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ich verkaufe einen nagelneuen Helm SCORPION ADX-2 Weiß Größe L mit Pinlock. Ist komplett neu, alle Schutzfolien sind noch drauf. Ich brauche den Helm nicht, da ich diesen aufgrund einer Reklamation erhalten habe, aber selbst einen anderen Helm nutze.
Den Helm verkaufe ich für vhb. 180€, Neupreis beim Händler ist 225€.
Abzuholen in Schleswig-Holstein oder ich verschicke auch gern.
Hallo Leider, weil ich aktuell noch nicht den für mich idealen Weg zw. Beruf (den ich an sich mag) und der Möglichkeit von Langzeitreisen gefunden habe.
Es war ein Leistenbruch und ein entzündeter Blinddarm, gleichzeitig. Die beiden Operationen wurden innerhalb von 2 Wochen in Nepal gemacht. Die Genesung zieht sich länger als gedacht und weitere kleinere Beschwerden müssen geklärt werden. So war der Punkt erreicht, dass es einfach keinen Spaß mehr gemacht hat und ich es wirklich leid war Krankenhäuser diverser Länder zu testen(Bulgarien, Georgien, Pakistan, Nepal, Japan) und sich zusätzlich um die Abklärungen mit der Versicherung zu kümmern. Schon im Krankenhaus sitzend 1 Stunde vor einer OP will man nicht wirklich sich auf die Suche der Kostenübernahme der Versicherung machen...
Ein kleines Schlusswort: Ich bin wieder in Deutschland, mit Motorrad. Bin aus Nepal heimgeflogen, Motorrad kam per Flugzeug hinterher.
Leider ist gesundheitlich einiges dazwischen gekommen, dass ich die Reise nicht weiter genießen konnte. Die Entscheidung ist mir wirklich nicht leicht gefallen, aber manchmal ist es einfach so. Die Reiselust ist dadurch leider nicht weniger geworden...
Weiter geht es mit Georgien, meinem Lieblingsland seit Jahren. (Das gute Essen, der Wein, die Mentalität der Leute haben mich schon beim ersten Besuch überzeugt.) Zuerst ging es nach Batumi, paar entspannte Tage am Wasser verbringen. Von Batumi bin ich über Achalziche gefahren statt weiter nördlich über die langweilige Autobahn. Hat zwar länger gedauert, aber aufgrund der schlechten Strassen auch deutlich mehr Spass. In Tiflis angekommen, wollte ich mein Handgelenk checken lassen, zur Sicherheit. Ich war mir sicher, dass nach 2 Monaten alles wieder ok ist. Naja, nach dem Röntgen und MRT Bild war die Ansage vom Arzt 14 Physiotherapiesitzungen und 3 Monate das Handgelenk nicht voll belasten. 3 Monate wollte ich nicht pausieren, somit bin ich 6 Wochen in Tiflis geblieben und habe das Leben abseits von 2 Rädern genossen. :) In der Zeit bin ich zufällig auf Motomogli gestossen (er war insgesamt 5 Jahre mit dem Motorrad unterwegs, mit seiner Katze...)und war mit ihm auf Tagestouren unterwegs. Eine längere Tour ging für mich nach Omalo über den Abanopass, wirklich ein Highlight. Von dort weiter ins Pankissi-Tal, wo eine tschetschenische Minderheit lebt. Zu Kriegszeiten(Russland - Tschetschenien)sind viel dorthin übergesiedelt und geflüchtet. Mestia habe ich diesmal ausgelassen, nach insgesamt über 2 Monaten in Georgien wollte ich wirklich weiter. In Georigen bin ich viel Offroad gefahren, teils wirklich nicht nur Schotterwege, sondern einmal war der Weg vorbei und ich wollte nicht umdrehen, da ich keine Lust hatte nochmal von den riesigen Hirtenhunden verfolgt zu werden, also bin ich quer übers Land gefahren. Der Hirte auf seinem Pferd hat mich natürlich gesehen und gehört, aber nichts, kein Problem, eher hätte ich eine Einladung zum Wein bekommen.
