LiFePo
- rallyMichl
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Re: LiFePo
Ihr könnt von Shido auch die LTZ8V reinstecken, die hat mehr Kapazität und Startstrom als die LTX7L-BS.
Ist halt 300g schwerer als die LTX7L-BS und 600g mehr als die Aliant.
Ist halt 300g schwerer als die LTX7L-BS und 600g mehr als die Aliant.
Re: LiFePo
Das sollte meine auch können. Nur mit dem Laden wird das bei der Shido leider auch nicht anders sein.
- Waldru
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Re: LiFePo
Ich verstehe das Ladeproblem nicht.
Wenn ich bei - 5° starte, dann beginnt sofort nach Start die Ladung.
DLzG
Re: LiFePo
Genau...und das ist das Problem. 5 Grad scheint wohl noch zu gehen. Die LiFePo liefert zwar Leistung auch bei niedrigeren Temperaturen, will dort aber nicht gerne geladen werden. Lies mal den Beitrag von vorne. Da steht ja alles.
Nachtrag. Interressant wäre mal zu wissen, wie das die Autohersteller machen. Die haben wegen dem Gewicht meine ich doch auch LiFePo Zellen. Aber da muss man ja auch bei Minusgraden laden. Oder beim E-Motorrad. Heizen die die Akkus vielleicht vor dem eigentlichen Ladebeginn auf eine bestimmte Temperatur auf ?
Nachtrag. Interressant wäre mal zu wissen, wie das die Autohersteller machen. Die haben wegen dem Gewicht meine ich doch auch LiFePo Zellen. Aber da muss man ja auch bei Minusgraden laden. Oder beim E-Motorrad. Heizen die die Akkus vielleicht vor dem eigentlichen Ladebeginn auf eine bestimmte Temperatur auf ?
- LagerfeuerTom
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Re: LiFePo
Hi!
Danke für den Tipp und das Teilen deiner Erfahrungen mit der Motorradbatterie LiFePO4 LTX7L-BS 12V. Letztes Wochenende bin ich einmal bei -3° und einmal bei -4,6° meine Schotterrunde gefahren. Das kommt jeden Winter durchaus mehrfach vor.
Ich habe den Support eines Händlers der diese Batterie verkauft angeschrieben, weil ich sie mir kaufen wollte, und folgende Antwort erhalten:
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Bei LiFePO4-Starterbatterien gilt grundsätzlich: Das Entladen bei Kälte ist unkritisch, das Laden bei Minusgraden dagegen nicht.
Unter 0 °C können sich bei Lithium-Systemen metallische Ablagerungen auf der Anode bilden (Lithium-Plating). Dieser Effekt tritt vor allem dann auf, wenn die Lichtmaschine direkt nach dem Start einen hohen Ladestrom liefert – also genau in der Phase, in der der Akku noch kalt ist. Die Lichtmaschinen moderner Motorräder regeln nur die Ladespannung, aber nicht den Ladestrom – sie liefern sofort die volle Ladespannung. Bei längeren Fahrten im Minusbereich kann die Batterie dadurch dauerhaft geschädigt werden. Wiederholt sich das über längere Zeit, verkürzt das die Lebensdauer.
Für Ihre Batterie gilt das ebenfalls. LiFePO4 ist zwar robuster als andere Lithium-Chemien, aber auch hier empfehlen die Hersteller, keine Ladung unter 0 °C oder nur stark begrenzt zuzulassen.
Das bedeutet für Ihre Nutzung:
• Der Motor lässt sich bei –4 °C meist problemlos starten – das ist unkritisch.
• Die Ladung während der anschließenden Fahrt erfolgt jedoch bei noch unterkühlter Batterie und mit vergleichsweise hohem Strom.
• Auf Dauer kann das die Lebensdauer Ihrer LiFePO4-Batterie verkürzen.
• Ein klassischer Blei-Starterakku verkraftet solche Bedingungen ohne Probleme.
Wenn Sie regelmäßig bei Minusgraden fahren, ist ein Bleiakku daher die von uns empfohlene Lösung. LiFePO4-Akkus eignen sich eher für saisonalen Einsatz, also für Motorräder, die überwiegend bei Plusgraden bewegt werden.
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Danke für den Tipp und das Teilen deiner Erfahrungen mit der Motorradbatterie LiFePO4 LTX7L-BS 12V. Letztes Wochenende bin ich einmal bei -3° und einmal bei -4,6° meine Schotterrunde gefahren. Das kommt jeden Winter durchaus mehrfach vor.
