Beiträge von bwm

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    Wobei Reifenfreigaben in D auch keine rechtliche Relevanz mehr haben.
    Wenn wir hier einen Reifen eintragen wollen, der nicht im CoC steht müssen wir zu einem Sachverständigen (das sind üblicherweise die, die auch alle 2 Jahre die gesetzlich vorgeschriebene Hauptuntersuchung machen) und von dem ein Gutachten bekommen. Dieser Sachverständige bestimmt, was genau er für die Eintragung sehen will. Das kann sehr unterschiedlich sein. Herstellerbescheinigungen über Tragfähigkeit etc wollen eigentlich alle sehen. Außerdem wollen sie den Reifen montiert sehen, um sicher zu stellen, dass der nirgendwo anstreift. Und oftmals ist dann noch ein Nachweis fällig, dass die geänderte Reifendimension den Vorlauf des Tachos nicht unzulässig verändert. Manche wollen dafür einfach selbst eine Runde mit dem Töff und einem angebauten Navi drehen. Andere wollen ein Gutachten von einem Tachodienst sehen. Manche wollen dann auch noch einen Nachweis sehen, dass das ABS (sofern vorhanden) weiter funktioniert. Dieser Nachweis kann beliebig schwierig werden.
    Jedenfalls müssen wir mit dem Gutachten von dem Sachverständigen dann zur Zulassungsstelle und die tragen das dann in die Papiere ein.

    Ihr habt doch in Ö auch so etwas wie eine Hauptuntersuchung oder? Den Prüfer würde ich als erstes mal fragen. Wenn er es nicht selbst kann/darf sollte er zumindest wissen, wohin du dich wenden kannst.

    Hier mal ein Beispiel für so ein Dokument vom Hersteller. Die bekommt man üblicherweise ohne Probleme per Mail direkt vom jeweiligen Hersteller

    Irgendwie habt ihr mich missverstanden.


    bwm,
    Ich kenne es von unseren Rennmotorrädern nur so, dass sobald man offene Anlagen montiert, die Motoren zu mager und dadurch heißer laufen und Schaden nehmen können. Anfetten schont den Motor.


    Das ist genau das, was ich gesagt habe. Motoren laufen im Serientrim unter Volllast mit einem fetten Gemisch (lambda meist im Bereich 0,7 bis 0,8). Wenn man jetzt mehr Luft in den Zylinder bringt, die Spritmenge aber gleich bleibt (ich vermute, dass die kleine CRF ausschließlich auf einem alpha-n Kennfeld läuft und damit das mehr an Luft überhaupt nicht feststellen kann = Spritmenge bleibt konstant) dann kann der Motor mehr Leistung produzieren, weil er ja mit einem Benzinüberschuss fährt. Dieser Benzinüberschuss wird aber kleiner (lambda steigt z.B. Von 0,8 auf 0,9). Er läuft dabei aber heißer, was die ZyKo Dichtung, Zündkerzen und AGA gefährden kann.

    Übrigens ist der Begriff "der Motor läuft mager" in dem Kontext nicht ganz richtig. Er läuft magerer als vorher, aber üblicherweise ist lambda trotzdem noch unter 1 also im fetten Gemischbereich aber das ist jetzt ein potato potato Ding.


    Hier noch mal was zum Thema "Sinn oder Unsinn von Luftfilter-Modifikationen" (CRF 250):

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    Um den Luftfilter geht es da nur am Rande. Eher um die Airbox Modifikation. Schnorchel raus und Löcher in die Airbox schneiden. Ich hab mir das bei der CRF250L noch nicht im Detail angeschaut aber sitzt nicht der Luftfilter zwischen Schnorchel und Airbox, also (strömungstechnisch) am Beginn der Airbox? Wenn ja heißt das, dass die gesamte Luft, die durch die zusätzlichen Löcher in der Airbox geht komplett ungefiltert in den Motor wandert. Da freut sich der Motorenbauer des Vertrauens über einen neuen Stammkunden ;)
    Falls der LuFi doch am Ausgang der Airbox sitzt (in Richtung Motor) ist das untypisch von Honda aber dann wären die zusätzlichen Löcher immerhin noch in Ordnung

    In meiner CRF1000L aus 04/17 ist auch noch die erste Batterie drin. Meine Batteriepflege ist nicht existent. Ich fahre im Herbst die letzte Fahrt, stell das Motorrad in die Garage (Hauptständer) und im Frühling hol ich es wieder raus, mach es an und fahr los

    Hab diese ganze Aufregung um Erhaltungsladung noch nie verstanden


    Sie zeigen ganz klar, dass das Bike selbst ohne ECU Modifikation von einem geöffneten Luftfilter spürbar profitiert. Das läßt auch darauf schließen das Honda bei mehr Frischluft tatsächlich auch etwas mehr Sprit nachlegt.

