Darüber ob und warum nur ein Teil des Öls eingefüllt wurde könnte man nun spekulieren:
Zum Beispiel wenn der Messbecher, mit dem Öl aus dem Fass gezapft wird, nur einen Liter fasst.
Der Liter wandert in den Motor und auf dem Weg zum nachfüllen kommt irgendwas dazwischen, worum man sich kümmern muss, vergisst danach dass noch Öl fehlt und denkt fälschlicherweise der Ölwechsel sei abgeschlossen.
Der eigentliche Fehler besteht dann darin, dass der Mechaniker seine eigene Arbeit wohl nicht noch einmal kontrolliert hat.
Dann wäre aufgefallen, dass kein Öl im Schauglas sichtbar ist.
Nur mal angenommen das könnte so gewesen sein: Dann wäre 1 Liter Öl bei einer benötigten Menge von 1,5l halt auch schon deutlich zu wenig. Wobei ich dann auch kein gutes Gefühl hätte.
Einen guten Rat hätte ich aber leider auch nicht zu bieten, außer vielleicht:
1.)Riskant: So viel wie möglich fahren (vielleicht es auch mit dem warmfahren nicht so genau nehmen) in der Hoffnung, dass der Motor innerhalb der Garantie/Gewährleistung kaputt geht.
2.)Sicher: Motorrad erstmal weiter nutzen und im Laufe des nächsten Frühjahrs genau bei diesem(!) Händler gegen ein anderes Motorrad wieder in Zahlung geben.
Toll sind die Varianten aber beide nicht.