Stimmt 100%. Ist aber sowieso nur Loctite mittelfest.
Ursache ist hier: Die Premium-Madenschrauben aus dem Baumarkt waren dermaßen schlecht maßhaltig, dass ich sie sogar Radial abschleifen musste, damit sie überhaupt in das geschnittene Gewinde passen. Deswegen war keine "Luft" mehr im geschnittenen Gewinde für das Loctite. An den Gewindeschneidern liegts sicher nicht, denn die sind kein Baumarktmist.
Wird noch getauscht.
Falls das Ritzel mal getauscht werden muss, dann geht die Demontage sowieso nur mit nem Abzieher. Hatte das Ritzel mit Loctite 638 oder Loctite 648 verklebt. Weiß nicht mehr genau welches ich benutzt hatte. Vielleicht hab ichs irgendwo aufgeschrieben.
Loctite 638: Lückenfüllung von 0.15 mm - 0.25 mm
Loctite 648: Lückenfüllung bis 0.15 mm
Hatte die Verbindung nicht extra noch mal gelöst, da ich das mit einem zweiten Sicherungsblech hinterlegte Ritzel sowieso so eingepasst hatte, dass es super press am vorderen Sicherungsblech liegt. Die Sicherung muss man ganz zart mit einem Durchschlag radial in Position klopfen - Spiel war da also keines mehr und die Ausrichtung 100% korrekt.
Übrigens war der Tip mit den Billo-M42-Bohrern von Amazon gut.
Hab noch eine Ritzelsicherung für ne Suzuki gemacht und insgesamt für 5 Löcher 2 Bohrer gebraucht. Hatte den Kram in der Ständerbohrmaschine gebohrt. Mit ständigem an- und absetzen und gleichzeitiger Kühlung mit Druckluft und Öl gings einigermaßen gut, aber die Ritzel sind schon brutal hart. Wahrscheinlich hätten die Bohrer mit weniger Druck, also noch langsamer gebohrt, noch länger gehalten.
Das Ritzel hatte ich so abgeschliffen:
Zähne mit der Flex abschneiden. Ritzel in Flex einspannen, Flex wiederum einspannen, langsam laufen lassen und mit zweiter Flex und Schruppscheibe dann das Ritzel zart abschleifen.
Nicht zur Nachahmung empfohlen, hat aber 1A funktioniert.