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Da lässt sich nicht pauschal beantworten. An sich kann man natürlich auf einem breiteren Reifen mehr Profilblöcke (bei gleichem Anteil an Negativprofil) anbringen, sodass du in wirklich losem Untergrund (Sand, Schnee, Matsch) mehr Profilblöcke im Untergrund hast, damit auch mehr Traktion. Aber Das Gewicht des Motorrades ist ja fix. D.h. bei einem breiteren Reifen verteilt sich das selbe Gewicht auf mehr Aufstandsfläche, jeder einzelne Profilblock gräbt sich also weniger tief ein. Das könnte je nach Untergrund dazu führen, dass du doch Traktion verlierst. Das sollte aber bis 140mm Breite nicht entscheidend sein. Außerdem funktioniert Vortrieb auf losem Untergrund üblicherweise über ein bisschen Schlupf. Man gräbt sich sozusagen in der Fahrt dauerhaft die eigene "Grube", in die sich der Reifen dann legt, um einen größeren Teil des Reifenumfangs "im Eingriff" zu haben. Dafür braucht das Motorrad genügend Leistung, um sich diese "Grube" zu graben. Je breiter der Reifen ist, desto mehr Sand muss beiseite geschaufelt werden. Das braucht Kraft.
Auserdem wiegen 140er Reifen bei gleicher Profil Gestaltung natürlich mehr, daher fühlt sich das Motorrad dann wohl nicht mehr so "leichtfüßig" an. In KTM Foren gibt es da auch angeregte Diskussionen zu aber keinen für mich klar erkennbaren Konsens.
Niemand würde ein Fahrwerk für ein Auto kaufen das er nicht besitzt.
Da war ich selbst überrascht, aber das stimmt so nicht. Im Forum des Octavia RS waren erstaunlich viele dabei, die sich eine Tieferlegung kaufen, bevor sie das Auto haben. Damit der Händler das vor Übergabe direkt einbauen kann.
Ob du die 20mm mehr brauchst, kannst nur du selbst entscheiden. Das ist ja persönliche Vorliebe / Bedürfnisse. Gerade bei großer Körpergröße ist das sicher nicht verkehrt. Mehr Bodenfreiheit schadet auch nicht, sofern man immernoch auf den Boden kommt. Deshalb sind ja die hardcore Enduros alle so hoch. Beim Kraxeln über Felsen hilft jedes mü mehr Platz nach unten. Zusätzlicher Behälter "den Aufpreis wert" ist eine höchst persönliche Einschätzung. Viele Fahren mit dem Serienfahrwerk und würden daher sagen "nein". Auch viele Fahren mit einem irgendwie veränderten Fahrwerk ohne zusätzlichen Behälter und würden daher auch sagen "Nein". Eine handvoll fährt aber vermutlich mit und würde deshalb sagen ja. Jetzt ist die Frage, in welche der Kategorien du gehörst. Da du dir die Frage stellst vermutlich in eine der "nein" Kategorien. Es gibt viele, die ohne glücklich sind. Daher sehe ich aktuell keinen Grund, warum das bei dir anders sein sollte
Ja also wenn deine keine keine Handschützer hat, ist sie nicht Modelljahr 23. Ob es sich jetzt lohnt, deswegen ein Fass auf zu machen weiß ich aber auch nicht. Bis auf die Handschützer hat sich meines Wissens nichts geändert.
Ich vermute, dass man das auch an der Fahrgestellnummer identifizieren kann. Die meisten Hersteller zählen da eine Zahl oder einen Buchstaben hoch für jedes Modelljahr. Meine Modelljahr 22 hatte MLHND16B1M5 und dann noch 6 Ziffern. Wie sind denn die Stellen bei deiner?
45 Grad ist denk ich das Optimum. Ich hab oft 2 oder 3 Motorräder am Hänger, dann ist einfach der Platz nicht da um schön breit abzuspannen. Dann hilft nur anknallen.
Stimme ich dir sogar zu. Scheinbar haben wir aneinander vorbei geredet? Ich versuche meist in alle Richtungen 30-45 Grad. Also 45 Grad oder etwas steiler. Umgekippt ist mir noch nie was. Ca. 6.000 Anhänger-km mit Motorrädern pro Jahr.