Ich habe den Support eines Händlers der diese Batterie verkauft angeschrieben, weil ich sie mir kaufen wollte, und folgende Antwort erhalten:
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Bei LiFePO4-Starterbatterien gilt grundsätzlich: Das Entladen bei Kälte ist unkritisch, das Laden bei Minusgraden dagegen nicht.
Unter 0 °C können sich bei Lithium-Systemen metallische Ablagerungen auf der Anode bilden (Lithium-Plating). Dieser Effekt tritt vor allem dann auf, wenn die Lichtmaschine direkt nach dem Start einen hohen Ladestrom liefert – also genau in der Phase, in der der Akku noch kalt ist. Die Lichtmaschinen moderner Motorräder regeln nur die Ladespannung, aber nicht den Ladestrom – sie liefern sofort die volle Ladespannung. Bei längeren Fahrten im Minusbereich kann die Batterie dadurch dauerhaft geschädigt werden. Wiederholt sich das über längere Zeit, verkürzt das die Lebensdauer.
Für Ihre Batterie gilt das ebenfalls. LiFePO4 ist zwar robuster als andere Lithium-Chemien, aber auch hier empfehlen die Hersteller, keine Ladung unter 0 °C oder nur stark begrenzt zuzulassen.
Das bedeutet für Ihre Nutzung:
• Der Motor lässt sich bei –4 °C meist problemlos starten – das ist unkritisch.
• Die Ladung während der anschließenden Fahrt erfolgt jedoch bei noch unterkühlter Batterie und mit vergleichsweise hohem Strom.
• Auf Dauer kann das die Lebensdauer Ihrer LiFePO4-Batterie verkürzen.
• Ein klassischer Blei-Starterakku verkraftet solche Bedingungen ohne Probleme.
Wenn Sie regelmäßig bei Minusgraden fahren, ist ein Bleiakku daher die von uns empfohlene Lösung. LiFePO4-Akkus eignen sich eher für saisonalen Einsatz, also für Motorräder, die überwiegend bei Plusgraden bewegt werden.
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Gruß
Tom
Tom
- Waldru
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Re: LiFePo
Dann habe ich wohl Glück, seit 2019 benutze ich meine SV 650 ganzjährig mit einer Shido LiFePo4, bis heute ohne Probleme. Und die Lebensdauer ist ja bis jetzt noch nicht am Ende. Eine JMT, die früher mal hatte, war nach 3 Jahren i.A.
Mit anderen Worten ich laß es nach wie vor drauf ankommen, bin halt ein echter Teufelskerl (der noch Blei/Säure in Reserve hat)
Mit anderen Worten ich laß es nach wie vor drauf ankommen, bin halt ein echter Teufelskerl (der noch Blei/Säure in Reserve hat)
DLzG
- LagerfeuerTom
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- Registriert: Montag 17. August 2020, 14:36
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- Mein Motorrad:: CRF 250/300 Rally
Re: LiFePo
Es heißt ja verkürzte Lebensdauer. Aber wenn du die Batterie seit 6 Jahren hast, wäre das super. Ich hatte schon Blei-Batterien die sind nach 2 Jahren unbrauchbar gewesen. Die Batterie meiner CRF 250 Rallye ist über sechs Jahre alt und hat kürzlich bei -4,5 Grad den Motor problemlos gestartet.
Dann werde ich das auch mal angehen und ne LiFePo als nächstes kaufen.
Dann werde ich das auch mal angehen und ne LiFePo als nächstes kaufen.
Gruß
Tom
Tom
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bwm
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- Registriert: Donnerstag 22. Oktober 2020, 21:59
- Wohnort: 16766 Kremmen
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Re: LiFePo
Es ging darum, wenn man über längere Zeit häufig bei Minusgraden startet. Das wird hierzulande schwierig, sofern du dein Motorrad nicht grundsätzlich in einer Kühlkammer parkst. Wir haben ja neuerdings kaum mal mehr als ein paar Tage am Stück unter 0
Zuletzt geändert von bwm am Sonntag 30. November 2025, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.
Re: LiFePo
Man müsste mal wissen, wie schnell sich so eine LiFePo erwärmt. Angenommen man hat Heizgriffe. Zündung an und die mal anschalten. Dann müsste sich das Di g ja erwärmen. Nur wie weit ?
Bei -4 Grad fahren ist nicht ohne.
Aber wie ü erall zu lesen ist .. wenn man in dieser Jahreszeit fährt, halt einfach den Bleiakku reinpacken.vei mir stehen beide vollgeladen im Haus.
Bei -4 Grad fahren ist nicht ohne.
Aber wie ü erall zu lesen ist .. wenn man in dieser Jahreszeit fährt, halt einfach den Bleiakku reinpacken.vei mir stehen beide vollgeladen im Haus.