Beiträge von bwm

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    Ja, man weiß bei den Angaben immer nicht wie die ausgelegt haben. Ich denke im nicht sportlichen Reisebetrieb kannst du das Intervall verdoppeln. Filter Intervall würde ich glaube sogar nochmal verdoppeln. Dann würdest du 4k km schon mit einem Ölwechsel (ohne Filter) schaffen. Und den könntest du notfalls sogar selbst machen. Eine volle und eine leere Ölflasche bei haben und mit nem Stahlbus Ölablassventil ohne kleckern ablassen. Die hat zwar etwas mehr als 1L drin aber ohne Filter könnte das hinkommen.

    Am Auto ist eine größere Ölwanne relativ üblich, um Straßenautos für den Streckenbetrieb umzurüsten. Aber da hat man auch eine Ölwanne, die man abbauen kann. Das wäre die eleganteste Lösung für das Problem.

    Vielleicht lässt sich ein eigenes Ölsystem mit eigener Pumpe zwischen Ölablassschraube und Öleinfüllstutzen Zimmern.

    Bei Motorrädern mit Trockensumpfschmierung ist das wie gesagt ganz einfach. Da hat der Motor von sich aus schon 2 Ölkreisläufe und da kann man einfach einen größeren Öltank dran zimmern.

    Deine Überlegung zum Öldruckschalter ist prinzipiell richtig aber ich dachte, dass der üblicherweise mehr oder weniger unmittelbar hinter der Pumpe im Motorgehäuse sitzt. Noch vor dem Filter. Keine Chance, da vorher etwas abzugreifen.

    Wobei du mit keiner Modifikation 10.000km erreichen wirst. Das sollte bewusst sein ;)

    PS: ein bisschen Hydraulik gehört in jedes Maschinenbau-Studium mit rein. Also da muss man gar nix mit Hydraulik studieren, um davon auch ein wenig mitzubekommen, jeder Maschinenbauer hatte zumindest Grundlagen mal mit dabei

    Ich kenne jemanden, der Erfahrung mit der Nachrüstung von Ölkühlern hat und inzwischen solche Modifikationen auch gewerblich anbietet. So "bespoke" Modifikationen und Rallye Umbauten mit handgefertigten Einzelteilen und sowas. Keine Ahnung, wie viel der noch kostenlos als Tipps rausgibt jetzt wo er das beruflich macht aber vielleicht kann er dir ja am Ende den gewünschten Ölbehalter bauen oder sowas.

    http://www.slothracing.eu
    oder die Mail direkt an Toby toby@slothracing.eu
    Der hat sich für seine Reise-F650GS einen Ölkühler aus Alu selbst geschweißt. Aber die hat schon einen 2. Ölkreislauf für den Öltank (Trockensumpfschmierung) Serie

    Ansonsten ich hab nicht so wirklich eine simple Idee. Von der Druckseite der Pumpe sollte man sich idealerweise fernhalten, weil das halt den Öldruck an Kurbelwelle und Konsorten reduziert aber auf der Saugseite kriegst du Probleme mit dem Ölstand im Motor wenn du da noch einen zusätzlichen Tank rein baust.

    der Vollständigkeit halber für Neulinge die Info: die CRF250L vor 2017 hatte nur 23,1 PS und 22NM (statt 25PS und 22,6Nm)
    Das Leistungsplus fällt bei dieser also größer aus.

    CRF300L (2021-) 27,3PS, 26,6Nm, 142kg vollgetankt >> 5,20 kg/PS, 5,34 kg/Nm
    CRF250L (2017-2020) 25PS, 22,6Nm, 146kg vollgetankt >> 5,84 kg/PS, 6,46 kg/Nm
    CRF250L (-2016) 23,1PS, 22 Nm, 144kg vollgetankt >> 6,23 kg/PS, 6,37 kg/Nm

    Bei den Vergleichen das + bedeutet immer "Verbesserung um"
    300L zu 250L (2017-2020): +9,2%PS, +18%Nm, +2,7% kg, +11% kg/PS, +17% kg/Nm
    300L zu 250L (-2016): +18%PS, +21%Nm, +1,4% kg, +17% kg/PS, +16% kg/Nm

    Datenquellen:
    https://www.honda.de/motorcycles/ra…-and-price.html
    https://www.honda.de/motorcycles/ra…ifications.html
    https://www.motorradonline.de/marken-modelle…chnische-daten/

    Deine Überlegung zum Druck ist aber nicht ganz richtig. Die Fließgeschwindigkeit ist überall im System gleich (bei gleichem Querschnitt). Wenn ich 1L/minute rein Punpe muss auch 1L/min wieder raus kommen. Wenn nicht hab ich irgendwo entweder einen Verlust oder ein Lager, das sich noch füllt.

