Beiträge von Micha

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    Da hat bei der 1000er Inspektion der Mechaniker das Öl gewechselt, ohne den Schnabel abzubauen, und beim Wechsel des Ölfilters auf dem Seitenständer ist das Öl da innen rein gelaufen. Deswegen baue ich den Motorschutz trotz des "Gucklochs" lieber ab dafür.

    Öl kommt aus diesem gezeigten Anschluss jedenfalls nicht. Mach das richtig sauber und beoabachte das ein bisschen; ich denke, da kommt nichts mehr nach.

    Ich habe den mal an meiner damaligen, praktisch neuen MD38 getauscht, weil ich meinte, etwas zu hören. War aber nichts, sie hörte sich nach dem Tausch genau wie vorher an. Aber vielleicht guckst Du mal, ob der der MD44 passt (sollte er eigentlich), der ist von der CBR300.

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    Vielleicht noch ein wichtiger Punkt: es gibt nicht "die DID-Kette", wie es auch nicht "den VW" gibt. Alle Firmen, auch DID, haben Ketten in vielen Qualitätsstufen im Programm. Im Geländesport z.B. fährt man Ketten ohne Dichtringe, dort lebt man mit dem hohen Verschleiß zugunsten eines besonders leichten Laufs. Das Kettenmaterial wird in vielen verschiedenen Zugfestigkeiten produziert, als Dichtringe gibt es O-, Z- und X-Ringe usw.

    Hier mal die Übersicht von DID, interessant ist der Laufleistungsindex: https://www.did-motorradketten.de/alle-did-ketten.html

    Entscheidend ist darum weniger, wie der Hersteller heißt, als vielmehr die Qualitätsstufe innerhalb des Herstellers. RK zum Beispiel fertigt auch neben einfachen auch sehr hochwertige Ketten.

    Bei einer Enduro mit langen Federwegen, die mehr Kettenspiel erfordern, dem Kontakt mit Wasser, Streusalz und Schmutz ist de Kette hohen Belastungen ausgesetzt und erfordert noch mehr Pflege als eh schon. Bei meiner CRF, die nur sehr selten mal Regen und Dreck gesehen hat, ist die originale Kette nach 10.000 km noch absolut top, das wäre nicht so, würde ich sie endurotypisch bewegen oder an der Pflege sparen.

    Ich habe die beiden anderen Beiträge, die wortgleich sind, mal gelöscht. Bitte beim möglichen Auftreten einer PHP-Fehlermeldung nicht wieder und wieder posten, auch der erste Beitrag ist schon gespeichert worden.

    Zu den Bildern findest Du hier Infos:
    https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?f=3&t=303

    "Selbst unter 1 MB" ist für ein Forum, das tausende Bilder hostet, und z.B. auch das Herunterladen auf einem Handy über eine langsame Verbindung eine Menge Holz. Die Maximalgröße ist darum auf 512 kB festgelegt, Bilder bis 1280 Pixel Breite kannst Du mit diesem Limit immer noch mit geringer Kompression hochladen.

    Zitat

    Hat hier jemand eine Idee oder die Möglichkeit die Hebeleien (z.B. vielleicht CB500X) zu vergleichen?

    Du kannst bei den Teileanbietern im Internet für Originalteile nachgucken, an welchen Modellen ein bestimmtes Teil verbaut ist.

    Hier zum Beispiel für den Bremshebel:
    https://www.bike-parts-honda.de/honda-motorrad…ile/53175KZZ900

    Das "KZZ" zeigt übrigens schon, dass es sich um ein spezielles CRF250L/R-Teil handelt.

    An meiner CB500 (PC26) habe ich übrigens den einstellbaren Handhebel der Hornet 600 (PC34) montiert. Passt super, ist aber natürlich ein anderes (weil eben einstellbares) Teil. Hat keine ABE, ist nicht eingetragen, funktioniert aber wunderschön und wurde auch beim TÜV nie bemängelt.


    Ich muss mal schauen ob ich irgendwas finde das stabiler ist und dann halt eintragen :roll: Möchte die CRF schon ordentlich fordern und jedes mal wenn mir die Maschine hinfällt verbiegt sich das Pedal aufs neue :? Oder ich bestell gleich 10 Stück ^^

    Du solltest Dich sehr freuen, wenn die Hebel sich verformen. Beim Schalthebel hatte z.B. die MD38 einen starren Hebel mit der Folge, dass bei Stürzen die schwer auszubauende Schaltwelle verbog. Auch die Fußrasten können, wenn sie nicht wegklappen, schon mal den Rahmen verbeulen. Da ist mir absolut recht, wenn solche billig zu ersetzenden Teile vergleichsweise "weich" reagieren.

