Beiträge von bwm

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    Anwendung ist leider viel Straße aber im Gelände möchte Ich keine Abstriche machen

    Der Satz ist in sich schon ein Widerspruch. Klingt so ein bisschen wie: meine Dusche soll mich schnell sauber machen, aber ich muss dabei unbedingt trocken bleiben.

    Matsch und Straße sind komplett gegensätzliche Anforderungen an den Reifen. Auf der Straße willst du möglichst viel Kontaktfläche haben. Die Profilrillen sind nur dafür da, ein bisschen Wasser zu verdrängen, falls es regnet. Im Matsch dagegen soll der Reifen möglichst viel Negativprofil haben, damit er sich mit den wenigen Profilblöcken richtig in den Untergrund eingräbt und der Matsch selbst dann im Negativprofil Stabilität bringt. Gummimischung ist das gleiche: Gelände eher hart, damit die wenigen Profilblöcke, die man noch hat, sich nicht so stark verformen und etwas länger halten, Straße dagegen eher weich für maximale Verzahnung mit dem Asphalt.

    Der originale IRC ist für einen Kompromiss schon ziemlich gut. Er bietet gute Offroad Performance bei auch guter Leistung auf der Straße. Besser auf der Straße wäre nur mit starken Abstrichen bei der Offroad Performance möglich und besser Offroad nur mit starken Abstrichen auf der Straße. Und ich meine wirklich starke Abstriche. Mein Reifen (Metzelder six das extreme) ist herausragend im Gelände. Auf der Straße ist er aber eine Vollkatastrophe. Geräusch und Fahrgefühl, als wäre jede Straße aus Kopfsteinpflaster. Haltbarkeit ca 1.000km und Bremsweg auf Asphalt in etwa wie ein Güterzug. Ich habe es nie ausgemessen, aber gefühlt ist der Bremsweg im Matsch kürzer, als auf Asphalt. Kurvengeschwindigkeit ist ebenbürtig mit der eines Trabbi.

    Wenn dir der IRC-Kompromiss nicht ausreicht und du auf beiden Untergründen gute Fahreigenschaften brauchst, dann hilft nur ein zweites Motorrad oder ein zweiter Radsatz. Ein Satz Räder mit Offroad Reifen (MC360 gibt es glaube ich in der richtigen Größe) und ein Satz Räder mit Straßenreifen.

    Mein Nick ist bwm, aber ich verstehe tatsächlich deine Frage nicht.
    Je höher der Bestellwert, desto eher relativiert sich der Versand und auch die Gebühren für DHL zu Beispiel. Andererseits: je mehr du bestellst, desto höher fallen am Ende Gewicht und Volumen und damit auch die Versandkosten aus. Also grundsätzlich wirst du (außer vielleicht gebraucht, sind aber extrem selten im Angebot) nicht günstiger an die Plastics kommen, als in Thailand. Aber sinnvoller ist es, wenn du die Bestellung nutzt und dich gleich noch mit ein paar Ersatzteilen eindeckst. Gabelrevisionsteile können sinnvoll sein, oder die Ölfilterdichtung. Luftfilter, Zündkerzen. Gibt schon ein paar Sachen, die man gleich mit bestellen könnte, wo man schon mal dabei ist.

    Das stimmt so nicht. ABE gelten im Allgemeinen nur für ein sonst serienmäßiges Fahrzeug. Wenn man mehrere Teile mit ABE hat, die sich aber gegenseitig beeinflussen, gelten die ABE der Teile nur, wenn sie jeweils zusammen abgenommen wurden. Beim Magura Lenker zum Beispiel steht genau drin, welcher Lenker mit welcher Klemmung auf welchem Fahrzeug zulässig ist. Nur in genau der dort vermerkten Kombination gilt die dann.