    Das sehe ich aus den Läufen nicht. Erst, als alles raus und offen ist zeigt sich eine Steigerung der Leistung. Selbst bei LuFi raus und Kasten auf liegt die Spitzenleistung nur früher an. Ob das wirklich einen Vorteil bringt müsste man im Fahrtest rausfinden, weil ja die Arrow Linie unten drüber und oben drunter liegt.

    Und das mit dem mehr an Sprit ist ein Trugschluss. Unter Volllast laufen eigentlich alle Motoren zu fett. Also mit mehr Sprit, als sie verbrennen können. Wenn du jetzt mehr Luft rein bringst dann verbrennt sie nur mehr von dem Überschuss. Dadurch sollte zwar auch mehr Leistung raus kommen (die Prüfstandsläufe mit offenem LuFi etc mit Serienauspuff wären noch interessant) aber dafür läuft sie auch heißer, was dann zu Problemen mit der Zylinderkopfdichtung und Zündkerze führen kann.

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    Bei einem Rennmotor mit 160 Pferdchen war der Leistungszuwachs ca 1PS
    Außerdem bedeutet ein "Tuning" LuFi im Normalfall wenig bis kein Mehrdurchsatz an Luft aber dafür eine schlechtere Filterwirkung. Gerade im Offroad Einsatz wäre es mir diese Gefahr nicht wert

    Ich weiß nicht, wie das in Thailand aussieht aber ich glaube eher tropisches Klima? Dann könnte eine erhebliche Menge Kondenswasser im Tank sein nach so langer Zeit. Würde den Sprit komplett tauschen, sicherheitshalber. Außerdem Zündkerze mal checken. Startpilot ist immer eine gute Idee für die Diagnose.

    Ansonsten wären Infos gut, was genau passiert.
    Zündung an: alle Lampen gehen an? Spritpumpe läuft an?
    Bei Druck auf Start: Anlasser dreht normal schnell? Klingt sie so, als ob sie an gehen will? Riecht es nach Sprit aus dem Auspuff?
    Seitenständer einklappen, Getriebe in neutral und Kupplung ziehen sind für die Diagnose auch nie verkehrt

    das stimmt nicht aber wenn du glaubst, mehr zu wissen, als mindestens 4 verschiedene Honda Händler dann werden wir dich auch nicht von der Wahrheit überzeugen können.

    Schreib doch mal bitte den finalen Preis, der dir genannt wurde. Dann werden wir dir in ein paar Wochen (wenn Honda den dann endlich festlegt) sagen können, um wie viel der nicht stimmt

    Ja, ich weiß. Und im Modelljahr 2007 wurden die XCo noch mit Rotax verkauft.
    Genau das, was ich seit meinem ersten Beitrag dazu sage. Hab mich nur um 1 Jahr vertan. Der Wechsel war 07 zu 08, nicht 08 zu 09.

    Hat hier aber alles nix mit dem Thema Voge zu tun

    Ich glaube, dass du mit einem besseren Fahrwerk auch ohne Änderung der Vorspannung glücklich wirst. Die Vorspannung ändert nichts am Federverhalten (Dämpfung, Federrate) sondern nur an der Ausgangslage (wie viel Positiv- und Negativfederweg du hast)

    Federbein mit Vorspannung gibt es meines Wissens nur von Öhlins, ob es das aber für die Rallye gibt weiß ich nicht.

    VK+TK günstiger als nur TK kenne ich so nicht und kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich hab wie gesagt nur Erfahrung mit Allianz und HUK und bei beiden wird HP, TK und VK separat berechnet. D.h. Die TK kostet immer gleich viel, egal, ob man eine VK dazu nimmt, oder nicht.

    Du hast recht, Versicherungen vergleichen ist sinnvoll. Manche Versicherungen wollen manche Fahrzeuge nicht. Die BMW F750GS meiner Frau z.B. War bei der Allianz über 50% teurer als bei der HUK bei ähnlichen Leistungen. Meine CRF1000L dagegen ist bei der Allianz ca 30% günstiger, als sie bei der HUK gewesen wäre.
    Ich wollte nur davor warnen, einfach im Vergleichsportal die günstigste zu nehmen. A) sind das oftmals Lockvogelangebote, die nach einem Jahr dramatisch teurer werden und B) hat man bei diesen Versicherungen spätestens Stress, wenn man mal Geld bekommen soll.

