Wenn ich das 8000km Bild von kallehard sehe frage ich mich ob das Originalritzel mit Spiel nicht vielleicht doch besser ist wenn die Kettenlinie nicht perfekt in einer Linie ist?
Will da bestmöglich Vorsorge betreiben und hatte schon nach einem JT Ritzel gesucht, frage mich aber ob das wirklich besser ist wenn der starke Verschleiß von Reiner mit spielfreiem Ritzel entstanden ist…
Das AT Ritzel wäre mir auf jeden Fall das Geld wert falls es was gibt.
Habe mir da schon Gedanken gemacht, ob man nicht 2 Ritzel (beim äußeren Zähne entfernen) verschweißen kann mit Abstandhalter, beim Abstandhalter einen Teil frei lässt um geschraubt einen Halter einstecken zu können, der in die Rille der Welle passt. Axial dürfte die Belastung ja nicht sooo hoch sein? 2Streifen ca.15mm vielleicht?
Was meinst Du damit? Ich sehe hinten in der Ecke einen kleinen Grat stehen. Gefahren wurde bis dato mit dem Originalritzel, was scheibar nicht vor Verschleiß schützt.
Festverschraubte Ritzel (wie KTM und viele andere) haben ja jetzt nicht mehr Probleme, als wie sie hier bei der Honda sehen. Meine alte Suzuki DR650 hat übrigens die gleiche Ritzelsicherung wie die CRF300L, von Verschleiß keine Spur.
Reiner hatte sowohl ein Originalritzel, als auch ein JT-Ritzel gefahren (so meine ich, falls ich nicht wieder verwirrt bin.
Der Exitus kam so oder so.
Tobi hat auch original und JT gefahren und konnte wohl keinen Unterschied im Verschleiß feststellen.
Was ist also das Beste? Ich weiß es nicht, aber die Ritzeldiskussion wurde wohl auch so in diversen anderen Foren zu anderen Modellen geführt, letztlich konnte aber keine eindeutige Kausalität zwischen Original- und Zubehörritzel und Härte der Ritzel zur Welle hergestellt werden.
Auch die immer wiederkehrende Aussage, dass die Ritzel in dieser Welle-Nabe-Verbindung ein "Verschleißartikel" seien, halte ich für Unsinn.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Passverzahnung
"Weil die Verbindung nicht statisch bestimmt ist, wird eine hohe Fertigungsgenauigkeit verlangt, damit möglichst alle Flanken (bei kleiner elastischen Verformung) an der Übertragung beteiligt sind."
Aus meiner Sicht ist die logische Schlussfolgerung: So wenig Spiel wie möglich. Gerade radial macht Spiel keinen Sinn was soll das bringen? Dass die Zahnflanke des Ritzels ständig auf die Zahnflanke der Welle klopft, wenn man beispielsweise über Schotter fährt, oder eben bei jedem Lastwechsel?
Radiales Spiel bedingt, bei der Ritzelbefestigung mit axialem Spiel, die Möglichkeit zum Taumeln, was mancherorten auch als "Ausgleich für nicht ideale Kettenflucht" gesehen wird. Ich halte das für weit weg von der Wahrheit. -Falls- ein Ritzel mit Spiel eine schiefe Kette ausgleichen -soll-, so würde das bedeuten: Das Ritzel steht, soweit es das Spiel erlaubt, schräg auf der Verzahnung. Somit überträgt nur ein winziger Teil des Ritzel die gesamte Kraft (stimmt nicht ganz, da sich durch Krafteinwirkung das Ritzel wieder etwas geradezieht). Man erreicht also eine Kerbwirkung außen oder innen an der Wellenverzahnung. Diese wird sich immer weiter fortsetzen, bis Ritzel und Welle sich "eingeschliffen" haben. Schlimmsterweise soweit, dass die gehärtete Schicht der Welle aufgebracht ist. Dazu kommt dann noch, dass eine Kette nicht rund läuft, sondern aufgrund der Glieder immer etwas "eckig". Das verschlimmert das Taumeln dann noch zusätzlich.
Wenn kein Spiel vorhanden ist, geht' eben mehr auf Kette und Getriebezahnräder. Ersteres verschleißt zumindest sowieso und die Getriebe scheinen ja unauffällig zu sein.
Warum das Hondaritzel mehr Spiel hat, als ein JT? Keine Ahnung.
Vielleicht wird kostensparender hergestellt und mit größeren Toleranzen, oder es hat einen technischen Grund.
Wer fragt mal bei Honda nach? ;)
Mir ist aber wie gesagt Rost auf allen Zahnflanken in Kraftrichtung aufgefallen, welchen ich weggeschliffen habe (siehe Bild).
Auch das JT-Ritzel war nach ca. 1 Woche schon an den entsprechenden Stellen rostig. Habe es deswegen mit massig Molykote GN nach der Reinigung wieder eingebaut.
Ich denke, dass diese Korrosion maßgeblich für die Zerstörung der Welle ist.
Die Wellen an meinen Suzuki DR600/650 sahen nie so rostig aus und da hab ich nie irgendwelche Spezialpasten draufgeschmiert, sondern maximal etwas Universalfett.
Auch bei allen anderen Fällen im Netz sahen die Wellen immer wild rostig sus.
Weitere Alternativritzel:
https://www.esjot.com/de/kettenrad-r…ly%2babs/573140
Bei der DR650SE hatte ich mal ein ESJOT-Ritzel (Made in Germanien) mit einem von JT verglichen und bin bei JT geblieben: Weniger Spiel und besser verarbeitet.
Vielleicht möchte ja jemand trotzdem mal eins bestellen...
Oder:
AFAM
https://shop.krueger-motoparts.com/motor-antrieb/…el-20320-14-520
Dein Kontruktionsvorschlag ist 1:1 das, was kk-bikes hat patentieren lassen und ist meiner Meinung nach das beste, was man machen kann.
100% der Verzahnungsfläche werden so genutzt.
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Ein Thema wird hier nie erwähnt:
Die CRF300L hat KEINEN Ruckdämpfer im Hinterrad, im Gegensatz zu vielen der anderen Modelle (z.B.: XT600, DR650, BMW F650GS, KTM690)...
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Noch ein Punkt:
Die Teilenummer der Welle hat sich geändert von 2021 zu 2023!
2021
23221KZZ901, 221,40 Pfund
(Preis bei Bikerbits €18.85. Hier wird über die Modellsuche auch NUR diese Teilenummer angezeigt. In der Beschreibung wird verwiesen auf "CBR300R(E)-R1")
2023
23221K0ADB0, 276,23 Pfund
Edit Nr. 7165235:
2023 wurde wohl auch die komplette Baugruppe umbenannt und viele der Teilenummern unterscheiden sich zum 21er-Modell.
Der Grund wird wohl sein: Man möchte die Kunden durch noch höhere Preise mehr vergewaltigen, als sowieso schon.