    Wozu man viel Lesestoff findet, ist die PKW-Kombination aus Felgen mit ABE und Tieferlegung mit ABE. Jeweils für sich zulässig, in Kombination aber nicht mehr. Oder auch Luftfilter mit ABE und Abgasanlage mit ABE. Einzeln ok, gemeinam nicht.

    falls du dringend einen originalen brauchst, den hätte ich noch hier. Den könntest du von mir gegen Erstattung vom Versand zugeschickt bekommen und dann in Ruhe ersetzen (in Thailand bestellen und zu mir liefern lassen).

    Wenn du sowieso lieber einen anderen anbauen möchtest wird es mit ABE schwierig fürchte ich. Die originalen 22mm Lenkerklemmung sind eigentlich eh zu dünn für eine vernünftige Standfestigkeit. Von Magura gab es mal eine Kombination aus dickerer Klemmung und Lenker, die für die 250L MD44 eine ABE hatte. Dadurch ließ die Kombi sich relativ leicht eintragen. Allerdings verkauft Magura die Klemmung nicht mehr neu, daher ist das vermutlich nur noch gebraucht mit langer Suche zu bekommen.
    Lenker mit ABE und originaler 22mm Aufnahme würde ich bei den üblichen Verdächtigen (Louis und Polo) mal nachsehen bzw. bei TRW direkt, falls die einen Katalog haben, den man durchstöbern kann

    die Chinesen können heutzutage alles in jeder Qualität fertigen. Die können sehr wohl auch das Engineering und Testing betreiben, das z.B. ein deutscher Hersteller wie Touratech macht. Die können auch die Fertigung in der entsprechenden Bauteilqualität durchführen. Genaue Toleranzen, "sauberes" Material (keine Lunker), hochwertiges Material (nicht das billigste Alu, sondern das, das die gewünschten Materialeigenschaften hat) - alles kein Problem mehr. Machen wir uns nix vor - völlig egal was: es gibt chinesische Firmen, die können das schneller und besser entwickeln und fertigen, als egal welche deutschen Firma.

    Sofern sie wollen.

    Und genau da ist das Problem. Für ein Teil, das dann für 20€ inkl Internationaler Luftfracht verkauft wird, macht sich absolut niemand die Arbeit, sich das zu kopierende Teil genau anzuschauen oder das exakte Material zu analysieren oder eine Qualitätskontrolle am Ende durchzuführen. Da wird aus dem billigsten verfügbaren Material etwas zusammengeschustert, das genauso aussieht, wie das Original und Gewinnbringend verkauft. Wenn's nicht hält - Wayne. Das Konzept einer Produkthaftung kennen Chinesische Firmen nicht mal in China. Wenn da in Europa einer stirbt, tut er das, nachdem er das Teil gekauft hat. Insofern ist der Gewinn schon erwirtschaftet und der Unfall damit für den Hersteller irrelevant.

    Man bekommt in China alles in jeder Qualität. Auch die Touratech Teile werden in China gefertigt. Und die selbe Fabrik haut exakte Kopien des Teils ohne Touratech Logo über Aliexpress raus. Als einfacher Endkunde ist es aber so gut wie unmöglich, das billigstmöglich hergestellte Plagiat aus der Nachbarfabrik von der 1:1 Kopie des Touratech Teils zu unterscheiden. Und da lauert die Gefahr.
    Mir persönlich wäre das auch zu heiß


    Für ein gerade mal 2 Jahre altes Motorrad nicht mal die Hälfte des Kaufpreises ist schon frech.

    das ist tatsächlich wieder normal. Es galt mal die Faustformel alle 3 Jahre Halbierung des Wertes. Beim Inzahlung nehmen eines Händlers (auch noch einer Fremdmarke) kommen natürlich weitere Abschläge dazu. Die letzten Jahre haben das deutlich durcheinander geruckelt. Jetzt ist der Markt wieder da, wo er mal war und m.M.n. auch hin gehört

    Muss man die Armaturen dann nicht noch irgendwie gegen Drehung sichern? Durch den Nippel haben die ja ihre Position fixiert und klemmen daher beim anziehen auf dem Lenker nicht richtig. Weil das Dank Nippel gar nicht erforderlich ist. Dachte ich zumindest.

