Beiträge von kallegerd

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    EDIT: Hatte die Bilder vertauscht!


    Kette jeweils hochgedrückt, also Richtung Schwinge.

    Kette locker gelassen, oberer Kettentrum stramm.


    Mir ist erst später aufgefallen, dass ich nicht "richtig" gemessen habe.
    War aber ja egal, da ich die Kette einfach noch einigermaßen locker eingestellt habe, als die Schwinge hochgebunden war.

    Jedenfalls bekommt man, sobald das Moped auf dem Seitenständer steht einen Wert raus, der dem aus dem Handbuch sehr nahe kommt.
    Mein Motorrad (eher das meiner Freundin) ist 30mm tiefergelegt (Wilbers), sodass die Angabe eher mit der Angabe der "LD" am obersten Maß übereinstimmt, aber das passt so.
    Gemessen habe ich so knapp über 50mm.

    Aus Handbuch:


    Ausgangswelle nach 8500 km. Leichter Verschleiß erkennbar. Hätte ich nicht genau hingesehen, wäre mir nichts aufgefallen.
    Leichter Rost war zu sehen. Habe alles weggeschliffen und das neue JT-Ritzel mit Molykote GN-Paste eingesetzt.
    Das Originalritzel hatte radial wirklich extrem viel Spiel.
    Ich habe gerade mal bei KKbikes nachgefragt, ob die eins der Spezialritzel für die CRF haben.

    Hab gerade den Dämpfer ausgebaut und die Umlenkung. Bei Übereinstimmung Ritzel - Schwingenlager - Schwinge die Kettenspannung einsgestellt und danach nach Werksvorgabe gemessen.
    Die Werksangabe aus dem Handbuch stimmt zu 100%.
    Wenn ihr so einstellt, ist es auf keinen Fall zu fest!

    Ich hab auch noch ein paar Bilder, falls es wer sehen will.

    Loctite 648 oder 660.
    Damit ist garantiert absolut kein Spiel mehr in der Passung.

    Zum Abziehen:
    Hitze und Abzieher...

    Alternativ wird immer mal wieder die Verwendung von Molykote MOS2-Paste diskutiert...


    Moin, schlechte Nachrichten, bei mir ist nun zum
    2 ten mal die Ausgangswelle nach 43Tkm defekt. Das
    Festsetzten hat wohl nichts gebracht, wie auf den Fotos zu
    sehen ist. Man kann sogar den kleinen Teil der Welle sehen,
    (ca. 1 mm) der durch das Festsetzen des Ritzels nicht verschlissen ist.

    Übel! Welches Ritzel hattest du jeweils gefahren?
    Kenne das so auch nicht...

    Sollte man das Ritzel besser gleich verkleben?
    Ich hab aktuell eins von JT Sprocket installiert. Das hat 0 radiales Spiel, passt also perfekt.
    Das originale hatte sehr viel radiales Spiel.

    Mach halt wie du meinst dass es richtig sei.
    Es geht um Bruchteile von Sekunden und generell heißt in DE: Gelbes Licht = Blinker.
    Als ob 100% der Autofahrer zu 100% aus jeder Entfernung kleine Leuchtchen unterscheiden könnten, die 30cm voneinander entfernt sind.
    (Jaja. Es gibt auch Positionsleuchten nach Paragraph 4711, Abschnitt A-c...)

    Ich weiß ich, ob Du schon mal abgeräumt wurdest, oder nicht. Wünsche es Dir nicht.
    Aus eigener, schmerzlicher, Erfahrung gehe ich den Weg der Risikominimierung für mich.
    Hab keine Lust mehr auf Metall in den Beinen und wochenlange Krankenhausaufenthalte.
    Oder in dem Fall: Für meine Freundin, die nicht schon 30 Jahre Fahrpraxis hat...

    Hab einfach die Kontakte des Standlichtglühfadens der Birnen mit dem Lötkolben entfernt und dann noch Isolierplattem aus Plastik geschnitten, die in die Fassungen zwischen Kontakte und Birnen kommen.
    Jederzeit rückrüstbar (einfach neue Birnen einbauen) und das nervige Standlicht ist aus.
    Meiner Meinung nach ist es brandgefährlich, da es eben aussieht, als ob der Blinker leuchtet...
    Geht gar nicht!

    Wenn ihr ganz genau sein wollt, klebt euch seitliche Reflektoren an die Gabel.
    Fragt aber doch eh keiner danach.

