Hehe da sieht man es also: Es gibt verschiedene "Lösungswege". Tobi wählt selbststehende Zelte - ich schwöre auf Tunnel. Er hat feste Träger, ich habe Softgepäck. Es gibt verschiedene Dinge, die ich auf der nächsten solchen Tour vielleicht anders machen, aber am Gepäck gibt es nichts, wo ich nicht happy war es genau so gemacht zu haben.
Denn: Beide Varianten sind richtig, wenn es für dich passt, beides ist falsch, wenn es für dich nicht passt. Wichtig ist es also letztlich die "eigenen" Vorlieben ins System zu integrieren.
Dabei hilft es aber natürlich sich Inspiration von anderen zu holen die mit "ihrer" Lösung glücklich sind...
Ich hab so ein Quechua Quick Hiker 2, damals für 100€ gekauft.
Es ging mal eine Stange kaputt, aber sonst hat sich das Ding bei jedem Wetter total bewährt. Schnell aufgebaut und selbststehend. Packmaß ist auch noch ok.
Hängematte ist denke ich wirklich eher was für den warmen und bewaldeten Süden, als für Skandinavien. Bisher konnte ich mich nicht soooo richtig damit anfreunden, werde der Sache aber noch mal eine Chance geben.
Je nach Ziel muss man wählen, was dann das Beste für einen selbst ist...
Thema Tankrucksack: Da hab ich auf meiner 690er ein wirklich winziges Modell gewählt, damit ich mich frei auf dem Motorrad bewegen kann, wenn die Strecke mal anspruchsvoller wird. "Vorher" hatte ich immer so ein riesen Trümmer montiert, der einen total eingemauert hat. Mega nervig.
Hahaha stimmt, das hatte ich vergessen! Das ist der entscheidende Punkt der bei der nächsten Reise verändert wird!
Bei der letzten Balkantour haben mich meine Mitfahrer "ausgelacht" wegen meines Gepäckvolumens und dass ich einen Stuhl dabei hatte. Es war zwar eine Tour mit festen Unterkünften (Camping nur im "Notfall", da die Mitfahrer nicht unbedingt campen wollten), aber über Schläuche, Montierhebel, Werkzeug haben sich die anderen dann doch gefreut, als es notwendig war.
Und ganz ehrlich: Ich würde auf viel verzichten, aber ganz sicher nicht auf einen Stuhl. Das merkt man aber wohl erst, wenn man tagelang mit dem Hintern im Matsch gesessen hat. :mrgreen:
Für mich hat sich so ein Anglerdreibein bewährt. Passt perfekt zu Schlafsack und Isomatte in die Gepäckrolle.
Dauenschlafsäcke und Thermarest Isomatten (ich hasse diese "Luftmatratzen", auch wenn die deutlich kleiner packen würden...), ein Trangia 27er Kochersystem plus 2 extra-Töpfen, umgebaut auf Polaris Optifuel Brenner.
Den Trangiakocher (27er) habe ich auch, aber das war mir bisher immer etwas zu sperrig. Hab gesehen, dass man auch den China "BRS"-Kocher 1a in den Trangia bauen kann´.
Isomatte: Ich kann dir gar nicht mehr recht geben. Reine Aufblasmatten find ich nicht so prall und diese Ultraleichtmatten wirken echt nicht stabil. Hab mir eine Thermarest TrailPro geholt. Nicht extrem klein, aber es geht noch. Dafür ist das Teil ULTRA bequem und richtig schön warm.
Daunenschlafsack: Wer kennt denn ein Modell "gut und günstig" mit Komfortbereich um die 0°C?
Bei Cumulus hab ich mal reingeschaut... ist halt schon teuer. Preise in der Tabelle sind UVP.
Für meine Zwecke wäre wohl dann der "Mysterious Traveller 500" am besten geeignet?
Oder Mountain Equipment Classic Eco 500, oder Mammut Cormfort Down Bag -5°C...
Eigentlich ist mir das alles zu teuer.
Camping "war" doch mal günstig. Was ist hier passiert?
Gibts vielleicht Kunstfaseralternativen mit einem kleinen Volumen?