    In kurz: der originale Kettendurchhang wird nicht richtig sein. Korrekte Methode zum ermitteln steht oben.

    Erklärung: dadurch, dass Schwingenachse und Ritzelachse bei den allermeisten Moppeds nicht identisch sind, ändert sich die Spannung der Kette während der Einfederbewegung. Die maximale Spannung hat man dann, wenn Ritzelachse, Schwingenachse und Radachse in einer Ebene stehen. Das ist bei den meisten Moppeds bei mehr als halb eingefedertem Federbein der Fall. Auch in dieser Position darf die Kette noch nicht spannen, sondern muss immernoch ein wenig Spiel haben. Der Kettendurchhang auf dem Seitenständer oder voll ausgefedert ergibt sich dann daraus.

    Das originale Federbein ist eher weich und federt daher auch in Ruhe schon relativ weit ein. D.h. bis zur maximalen Spannung ist nicht mehr allzu viel Federbewegung nötig.
    Die meisten Nachrüst-Federbeine sind in Ruhe etwas weiter ausgefedert. D.h. du benötigst mehr Spiel in der Kette, als mit dem Serienfederbein, da du einen längeren Federweg bis zur maximalen Spannung hast.

    Platz ist dort zwar wenig, aber nicht problematisch. Da, wo vorher der Stecker saß, sitzt jetzt der Kühlkörper und Lüfter der LED. Dafür hat man einen zusätzlichen "Block" aus Buchse (der LED H4 Birne) und Stecker (vom Motorrad), den man zusätzlich unter bringen muss. Den kann man aber in Fahrtrichtung nach hinten zwischen den Kabeln durch stecken und dort einfach hängen lassen.
    Platzverhältnisse bei 250L und 300L waren fast gleich. Das größte Problem (bei beiden) war meiner Meinung nach, den Stecker von der originalen H4 Birne runter zu bekommen. Bei der 300er musste ich ja schlussendlich sogar rohe Gewalt anwenden und auch bei der 250er ging der nicht gut runter. Mit beiden Händen hinter die Lampenmaske greifen und mit beiden Daumen mit voller Kraft auf die Entriegelung und gleichzeitig den Stecker nach hinten drücken. So doll drücken, dass es schmerzhaft ist und dann noch hin und her wigglen. Dann ging er runter. Der Stecker kam echt direkt aus der Hölle ans Motorrad dran.

    Mir ist im nachhinein noch was bei den Fernlicht Bildern aufgefallen: man sieht die Lichtkegel kaum. Das liegt nur daran, dass dort nichts ist, das ich anleuchten könnte. Sorry, das ist mir dabei gar nicht so aufgefallen, weil ich den Kegel in der Fahrt ja sehr gut gesehen habe und dadurch auch ein gutes Bild davon im Kopf hatte. Gerade auf dem Bild 250L LED sieht man aber ein wenig die Helligkeitsunterschiede in verschiedenen Bereichen des Lichtkegels. Vielleicht mach ich die Bilder bei Gelegenheit nochmal in gut.

    Tobi: gesehen werden tagsüber habe ich nicht probiert, das stimmt. Das kann ich nicht beurteilen. Auch da denke ich allerdings, dass die Positionsleuchten durch die andere Farbe und dadurch, dass es einfach 2 zusätzliche Lichtpunkte sind, mehr bringen, als die LED ggü der Halogen Lampe bringt. Das ist jetzt aber nur Vermutung meinerseits

    Ich habe vorhin nochmal aufwändige Testfahrten zum Einstellen und Testen gemacht. Dabei ist Frauchen im Auto vor mir her und mir entgegen gefahren und hat dann ihren subjektiven Eindruck gesagt. Außerdem saß ich ja drauf und habe daher meine Eindrücke.