    Es gibt aber sog. Rohrreibungsverluste, die sich mit einer Druckdifferenz bemerkbar machen.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Druckverlust
    Insofern ist deine erste Überlegung zum Öldruck schon richtig. Bei längerer Verrohrung und vor allem im Kühler nimmt der Druckverlust zu. Wie stark und ob sich das bemerkbar macht... Keine Ahnung. Wären aber auch meine Bedenken. So wirklich sagen kann dir das aber auch niemand, da die Auslegungskriterien der vorhandenen Ölpumpe nicht bekannt sind.

    Wobei ich die Öltemperatur da auch nicht als kritischen Verschleißtreiber sehe. Die wird normalerweise nur im richtigen Renneinsatz oder bei sehr warmer Umgebung (Wüste) kritisch. Und auch da geht es nicht um die Verlängerung der Lebensdauer des Öls sondern darum, die richtige Schmierung des Motors sicherzustellen. Sinnvoller wäre eine Vergrößerung des Ölvolumens wobei auch das nicht trivial ist.
    Wie groß sind denn die Touren, die du mit dem Ding planst? Die 1000km halte ich nämlich auch für eher vorsichtig gewählt und die kann man sicher auch gefahrlos etwas überziehen. Die Frage ist halt, wie weit du kommen willst.
    Wie viel Öl ist denn in dem Motor drin?

    jain. Für ein Optimales Ergebnis ist ein Individuelles Mapping erforderlich. Man kann aber auch ein Mapping "von der Stange" nehmen, das für ein Seriennahes Fahrzeug bzw ein Fahrzeug mit ganz bestimmter Zusatzausstattung (bestimmte AGA, bestimmtes Ansaugsystem) erstellt wurde. Sollte dann immernoch besser laufen als original. Allerdings steht und fällt das alles mit der Qualität des Mappings und die kann man vorher leider nicht wissen.

    INFO: Die kleine CRF hat die gleiche Fußrastenaufnahme, wie die SD08 des ist die CRF1000 Bj 2018/19, damit wird die Auswahl gleich erheblich größer.


    Da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die SD08 / SD09 sind die CRF1100L Modelle ab 2020.
    SD06 sind die CRF1000L aus 2017-2019 und SD04 die aus 2016.
    Ob sich die Fußrastenaufnahme zwischen den Modellen geändert hat weiß ich nicht.

    Siehe
    http://crf1000l-at.blogspot.com/p/blog-page_4.html?m=1

    Da stimme ich LaLü weitestgehend zu. Die KTM und die Honda sind sehr unterschiedliche Motorräder mit einem ganz und gar anderen Fokus. Die CRF300L hat vor allem den Fokus auf Vernunft und günstig. Kann gut offroad und sehr gut Alltag, für Reisen (gerade mit Gepäck) ist sie etwas schwach auf der Brust und stark unterfedert.
    Die KTM dagegen ist eine halbe Renn-Enduro. Deutlich mehr Fokus auf Leistung und damit auf Straße. Hat zwar ein ähnliches Gewicht, wirkt aber wie ein viel erwachseneres Motorrad. Dafür halt auch mehr als doppelt so teuer. KTM hatte ich selbst bisher noch nicht aber die Kumpel, die eine hatten, waren damit regelmäßig beim Händler für immer wieder neue Garantiepunkte. Also Zuverlässigkeit eher nicht so. Halte ich für eher Vergleichbar mit der Tenere.

