Beiträge von LaLü

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    Moin,

    dann drücke ich ganz fest die Daumen, dass es beim Liefertermin März 22 bleibt. Aktuell gibt es noch ein paar wenige 300 L im Angebot, die bis vor die Tür sofort lieferbar sind.

    LGKS und die anderen Pässe drum herum stehen nächstes Jahr bei mir evtl. auch auf dem Programm. Vielleicht trifft man sich ja dort "zufällig" auf einem CP oder unterwegs. Die Zeit für Planungen kommt ja erst. ;)

    Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte...


    oder zwei Bilder...


    Fühlt sich nicht nur an, als wenn jemand hinten nicht mehr festhält, sondern als ob der jetzt hinten anschiebt :lol:

    Mir fiele noch soviel zu diesem Thema und den entsprechenden Antworten ein... 🤫

    Aber auch diese "Diskussion" hat mir wieder einmal demonstriert, welcher Geist jetzt hier den Ton angibt 🤢 Da wird echt jedes Klischee bedient 😂😂😂

    Ich lese dann wieder nur mit, jemand n Keks? 🍪 Oder Bier und Chips? 🍺🍿

    Moin,

    ich habe hier lange nichts mehr von mir gegeben, da genau diese Spaßgesellschaft- und Stammtischmentalität, sowie das grundsätzliche Grünen- und Ökobashing, welches sich von einigen Schreibern auch gerade in diesem Thread manifestiert, ziemlich auf den Sack geht. Kurz, der Ton in diesem Forum hat sich merklich geändert, bei Worten wie "Gehirnwäsche" und "Zwangsaktionen" erkenne ich persönlich Tendenzen der Verschwörungsideologie.

    Ich denke aber zu diesem Thema hier sollte jeder eine Meinung haben und diese ggf. auch kund tun. Ich bin nicht dem konservativen, sondern eher dem grünen bis linksorientiertem Lager zuzuordnen und versuche schon seit den 80er/90er Jahren meinen ökologischen Fussabdruck zu verkleinern. Eine Zeit als viele diesen Begriff sicher noch nicht kannten. Unter Anderem fahre ich deshalb viele Strecken bewußt mit dem Motorrad und nicht mit dem Auto und freue mich über den geringen Verbrauch der CRF.

    Dem Thema E-Mobilität stehe ich aber grundsätzlich kritisch gegenüber und bei einigen Argumenten pro E-Mobilität geht mir das Messer in der Tasche auf.

    Erst einmal ist der Beitrag des Individualverkehrs zum CO² Ausstoß im Gegensatz zum Flug- und Schiffsverkehr marginal. Jetzt kann ich natürlich jede Statistik beschönigen, indem ich Anzahl der beförderten Personen (Flugverkehr) oder bewegtes Gewicht (Schiffsverkehr) in Relation setze, damit schneidet natürlich jeder PKW schlecht ab. Dabei wird aber ausser acht gelassen, dass ein PKW auf 100 km gefahrene Strecke lediglich X Liter Brennstoff, ein Flugzeug oder Schiff aber auf ensprechender Strecke X Tonnen Brennstoff verbraucht. Ein jeder mag sich einmal fragen, warum dort in Tonnen und nicht in Litern gerechnet wird. Mit einer Tonne Ottokraftstoff kann ich z.B. mit der CRF ca. 35.000 km fahren!
    Auf Grund dieser verfälschten Zahlen habe ich mir bewußt den Hinweis auf entsprechende Berechnungen gespart, denn jeder Interessenverband rechnet es sich für seine Sparte schön.
    Beim Flugverkehr reden wir überwiegend, beim Schiffsverkehr zum großen Teil von der Befriedigung individueller Bedürfnisse (Urlaub/billige Waren aus Fernost). Ein jeder sollte sich einmal hinterfragen, ob es denn wirklich mindestens 5 x im Jahr der Kurztrip nach Malle sein muss und ob das Schnäppchen bei Alibaba nicht am Ende teuer bezahlt wird?