    Als objektiver Datenpunkt die folgenden Bilder. Wir haben aktuell eine 250L MD38 mit Halogen, eine 250L MD38 mit LED und eine 300L ND16 mit LED hier. Beide LED sind Philips Ultinon pro 6000 H4 LED
    Fotos wurden mit identischen Einstellungen gemacht. ISO 640 und 1/10s Belichtung. So kam der Eindruck auf dem Foto meinem persönlichen Eindruck am nächsten. Die Motorräder stehen nicht immer 100% gleich, da ich zwischen den Bildern 5min zurück nach Hause fahren, Motorrad wechseln und wieder hin fahren musste.
    Abblendlicht

    Fernlicht


    Subjektive Einschätzung teile ich auf nach "sehen" und "gesehen werden"

    Gesehen werden:
    LED ggü Halogen (beide 250L) hat eine angenehmere Lichtfarbe und leicht bessere Sichtbarkeit. Der Unterschied ist aber nicht eklatant. Sowohl Halogen, als auch LED waren zunächst zu hoch eingestellt, die Blendwirkung war bei Halogen sichtbar aber nicht schlimm. Bei LED aber deutlich störende Blendung. Besonders störend beim hinterher fahren. Daher mit LED sehr wichtig, dass die Scheinwerfer an die Beladung angepasst richtig eingestellt werden.
    Extremer Unterschied dagegen beim gesehen werden von 250L (egal welche) zur 300L. Dadurch, dass die Blinker als Positionsleuchten mitleuchten, sieht man das Mopped von weitem sofort und identifiziert es auch sofort als Kraftfahrzeug bzw Motorrad. Bei beiden 250L könnte das Licht von etwas weiter weg auch ein recht nahes Fahrrad oder ein beleuchtetes Hausfenster sein. Auf die Ferne sieht man das nicht sofort. Die 300L dagegen sieht man instant und identifiziert sie auch sofort korrekt als Motorrad.
    Also Sichtbarkeit von Halogen auf LED wird unwesentlich verbessert. Sichtbarkeit von 250L auf 300L durch die Positionsleuchten extrem.

    Sehen
    Abblendlicht
    Die Halogenbirne wirkt in echt nicht so dunkel, wie auf den Bildern. Ich nehme an, dass sich das Gehirn an die Low Light Situation anpasst. Unterschied in der Helligkeit ist sichtbar, aber nicht so krass, wie auf den Bildern.
    Ausleuchtung ist bei LED viel besser, da ein erheblich größerer seitlicher Bereich mit ausgeleuchtet wird. Sehr gleichmäßige Helligkeit im gesamten Abblendlicht-Bereich.
    Also: heller, breiter und dennoch sehr gleichmäßig, dadurch klarer Sieg für die LED beim Abblendlicht.

    Fernlicht
    Helligkeitsunterschied ist sichtbar. Auch wieder nicht so stark, wie auf den Bildern, aber sichtbar. Aber: das Fernlicht ist bei LED nicht ansatzweise so gleichmäßig ausgeleuchtet, wie bei Halogen. Die H4 LED "Birne" steht hochkant im Gehäuse und hat jeweils links und rechts eine Reihe LED, die eigene Lichtkegel produzieren. In der Mitte hat man einen Bereich, in dem sich die beiden Lichtkegel überschneiden, dadurch hat man in der Mitte einen sehr hellen Bereich und zum Rand hin fällt die Helligkeit dann optisch ab. Dadurch, dass die Mitte durch die Überschneidung heller ist, wirkt es so, als ob außerhalb dieser Mitte kaum noch Licht hinkommt.
    Auch links und rechts der hellen Mitte ist die LED objektiv betrachtet heller, als das Fernlicht der Halogen Lampe. Siehe Bilder oben. Aber durch den krassen Helligkeitsunterschied zwischen Mitte und Rand wirkt es so, als ob man mit LED beim Fernlicht nur einen ganz schmalen Leuchtkegel in der Mitte hätte und der Rand fast unausgeleuchtet wäre. Wie gesagt: das Gehirn passt sich vermutlich an die low light Situation an.
    Bei Halogen ist die ganze Fläche zwar weniger hell, aber dafür sehr homogen ausgeleuchtet. Das Halogen Fernlicht hat mir dadurch subjektiv besser gefallen, als das LED.