Der große Vorteil der 140/80-18 ist die Reifenauswahl. 140/80-18 ist die Reifengröße für alle möglichen richtig "hardcore" Enduro und Motocross Profile. Ich bin aber der Meinung, dass die Größe nur bei genügend Leistung einen Vorteil bringt. So eine KTM EXC kann sich dann halt z.B. durch Sand ordentlich durchschaufeln. Die 300er könnte dafür zu wenig Leistung haben. Hab ich selbst allerdings nicht probiert. Ich hab wie gesagt den Six Days Extreme in 120/90-18 und der ist in der Größe gut bzw manchmal schon grenzwertig. Da reicht dann gelegentlich die Motorleistung nicht aus, um richtig zu schaufeln. Breiter hätte ich da ungern
Was für ein Werkzeug nehmt ihr denn beim Federn Tausch zum vorapannen? Die dort "gespeicherte" Energie ist ja doch eine nicht zu unterschätzende Gefahr
Ich kenne den Link gar nicht. Modelljahr 23 hat Plastik Handschützer. Hatte deine die dran? Wenn ja tippe ich auf Fehleingabe durch den Händler beim Service
Zu beiden Themen (Fahrwerk und Reifen) findest du hier jede Menge Erfahrungen. Ich hab den 120/90-18 in Verbindung mit 90/90-21 an meiner erfolgreich eingetragen bekommen. Fahre seitdem immer Metzeler Six Days Extreme Kannst du hier nachlesen https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?f=13&t=1060
Beim Fahrwerk sind bis auf 2,die scheinbar eine Fehllieferung bekommen haben die meisten mit Wilbers sehr zufrieden. Es gibt auch noch Öhlins (deutlich teurer aber dafür voll einstellbar). Ich glaub, die meisten sind mit ihrer Variante (nur Feder / bedingt einstellbar wilbers / voll einstellbar Öhlins) zufrieden. Die wenigsten probieren allerdings mehrere Varianten aus und können daher miteinander vergleichen. Am Ende ist das wohl eher eine Frage des Budgets
Immerhin wissen wir jetzt, dass du als Praktiker von Ladungssicherung tatsächlich überhaupt keine Ahnung hast. Die erste sinnvolle Info, die wir bisher in diesem Fred von dir erhalten haben. Wenigstens was.
Die erhöhte Aufstandsfläche tut sehr viel gegen die Kippneigung. Wer schon mal einen Keil unter ein Rad gepackt hat, wird bestätigen können, dass auch ein kleiner Keil (selbst eine winzige Holzleiste) sehr viel gegen Wegrollen tut. Da ein Motorradreifen nicht nur in Umfangs-, sondern auch in Achsrichtung gekrümmt ist gilt da das gleiche: seitliche Aufstandsflächen erhöhen die Kippneigung massiv. Umkippen ist schließlich nichts anderes als quer "wegrollen". Deshalb stellt man doch ein Rad in z.B. eine Wippe oder eine Schiene. Und ich merke bei mir bei den schmalen Reifen mit großem Durchmesser (90/90-21er Vorderrad) eine erheblich größere Neigung zum seitlichen Umkippen, als bei breiteren Reifen mit kleinerem Durchmesser (z.B. 130/70R19er Vorderrad der 1290 Super Adventure)
Welche "anderen" Motorräder stehen denn besser? Ich vermute, dass die höhere Kippneigung (auch) an den schmalen Reifen der CRF liegt. Sowohl der Bügel vorne als auch die Schiene unten halten das Motorrad ja deshalb aufrecht, weil der Reifen sowohl unten, als auch seitlich aufliegt. Die seitlichen sind hier entscheidend. Wenn man zu schmale Reifen hat, die die seitlichen Auflageflächen nicht satt berühren, gehen diese erhöhten Aufstandspunkte "verloren".
Ich glaube schon, dass das genormt ist. Aber man hat bei jeder Angabe immer gewisse Toleranzen. Und die Reifenhersteller nutzen diese Toleranzen halt je nach geplantem Verwendungszweck aus. Bei PKW Niederquerschnittsreifen in der Tuning Szene will man die breitest möglichen Felgen montieren, ohne anzustreifen. Da wird die Lauffläche dann innerhalb der Toleranzen so schmal wie möglich gemacht. Bei nem Enduro Reifen will man Traktion, auch und vor allem in großer Schräglage. Schließlich geht es beim Motocross bis in die Region kurz vor 90 Grad https://www.motorradonline.de/szene-motorspo…-grad-und-mehr/ Da gehen die Profilblöcke dann eben etwas weiter um die Karkasse rum.