    Das ökologisch sinnvollste Auto ist jenes, welches bereits gebaut wurde und wirklich bis an das Ende seiner Lebenszeit gefahren und repariert wird. Den größten CO² Ausstoß verursacht ein Fahrzeug nämlich bei seiner Produktion (ist auch bei E-Mobilen so!). Das ist aber gar nicht im Interesse der Kraftfahrzeugindustrie und angeben kann man damit auch nicht. Deutschland ist und bleibt nun mal ein Land, in dem die Wirtschaft den Ton angibt!

    Wenn sich nun aber jemand wundert, dass die konservativ-liberalen und wirtschaftsnahen Parteien neuerdings das E-Auto feiern und pushen, sollte sich einmal vor Augen führen, dass das staatlich verordnete Verbot der Neuzulassung von Verbrennern ab 2035 eine Abwrackprämie de luxe auf europäischem Niveau ist und der Kraftfahrzeugindustrie viel mehr einbringt, als die erbärmliche Abwrackprämie 2009. Schon damals wurden intakte und relativ neue Fahrzeuge in die Presse gegeben, weil man Menschen weis machen wollte, dass sie ein Geschäft mit dieser "Umweltprämie" machen und sonst Geld verschenken. Verdient hat daran jedoch lediglich die Industrie, die sich kräftig die Hände gerieben hat.

    Nun kann die Kraftfahrzeugindustrie aber zweimal Kasse machen, einmal mit dem Verkauf von Verbrennern vor 2035, denn jeder der es sich leisten kann, wird nochmal zulangen und sich einen hochgezüchteten SUV in die Garage stellen. Dann wird auf Anfang resettet und ab da beginnt das Geschäft bei Null. Es winken Milliardengewinne. Dank der deutschen Neid- und Schamkultur wird sich jeder Gutmensch spätestens nach dem dritten schiefen Blick des Nachbarn auf den Verbrenner gezwungen sehen, sich ein E-Auto zu kaufen. Die Werbung und Regierung unterstützt dabei. Ich vermute einmal, die Menschen in der dritten Welt freuen sich auf gut erhaltene, technologisch hochwertige Fahrzeuge aus Europa, die wenig verbrauchen und dann z.B. auf dem afrikanischen Kontinent noch viele Jahre fahren werden. Das dient dann aber nur noch mittelbar dem Umweltschutz und erinnert mich stark an das "Sankt Florians Prinzip".

    Auch die Weitergabe der CO² Bepreisung an den Endverbraucher treibt den Ölmultis die Freudentränen in die Augen, so fällt es dann gar nicht mehr auf, dass im Zuge dieser Verteuerung der Brennstoffe eben auch mal ein kräftiger Preisaufschlag mit drauf geschlagen wurde. Den Betreiber "rauchender Industrieschlote" juckt dieser Preisaufschlag relativ wenig, z.B. kann er diesen hinterher steuerlich geltend machen.

    Fazit: Verbot von Verbrennern und Anhebung der Kraftstoffpreise sind nicht ausschließlich Ideen und Forderungen der Grünen, vielmehr haben die konservativen Volksparteien genau diese Themen verschämt und versteckt befeuert, bis man damit Wahlkampf machen konnte und aus dem Schatten getreten ist.

    Aber solange man am Stammtisch oder im Kollegenkreis belächelt wird, wenn man kein Auto mit mindestens 200 PS, eher mehr fährt und feuchte Männerträume jenseits von 8 Zylindern, 6.000 ccm und 650 PS anfangen, wird man hier in Deutschland vernünftigen Argumenten nicht zugänglich sein. Wer braucht mehr als ein Fahrzeug, dass eine Familie trocken von A nach B und dabei Autobahnrichtgeschwindigkeit fährt? Mein Golf 2 Turbodiesel mit Dieselkat (zugegeben ohne ABS und Airbag) hat mich in den 90ern bei 4-5 Litern Verbrauch 235.000 km u.a. quer durch Europa gebracht und wurde dann in Schweden weiter gefahren. Das ist nachhaltig!

