Servus Städi,
wird sich in der Schweiz nicht so dramatisch von der EU unterscheiden. Des mit den Reifen ist ja bei uns auch fast so geworden!
Die Dimensionen/Geschwindigkeit-Index/Traglast muss eingehalten werden und dann kann man montieren was man will, wenn das Moped nicht mit einer ABE, sondern ein EG-Zulassung daher kommt. Also kommt es nur auf eine Zeile in den Papieren an. Eigentlich super, aber gleichzeitig auch sehr gefährlich. In der Vergangenheit total undenkbar und dies aus gutem Grund. Dafür wird halt bei vielen anderen Dingen, derart verkompliziert, dass man schnell die Lust verliert.
Jetzt aber noch mal zurück zu der Einzelabnahme: In der EU ist es so, dass ein bereits zugelassenes Rad, z. B. aus einem anderem Moped mit relativ wenig Aufwand eingetragen werden kann. Ein paar Sachen sind schon zu beachten, aber funktioniert. Dies müsste doch in der Schweiz auch so sein? Einzelabnahme ist ja nicht gleich Einzelabnahme.
Wenn man dem Prüfer "einwandfrei" belegt, dass dieses Rad bei einem anderem Moped verbaut wird und dies ja viel "schnell, höher, breiter und schwerer" war, dann gibt es zumindest aus der Sicht der Felge schon mal grünes Licht. Der Rest muss halt dann auch noch passen, bzw. passend gemacht werden. Wenn man sich sowas antun will.
Aber wenn man schon von teuer spricht: Zwei Felgenringe + Speichen + Reifen/Schläuche + Umspeichen = ca. 1000 Euro (nicht gerade Excel A60, aber auch keinen Müll). In der Schweiz evtl. etwas teurer und in den USA etwas billiger, aber so ist es halt. Was aber nichts kostet, ist den TüV-Mensch mal konkret fragen was man da machen müsste.
Der Schweizer TüV, war zumindest in der Vergangenheit, bei Umbauten schon sehr gnädig, was man so sieht :lol:
Kommt natürlich auch immer auf den Prüfer und die Situation an.
Ich hab schon Leute mit Mopeds getroffen, da hab ich nur mit dem Kopf schütteln können, aber alles eingetragen :roll: .
Aber auch Leute mit Mopeds, die total auf Photoshop standen und sogar ihre Zollpapiere so erstellt hatten :lol: .
Muss jeder selber wissen, aber mit ner Schweizer Zulassung tät ich mir da vermutlich leichter, so gewissensmäßig :P .
Hat die Schweiz ein einziges Verkehrsrechtsabkommen (Rechtshilfeabkommen) mit einem anderm Staat?
Mir persönlich fällt jetzt aus fahzeugtechnischer Sicht kein echter Grund ein, keine kleinen Räder zu verbauen, auch wenn es natürlich nur Vorteile bringt, wenn man sehr kurz ist. Klar, Übersetzung und Tachoanpassung ...
Die Kräfte an den Bremsen ändern sich natürlich auch, aber unterm Strich nicht dramatisch, würd ich mal behaupten.
Außerdem kriegt man ja auch Supermoto-Felgen eingetragen, manchmal zumindest.
Was soll denn der TüV sagen, außer: Verpiss dich, so was geht garned!
Meine Erfahrung ist leider, dass man nicht wirklich eine konkrete Antwort auf seine Frage bekommt. Mehrere Prüfer fragen, hilft, weil die persönliche "Einstellung" in der Hilfsbereitschaft deutlich zum Ausdruck kommt, wie halt sonst auch im Leben.