Bitte gern
Nachtrag zum vorigen Posting:
Merino-/Funktions- Unterwäsche:
hilft total gegen das scheuern von Stiefeln und Protektoren an der Haut. Trocknet super schnell. Fängt erst nach ner Woche oder so zu stinken an
Meine äußere Kombi:
Mosko Moto Basilisk IR Jacke und Hose. Sehr gute Qualität, durchdachte abriebfeste Bereiche, relativ gutes Klima für unsere Breiten, ist also okay warm und kann auch gut belüftet werden, dank den vielen Öffnungen. Kann ich empfehlen, wenn Geld keine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielt, würd mir aber, wenn ich nochmal vor der Entscheidung stünde, nach was günstigerem umsehen. Die integrierten Protektoren gehen schnell rein/raus - sehr praktisch wenn man am Abend vorher im Hotel/Zelt zwischen Originalzustand für Asphalttouren oder für Offroad ohne integrierte Protektoren wechseln will , weil man diese gesondert drunter ziehen möchte. Besonders die Hose fällt groß aus!
Offroad-Stiefel:
Alpinestars Tech7. Passen gut unter die Mosko Hose. Sehr steif, quietschen total beim gehen, aber dafür sehr stabil und schützend. Hab schon ein paar Mal ein Bein im tiefen Sand unter einer Transalp ausbuddeln müssen, weil ich fest eingeklemmt war - die Beine hatten null was abgekriegt.. Aber nix um mal schnell ne Burg zu besichtigen mitten in ner Tour

. Sind klobig und quietschen beim gehen aber so sind wohl alle meines Wissens. Aber ein wirklicher Nachteil ist die Wasserdichtigkeit: ab etwa knöchlhöhe läuft wasser rein, weil die Zunge nicht so hoch geht. Das ist wirklich blöd, weil schon 15cm Pfützen reichen können, wenn das Wasser hochschwappt. Würde ich nicht wieder kaufen. Eher Sidi Crossfire oder sowas und drauf achten, das sie vorne möglichst nicht zu fett sind, wegen Schalten.. Und mit grober Sohle, worauf Duplo6 bereits hinwies.
Protektorenjacke:
Ich hab mich für die Orthomax Jacke von Ortema entschieden. Die erschien mir stabiler als so manche andere P-Jacken, vorallem was die Stoff-/Mesch-Bereiche angeht. Diese Jacken sitzen ja zurecht recht eng und reißen gern (denk ich) beim an-/ausziehen, da find ich die besagte P-Jacke relativ stabil. Ansonsten sehr zu empfehlen versus einzelteile wie Ellbogen, Rücken und ggf. Nierenschutz separat, weil man das Zeug ewig einzeln alles an-/ausziehen muss - besonders wenn man an warmen Tagen bei ner Mittagspause ausdampfen will. Auf keinen Fall würde ich in einer Touren-Kombi (was die Mosko Kombi letztlich ist) offroad fahren (ohne die P-Jacke drunterzuziehen), denn die integrierten Protektoren sind ja nur für Asphalt gedacht, behaupte ich mal. Und da muss man schon sehr glücklich fallen, um genau auf diese kleinen Teile, die oft auch nicht wirklich gut fixiert sind, (weich) zu landen.. Deshalb hole ich die raus zum offroaden und ziehe die Protektorenjacke und Knieschützer drunter. Und beim TET fahren, wo es meist gemischt zugeht, zieh ich die offroadvariante vor und fahre dann eben so auch die Asphaltpassagen..
Protektorenshorts:
Ortema X-Pants. Um die obere Hüfte und den Hintern etwas zu schützen. Angenehmer Stoff, trägt nicht sonderlich auf und auch leicht zu händeln beim Wasserlassen.. Fällt klein aus!
Knieschützer:
Ich hab die Leatt 3DF 5.0 Knieschoner. Finde ich viel bequemer als die Orthesenartigen Teile. Klar, wären richtige Orthesen (z.B. auch von Ortema) die beste Option - für mich aber zu teuer, dann lieber in Ohlins Dämpfer investieren

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