Ausgangswelle

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kallegerd
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Re: Ausgangswelle

Beitrag von kallegerd » Sonntag 9. August 2026, 09:28

bwm hat geschrieben: ↑
Samstag 8. August 2026, 09:10
Zur Menge Loctite: wenn es oben raus quillt, ist das vermutlich ein wenig zu viel Loctite. Das ist für die Verbindung an sich nicht übermäßig schlimm, kann aber woanders zu Problemen führen.
Stimmt 100%. Ist aber sowieso nur Loctite mittelfest.
Ursache ist hier: Die Premium-Madenschrauben aus dem Baumarkt waren dermaßen schlecht maßhaltig, dass ich sie sogar Radial abschleifen musste, damit sie überhaupt in das geschnittene Gewinde passen. Deswegen war keine "Luft" mehr im geschnittenen Gewinde für das Loctite. An den Gewindeschneidern liegts sicher nicht, denn die sind kein Baumarktmist. :mrgreen:
Wird noch getauscht. :D

Falls das Ritzel mal getauscht werden muss, dann geht die Demontage sowieso nur mit nem Abzieher. Hatte das Ritzel mit Loctite 638 oder Loctite 648 verklebt. Weiß nicht mehr genau welches ich benutzt hatte. Vielleicht hab ichs irgendwo aufgeschrieben.
Loctite 638: Lückenfüllung von 0.15 mm - 0.25 mm
Loctite 648: Lückenfüllung bis 0.15 mm
Hatte die Verbindung nicht extra noch mal gelöst, da ich das mit einem zweiten Sicherungsblech hinterlegte Ritzel sowieso so eingepasst hatte, dass es super press am vorderen Sicherungsblech liegt. Die Sicherung muss man ganz zart mit einem Durchschlag radial in Position klopfen - Spiel war da also keines mehr und die Ausrichtung 100% korrekt.

Übrigens war der Tip mit den Billo-M42-Bohrern von Amazon gut.
Hab noch eine Ritzelsicherung für ne Suzuki gemacht und insgesamt für 5 Löcher 2 Bohrer gebraucht. Hatte den Kram in der Ständerbohrmaschine gebohrt. Mit ständigem an- und absetzen und gleichzeitiger Kühlung mit Druckluft und Öl gings einigermaßen gut, aber die Ritzel sind schon brutal hart. Wahrscheinlich hätten die Bohrer mit weniger Druck, also noch langsamer gebohrt, noch länger gehalten.

Das Ritzel hatte ich so abgeschliffen:
Zähne mit der Flex abschneiden. Ritzel in Flex einspannen, Flex wiederum einspannen, langsam laufen lassen und mit zweiter Flex und Schruppscheibe dann das Ritzel zart abschleifen.
Nicht zur Nachahmung empfohlen, hat aber 1A funktioniert. :lol:

Badel
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Re: Ausgangswelle

Beitrag von Badel » Montag 12. Oktober 2026, 16:36

Hallo,

zwei Fragen noch zu diesem Thema:

- Wann ist geschätzt im original Zustand mit reparierbedürftigen Defekten zu rechnen? Bei 20.000 km? Bei 50.000 km? Bei 100.000 km? Habe zwei linke Hände und somit keine Möglichkeit der Optimierung. Und ich glaube wenn ich hier zum Händler fahre, wird der sagen, dass das von Honda so gewollt ist mit dem Spiel des Ritzels…

- Hat das Facelift Modell ab 2025 auch das „Problem“?

Bikergrüsse

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Re: Ausgangswelle

Beitrag von Tobi » Montag 12. Oktober 2026, 16:53

"reparierbedürftigen Defekten" würde ich mal ab 100000km sagen. Unsere alten CRF250L sind wir 123000km ohne Ritzel Modifikation gefahren. Da waren die Wellen dann schon ordentlich abgenutzt und die Ritzel hatten sehr viel Spiel. Gefahren sind sie natürlich immer noch. Im Internet kursieren Fotos und Berichte von nur wenigen 10tausend Kilometern. Ob das ein Materialproblem oder schlicht z.B. falsche Kettenspannung o.Ä. war, lässt sich schwer sagen. Wenn du nicht extrem viel fährst würde ich mir erstmal keinen Kopf machen.

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