    Gibt kaum einen Unterschied im Bereich "sehen" zwischen 250L LED und 300L LED.

    Und noch ein Wort zur Einstellung: offenbar sind die Einstellschrauben zwischen 250L und 300L zwar an der selben Stelle, machen aber unterschiedliche Sachen.
    Bei der 250L ist in Fahrtrichtung links oben eine Einstellschraube ohne den Einstellring (sodass man sie nicht mit einem Kreuzschraubendreher betätigen kann). Dachte erst, das wäre ein Fehler, war aber bei beiden 250ern so. Diese Einstellschraube muss mit einem 8mm Maul- oder Ringschlüssel gedreht werden und stellt die Höhe des Scheinwerfers ein.
    Die Einstellschraube rechts unten hat den Einstellring und kann daher mit einem (recht großen) Kreuzschlitz-Schraubendreher gedreht werden. Diese stellt den Höhenunterschied zwischen dem linken Teil (der horizontal verläuft) und dem rechten Teil (der im Winkel nach oben rechts verläuft) ein. Keine Einstellung der links/rechts Position des Lichtkegels.
    Bei der 300L sind beide Einstellschrauben mit dem Ring versehen. Aber: die Schraube oben links stellt den Lichtkegel nach links oder rechts ein. Die Schraube unten rechts verstellt bei der 300er die Höhe. Keine Einstellung der beiden Lichtkegelhälften zueinander.


    Sehr schön - Zeit für eine Testfahrt! Was auf jeden Fall einen gewaltigen Unterschied macht ist die Sichtbarkeit. Ich weiß das ziemlich gut, da ich Miriam ja immer im Rückspiegel sehe :D

    Ich bin leider seit über einer Woche krank. Seit Montag auch krank geschrieben. Deshalb bastel ich, statt zu fahren
    Aber ja, Testfahrt ist angesetzt. Habe auch noch eine 250L vom Kumpel mit Halogen hier, da kann ich also einen direkten Vergleich machen.

    Wegen Stromverbrauch: könnte helfen. Laut Produktseite verbrauchen die H4 LED Lampen 18 Watt. Originale H4 hat ja 60 Watt, macht also 42 Watt (oder 3,5A) Ersparnis.
    https://www.philips.de/c-p/LUM11342U6…-headlight-bulb

    Und LED Blinker. Da melde ich schon mal Interesse an, falls jemand die Originalen LED Blinker gegen kleinere tauschen will :)

    Habe heute nochmal an der 250L gewechselt. Buchse oben rechts is fest, ja. Scheinwerfer ging bei der 250er deutlich leichter runter. Gesamter Wechsel war in ca 10-15 min erledigt. Und ich habe nochmal Bilder mit identischen Bildeinstellungen (ISO400, 1/50s) gemacht. Jetzt wird der Unterschied deutlicher
    Halogen

    LED


    Und man sieht auch nochmal, dass die LED Leuchtfläche deutlich breiter ist, als Halogen. Das sollte denke ich auch einen Real World Unterschied machen.

    na gut, dann ist das wohl so. In meinem Handbuch der 300L ist das alles sehr "sparsam" dargestellt und da sieht es so aus, als ob man alle 4 Hülsen einfach so abnehmen könnte. Dann war ich da bloß zu doof für. Das Kabel empfinde ich aber dennoch als viel zu kurz.

