Es gibt 2 ganz wichtige Punkte, die oftmals schwierig sind bei so einem Umbau: Tacho und ABS.
Die Felgen kriegt man normalerweise hin, wenn man ein Gutachten vom Hersteller mitbringt, das den Felgen eine gewisse Tragfähigkeit bescheinigt.
Aber bei ABS und Tacho ist die Ursache für die Problematik, dass sich der Abrollumfang der Reifen verändert.
Die ABS Regelkurve wurde für 21/18 Zoll Räder erstellt. Mit geändertem Raddurchmesser kann das ABS also nicht mehr so funktionieren, wie es ursprünglich gedacht war. Eventuell funktioniert es immernoch, eventuell auch nicht. Auch die Abnahme kommt auf den Prüfer an. Vielleicht macht der einen einfachen Funktionstest und gibt dir das so frei. Vielleicht auch nicht.
Und Tacho ist noch ein Problem, das man aber oftmals mit einem speed-o-healer beseitigt bekommt: durch die geänderten Raddurchmesser geht dein Tacho falsch.
Außerdem musst du eigentlich eine neue Fahrgeräuschmessung machen, da sich durch die geänderten Reifendurchmesser auch das Geräuschverhalten nach Norm ändert.
Es gibt gelegentlich auch Gutachter, die mit mangelhafter Doku bzw eigentlich nicht abnehmbaren Umbauten die Fahrzeuge dennoch abnehmen. Die riskieren damit zwar ihre Zulassung als Gutachter, aber gelegentlich findet man welche. Da solltest du aber nicht drauf bauen.
Ich würde mit dem Vorhaben in allererster Instanz einmal zum Gutachter deines Vertrauens gehen. Die meisten freuen sich über solche Projekte, da haben sie mal etwas Abwechslung bei der Arbeit. Aber jeder verlangt halt andere Sachen dafür. Deshalb binde den gewünschten Gutachter von Anfang an mit ein, dann kann sowas erfolgreich werden. Der sagt dir dann detailliert, was er für Problemstellen sieht und mit ihm kannst du auch mögliche Lösungen dafür durchsprechen.
Ich vermute aber, dass die Kosten für Teile, Gutachten und Eintragung den Restwert der Maschine übersteigen werden. Das sollte dir bewusst sein.