Nach Bulgarien ging es in die Türkei. Leider mit Riss im Knochen am linken Handgelenk und dementsprechend Schmerzen. Da ich schon früher zweimal in der Türkei war, ging es für mich gar nicht nach Istanbul. Diesmal war mein Plan entlang der ägäischen Küste zu fahren. Gutes Wetter, Strand , Urlaubsstimmung. Ein längeren Stopp habe ich in Izmir eingelegt. Ich habe auf ein Paket aus Bulgarien gewartet. Das hat mir ein Motorradfahrer mitgebracht, da die Person, die das Paket bringen sollte, nicht mehr gekommen ist. :x Ansonsten war der Plan zügig durch die Türkei zu fahren, da ich eine Freundin aus Deutschland in Georgien treffen wollte. In Antalya habe ich mir wahrscheinlich Covid eingefangen. 3 Tage Pause, ein Tag fahren ging, aber es war kein Genuss. Leider war die Strecke bis Gaziantep auch nicht so schön wie erwartet. Aber ab Gaziantep ging es für mich nach Norden Richtung Trabzon. Das war für mich das Highlight der Türkei. Die Leute unglaublich hilfsbereit und offen und die Landschaft so abwechslungsreich. Dafür reise ich. Leider hatte ich etwas eilig um die Freundin in Georgien zu treffen. Ein weiteres Highlight war die D915, angeblich eine der gefährlichsten Strassen der Welt. Ist es definitiv nicht. Am Tag der D915 ging eine kleine Pechsträhne los. Morgens war eine Gewinde des Kinnteils aus dem Helm ausgerissen. Naja, hilft nichts, Klebeband drauf und los. Abends, total begeistert von der D915, war es Zeit eine Motorradversicherung fürs Motorrad in Georgien zu kaufen. Denn am nächsten Tag wollte ich nach Georgien, mein Lieblingsland. Tja... ich wollte meinen Fahrzeugschein holen um die Rahmennummer checken.. aber er war weg. Ich habe meinen Fahrzeugschein verloren :oops: Ohne Fahrzeugschein keine Grenzüberquerung. Mist! Also doch noch Türkei, beim Zeit totschlagen in der Türkei zwischen den Teeplantagen, habe ich mir noch einen Nagel ins Hinterrad gefahren. Man. Aber passiert. Glücklicherweise hat sich in der Zwischenzeit eine Lösung für meinen Fahrzeugschein gefunden. Meine Freundin hat in Deutschland einen neuen Fahrzeugschein geholt, ist dann einige Tage später nach Georgien geflogen, mit dem Bus an die türkische Grenze gefahren, zu Fuss die Grenze überquert und mir den Fahrzeugschein direkt hinter der Grenze überreicht. Nach einem Mittagessen in der Türkei sind wir beide nach Georgien gefahren. Die Türkei war klasse. Das war sicher nicht mein letztes Mal dort.
ZK wurde noch nicht getauscht. Kompression messen war nicht möglich. Kein Werkzeug. Spritqualität theoretisch schon, aber praktisch sind schon einige mit der Honda um die Welt gefahren und es war nie das Problem.
Ich werde berichten was die Ursache war. Wird aber noch sicher Wochen dauern.
Danke, gerade ist es etwas komplizierter mit der Gesundheit. Hatte eine Blinddarm-OP vor einer Woche und eine weitere minimal-invasive OP steht mir in den nächsten Wochen bevor. Gehört leider dazu.
Grober Fehler: Nicht regelmässig genug Ölstand kontrollieren. Es ist definitiv nicht die Höhe. War ja auch schon vorher so und leider konnte ich nicht in die Berge in Nepal. Es nervt, aber Hauptsache die nächsten 5000km gibt es kein groben Schaden.
Nein, ich verrate es mal. Es ist ein Ralco Motocross, ein indischer Reifen. Das Set mit Schläuchen kostet 65 US Dollar. :D Für ein Set Heidenaus oder Mitas wäre man bei fast 400 US Dollar in Indien..
Nein, es ist etwas schwieriger :) Der MT21 hat auf der mittleren Noppe nur einen Einschnitt, dieser Reifen hat zwei. Wer das errät, verdient definitiv ein Bier :)
OP verlief gut. Danke. Nun gesund werden und zur zweiten OP. :?
Der Rahmen ist bei meiner noch ok, trotz viel Offroad, aber ich habe kein Gepäck hinten drauf, nur die Seitentaschen.
Kilometerstand ist bei knapp über intensive 40k km. Leider habe ich schon seit einiger Zeit Leistungsverlust. Und noch keine genau Idee was es ist. Ventilspiel ist ok, Zündkerze auch, Öl und Ölfilter werden regelmässig gewechselt, Luftfilter gereinigt. Die Kupplung ist nicht mehr die beste, aber man spürt kein Durchrutschen. Kompression messen wäre der nächste Schritt. Verbraucht 500-600ml Öl auf 10000km. (Ich habe da ein ziemlich groben Fehler begangen, zweimal. Schande über mich :oops: )
Wenn man bei niedrigen Drehzahl das Gas schneller aufdreht, fühlt sich es etwas wie ein Vergasermotor an, indirekt.
Wahnsinn! Ich habe hier das letzte Mal vor einem Jahr geschrieben! Ich bin noch immer auf Reise. Aktuell in Nepal, leider muss das Fahren gerade pausieren, aber es geht irgendwann weiter.
Besteht eigentlich Interesse, wenn ich ein bisschen schreibe? In einem Jahr ist doch sehr vieles passiert.