    Mal abgesehen davon, dass ich keine Rechtsgrundlage kenne, nach der die Versicherung Dein Fahrzeug untersucht, geht es reinweg um Ursächlichkeit. Ich liebe ja diese "stell Dir mal vor..."-Geschichten, aber solange Dein höchst illegaler Bremhebel nicht weggebrochen ist und Du darum ungebremst die schwangere Großmutter überrollt hast, macht das keinen Unterschied. Der Unfall wäre ja, solange Du einwandfrei bremsen konntest, auch mit dem Originalhebel passiert.

    Aber ich hätte auch kein anderes, besseres Bauchgefühl, wenn ich stattdessen mit einem schon mal verbogenen, aber ohne Herstellerfreigabe zurück gebogenen Hebel verunfalle. Denn das wäre rechtlich das selbe. Und ich bin mir auch beim verbogenen, zurück gebogenen Pedal sicher, dass Du als Fahrer schon ganz gut sehen kannst, ob es dadurch Risse gibt oder nicht, sprich: ich würde das auch machen.

    In solchen Momenten versuche ich, etwas weniger deutsch zu denken. Ich glaube, vielleicht von Österreich und der Schweiz abgesehen gibt es kein weiteres Land auf der Welt, das außer uns für jede Hupenknopfbefestigungsschraube ein teures Gutachten haben muss.

    Wegen Betreibserlaubnis: wenn du die alten Reifen wieder aufziehst könntest du das Mopped denke ich noch fahren.
    Davon abgesehen hast du aber Recht: durch das anhängige Freigabeverfahren ist klar, dass dir die Illegalität bewusst ist und damit ist da dann Vorsatz im Spiel. Das macht prinzipiell alles erstmal wesentlich schlimmer

    Tatsächlich ist es wohl so, dass eine einmal aufgrund von Umbauten erloschene Betriebserlaubnis auch durch Rückrüstung nicht wieder in Kraft tritt, sondern erneuert werden muss. Ist aber Googlewissen.

    Ansonsten versuche es hiermit; es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass das bloße Aufziehen eines anderen Reifenformats eine Betriebserlaubnis erlöschen lässt. Die Gefährdung als Voraussetzung für das Erlöschen dürfte nämlich durch die positive Begutachtung des Prüfers mit Sicherheit auszuschließen sein:

    https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechts…957&Blank=1.pdf

    Was weiß auch schon ein Prüfingenieur, da sollte schon ein Verwaltungsmensch noch mal drüber schauen. Und klar dauert das drei Wochen, der von der Verwaltung muss ja erst mal googlen, an welches Ende von Motorrädern solche Reifen genau dran gehören. :lol:

    Völlig richtig und tatsächlich sind die auch nicht zuverlässig. Frage ist halt, wie viele hier erstens so weit weg vom nächsten Asphaltband unterwegs sind und wie viele davon wiederum Material und Fertigkeiten haben, unterwegs den Reifen zu wechseln. Einige sicher, aber viele sicherlich nicht.

    Die letzte Enduro, bei der ich das gemacht habe, war meine XL185S. Zu Hause, mit entsprechenden Hebern und einem KI-Stop genannten Schweizer Werkzeug. Die kleine XL hat nur mäßig störrische Reifen und ich habe zu Hause damals eine komplette Werkstatt gehabt. Gemacht habe ich das, um mal wieder zu gucken, ob ich das nicht selbst kann. Es ging letztlich, vor allem, weil die XL Stahlfelgen hatte. An den Leichtmetallfelgen der CRF hätte ich so nicht herum würgen wollen, und an den Reifen eigentlich auch nicht. Dabei hatte ich Montagepaste und zwei Montiereisen mit Felgenschonern.

    Keine Frage, irgendwo im Nirgendwo kannst Du das entweder machen oder Dich vom Geier fressen lassen. Aber überall, wo es keine Geier gibt, würde ich Möglichkeit B wählen und mich irgendwie zum Reifenhändler durchmogeln wollen oder ihn mit einem Extratrinkgeld zu mir locken.