    Außerdem finde ich es sinnvoll, mehrere Versicherungen bei der gleichen Gesellschaft zu haben. Zum einen haben viele inzwischen Kombirabatte und zum anderen verbessert man so seine Verhandlungsposition. Mein Vater hatte mal binnen einem Jahr mehrere Gerichtsverfahren, die schlussendlich alle eingestellt oder für ihn entschieden wurden. Trotzdem wollte die Versicherung ihm die Rechtsschutz kündigen. Dann hat er dort angerufen, dass wenn sie auf die Kündigung bestehen doch bitte auch die Versicherungen der Autos, Hausrat und Unfall direkt mitgekündigt werden sollen. Wenn, dann zieht er direkt mit allem um. Dann kam nur ein Brief, dass sie nach reiflicher Überlegung doch von der Kündigung absehen wollen und die Sache war gegessen.

    Also ganz grundsätzlich erstmal:
    Haftpflicht HP ist für Schäden, die du anderen zufügst
    Teilkasko TK ist für Schäden an deinem Motorrad, für die es keinen Schuldigen gibt (Elementarschäden) oder keiner ermittelbar ist (Diebstahl)
    Vollkasko VK ist für Schäden an deinem Motorrad, an denen du selbst Schuld bist
    Gibt überall Ausnahmen (Vandalismus ist nie versichert, grobe Fahrlässigkeit etc pp) aber das ist so ganz allgemein die Einteilung.

    HP und VK sind sich sehr ähnlich, da du als Versicherter ja schuld an den Schäden bist. Es gibt Schadenfreiheitsrabatte und km-abhängige Beiträge. In beiden Kaskoversicherungen hast du oftmals eine Selbstbeteiligung. Das ist für Versicherungen vor allem deshalb interessant, weil kleine Schäden fast den gleichen Verwaltungsaufwand machen wie große Schäden und die internen Kosten an einem abgebrochenen Spiegel für 50€ sind einfach zu hoch.

    Wenn du schon ein Fahrzeug in einer guten SF Klasse hast solltest du bei der Versicherung mal anfragen, wegen einer sog. Zweitwagenregelung. Man bekommt oftmals für ein weiteres Fahrzeug eine bessere SF Klasse. Bei der Huk bis zu SF4. Und gerade die ersten machen ja viel aus. Sonst steigt ein neues Fahrzeug maximal in 1/2 ein.

    Wichtig dabei zu wissen: Das ist eine Kulanzregelung, die nur bei dieser Versicherung gilt. Beim Wechsel wirst du dann entsprechend schlechter eingestuft.

    Ansonsten gibt es jede Menge Vergleichsportale, von denen ich allerdings nicht viel halte. Die dort billigsten Produkte sind nur so günstig, solange nichts passiert. Man hat eigentlich immer Probleme mit denen, wenn man mal Geld bekommen soll.
    Ich habe alle meine Versicherungen bei der Allianz oder Huk. Da hab ich mit beiden schon gute bis sehr gute Erfahrungen bei Auszahlungen gemacht. Sicherlich nicht die günstigsten aber relativ problemlos beim Auszahlen.

    Absolutbeiträge von anderen eignen sich nicht für Vergleiche. Wohnort, km-Leistung, genaue Versicherungsleistungen und vor allem die Schadenfreiheitsklasse haben einen so dramatischen Einfluss, dass die Beiträge locker um den Faktor 10 auseinander liegen können.

    nö. Der Händler kann noch immer nicht bestellen und einen offiziellen Preis kann er mir auch noch nicht sagen. Er hat mir einen voraussichtlichen Preisbereich gesagt aber einen finalen Preis gibt Honda noch nicht raus und kann er damit auch nicht rausgeben.
    Und Bestellung genauso: Ich habe beim Händler bestellt. Er selbst konnte/kann noch nicht bei Honda bestellen. Falls Honda jetzt sagt er bekommt dieses Jahr keine 300L dann muss der Händler meine Bestellung wieder stornieren.

    Genau so haben mir das 3 Verkäufer bei 2 Berliner Händlern und 1 Verkäufer bei Limbächer gesagt.

    Händler, die aktuell Bestellungen annehmen hoffen einfach nur, dass sie auch wirklich Motorräder zum ausliefern bekommen. Du bestellst beim Händler, nicht bei Honda Deutschland. Wenn dein Händler eine Bestellung annimmt heißt das nicht automatisch, dass er selbst auch schon bei Honda bestellt hat. Das kann er nämlich noch nicht.

    Händler können selbst noch nicht bestellen. Das haben mir mehrere bestätigt. Die, die einem jetzt schon verbindliche Bestellungen verkaufen tun das in der Hoffnung, dass sie auch wirklich so viele Moppeds bekommen, wie sie verkauft haben. Wenn nicht werden halt Bestellungen wieder storniert.