    Ich glaube aber auch, dass dein Anforderungsprofil mit einem Motorrad nicht erfüllt werden kann. Leicht und wendig genug für Offroad, kräftig und geradeauslaufend genug für Reisen mit Gepäck, Zuverlässig und Sparsam für alltägliche Fahrten.. Alleine mit den Reifen wird das nix. Sowas wie K60 ist ein guter Kompromissreifen, der aber auch in keiner der Disziplinen Bestleistungen einfährt. Für ernsthaft Offroad fehlt ihm das Negativprofil und für ernsthaft (auf Geschwindigkeit) Straße hat er zu viel davon.
    Wenn es ein Motorrad sein soll, das eher für Langstrecke da ist dann ist die Tenere schon eine gute Wahl. Mehr Offroad und Alltag aber dafür weniger Langstrecke gibt es mit der kleinen Honda.
    Die KTM finde ich persönlich ein eher sinnloses Motorrad. Gute Offroad-Gene im Fahrwerk und Handling aber viel zu viel Leistung, die einem im Gelände auch mal eher hinderlich sein kann (wenn das Hinterrad ständig den Grip verliert weil man das Gas nicht gut genug dosieren kann). Für die Straße gute Leistung aber zu viel Offroad im Fahrwerk, sodass man da auch kein wirklich gutes Gefühl für den Asphalt hat. Für Langstrecke zu schlechter Windschutz und meines Wissens traditionell eher schlechte Gepäckunterbringungsmöglichkeiten.


    Muss ein Händler nicht den Gewinn versteuern ?
    Wenn der Händler die 250L für 3800€ ankauft und dann für 4522€ verkauft
    in dem Fall 722€


    das stimmt nicht ganz.
    Wenn er für 3800€ ankauft und für 4522€ verkauft, dann führt er 722€ Mehrwertsteuer ab und hat 0€ Gewinn gemacht (4522€ / 1,19 = 3800€ netto VK-Preis + 722€ MwSt).
    Wenn er die für 3800€ ankauft und für 5000€ verkauft, dann führt er 798€ MwSt ab und hat zusätzlich 402€ Gewinn gemacht (5000€/1,19=4202€ Netto VK-Preis + 798€ MwSt)
    Auf die dann noch verbleibenden 402€ "Gewinn" müsste er dann weitere Steuern zahlen, wobei davon natürlich erstmal noch Kosten abgehen (Miete + Nebenkosten, Gehälter, usw usf), daher ist das jetzt eher müßig zu rechnen.
    Und 5000€ VK Preis sind auch eher unrealistisch, wenn man eine neue inkl. Überführung für 5458€ abzüglich Rabatt haben kann.

    Aber ist ja jetzt auch egal. drittletztbester hat seinen Jieper überwunden und genießt erstmal seine 250L weiter und schaut nächstes Jahr nochmal, was im Prinzip die beste Vorgehensweise ist :)


    Rechnen ist jetzt nicht Deine Stärke, oder ?

    Zwischen 16 und 19 % liegen gerade mal 3 % = 98,27 € Differenz bei 3800 € brutto (wovon ich ausgehe).

    Doch, eigentlich schon. War immer gut in Mathe. Sollte in meinem Beruf auch so sein.
    Ich weiß auch nicht, wie du jetzt auf die Differenz kommst (die noch dazu falsch ist: 3% von 3800€ sind 114,00€), mir ging es einfach nur um die Steuer, die der Händler halt bei Verkauf abführen muss. Also ich meinte das eigentlich genau so, wie ich es geschrieben habe: Wenn der Händler die 250L für 3800€ ankauft und dann für 4522€ verkauft hatte er zwar Arbeit damit, aber exakt 0€, die in seiner Kasse landen. Das vergessen viele beim in Zahlung geben. Die MwSt macht günstige Gebrauchtfahrzeuge für Händler oftmals uninteressant, weil sie auf dem Markt ja in Konkurrenz zu Privatverkäufern stehen, die keine Steuer abführen müssen.

    Ob die 450er nächstes Jahr so viel billiger wird weiß ich nicht. Die Preise sind mit 7500€ für eine 2 Jahre alte aber ungefahrene Maschine ja schon sehr niedrig ggü UVP (die UVP liegt immerhin bei über 10.000€).
    Du müsstest einfach die Arbeit des Wiederverkaufs selbst in die Hand nehmen, dann bekommst du mehr als 3800€ für deine. Dann noch einen günstigeren Händler raussuchen, als einen, der 8300€ haben will und schon wäre das auch jetzt interessant.
    Tendenziell dürften die Gebrauchtpreise für die 250er nächstes Jahr eher nach unten gehen, weil halt das Nachfolgemodell inzwischen auf dem Markt ist.
    Ob das auf die 250L wirklich zutrifft weiß natürlich keiner, die verhält sich ja nicht entsprechend den normalen Marktgesetzen

    OK, danke. Das hab ich jetzt verstanden :)

    3800 klingt sehr wenig aber man muss halt immer auch bedenken, dass der Händler beim Wiederverkauf noch (bis dann wieder) 19% Mehrwertsteuer draufrechnen muss. Das heißt, wenn er die für 3800 angekaufte für 4522€ verkauft, hat er exakt 0€ Gewinn gemacht. Und 4500 klingt für mich wie ein realistisch erzielbarer Preis.