    Ich denke der Individualverkehr ist insgesamt am Ende angelangt, die Lösung des Klimaproblems ist in meinen Augen ein leistungsfähiger und günstiger ÖPNV, der auch vor einer Pandemie nicht in die Knie geht und der mich zum kleinen Preis und zu jeder Zeit überall dorthin bringt, wo ich hin will. Wenn das überwiegend genutzt wird, dann kann die Umwelt auch weiterhin Motorräder mit Verbrennungsmotor zu Vergnügungszwecken und vernünftige Mittelklassewagen mit duchschnittlicher Motorisierung für spezielle Fahrten vertragen.

    Damit kann man zwar nicht am Stammtisch angeben und vor den Kollegen glänzen, aber man tut etwas für die Umwelt und für sich. B.t.w ganz ehrlich... autonomes Fahren ist doch totaler Kokolores, wenn ich mich in Bus & Bahn durch die Gegend chauffieren lassen kann.

    Solange man aber in gewissen Kreisen nur mit dem SUV mit 400 PS oder Moped jenseits der 150 PS (Menschen die nur die CRF fahren wissen wovon ich spreche) am Stammtisch angeben, vor den Kollegen glänzen oder am Motorradtreff posen kann, wird es ein langer Weg sein. Glücklicherweise gibt es dann ja für dieses Klientel den überaus preisgünstigen Tesla (Stichwort z.B. Grundwasserverbrauch im Werk Brandenburg!) oder die HD Live Wire...

    In diesem Sinne, ein jeder wie er mag, aber die Suppe löffeln wir dann alle gemeinsam aus... oder unsere Kinder und Enkel.

    Danke für die Antwort

    Ich bin erschrocken über dieses europäische Qualitätsprodukt 😲

    Das machen die Chinesen beim IMS Klon aber deutlich feiner.

    Aber ein jeder wie er mag ✌🏻


    Super dann sehen wir uns da :)

    Vatertag bietet sich natürlich an, dann hat man nur 2 Events im Mai. Da müsste die Regierung dann auch mitspielen :D . Da ich am liebsten ohne Gepäck fahre wäre ich immer für feste Unterkunft.

    Hab am WE gar nicht mehr darüber nachgedacht :? Erst auf dem Weg nach Hause ist mir die Rally eingefallen.
    Musste ja auch leider später hin- und früher wieder wegfahren... dann wohl im Oktober :mrgreen:

    Ein jeder wie er mag und wenn sich jemand Hartgummireifen aufs Moped schraubt... bitte sehr.


    Die CRF fährt doch auch ganz hervorragend auf der Straße, zumindest die 300er 😉.

    Ich würde es eher leidlich nennen, für reinen Straßeneinsatz gibt es deutlich bessere Motorräder. Aber 97,5 % der deutschen SUVs sehen nie auch nur einen Feldweg 🤭

    Moin,

    ich denke der TE hat eher die Bedingungen, Matsch, nasser Rasen, etc. gemeint. Eine Aussage zur "Nasshaftung" ist das glaub ich nicht.

    Btw. Ich persönlich verstehe nicht, warum man sich ein Moped wie die CRF kauft und dann Straßenreifen darauf montiert 🤷🏻‍♂️ für n zweirädrigen SUV ist das Teil deutlich zu klein 😂

    Moin,

    Fa. Schauland aus meiner Heimatstadt kann ich nur empfehlen. 👍🏼

    Die sind bundesweit bekannt für ihre Polsterarbeiten an Motorrad-Sitzbänken.

    Ich denke dort werde ich auch noch zwecks Umarbeitung der CRF Bank vorstellig werden.