    Der Händler, bei dem ich 2017 meine Africa Twin gekauft habe, hat mich jetzt doch noch eine CRF300L bestellen lassen. Hab sogar (ohne danach zu Fragen) 2% Rabatt auf den neuen Listenpreis bekommen. Woo-hoo. Unverbindlicher Liefertermin März / April. Bis dahin muss ich die Beta Alp 200 loswerden.

    Limbächer hätte aber bei Bestellung im November kostenlos geliefert. Preis wäre der Listenpreis gewesen, der es dann wird. So der Kontakt mit denen war in Ordnung, ich hätte dort gekauft. Ich hab jetzt nur bei meinem lokalen Händler um die Ecke doch eine bekommen.

    BMW baut seit den G650X Modellen die 650er Motoren bei Loncin. Die ersten kamen noch von Rotax, die späteren dann von Loncin. Die XCountry gab es in 2 unterschiedlichen Farbvarianten, eine hatte den Rotax, die andere Loncin. Das war 2008 / 2009.
    Die G650GS hat schon immer Loncin. G310 auch.
    Die 800 Kubik F650/700/800 Motoren waren noch von Rotax. Erst seit den 850 Kubik Motoren der F750 / F850GS kommen die von Loncin.

    Einzylinder mit 50Mm ohne Laufspuren: ja. Die Rotax 650er Einzylinder laufen üblicherweise bis weit in 6-stellige km-Zahlen rein ohne Probleme. Gibt wirklich viele mit Laufleistungen jenseits der 100Mm. Einer, der viel an den Maschinen und Motoren rumbastelt hat auch mal einen Motor bei ca. 120Mm zerlegt und inspiziert. Kolben, Zylinder und Kolbenringe sahen nach Reinigung aus wie neu. Kreuzschliff überall noch gut erkennbar, keinerlei glatt polierte Flächen. Wenn mal einer stirbt dann an anderen Sachen (Überhitzung durch defekte WaPu, Zylinderkopf verzogen). Ich kenne bisher noch keinen einzigen, der wegen Kolben-, Pleuel- oder Zylinderschaden "gestorben" ist.
    Allerdings läuft der 650er mit 50PS halt auch eine eher zurückhaltende Literleistung von 76,9 PS/l. Die 250er oder 300er Honda hat eher 100PS/l, der KTM 690er Einzylinder aus der Enduro / Adventure hat ca 110. Rennmaschinen gehen in die 130er, da hält dann der Motor nicht ewig durch.

    Chinesen können inzwischen alles in jedem Qualitätsniveau bauen. Nicht umsonst sind Teslas aus China tendenziell besser verarbeitet als deren Pendants aus den USA. Die Zeiten von ausschließlich billigem Chinaschrott sind lange vorbei. Das Problem für uns Europäer ist oft, das billige vom teuren zu Unterscheiden. Wie Voge jetzt abschneidet - keine Ahnung. Dass Honda uns Europäer bei den Preisen regelrecht vergewaltigt wissen wir spätestens seit Bikerzbits. Wenn jetzt ein Chinesischer Hersteller kommt und uns etwas weniger schlimm vergewaltigt - umso besser. Ausprobieren würde ich sie an sich auch mal aber inzwischen hab ich auch eine 300er bestellen können, daher ist das für mich jetzt nicht mehr relevant.

    Danke an den Ersteller für die Info, dass es das Ding gibt.

    Ich finde ja, dass diese Frage eher in ein eigenes Thema gehört aber naja.. Sei es drum.

    Du bist eine SMC-R als Reisemotorrad gefahren? Hintern aus Edelstahl würde ich sagen.
    Der Punch beim überholen wird dir definitiv fehlen. Hinter einer Spitzkehre schnell das Gas auflupfen und vorbei huschen ist mit nicht mal 30 PS nicht drin. Bin die 300er noch nicht gefahren aber kenn die 250er ganz gut. Selbst mit der F650GS (50PS, 200kg) war das etwas schwieriger.

    Die CRF300L benötigt für den Sprint von 0-100 wohl 7,7s.
    https://www.motorbikecatalog.com/performance/20…da_crf300l.html
    Das ist fast doppelt so lang wie die SMC-R braucht (4,3s)
    https://www.motorradonline.de/supermoto/test…nachgeschaerft/
    Den Unterschied merkt man.
    Klar kann man auch mit der kleinen Honda überholen, es dauert nur etwas länger. Wenn dir der Durchzug sehr wichtig ist, du aber nach etwas mehr Offroad Fähigkeit suchst wäre eventuell die Ténéré was für dich?