Servus Stefan,
Hotels und Pensionen gibts reichlich, jedoch muss man schon einige Kilometer fahren, weil halt alles etwas weitläufiger ist. So wie z. B. McPom und BWB, nur noch a weng weiter würd ich sagen. Der TET führt nur selten durch Dörfer oder Städte, also bis jetzt zumindest, bin ja noch nicht wirklich so weit gefahren :roll: .
Campingplätze gibts aber in Küstennähe sehr viele und meist kann man da auch eine Hütte mieten, macht aber zu einer Pension keinen großen Unterschied mehr.
Ich hab noch kein echtes Gefühl für Entfernungen bekommen, weil die Strecken so unterschiedlich sind. Manchmal hängt einem die Zunge raus und man ist total am Ende und Kilometerzähler sagt: Nur 10 km weiter. Später bläst man dann wieder ne Stunde über Feldwege ... Sowas vorher abzuschätzen und was vorab zu buchen, dafür fehlt mir noch das Gefühl.
Ich sag mal, bis auf Duschen ist Zelten doch viel einfacher. Wenn ein See kommt, dann spring ich da auch rein, es ist halt doof wenn es das jucken anfängt :lol: .
Wegen den Umbauten, des hab ich schon mal geschrieben, aber kopier des jetzt einfach hier her:
Nomad-Tank
Seat-Concept Sitzbank
Lenkererhöhung 5 cm
Acerbis Handguards
Adventure Spec Unterfahrschutz
Adventure Spec Taschenhalter
Adventure Spec Gepäckträger
Adventure Spec Kennzeichenhalter (leider schon zerbrochen und notdürftig geflickt)
Passende Feder für unser Gewicht im Federbein (Gabel ist OEM und passt perfekt)
Heidenau K60 Scout 140/80-18 und 90/90-21 (eingetragen :D )
Vortex (nur weil meine einfach überhaupt nie richtig gelaufen ist. Nicht angesprungen, ständig ausgeploppt, geruckelt und nur 100 km/h)
Adventure Spec Front und Schild
JS-Komplett-Räder, also die extra stabile Dinger (weil ich so fett bin und ein Talent für "Felgenkrummfahren" habe)
Zumo 590
Handyhalter
Rockbros Taschen (weil es für die Mosko Moto nicht mehr gereicht hat :roll: )
25 l Ortlieb-Rolle
und noch ein paar Kleinigkeiten
Gepäck: nur das nötigste (noch nie so spartanisch auf Tour gegangen, nur der Helinox Beach Chair ist Luxus 8-) )
Schwarzer Plastiksatz von Acerbis, passt aber nicht perfekt, ist halt auch für die "R" und nicht für "L", aber was nicht passt, wird passend gemacht.
Natürlich braucht man das ganze Zeug nicht wirklich, aber ich sag mal so, ständig tanken ist kompliziert, weil man oft mehr als 20 km zur nächsten Tanke hat und sitzen will man ja auch bequem. Das Fahrwerk hängt natürlich nicht unerheblich vom Gewicht es Fahrers ab, Du verstehst was ich mein. Kurz, ich bau alle meine Mopeds um, so auch dieses mal :P .
Ich bin so wahnsinnig begeistert und so glücklich mit dem Moped hier unterwegs zu sein, so glückich war ich seit Jahren nicht mehr. In ner knappen Woche gehts dann weiter und für mind. 2 Wochen am Stück, so der Plan.
Ich bin schon einige Touren mit SR, XR, Varadero und meiner Africa Twin gefahren, aber soviel spaß, wie mit dem kleinen Moped hatte ich noch nie! Des ist genau mein Ding, hoffenlich halten wir durch.
Ach ja, wurd ich auch schon gefragt, warum ich alleine fahre. Eigentlich wäre meine Holde mitgekommen, aber die hat kurzfristig gezickt ... Alleine zu fahren, grad wenn man so lange raus ist hilft schon, man kann halt immer sein eigenes Tempo fahren. Das Risiko eines Sturtzes ist allgegenwärtig und dies muss man sich auch bewusst sein und da kommen nicht gleich drei Mann gelaufen, wie auf ner Crossbahn, hier kommt evtl. drei Tage keiner vorbei. Es ist halt wichtig seinen eigenen Rhythmus zu finden. Wenn ich dann wieder etwas mehr Kondition habe, fahr ich auch gern wieder mit anderen zusammen.