    Die Preise online sind echt völlig krank. Ich hab 2017 für meine damals 4 Jahre alte 3300€ bezahlt. Also 2017 einer 2013er für 3300€ gekauft.

    Beim Händler in Zahlung geben lohnt sich oft nicht. Durch die MwSt rechnet er das normalerweise gegen den Preis der neuen gegen und gibt bei der einfach ein kleines bisschen weniger Rabatt, als er vielleicht könnte. Aber dadurch, dass die 450er so ein Ladenhüter war musste er die schon stark rabattieren. Da ist keine Marge mehr, um den Ankauf gegen zu finanzieren.
    Du wärst finanziell besser dran, wenn du die selbst verkaufst.
    Wobei die 8300 für die 450er auch eher hoch sind. Wenn man online mal guckt findet man da Vorführer mit <500km für 7500 unverhandelter Inseratspreis.

    Eine Einzelabnahme ohne irgendwelche entsprechenden Dokumente (Teilegutachten oder sowas) ist aber prinzipiell auch nicht ganz trivial. Kommt auf den Prüfer an. Viele machen das schlicht überhaupt nicht.
    Dass das bei einer Polizeikontrolle zu Problemen führt würde ich allerdings auch erstmal anzweifeln. Es ist richtig, dass das zu Problemen führen kann, weil man eigentlich eine Scheibe mit ABE braucht. Da gibt es ein paar Regelungen zur Beschaffenheit der Scheibe (Dicke der Scheibe und muss abgerundet sein, damit du dich bei einem Auffahrunfall nicht selbst köpfst)
    Aber: sofern die verbaute Scheibe diesen Regelungen im Prinzip entspricht und nur keine Dokumentation hat, die das bezeugt, würde ich behaupten, dass das selbst bei einem Unfall niemandem auffallen würde. Bei einer Scheibe, die in Form und aussehen weitestgehend der Originalen entspricht sollte das gegeben sein.
    Wie gehabt: das kann zu Problemen führen, ja. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber äußerst gering. Ich persönlich würde die einfach dran bauen und gut. So eine Scheibe ist weniger auffällig, als die nicht TÜV-konformen Änderungen an meiner (Klapphebel ohne ABE und falsche Reifendimension), die bisher auch schon 1 bzw 2 mal erfolgreich durch die Prüfung kamen.

    Es ist nicht egal, wo du misst, da die Schwinge sich nun einmal auf einer Kreisbahn bewegt. Der Leitfaden ist als erster Einstieg gut aber für Sportenduros. Die kleine CRF ist ganz sicher keine Sportenduro. Sportenduros haben bequem mal 100mm mehr Federweg hinten. Daher sind die absoluten Angaben dort nicht so wirklich brauchbar.

    Warum der Dämpfer noch mehr unterdämpft ist: weil der Dämpfer nicht den "Einschlag" abfängt. Das macht die Feder. Der Dämpfer sorgt dafür, dass die innere Bewegung des Fahrwerks wieder aufhört, also das Mopped nicht ewig nachschwingt. Und bei einer stärkeren Feder ist da auch mehr Kraft hinter der Nachschwingerei, die abgedämpft werden muss.

    Inwiefern man der Werksangabe Federweg vertrauen kann weiß ich nicht. Wenn die stimmt kann man das nehmen, ja. Da hast du Recht. Genau genug sollte sie allemal sein. Sollte man trotzdem von der Mutter halbwegs gerade nach oben messen.