    Woher hast du die Info, dass 2025 LED kommt? Davon habe ich nämlich noch nicht gehört. Auf Messen stand sie ja schon immer mit dem LED Scheinwerfer, der ja auch schon immer in Thailand verfügbar ist. Nur bei uns halt nicht...

    auch ich war lange der Meinung, das Problem nicht zu haben. Dann war ich mit einem Kumpel kürzlich mal unterwegs und wir hatten einen etwas schwierigeren Abschnitt mit ein paar Baumstämmen zu bewältigen.
    https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?…art=1700#p26721
    Da war dann langsame Fahrt angesagt. Da hat mich das erste Mal das etwas ruppige ans Gas gehen gestört. Nächste Ausfahrt dann mehr drauf geachtet und das selbe Problem gehabt.

    Bei der vorherigen 300er hatte ich grip puppies auf dem Lenker, damit lässt sich das Gas etwas "weicher" modulieren. Bei der neuen hab ichs immer wieder vergessen, die Dinger drauf zu ziehen. Bzw. ich erinnere mich noch daran, was für ein Workout es war, die Teile bei der ersten aufzuziehen.
    Serienstreuung gibt es da nicht. Nur unterschiedlich empfindliche Fahrer :)

    ich habe mir die Ultinon Pro 6000 Boost H4 bei Amazon im Angebot für 84€ gekauft. Positiv: die 84€ sind für ein 2er Pack, obwohl auf der Produktseite steht Artikelmenge pro Paket 1
    https://www.amazon.de/dp/B0CNY4NSM2
    Theoretisch sollte auch die Gen2 passen
    https://www.amazon.de/Philips-Direct…s/dp/B0DJ1N4QTX
    Der Vorteil der Gen 2 ist, dass sie die Kühlung nicht mehr hinten dran haben, sondern die Kühlung im Scheinwerfergehäuse realisieren. Ich habe keine Ahnung, was das bei längeren Fahrten für die Temperatur im Scheinwerfer bedeuten würde, aber dadurch baut die Gen 2 ein bisschen kleiner.
    Man kann aber bei der Gen 1 (Gen 2 nicht mehr!) den Arretierungsring abnehmen, der die H4 Birne in der Fassung hält. Dadurch kann man den Scheinwerfer-Gummischutz auf die LED "aufziehen", bevor man sie montiert.

    In meinem Fall gab es allerdings beim Wechsel 2,5 Probleme, die mir absolut die Nerven geraubt haben und dafür gesorgt haben, dass ich da deutlich über eine Stunde dran saß.
    Eigentlich ist es ganz einfach: man nimmt links und rechts je 2 Schrauben (Innensechskant) raus, die die ganze Lampenmaske am Rahmen halten. Dann zieht man den Stecker von der H4 Birne ab und hat das Scheinwerfergehäuse mit Rahmen in der Hand. Dann den Bügel lösen, H4 Birne raus, LED rein und alles wieder zusammenbauen.
    Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass Probleme 1 und 2 in meinem Fall ein bedauerlicher Einzelfall sind. Aber naja

    Problem 1: Das Schwerfergehäuse ist mit Schwingungsdämpfenden Hülsen am Rahmen befestigt. Dadurch schwingt die Lampe bei plötzlichen "Schlägen" auf das Fahrwerk, bekommt aber die hochfrequenten Motorschwingungen nicht ab. Gut für die Haltbarkeit. Problem: diese Hülsen sind eigentlich nur zwischen Schraubenkopf und Rahmen dazwischengelegt. Hier als Beispiel von vorne gesehen auf den oberen Halter in Fahrtrichtung links.

    am Rechten Halter hing der innere Teil der Hülse bei mir fest, sodass ich das Scheinwerfergehäuse nicht, wie es eigentlich geplant ist, nach vorne abziehen kann, sondern weird mit viel Seitenkraft von dieser Hülse ziehen musste.

    Die Spuren zwischen Hülse und Halter kommen davon, dass ich ungefähr 20 Minuten lang mit Schraubendrehern, Durchtreibern und am Ende sogar mit einem Flachmeißel versucht habe, diese Hülse dort ab zu bekommen. Absolut keine Chance.