Und es wäre auch durchaus denkbar, dass einzelne Reifenmodelle diese ihnen zugestandenen Toleranzen sogar überschreiten und eigentlich so gar nicht zugelassen wären, aber wo kein Kläger...
Das stimmt so nicht. Der Straftatbestand der Tachomanipulation wäre weg. Eine per se unzulässige Änderung am Fahrzeug hättest du immernoch gemacht. Die Einzelabnahme ist ja genau dafür da, zu überprüfen, dass Änderungen am Fahrzeug die Nutzbarkeit nicht unzulässig einschränken. Jede Änderung, die einen unzulässigen Einfluss haben kann (Veränderung der angezeigten Geschwindigkeit gehört dazu), muss abgenommen werden.
Ja ich war das ja. Also die kleine CRF (250/300L) hat ähnlich viel Abweichung im Tacho (ca 10%, allerdings laut meinem Dekra Gutachter nicht linear - bei niedrigen Geschwindigkeiten ist die prozentuale Abweichung wohl größer, als bei höheren) wie die Große CRF(1000L). Aber bei der großen habe ich den km Zähler mal anhand von GPS und Autobahn Markierungen auf eine Strecke von fast 100km überprüft und obwohl der Tacho die ganze Zeit ca 10% ggü GPS Vor ging, hatte der km-Zähler am Ende einen deutlich kleineren Vorlauf von ca 2% Allerdings kam in dem Fred auf, dass bei der großen CRF wohl das Tachosignal vom Getriebe kommt, während das km Zähler Signal vom ABS (und damit vom vorderen Raddrehzahlsensor) kommt. D.h. zumindest bei der hätte ein Eingriff per Speed o healer keinen Einfluss auf den km Zähler. Das hatte ich vergessen. Nachzulesen hier im AT Forum https://trueadventure.de/forum/thread/7…acho/?pageNo=16
130/80-18 Mitas E07 auf der 250L und das ist schon knapp. 140 geht da definitiv nicht. Außerdem wiegt das Teil schon gefühlt doppelt so viel, wie der OEM Reifen. Ich will gar nicht wissen, wie schwer dann ein 140er ist.
Insofern stimmt deine pauschale Aussage, dass ein 140er definitiv passt, schon mal nicht und LaLüs Hinweis war vollkommen berechtigt.
Und davon abgesehen ist die Frage ja inzwischen geklärt. Der TE fährt mit einem Satz Six Days Extreme, da er die Reifengröße (ich nehme an 120/90-18) schon eingetragen hat, und nimmt außerdem einen Satz MT-21 als Ersatz mit.
Spritverbrauch wird auf einem Prüfstand ermittelt. Der hat eine Rolle mit definiertem Umfang und meines Wissens wird die Wegstrecke darüber ermittelt.
Mit dem km Zähler das hab ich wie gesagt bei der kleinen CRF nie ausprobiert. Nur bei der großen war es so. Ich finde den speed o healer auch einfach nicht nötig. Eine Fahrt reicht ja, dass man die Abweichung kennt. Und dann passt man sich halt einfach an
Ich dachte auch, dass die Originalen okay für Matsch sind, bis ich mal "richtige" Matschreifen gefahren bin. Also das ist wirklich kein Vergleich. Der originale ist ein guter Allrounder, der auf Straße und "leichtem" Offroad (befestigte Waldwege, befestigte Schotterpisten) gut ist und in schwierigem Offroad (Sand, Matsch, nasse Wiese) zumindest nicht komplett versagt. Gut ist der da aber nicht. Ist bloß in D auch schwierig zu bekommen. Meines Wissens nur über Honda zu den bekannten Mondpreisen. Oder halt übers Forum von Leuten, die direkt gegen was anderes tauschen.
Bei der kleinen hab ich das nie überprüft aber bei meiner großen CRF geht der km Zähler fast genau nach nach GPS (ca 1% Vorlauf war das glaube ich), während der Tacho um ca 10% vor geht. Die Korrektur des km Zählers findet also im Tacho statt. Daher auch der theoretische Fall des Betrugs beim Speed o healer. Wenn man den einbaut geht der Tacho auf einmal richtig und der km Zähler zu langsam. Das Motorrad hat also mehr km gemacht, als auf der Uhr stehen. Und 10% ist ne ganze Menge.
Mit Verbrauchawerten hat das nichts zu tun. Sowohl die gefahrene Wegstrecke, als auch der nachgetankte Sprit werden dabei extern ermittelt. Da ist es völlig egal, was das Fahrzeug anzeigt.