Beiträge von Micha

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    Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip.

    An der Stelle ist sehr sauberes Arbeiten nötig, keine Bohrspäne im Sackloch, kein Überstand der Spirale usw. Hier drohen sonst heftige Motorschäden!

    Du solltest Dich auch fragen, warum die Gewinde beschädigt wurden. Das Anziehen dieser Nockenwellenschrauben muss stufenweise mit einem kleinen Drehmomentschlüssel passieren, Endwert sind 12 Nm. Vorher peinlich genau auf bündig sitzende Lagerböcke (ohne Spalt zum Zylinderkopf) achten. Die Gewinde reißen nicht einfach so aus!

    Nicht einkleben...

    Das Gewinde ist hochmaßhaltig, alles, was Du dazwischen schmierst, führt zum Klemmen der Schraube im Einsatz. Und wie gesagt, Helicoil hat Spiralen, die verspannen sich mit dem Außengewinde und müssen nicht gesichert werden. Das ist keine starre Buchse!

    Der Helicoil-Einsatz ist vorgespannt und verkeilt sich mit dem Außengewinde. Da muss nichts eingeklebt werden.

    Was übrigens M7 angeht: die Kernbohrung des Gewindes ist nach Faustregel das 0,8fache des Außengewindes. Für M7 also nur 5,6mm. Das ausgerissene Loch einer 6er Schraube müsste erst mal auf ca. 6,5mm aufgebohrt werden, das wäre gerade noch so als Kerndurchmesser für M8 zu benutzen. Außerdem müssten auch die anderen damit zu befestigenden Teile auf den größeren Schraubendurchmesser aufgebohrt werden. Helicoil oder Ensat wären die einzig sinnvollen Varianten. Das Innengewinde dieser Buchse ist belastbarer als das Originalgewinde.

    In all den Jahren, in denen ich nun schon an Hondas schraube, kann ich eines zusammenfassen: wenn Fehler auftraten, waren sie immer einfachster Natur. An elektrischen Bauteilen fielen aus: ein Seitenständerschalter und einige Regler (wegen der erwähnten thermischen Überlastung). Jedesmal, wenn eine Werkstatt ein defektes Steuergerät (oder dessen Peripherie) verdächtigte, war es die blanke Hilflosigkeit nach dem Motto: das ist ein furchtbar teurer Kasten, von dem wir keine Ahnung haben und den Du, lieber Kunde, nicht bezahlen kannst. Wenn wir den Fehler nicht finden, muss es das sein, und Du holst Dein Motorrad besser wieder ab. :lol:

    Tatsächlich war das nie die Ursache und der Fehler war, systematisch eingegrenzt, meist ausgesprochen banal.

    Mein Highlight war ein Münchner Honda-Vertragshändler, zu dem der Kunde eine Hornet 900 brachte, mit nur 10.000 gelaufenen Kilometern. Sie sprang nicht mehr an. Zunächst tauschte der Händler die Benzinpumpe (800 Euro!) und sagte dann, der Kabelbaum wäre defekt, weil das Motorrad noch immer nicht lief. Als der Kunde erschrocken sagte, dass ihm das zu teuer wäre (770 Euro plus Einbau), machte ihm die Werkstatt ein unschlagbares Angebot:
    Bisher würde die Reparatur etwa 1000 Euro kosten. Sie hätten aber jemanden, der das defekte Motorrad für eben diese 1000 Euro kaufen würde. Der Kunde sollte also einfach sein Motorrad verschenken und wäre schuldenfrei! Empört sagte der, dass er das nicht wolle. Worauf die Werkstatt trocken meinte, das wäre doof, sie hätten dem Interessenten das Motorrad schon mitgegeben... :o

    Ich glaube, die einzige Honda, die in der Hinsicht etwas problematisch ist, war die erste Transalp mit der CDI unter der Sitzbank. Da kam es schon mal vor, dass die Bank unter schweren Fahrern die CDI zerstörte (durch mechanische Einwirkung wohlgemerkt).

    Einen Fehler wie den erwähnten hatte ich schon durch eine etwas zu lange Schraube am Batteriepol. Die stand unten auf dem Gehäuse auf und der Kabelschuh war trotzdem nicht ganz fest. Eine Unterlegscheibe löste das Problem. Solche (in dem Fall selbst produzierten) Fehler sind viel häufiger als wirkliche Defekte. Und die Elektrik der CRF ist gut gegen Wasser abgedichtet, da wird auch im Bereich der Steckverbindungen nichts passieren.

    Batteriekabel wäre zumindest sehr leicht zu prüfen (und das hatte ich schon bei mehreren (fremden) Motorrädern erlebt. Es würde auch die wundersame Heilung erklären.

    Der Regler ist kein Honda-Problem, auch wenn es oft so dargestellt wird. Deren Regler brennen durch, weil die rückseitige Kühlfläche auf einer Rahmenfläche aufliegt, die wegen der gleichzeitigen Massefunktion teilweise lackfrei ist und rostet, so dass sich der Regler dort minimal abhebt und mangels Kontakt überhitzt. Aber der Regler der CRF ist stattdessen verrippt unt unananfällig dafür, gerade an der MD44, wo er zusätzlich durch eine Belüftungsöffnung der Tankverkleidung im Fahrtwind liegt.

    Trotzdem kannst Du an der Batterie, wenn Du die Kontakte prüfst, mal die Spannung messen. Grobe Richtwerte sind knapp 13 Volt im Leerlauf und knapp 14 bei 3000 Umdrehungen. Das kostet ja nix.

