a. Luftwiderstand und Rollwiderstand ignoriert) https://www.motorradonline.de/ratgeber/hinte…istungsmessung/
Wobei ich persönlich auch sagen muss: Ich fand nur Federbein schlimmer, als Original (habe eine 2023er). Das originale Fahrwerk ist sehr weich, ja, aber vorne und hinten haben trotzdem gut harmoniert. Mit nur dem getauschten Federbein war das Fahrverhalten sehr unharmonisch. Vorne ist sofort und ohne Widerstand eingefedert und hinten hat dann halt etwas härter, merkbarer reagiert. Hat nicht zusammen gepasst. Also vorne noch eine dickere Feder rein und mit dem Öl (Sorte und Viskosität) kann man sich ja dann die Dämpfung nach belieben einstellen
Das ist glaube ich nicht zu empfehlen. Die härtere Feder für das höhere Gewicht ist zwar richtig, aber die Dämpfung müsste man dann auch anpassen, damit sie wieder zur Feder und dem Fahrergewicht passt. Das wäre dann eben so eine revalve Geschichte. Aber da bist du sicherlich preislich schon in der Nähe eines günstigen Federbeins. https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?f=11&t=2165#p29165 Die gibt's so ab ca 500€, im Angebot eventuell auch mal günstiger
Ich weiß nur, dass unser lieber Tobi das Äquivalent an seinen Gabeln gemacht und hier auch irgendwo mal davon berichtet hat. Ich finde den Beitrag leider nicht mehr. Kann mich aber noch erinnern, dass das eine halbwegs schweißtreibende Arbeit war, weil man halt ein Paket an Platten in der Hand hat, das AUF GAR KEINEN FALL irgendwie durchmischt werden darf.
Am Federbein ist es glaube ich nicht übermäßig üblich. Das originale Honda Federbein ist nicht nur für sehr leichte Leute abgestimmt, sondern außerdem 0 einstellbar und nur normal stabil gebaut. Da man als normalsterblicher ein Motorrad-Federbein nicht ohne weiteres revidieren kann (die sind meist mit Stickstoff befüllt und entsprechendes Gerät hat man ja als Privater nicht), müsstest du dafür einen Profi bezahlen. Und da der neben der Dämpfung auch die Feder ändern müsste und das Ding danach trotzdem nicht einstellbar ist, geht glaube ich die Kosten/Nutzenrechnung ggü. einem gekauften nicht auf.
Doch, tatsächlich funktioniert genau so der "made in" Schwindel. Man leistet sich nur noch die Endmontage in einem teuren Land, damit man dann "made in [teures Land]" drauf schreiben kann. Es gibt zwar einzelne Gerichtsurteile dazu, aber keinen wirklichen gesetzlichen Rahmen und damit auch keine allgemeingültigen gerichtsfesten Aussagen dazu, ab wann man made in Germany drauf schreiben darf.
ich mein KTM holt aus 350 Kubik 45 PS. Zwar nicht mit Straßenzulassung, aber möglich ist schon vieles. Nur geht das halt mit hart verkürzten Wartungsintervallen einher. Ich denke, dass man aus einem Saugmotor nicht viel mehr als 100PS/L Hubraum haltbar rausquetschen kann. Insofern wird die wohl bei etwa 30 PS landen.
LaLü ich glaube, du würdest dich wundern, wie viele Fahrzeuge inzwischen zu wie vielen Prozent aus China kommen. BMW ist ja da ganz vorne mit dabei. Die X-Modelle für den europäischen Markt kommen überwiegend aus China (und wurden auch primär für den dortigen Markt entwickelt) und auch bei den in Deutschland gefertigten kommt inzwischen ein signifikanter Prozentsatz aus China. Selbst im Industriebereich macht man das so. Mein Arbeitgeber hat im Prinzip auch nur noch die Endmontage in Deutschland, um Made in Germany drauf schreiben zu können
der passt nur in eine Richtung und gehört auch nur in die Richtung rein. Eine der 3 Lagerstellen ist breiter als die anderen 2 und bei den beiden sind sichtbar unterschiedliche Innendurchmesser.