    Warum "Perlen vor die Säue": es stimmt, dass du mit der Vorspannung den Durchhang einstellst. Aber die CRF ist in dem Gewichtsbereich, um den es geht nicht mehr einstellbar. Ich denke als Bauchgefühl zwischen 50 und 70kg Fahrergewicht kann man das einstellen. Alles darüber ist dann einfach nur "voll vorgespannt".
    Wenn man es "richtig" macht stellt man mit der Vorspannung den statischen Durchhang ein (Gewicht des fahrfertigen Motorrads), mit der Federrate den dynamischen (Gewicht von Fahrer + Sozius) und mit der Dämpfungseinstellung dann das "Fahrgefühl" aber schon bei der Federrate wird halt immer ein größerer Umbau fällig.

    Da hast du was falsch verstanden.
    Wenn du in Klamotten drauf sitzt sollte das Heck um ca 1/3 seines Federwegs einsinken. Dafür musst du ein wenig messen.
    Such dir einen Punkt, an dem du messen willst. Man nimmt dafür häufig die Hinterradachse und misst dann hoch zu einem Punkt des Heckrahmens. Welcher Punkt ist dabei relativ egal, es muss nur immer der gleiche sein.
    Deine 1. Messung ist voll ausgefedert. Also Motorrad aufgebockt, sodass das Hinterrad in der Luft ist.
    Die 2. Messung ist voll eingefedert. Das ist etwas komplizierter. Da musst du z.B. mit einem Spanngurt das Hinterrad an den Heckrahmen ran ziehen. Achtung, dass der Spanngurt sich nicht irgendwann verselbstständigt. Alternativ kann man auch das Federbein von der Schwinge lösen und das Hinterrad dann bis kurz vor Schleifen an der Plastikverkleidung hoch drücken. Das ist einfacher, aber auch ungenauer. Das ist dein 2. Messwert.
    Die 3. Messung ist dann du in Montur auf dem Mopped sitzend (Beine auf den Rasten). Spätestens dafür benötigst du jmd anders. Dieser Messwert sollte bei etwa 1/3 von voll ausgefedert und 2/3 von voll eingefedert liegen.
    Die ersten beiden Messungen kannst du nur dann umgehen, wenn dir irgendjemand hier im Forum sagt, wo genau er gemessen hat und was genau seine Messwerte waren.
    Einfach nur pauschal sagen "das muss 3-4cm einsinken" funktioniert nicht. 1. Kann man das nicht messen (voll ausgefedert geht so nicht) und 2. Sind 3cm am Kennzeichen etwas ganz anderes als 3cm an den Soziusfußrasten.

    Im Prinzip ist das aber bei der CRF auch Perlen vor die Säue, da du es eh nicht einstellen kannst.
    Vorspannung auf voll und das war's.

    Zu den Fahrwerk-Modifikationen:
    Das günstigste ist Tausch der Feder. Damit passt du die Federrate auf dein Gewicht an, aber nicht die Dämpfung. Das vorher schon unterdämpfte Fahrwerk ist danach noch ein wenig schlimmer unterdämpft (quasi "zu weich"). Insgesamt besser als original, aber nicht gut. Achtung beim Tausch: du brauchst einen Federspanner und musst wissen, was du dort tust. So eine Feder, die auf einmal losfliegt, kann bequem Knochen brechen und Löcher in Wände machen. Alternativ in eine Werkstatt geben. Ca 110€+Einbau
    Die Mittelklasse Variante ist Tausch des Federbeins. Untere Mittelklasse ist YSS (ca 300€) und obere Mittelklasse ist Wilbers (ca. 600€). Teilweise ein wenig einstellbar aber noch nicht komplett und das Wilbers heißt auch "road", wobei es laut wilbers Support auch für leichtes Gelände gut sein soll.
    Die Premium Variante ist ein Komplettsatz öhlins. Federbein 810€ + Federung vorne 230€. Federbein voll einstellbar und mit externem Reservoir also etwas mehr Dämpfungskapazität. Federung vorne dann in Vorspannung einstellbar.

    Das ist aber Bauernfang. Bei einem Fahrzeug kommt der Kaufvertrag grundsätzlich erst bei Übergabe zustande. Erst dann wird der Kaufpreis gezahlt und auch erst an diesem Datum wird die gültige MwSt ermittelt. Sofern du die 300L nicht im Dezember noch bekommst musst du also 19% bezahlen

    Da hab ich mich mit beschäftigt, weil wir ein E Auto bestellen und die niedrige MwSt noch mitnehmen wollten aber das geht nicht