    Deine Beta Alp hatte übrigens den Motor der Suzuki DR350, nicht der DR-Z400. Und als Beta-Fahrer kann ich nur sagen, dass Du im Beta-Forum oder auch beim Feldwegstreuner eine Menge Kritik zu Verarbeitung und Zuverlässigkeit hörst. Also, mach Dir keinen Kopf...die Honda ist gut; Hauptsache, der Vorbesitzer war es auch...

    Oh je, hier geht es ja ab :o

    Ich mag jetzt nicht wirklich gleich mangelnde charakterliche Eignung unterstellen...wie gesagt, es fährt halt niemand mit einer Husqvarna FE350 mit 15 PS herum, wenn die in Wettbewerbsausrüstung 48 PS hat. Wer sich so ein Motorrad kauft, tut das, um es offen zu fahren und wird mit dem Risiko leben, erwischt zu werden. Ob das etwas über den Charakter aussagt...wohl eher über Risikobereitschaft.

    Und allmecht, Du selbst bist illegal unterwegs
    https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?…92&p=7774#p7774
    Bist Du nun auch charakterlos? Oder ist das etwas ganz anderes? Lass doch die Kirche im Dorf...

    Der Herb weiß das, der hat beide ;)

    Aber die Argumentation ist eh bekannt. "Sportenduro" ist, je nachdem, was man eigentlich damit vor hat, Fluch oder Segen. Und eigentlich ist auch ziemlich egal, womit sie homologiert werden. Gerade eine Husky o.ä. fährt absolut niemand legal. Ob da nun ursprünglich mal 10 oder 25 PS homologiert waren, ist in dem Moment egal, wo sie Dich mit 45 oder 60 PS abfischen. Und die Garantie ist im Racemodus auch futsch.

    Klar, so habe ich es ja beschrieben. Es bleibt an, wenn entweder die Zündung an ist oder auch, wenn Du ohne Stromversorgung navigierst oder es bedienst. Erst, wenn die Stromversorgung aus ist, keine Navigation und auch keine Bedienung stattfindet, geht es nach einer Weile aus.

    Das Zumo schaltet nur ab, wenn es keine Stromversorgung hat UND es gerade nicht navigiert. Und, nicht oder.
    Wobei Du ja nicht Fahrrad fährst, sondern Motorrad, es also eine Dauerstromversorgung hat, während es in der Halterung steckt. Oder alternativ, wenn Du Routen vom PC überträgst, über das USB-Kabel.

    Hallo Raimund,

    das passt ja prima, als CRF300-Fahrer bist Du unser Mitglied Nummer [size=14]300[/size] :lol:
    Herzlich willkommen hier bei uns und wenn ich dafür eine CRF300 bekomme, darf meine 250er auch nach Polen ;)

    Liebe Leute,

    mit Raimund hat sich heute unser 300. Mitglied angemeldet -herzlich willkommen, Raimund!
    Über 10.000 Beiträge sind mittlerweile verfasst und es wird wieder einmal Zeit, danke an alle zu sagen. Für den Input, die Hilfsbereitschaft und den angenehmen Umgangston miteinander! Ich freue mich über jeden von euch und euren Einsatz hier im Board!

    Ich fahre die Hebo Defender XTR, mit Brust- und Rückenprotektor, jeweils herausnehmbar. Allerdings ist die größte Größe nötig, und ich wiege nur 75 Kilo. Die nutze ich neben Armprotektoren beim Trial und sie passt auch unter andere Motorradkombis. Man schwitzt sich nicht tot und die wesentlichen Stellen sind geschützt.

    https://trial-world.com/de/schutzkleid…ktor-weste.html

    Nicht über deren Angabe "Schaumstoff" stolpern, das ist Quatsch. Es sind sehr krätige Protektoren eingesetzt, wie üblich im Motorradbereich. Aber eben kein "Moto-Cross-Plastikpanzer".

    Welche CRF, also MD38 oder 44, fährst Du denn, dass 130 bisher nicht erreicht werden konnten? Das Gefühl, "dass hinten jemand festhält", kenne ich so von meinen bisherigen CRF nicht. Auch nicht von der MD38. Die allerdings schafft "nur" Tacho 130 (was für eine 250er Enduro immer noch mehr als genug ist)

    Hallo Rainer,

    auch von mir ein herzliches Willkommen; schön, dass Du da bist!
    Ich kann gut nachvollziehen, was Dich zur CRF treibt. Ich hatte in sehr jungen Jahren eine XL185S, und irgendwann realisierte ich, wie viel Spaß ich früher damit hatte und wohnin mich der Aufstieg (?) zu immer mehr Kilo und PS gebracht hatte. So kam ich über die Restaurierung einer weiteren XL185S zur CRF und habe es nie bereut (allerdings, wie schon früher, als eines von mehreren Motorrädern).

    Na ja, das ist halt eine Straßenmaschine, die auf "Guck mal, ich sehe nach Abenteuer aus" macht.
    Ich habe selbst u.a. noch eine CB500 (auch wassergekühlter Zweizylinder) aus 1995. Die ist knapp zehn Kilo leichter, zehn PS stärker und vermutlich ähnlich "geländetauglich" (siehe Renés Saharareise mit dem Modell).

    Die CB500X ist kein schlechtes Motorrad, speziell auch für große Fahrer. Aber sie ist nunmal keine Enduro.