Beiträge von bwm

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    Und aufbohren der Gewinde ging mit normalen Bohrern?
    Schleifmaschine habe ich auch nicht. Winkelschleifer nur Akku.

    Ich würde das allerdings nicht "besser als nichts" Lösung nennen. Das größte Problem, dass das Ritzel auf der GAW nicht befestigt ist, wird damit gelöst. Der Rest mit dem zusätzlichen Ritzel ist dann das Nonplusultra. In Schulnoten, wenn original eine 5 ist und Tobis Lösung eine 1, würde ich dem CNC Ding eine 2 geben. Aufgabe verstanden und Ziel erreicht, nur halt nicht die Anforderungen übererfüllt.

    Mein Gedanke ist: lieber 50€ sicher ausgeben und dafür das Risiko zum Tausch der GAW reduzieren, als jetzt nichts ausgeben und dafür das Risiko zu haben, irgendwann mal in eine tausende Euro teure Reparatur zu laufen

    das Spiel in Umfangsrichtung ist am relevantesten. Wenn man da schon welches hat, dann macht jeder Lastwechsel (von Zug- in Schubbetrieb und umgekehrt) die Situation schlimmer, weil das Ritzel immer wieder auf der anderen Flanke "einschlägt". Wenn schon Spiel da ist, würde ich die GAW mit sowas wie Loctite 660 (das hab ich auf meiner AT verwendet) festkleben. Da braucht man dann zur Demontage zwar zwingend einen Abzieher und ggf. auch einen Heißluftfön, aber das setzt das Ritzel dann in alle Richtungen fest.
    Wenn man dort in Umfangsrichtung noch kein Spiel hat, dann kann man (so hoffe ich zumindest) mit meiner Modifikation den Verschleiß zumindest verlangsamen. Eine weitere Bewegung, die das Ritzel machen kann, ist halt auch ein "verkippen" auf der GAW. Da die Kette ja nie exakt gerade von hinten zieht, sondern immer ein bisschen schräg, bekommt das Ritzel immer auch eine leichte Kippbewegung rein. Diese Bewegung sollte man durch das ranziehen an die Nut theoretisch auch eliminieren.

    Aber wie gesagt, wie gut die Lösung funktioniert, weiß ich nicht. Das Beste ist immernoch die Lösung von Tobi mit dem zusätzlichen Ritzel, das man abdreht und aufbohrt und mit einer zusätzlichen Platte verschraubt. Da hat man mehr Übertragungsfläche auf den Zahnflanken, das Ritzel ist breiter und damit auch weniger Kippgefährdet und durch die Madenschraube hat man auch die Verspannung gegen die Nut in der GAW.

    Aber sowas kann ich nicht fertigen und auch der besagte Kumpel könnte davon - wenn überhaupt möglich - keine signifikanten Stückzahlen herstellen, da man dafür ja erstmal einen Haufen Altritzel bräuchte.

    Ansonsten habe ich einen weiteren Interessenten, okay.
    Ich muss das noch ausprobieren, aber es kann sein, dass man auf der Innenseite der Ritzelabdeckung die Plastikstege ein wenig abdremeln muss, um den Adapter anbauen zu können. Das probiere ich bei meinem Prototypen dann aus.

    Das weiß ich nicht. Aber es wird auf keinen Fall schlechter als das originale Taumelritzel das ja komplett "lose" auf der Welle sitzt. Ob das wirklich fest hält, weiß ich nicht und werde ich voraussichtlich auch nie herausfinden. Dafür fahre ich nicht genug. :D
    Keine Ahnung. ich bin einfach mit der Konstruktion von Honda unzufrieden und hoffe, dass es damit besser wird. Das mit dem alten Ritzel ist natürlich dahingehend besser, dass es das Ritzel verspannt (ganz ähnlich wie bei meiner Lösung) und zusätzlich die Auflagefläche auf der Verzahnung erhöht. Aber dafür braucht man halt erstmal ein altes Ritzel und muss das dann auch noch bearbeiten.

    Wo meine Lösung nicht hilft, ist, wenn das Ritzel schon Spiel in Umfangsrichtung hat. Dann ist die GAW oder das Ritzel schon verschlissen und dieses hin und her bei Lastwechseln wird meine Verspannung nicht halten. Aber wenn die GAW noch in Ordnung ist (was bei mir der Fall ist), dann hat das Ritzel ja in Umfangsrichtung quasi kein merkbares Spiel, nur in axialer Richtung. D.h. die Lastwechselreaktionen sollten immernoch durch die normale Verzahnung Ritzel zu GAW übertragen werden. Meine Modifikation eliminiert wirklich nur das axiale Spiel

    nein. Es geht mir dabei nicht darum, die Auflagefläche der Zähne zu vergrößern, sondern nur darum, das Ritzel auf der Welle zu befestigen. Im Originalzustand hat das Ritzel etwa 2/10mm Spiel in axialer Richtung. Dadurch, dass das Sicherungsblech in seiner Nut 0,2mm Spiel hat, hat auch das Ritzel selbst 0,2mm axiales Spiel. Dieses Spiel möchte ich eliminieren.
    das hier ist fast richtig.

    wenn ich das richtig deute wird dann der Adapter inkl. des Sicherungsblechs mit den längerne Schrauben verschraubt. Korrekt? Der Adapter stützt sich dann von vorn gegen die Welle ab und das Ritzel wird mit den Schrauben gegen das Sicherungsblech an den Adapter gezogen?