Was bei der Argumentation gerade noch komplett fehlt ist ja auch der Fakt, dass die Chinesen u.a. deshalb so viel billiger sind, WEIL sie kein Händlernetz haben, das kurzfristig reagieren kann. Eine Honda Europa hat ja nunmal Kosten, die mit so einem funktionierenden Händlernetz einhergehen. Dazu zählen übergreifende Marketing-Budgets, dazu zählen Ersatzteillagerungen und diverse weitere Kostenpositionen. Kove wird nicht so günstig bleiben. Zumal auch China sich nach und nach von der Sklavenarbeit weg entwickelt und damit die Fertigungskosten auch dort steigen werden. Ich mein Japan wurde vor 60-70 Jahren auch belächelt als die billige Fabrik im Ausland. Die sind aber selbst in den 70ern schon eine ganz normale Industrienation geworden, mit allem was dazu gehört (sowas wie Bürgerrechte, Arbeitsschutz und einem Sozialsystem). Da kommt China auch noch hin und wird den Fertigungskostenvorteil verlieren. Wenn dazu noch die Overhead-Kosten einer Generalvertretung in Europa dazu kommen, dann sind die auch preislich nicht mehr weit von den etablierten Herstellern weg.Dass Honda uns eine CRF300L noch so günstig anbietet empfinde ich schon fast als "Dienst an der Gesellschaft". An dem kleinen Ding verdienen sie mit den Stückzahlen in Europa vermutlich so gut wie gar nichts.
ja, das habe ich in meinem letzten Beitrag etwas falsch formuliert. Grundsätzlich verstehe ich das auch. Das Hauptproblem bei den meisten sind denke ich die konstant steigenden Mietkosten. Deshalb gibt es ja auch keine Autohäuser mehr in der Innenstadt und auch nicht mehr 3 mal Skoda in Berlin, sondern halt 1 mal. Die Kosten steigen immer weiter und die Händler müssen auch irgendwie wirtschaftlich bleiben. Das verstehe ich schon. Ich wollte hauptsächlich darauf hinaus, dass man bei der kleinen CRF das "Glück" hat, dass so wenig Öl drin ist. Denke für die meisten Werkstätten ist die 300er auch kein übermäßig einträgliches Motorrad. Das schöne an der Marge auf Teile ist ja, dass man dafür nix tun muss. Der Aufwand für einen Wechsel von 5l Öl ist der gleiche wie der Aufwand für den Wechsel von 1 Liter Öl. Aber in einem Fall ist der Gewinn halt 30€ und im anderen 150€ Ich bin mir daher sicher, dass die Werkstatt dich lieber mit einer CRF1100L sehen würde, als mit einer 300L. Mit der kostenlosen Leihmaschine macht der Händler vermutlich sogar noch ein bisschen Nasse an dem kleinen Service. Stundensatz von über 200€ war mir allerdings auch neu, dass es das schon gibt. Halleluja. Was bin ich froh, dass ich meine letzten Verbrenner bereits gekauft habe und den meisten Service selbst erledige
kostenloses Ersatzmotorrad ist zumindest hier bei mir in der Gegend inzwischen komplett ausgeschlossen. Du kannst höchstens eins Mieten für nochmal 40-50€, aber kostenlos gibt's hier gar nix mehr. Und 150€.. 1,5l Öl kosten im Einkauf keine 15€, der Filter mit Dichtung vielleicht 10€. Bleiben 125€ für die Arbeitsleistung und Kleinteile. Und natürlich den Gewinn. Viel Arbeit ist das halt auch nicht. Ich denke, ein geübter Techniker bekommt das in einer halben Stunde durch. Worum es LaLü ging war aber denke ich vor allem, dass du für die 6 Jahre Garantie eben 6 Jahre lang alle Services bei Honda machen musst. Und da liegt die langfristige Gelddruckmaschine, das geht dann nämlich schon ins Geld, wenn erstmal der Luftfilter oder das Ventilspiel fällig sind. Wobei die kleine Honda da halt ein wenig schummelt weil die eine Sache, bei der sich inzwischen alle Hersteller einig sind ist, dass der Kunde beim Öl so richtig vergewaltigt werden muss. Inzwischen sind ja 40€ für den Liter Öl keine Seltenheit mehr und davon sind halt 30€ Reingewinn. Bei den kleinen Hondas, wo nur ca. 1,5l Öl rein kommen, fällt das dann halt nicht so sehr ins Gewicht. Bei meiner Africa Twin, die 4,2l bekommt, zahle ich schon mehr als 150€ nur für das Öl. Der kleine Service liegt bei der im Preisbereich um die 300€ und das ist dann halt schon sehr viel, wenn man den selben Service selbst für unter 50€ machen kann.