Beiträge von Micha

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    Auf 600 km schon zwei Besitzer, die sie nicht mehr wollen, ein rustikaler Heckumbau und eine todschicke Folierung.

    Irgendwo klar, dass er da auch noch ein paar hundert Euro dran verdienen möchte gegenüber dem Neupreis, den er als Gebrauchtkäufer sicher nicht bezahlt hat...

    Nee, lachend abgelehnt :lol:


    36,-€ in Thailand (ca. 50,- mit Transport, kein Zoll weil unter 40,-)


    Eine 40-Euro-Grenze kenne ich nicht, aber selbst wenn, zählen die Versandkosten mit zum berechneten Wert.

    Ich habe es auf der Hauptseite mal versucht, aufzuschlüsseln:

    Zitat

    [size=14]Steuern und Zollgebühren[/size]

    Wer als Deutscher Waren aus Nicht-EU-Land bezieht, ist ab einem Gesamtbetrag von 22 Euro einfuhrumsatzsteuerpflichtig. Der Gesamtbetrag setzt sich aus Warenwert und Versandkosten zusammen und muss, wenn man durch den Zoll dazu aufgefordert wird, durch eine Rechnung nachgewiesen werden. Der Steuersatz liegt derzeit bei 19 Prozent. Weil auf die Erhebung von Steuern unter 5 Euro verzichtet wird, muss man tatsächlich erst ab 26,31 EUR Steuern bezahlen (26,31 x 19% =5,00 Euro).

    Liegt der Zollwert über 150 Euro, wird zusätzlich zur Einfuhrumsatzsteuer auch ein Einfuhrzoll fällig, der bei Fahrzeugteilen etwa 3,5 bis 4,5 Prozent beträgt. Je nach Versandart kassiert diese Abgaben entweder der Zusteller an der Haustür oder man muss seine Sendung beim Zollamt abholen, was manchmal zeitintensiv ist. In diesem Fall wird man durch ein Schreiben vom Zoll zur Abholung aufgefordert, wozu man das Schreiben und die Kaufrechnung vorlegen muss.

    Da nicht bei jeder Sendung der Wert der Ware erkennbar (bedeutet: vom Versender korrekt angegeben) ist, hat man allerdings manchmal Glück und bekommt auch wertvollere Sendungen mit einem grünen Aufkleber “Von zollamtlicher Behandlung befreit” vom Paketdienst in die Hand gedrückt.

    Du brauchst grundsätzlich nach vorn einen Anschlag (kein Brettchen) und vier Gurte, vorn links, vorn rechts, hinten links, hinten rechts. Drei helfen nicht. Was soll der hintere Gurt bewirken? Das Rad kann rollen und den Gurt abstreifen. Das Heck schwingt immer noch auf und ab und sorgt zusätzlich dafür, dass sich das losrackelt. Und wenn einer der vorderen Gurte reißt, zieht der gegenüber liegende Gurt das Motorrad blitzschnell zu Boden, weil Du hinten nicht zusätzlich rechts/links verzurrst, sondern (wirkungslos) zur Mitte nach unten.

    Ich transportiere seit vielen Jahren Motorräder auf Anhängern und habe in der Zeit auch mehrere havarierte Hobbytransporte gesehen bis hin zu einer CB1300, die wegen genau dieses gerissenen Gurtes 1500 Euro Schaden hatte. Und das ist noch der beste Fall, wenn Dir nur das eigene, geliebte Motorrad kaputt geht. Macht es sich unterwegs selbstständig und führt zu einem Unfall hinter Dir, geht es richtig zur Sache.

    Wenn Du so selten Motorräder transportierst, dass sich eine vernünftige Lösung nicht lohnt, dann leih Dir halt für 30 Euro einen Trailer. Aber so wie im Bild ist es saugefährlich.

    Hier ist meine Trialmaschine verzurrt, da gehe ich über die Fußrasten und nutze Einhängehaken. Oben ist nichts Stabiles, an das man Gurte hängen könnte. Das Prinzip ist aber das Gleiche.

    Den Ziergurt hinten hättest Du eigentlich weg lassen können. Richtig wären zwei Gurte, die das Heck am Federn hindern und nach links/rechts führen. Reißt Dir einer der vorderen Gurte, fliegt das Motorrad sofort vom Anhänger. Und das ist keine nur theoretische Gefahr.

    Aber der ganze Transport ist höchst fragwürdig. Der Anhänger ist dazu auch ungeeignet.