    Hab meiner Freundin ein Hyperpro-Federbein -30mm eingebaut (CRF300L). Fährt wirklich top.
    Leider lässt sich die Gabel nur ca 10mm durchstecken, sodass ich eigentlich die Vorspannhulse kürzen und die Feder einer Rallye einbauen müsste.
    Hat noch jemand eine solche Feder rumliegen (300 Rallye)? :).


    Eine Bekannte hat sich eine härtere Feder aufs Originalfederbein gebaut, da mit Gepäck im Urlaub kein Federweg mehr übrig war.
    Ist nun erst mal zufrieden.


    Hehe da sieht man es also: Es gibt verschiedene "Lösungswege". Tobi wählt selbststehende Zelte - ich schwöre auf Tunnel. Er hat feste Träger, ich habe Softgepäck. Es gibt verschiedene Dinge, die ich auf der nächsten solchen Tour vielleicht anders machen, aber am Gepäck gibt es nichts, wo ich nicht happy war es genau so gemacht zu haben.
    Denn: Beide Varianten sind richtig, wenn es für dich passt, beides ist falsch, wenn es für dich nicht passt. Wichtig ist es also letztlich die "eigenen" Vorlieben ins System zu integrieren.
    Dabei hilft es aber natürlich sich Inspiration von anderen zu holen die mit "ihrer" Lösung glücklich sind...

    Ich hab so ein Quechua Quick Hiker 2, damals für 100€ gekauft.
    Es ging mal eine Stange kaputt, aber sonst hat sich das Ding bei jedem Wetter total bewährt. Schnell aufgebaut und selbststehend. Packmaß ist auch noch ok.

    Hängematte ist denke ich wirklich eher was für den warmen und bewaldeten Süden, als für Skandinavien. Bisher konnte ich mich nicht soooo richtig damit anfreunden, werde der Sache aber noch mal eine Chance geben.
    Je nach Ziel muss man wählen, was dann das Beste für einen selbst ist...


    Thema Tankrucksack: Da hab ich auf meiner 690er ein wirklich winziges Modell gewählt, damit ich mich frei auf dem Motorrad bewegen kann, wenn die Strecke mal anspruchsvoller wird. "Vorher" hatte ich immer so ein riesen Trümmer montiert, der einen total eingemauert hat. Mega nervig.


    Hahaha stimmt, das hatte ich vergessen! Das ist der entscheidende Punkt der bei der nächsten Reise verändert wird!

    Bei der letzten Balkantour haben mich meine Mitfahrer "ausgelacht" wegen meines Gepäckvolumens und dass ich einen Stuhl dabei hatte. Es war zwar eine Tour mit festen Unterkünften (Camping nur im "Notfall", da die Mitfahrer nicht unbedingt campen wollten), aber über Schläuche, Montierhebel, Werkzeug haben sich die anderen dann doch gefreut, als es notwendig war.
    Und ganz ehrlich: Ich würde auf viel verzichten, aber ganz sicher nicht auf einen Stuhl. Das merkt man aber wohl erst, wenn man tagelang mit dem Hintern im Matsch gesessen hat. :mrgreen:
    Für mich hat sich so ein Anglerdreibein bewährt. Passt perfekt zu Schlafsack und Isomatte in die Gepäckrolle.



    Dauenschlafsäcke und Thermarest Isomatten (ich hasse diese "Luftmatratzen", auch wenn die deutlich kleiner packen würden...), ein Trangia 27er Kochersystem plus 2 extra-Töpfen, umgebaut auf Polaris Optifuel Brenner.


    Den Trangiakocher (27er) habe ich auch, aber das war mir bisher immer etwas zu sperrig. Hab gesehen, dass man auch den China "BRS"-Kocher 1a in den Trangia bauen kann´.

    Isomatte: Ich kann dir gar nicht mehr recht geben. Reine Aufblasmatten find ich nicht so prall und diese Ultraleichtmatten wirken echt nicht stabil. Hab mir eine Thermarest TrailPro geholt. Nicht extrem klein, aber es geht noch. Dafür ist das Teil ULTRA bequem und richtig schön warm.

    Daunenschlafsack: Wer kennt denn ein Modell "gut und günstig" mit Komfortbereich um die 0°C?
    Bei Cumulus hab ich mal reingeschaut... ist halt schon teuer. Preise in der Tabelle sind UVP.
    Für meine Zwecke wäre wohl dann der "Mysterious Traveller 500" am besten geeignet?
    Oder Mountain Equipment Classic Eco 500, oder Mammut Cormfort Down Bag -5°C...

    Eigentlich ist mir das alles zu teuer.
    Camping "war" doch mal günstig. Was ist hier passiert?
    Gibts vielleicht Kunstfaseralternativen mit einem kleinen Volumen?

