Beiträge von Maxx18

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    Eine Mini-Verkleidungshalterung (Windschild) von Adventure Spec für die Honda CRF 250L / 300L, inclusive der Scheibe und AMPS-Halterung. Diese Mini-Verkleidung bietet Schutz vor Witterungseinflüssen und Montagemöglichkeiten für elektrisches Zubehör wie GPS, USB-Anschluss, Schalter, Zigarettenanzünderbuchsen und Roadbook-Halterungen. Die Halterung wird direkt an der Gabel befestigt. Die Montage ist einfach selbst zu erledigen.

    Der Neupreis beträgt 175 €, abzugeben für 90 €

    Ja, das war alles kein Ding. Den Wendekreis kann man noch etwas verkleinern, indem man den Lenkeranschlag verändert. Das ist auch schnell erledigt, muss nur aufpassen, dass nichts im Weg ist und die Kabellänge z.B. vom Gasgriff lang genug ist. Jetzt warte ich auf schnee- und salzfreie Straßen.

    Aber: die Zahl ist eigentlich auch komplett irrelevant. Das ist die Spitzenleistung, die für sehr kurze Zeit anliegt, unmittelbar, bevor man schalten muss. Im Realbetrieb bewegt man sich dort nicht.

    Da hast du Recht! Wichtiger ist der Drehmomentenverlauf. Es könnte sein, dass rein gefühlsmäßig die CRF 300 trotz geringerer maximaler Leistung gleich stark oder gar besser empfunden wird, vor allem aus dem Keller heraus. Ich bin gespannt, was die Tester im Vergleich erzählen.

    Und die Reifengröße für hinten (100/100 -18) halte ich auch für ein Gerücht.

    Ich habe noch einmal recherchiert. Die Leistungsangaben der Hersteller und die von einem Rollenprüfstand sind unterschiedlich. Hersteller prüfen die Leistung nicht auf einem Rollenprüfstand, sondern auf einem Motorenprüfstand, ohne Getriebe, ohne Kette, ohne Nebenaggregate, unter genormten Bedingungen (Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit).
    Das ergibt die sogenannte Nennleistung – also die „ideale“ Motorleistung.

    Beim Rollenprüfstand wie z.B. des Magazins wird die Hinterradleistung gemessen, dann wird der Rollwiderstand ermittelt und addiert, um eine „Kupplungs- oder Motorleistung“ zu berechnen. Das ist deutlich ungenauer und kann zu den Abweichungen führen. Zum Vergleich müsste man mal die Leistungsmessung der CRF finden und daneben halten.

    Ganz so schlimm ist der Etikettenschwindel nicht. Was in dem jeweiligen Land gemacht werden muss, damit er sagen kann "Made in Germany" ist schon etwas mehr als ein paar Schrauben anzudrehen.
    Ein Motorrad darf das Label "Made in Germany" tragen, wenn:
    - Das Design und die Ingenieursleistung in Deutschland erbracht wurden.
    - Die maßgeblichen, qualitätsbestimmenden Komponenten (wie der Motor) in Deutschland hergestellt oder wesentlich verarbeitet werden.
    - Die Endmontage in Deutschland stattfindet.

    Der deutsche Anteil an der Wertschöpfung des Endprodukts muss erheblich sein (als grober Richtwert werden oft mindestens 50% des Herstellungswerts genannt, obwohl dies kein festgeschriebenes Gesetz ist).

    D.h. die Rieju Aventura Rally 307 ist ein Hybridprodukt. Rieju betont die Entwicklung und Endmontage in Spanien, aber es scheint so, dass fast alles andere aus China stammt, eventuell (wie oben gesagt) ist sie dort bereits unter anderem Namen und optisch verändert auf dem Markt. Also wird Rieju nicht behaupten "Made in Spain", nur "entwickelt in Spanien".

    Da die Chinesen und andere Asiaten mit enormer Geschwindigkeit die Qualität steigern und auch in der Lage sind, hohe Qualität zu liefern, bin ich selber nicht so besorgt. Ich hoffe nur, dass die Qualitätssicherung funktioniert.
    Ich erinnere mich noch, wie BMW seine Autoproduktion in Spartanburg in USA aufbaute. Das war für die deutschen Ingenieure und Manager ein grausame Zeit. Es dauerte lange, bis die Produktion und Montage einigermaßen erträglich und akzeptabel wurde. Ob sie mittlerweile , nach so viel Jahren, deutsches Niveau erreicht haben? Ich bin skeptisch.

    Ich werde auf jeden Fall berichten, wie die Rieju ist. Werde sie dieses Jahr wohl noch bekommen und in 2026 zulassen.

    Das klingt etwas abfällig, finde ich (ist aber vielleicht nicht so gemeint).
    Rieju betont, dass die Maschine in Nordspanien (bei Figueres) fertiggestellt wird und die Entwicklung (insbesondere der Rally-spezifische Aufbau und das Fahrwerks-Setup) von Rieju-Ingenieuren durchgeführt wurde. Ebenso ist die Montage in Spanien.
    Ich habe das Gefühl, dass es schnell immer unwichtiger wird, woher ein Element kommt. Zumindest sind die asiatischen Fertiger sehr gut in der Lage, sehr hohe Qualität zu liefern, wenn sie denn vom Besteller gewünscht wird. Der Loncin-Motor hat einen guten Namen. Das Fahrwerk wird sich noch beweisen müssen. Ob und wo es sonst noch verbaut wird, weiß ich nicht.
    Dass Produktion im europäischen Ausland (hochwertige Motorradanzüge z.B.) oder in Fernost geschieht, ist ja vor allem ein Kostengrund.
    Wenn jemand also sagt, das und jenes Teil wurde in Europa (oder Japan) entwickelt , hergestellt und montiert, hat das sicherlich und erfahrungsgemäß eine gute Qualität. Aber was aus Asien kommt, kann ebenso gut sein. Man muss ja nicht bei Temu kaufen!