    Problem ,5: das Kabel des H4 Steckers ist genau so lang, wie es sein muss, damit das asiatische Kind in der Fabrik den Stecker anstecken kann. Slack sind ungefähr 3cm. Eine europäische Hand passt da kaum dahinter. Unvorstellbar nervig, dass dieses verkackte Kabel so kurz ist.

    Naja und Problem 2,5: Die linke Steckerverriegelung ließ sich bei mir nicht öffnen. Der H4 Stecker wird nicht nur, wie üblich, durch Reibung in der Fassung gehalten, sondern hat außerdem links und rechts eine Verriegelung. Das Bild ist leider verschwommen, aber im hinteren Bereich des Steckers muss man seitlich links und rechts die Nasen reindrücken (während man den Stecker mit Kraft zieht...in den 3cm Zwischenraum, die das Kabel einem dort lässt.....)

    In meinem Fall ließ sich die in Fahrtrichtung rechte Verriegelung ohne Probleme lösen, die linke aber nicht. Es kann sein, dass ich das dadurch verursacht habe, dass ich beim rumhantieren in dem viel zu kleinen Zwischenraum zu stark am Kabel gezogen habe. Weiß ich nicht sicher. Kabel sind unbeschädigt, daher glaube ich das nicht, aber es kann schon sein. Naja jedenfalls musste ich schlussendlich (immernoch in dem viel zu kleinen Zwischenraum!!!) mit einem Schraubendreher zwischen Lampe und Stecker gehen und die Verbindung mit roher Gewalt trennen

    Hab noch einen Reserve-H4 Stecker oben und dachte schon, dass ich den noch holen müsste. Unbe-f*ing-lievable.

    Nach dem ganzen Kampf war der Rückbau in 10 Minuten erledigt und das Ergebnis kann sich auf den ersten Blick sehen lassen. Helligkeit ist zwar ähnlich, aber Lichtfarbe ist ein angenehmeres weiß und die helle Ausleuchtung ist wesentlich breiter gestreut.


    Habe aber heute bestimmt 2 Lebensmonate an den Stress verloren. Immerhin: die Gen 1 LED hat aufgrund des hinten dran montierten Kühlkörpers mit Lüfter eine kleine (ca. 5cm) Kabelverlängerung dabei. Das verringert den Stress beim nächsten Ausbau auf ein Minimum. Außerdem habe ich mit einem langen, schmalen Schraubendreher die linke Verriegelung im Stecker permanent deaktiviert. Also den Teil, der nach meiner rohen Gewalt noch übrig war. Stecker geht mit nur einer Verriegelung viel leichter runter :)

    Nochmal: die LED kann dafür gar nix. Das waren Probleme an meinem Mopped und ich gehe davon aus, dass beides in meinem Fall Einzelfälle sind. Aber falls noch jemand das Problem hat, weiß er jetzt, was zu tun ist.

    Kurzes Wort zur Scheinwerfereinstellung: am rechten Einstellrad verstellt man den Scheinwerfer in der Höhe. Im Uhrzeigersinn drehen macht ihn höher. Am linken Einstellrad verstellt man die links/rechts Ausrichtung.

    hmm. also ich fand den Hinweis sinnvoll. Kannte Tubliss bisher nicht, nur Mousse. Und da ist so eine Zusammenfassung der Erfahrungen anderer aus anderen Foren ja durchaus hilfreich. Mir hilft diese Info jetzt. Beides (Mousse und Tubliss) sind für sportiven Einsatz eine sinnvolle Anti-Platt-Einrichtung, für langfristige Touren aber wenig geeignet. Hab ich jetzt jedenfalls so mitgenommen.

    Meine Reifenerfahrungen habe ich schonmal gepostet. Metzeler Six Days extreme: geiler Reifen fürs grobe. Je gröber, desto gut. Auf der Straße komplett unbrauchbar