    Okay, das sind mal Erfahrungen aus der Praxis.
    Also hätte ich den Versuch ruhig wagen können. ;)

    Prallblechkocher: Wenn es bis 3500m funktioniert, dann sind bei mir alle Anwendungsfälle abgedeckt. Zumindest aktuell. xD

    Das mit der Spiritusverfügbarkeit ist mir auch schon aufgefallen...
    Bei Gaskartuschen hat mich die Kartuschensuche so genervt, dass ich nach einem Benzinkocher gesucht hab.
    Ist wohl wie bei Wohnmobilen/Campern der Mythos von "Kein Problem. Kannst überall Gasflaschen auffüllen lassen. Brauchst nur einen Adapter". Die Realität sieht dann etwas anders aus. :mrgreen:

    Die inneren Töpfe vom Sturmkocher sind glaube ich so groß wie das Topfset. Hab das auch aus Duossal.
    Das wär dann eher was, wenn man zu zweit unerwegs ist, da kann man auch das Gepäck etwas aufteilen...


    Wie siehst Du denn das Thema Zelt vs. Hängematte?
    Ein Freund von mir ist überzeugter Hängemattencamper, aber ich weiß nicht so recht. So viele Ecken gibt es, wo man schwer geeignete Bäume findet... Und was macht man bei starkem Regen?

    So einen Trangia Sturmkocher habe ich auch noch: Wahlweise mit Spiritus- oder Gasbrenner.
    Ehrlich gesagt hatte ich das Ding öfter mal dabei, aber in letzter Zeit nicht mehr, da es mir einfach zu sperrig ist und ich es nur schwer ins Gepäck bekomme.
    Mit Gaskartuschen ist es sowieso irgendwie blöd: Die Dinger muss man mit sich rum schleppen und ggf. unterwegs Nachschub besorgen.
    Spiritus ist eigentlich ganz okay, aber muss man eben auch gesondert kaufen. Zumindest ist so ein Spirituskocher immer startklar.

    Zu dem MSR-Kocher: Ich wollte mir auch erst einen solchen besorgen (oder von Primus), aber soooo viele Rezensionen gingen in die Richtung: "25 Jahre lang hatte ich einen XY-Kocher und nie ein Problem. Habe mir einen neuen gekauft - Chinaschrott."
    Defekte Pumpen (gebrochene Pumpengehäuse bei MSR), undichte Pumpen und Schläuche bei Primus. Deswegen hatte ich mir den Barthel-Kocher besorgt, da ich mich unterwegs nicht mit so einem Mist rumplagen wollte.
    Du scheinst allerdings sehr zufrieden zu sein mit dem MSR... ist also wohl ein Qualitätsthema (mittlerweile?)...?

    Den Soto Stormbreaker hatte ich noch gesehen, aber 171€ für einen Kocher ist schon...

    Der ganze Campingkram ist mittlerweile auch echt krank überteuert...

    Ok, das deckt sich mit meinen Erfahrungen, auch wenn die sich auf Europa beschränken.
    Im Balkan bin ich da auch vorsichtiger. Wenn ich da allein unterwegs war, hab ich mir immer so kleine Geschäfte auf dem Dorf rausgesucht, bei denen man nicht zu weit vom Motorrad weg ist...
    Wobei... ausgeraubt wurde ich bisher nur in Spanien IM Supermarkt. :mrgreen:

    Ersatzteile und Campingzeug: Ja, das ist ein Problem.
    Alles zum Reifenwechsel und grundlegendes Werkzeug habe ich immer dabei, auch zwei Ersatzschläuche, wenn auch nur dünne (Packmnaß). Reifenmontierhebel, etc. hab ich rund ums Motorrad verteilt. Weiterhin dabei sind eine Benzinpumpe und ein Diagnosestecker fürs Handy, falls mal da ein Problem auftreten sollte. Überbrückungskabel/Fremdstartgerät, Kaltmetall, etc. ist auch im Gepäck.
    Mit dem Campingzeug, Kocher, Regenklamotten etc ist bei mir die Gepäckrolle und eine Tasche voll. Es bleibt also eine Tasche für den Rest. Das ist schon immer recht knapp bemessen.
    Vorher hatte ich eine 90L Gepäckrolle dabei, aber die war so extrem groß, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte und das Motorrad vorne einfach zu leicht wurde. Sehr unangenehm. Bin dann auf eine kleinere Gepäckrolle gegangen, hab einiges an Gepäck zu Hause gelassen und das schwere Zeug in die Seitentaschen gepackt.

    Volumen könnte ich nur noch sparen, indem ich Unmengen an Kohle auf Schlafsack und Isomatte werfe...
    Keine Ahnung wie die anderen das machen, die immer nur mit winzigen Taschen rumfahren und angeblich das gleiche Zeug dabei haben wie ich.

    Was richtig was gebracht hat:
    Ein DDR-Benzinkocher. Das Teil ist total genial!
    14x10cm. Nur 2 Dichtungen und ein Docht, keine Pumpen die kaputt gehen könnten.


    Zum Thema Sprit: Habt ihr mal diese Benzinblasen ausprobiert? Sind wohl in AUS sehr verbreitet...?
    Keine Ahnung, ob das was taugt. Hier ists mal wieder überteuert...

    Komme aus dem Nordsaarland und hatte in KA studiert. ;) Ist aber schon länger her.

    @Admin: Gibt es vielleicht schon ein passendens Thema für Campingzeugs? ;)

    Wie genau meinst Du das?
    Fahrdynamisch ist es denke ich das Beste was es gibt...
    Natürlich unpraktischer abzunehmen und im Gegensatz zu Koffern sollte man sein Zeug denke ich immer beaufsichtigen.
    Letzteres ist so eine Frage, die ich mir öfter Stelle, wenn man in "ärmeren" Ländern unterwegs ist: Wie machen das andere, wenn sie in den Supermarkt gehen? Man fällt doch überall auf wie ein bunter Hund.
    Konkret gefragt: Wie macht ihr das?

    Abgeschnallt und drangeschnallt sind die Taschen, je nachdem, wirklich schnell. Hab beispielsweise ein paar Enduristan Blizzard und da dauert das maximal eine Minute.


    Ihr habt halt schon brutal viel Zeug dabei...
    Hab gerade noch mal im Thema zurückgescrollt: Bei der Beladung kann es dann schon mal vorkommen, dass das Moped vorne brutal leicht wird. :) In dem Zusammenhang wirds mir dann auch etwas klarer. ;)


    Als Weitreisende habt ihr wahrscheinlich aber auch einfach mehr Zeug dabei, als jemand, der mal 3 Wochen irgendwo rumeiert.

    Grad gesehen, dass ihr ja "fast" um die Ecke wohnt. :-)

    Würd mich mal interessieren.
    Wenn das Heck natürlich schon choppermäßig runterhängt, sind das keine guten Voraussetzungen...
    Ich persönlich habe in letzter Zeit versucht, mein Gepäck zu reduzieren und anders zu positionieren.
    Schweren Kram nach vorne und unten, sofern es geht.
    Trägerlose Taschen sind ideal - Gepäckträger mit Taschen dran (meist ganz hinten) sind Mist.
    Den Unterschied merkt man direkt.
    Die Gepäckrolle lässt sich bei Camping leider nicht vermeiden.
    Auch erhöhe ich mit Gepäck immer die Federvorspannung, damir sie Geometrie wieder stimmt und auch der Negativfederweg.


    kallegerd
    Als hart würde ich z.B. TET Portugal bezeichnen.
    Klar könnte man die Kupplung ziehen, aber wieso diese unnötig abschleifen, wenn das eigentliche Problem nur eine zu magere Abstimmung ist?

    Wir sind i.d.R. immer auf großer Tour. Eine Kupplung habe ich da nicht dabei und kaufen kann man da normalerweise auch keine. Meiner Frau habe verboten die Kupplung unnötig schleifen zu lassen und angedroht sie gegen ein Baby Kamel einzutauschen, falls sie die Kupplung irgendwo im Niemandsland runterschleift.
    Hat bisher gut gewirkt...😂

    Keine Ahnung wie haltbar die Kupplung bei der CRF ist, aber die Kupplung der 690er hält. Ein Kollege ist damit Hardendurorennen mitgefahren und sie ging nicht kaputt. :-)
    Ich hab auch nichts von "runterschleifen" geschrieben, sondern dass man die Kupplung schon einsetzen kann und sollte wenn man sie braucht. :-)
    Egal - jeder fährt anders und wenn der Flash dir geholfen hat, ist alles top.



    kallegerd: Also hast Du den Arrow Krümmer montiert, richtig? Mit Serien ESD? Und schon diese Maßnahme hat merklich etwas verändert? OK 👍🏻

    Btw. Woher bist Du denn eigentlich?


    Ganz genau: Arrow Krümmer und Serien-ESD. Zuerst hatte ich den Schnorchel noch entfernt, aber das hat außer mehr Lärm nichts gebracht. Primär ging es mir mit dem Krümmer aber darum, den Gammelstahl durch Edelstahl zu ersetzen. ;)
    Bin aus dem Saarland.