    Das Sicherungsblech wird nicht "an den Adapter" ran gezogen, sondern gegen die Nut. Zwischen Adapter und Sicherungsblech wird ein kleiner Spalt sein (bzw. der wird eventuell beim anziehen eliminiert, muss man schauen)

    Die Montage wäre dann wie folgt:
    Ritzel aufsetzen
    Sicherungsblech in die Nut setzen und so verdrehen, dass die Löcher mit den Gewindebohrungen im Ritzel übereinstimmen. Also in die "gesichert" Position.
    Dann den Adapter so aufsetzen, dass die Durchgangsbohrungen mit dem Blech und Ritzel übereinstimmen.

    Abschließend längere Schrauben durch den Adapter und das Sicherungsblech in das Ritzel schrauben. Der Adapter ist etwas Kürzer, als der Wellenüberstand und beim anziehen wird dann das Ritzel an das Sicherungsblech gezogen, das seinerseits dann gegen die Nut in der GAW gezogen wird. Damit ist das Ritzel dann in seiner Position fixiert.

    wenn man eine Drehmaschine hat. Die ich nicht habe. Das ist ja mein Problem: ich kann das Ding nicht selbst fertigen.

    Außerdem dachte ich, dass die Erfahrungen mit Abdrehen des Ritzels auch durchwachsen sind. Das gehärtete Ritzel lässt sich wohl nicht allzu gerne spanend bearbeiten nach dem, was man hier so liest. Ich habe da aber keine eigene Erfahrung mit. Zusätzlich zum abgedrehten Ritzel braucht man ja aber auf jeden Fall auch noch eine Platte mit 2 Durchgangslöchern und 1 Gewinde in der Mitte, um das ganze dann mit dieser Platte gegen die GAW vorzuspannen. Ne Bohrmaschine (handgeführt, keine Standbohrmaschine) hab ich, aber Schleifer, Fräse und Drehmaschine nicht und damit sind meine Fertigungsmöglichkeiten halt stark eingeschränkt. Da nehme ich lieber so ein Ding vom Profi.
    Zumal Ritzel auch nur dann günstiger ist, wenn man ein altes, abgenutztes hat, das man runter drehen kann. Habe ich mangels Laufleistung auch nicht. Meine 250er und 300er haben in Summe weniger als 10.000km auf dem Buckel

    Wie gesagt: ich wollte nur gefragt haben, ob noch weiteres Interesse besteht. Ich nehme die 3 Stück für meine Moppeds und falls noch jemand das gleiche Problem hat wie ich (will etwas gegen das Taumelritzel tun, hat aber nicht die Möglichkeiten oder Fertigkeiten, sich so eine Lösung selbst zu bauen) kann sich da mit ran hängen. Wenn kein Interesse besteht, dann halt nicht.

    Ich möchte an meinen kleinen CRFs jetzt auch mal das Ritzel auf der GAW festsetzen. Bin selbst leidgeplagter des Honda Taumelritzels und damit einhergehender beschädigter Getriebeausgangswelle an der AT. Mein Problem ist, dass mir die Fertigungsmöglichkeiten fehlen. Deshalb habe ich mal einen Kumpel gefragt, der individuelle Modifikationen in Kleinserien anbietet. Der hat basierend auf meinen Messungen jetzt mal ein Teil entworfen.
    Nicht von der Perspektive täuschen lassen - er hat den Bildschirm etwas schräg abfotografiert.


    Basieren tut das Teil auf diesen Messungen meinerseits


    Das wäre ein 1-teiliges Bauteil aus Aluminium gefräst. Es hat 2 Durchgangsbohrungen für die Schrauben zum Ritzel und innen eine Vertiefung, die als Mittenzentrierung auf der Welle fungiert. Er will mir jetzt einen Prototypen fertigen, den ich dann bei mir nochmal ausprobiere und danach könnten wir eine Kleinserie aufsetzen. Ich brauche danach noch 2 weitere (habe insgesamt 2x250L und 1x300L hier). Hätte da noch jemand Interesse dran?

    Preis wird inkl den längeren Schrauben bei 47,50€ pro Stück liegen. Wenn wir 10 oder mehr werden wären es 37,50€ pro Stück. Jeweils zzgl Versand (3€ als Brief oder ab 2 Stück dann 5€ Päckchen bzw 8€ Paket)
    Ich weiß, dass das nicht so ganz günstig ist, aber Kleinserie auf der CNC Fräse kostet halt was. Ich werde meine 3 nehmen. Wollte nur nachfragen, ob noch jemand anderes Interesse daran hätte

    Ich hätte dir meinen leihweise geben können, ich will den nämlich langfristig eigentlich behalten. Aber bei den Versandkosten hin und zurück macht das eigentlich keinen Sinn, wenn es solche einfachen für unter 10€ das Stück gibt

    ich müsste die rumliegen haben. Aber ich verwende immer die billigsten klappbaren Spiegel, die ich online finden kann (meist ~20-30€ pro Paar), die haben auch immer eine E-Nr drauf und sind bei mir reguläres Verschleißteil. Ist das nicht das einfachste für den TÜV?

    Solche hier
    https://www.ebay.de/itm/2964487179…%3ABFBM5tfFjrJn

    Ich hab zu Beginn welche gekauft, wo ein Paket an Adaptern dabei lag und seitdem hole ich immer einfach nur die Spiegel

    Hi allerseits

    Ich hab mir auf Kleinanzeigen einen 2. Radsatz geschossen, um dann den Sommer über mit der 300L zur Arbeit zu pendeln. Wobei dann wahrscheinlich auch zeitnah der Wunsch nach einem größeren Tank aufkommt (habe täglich ca 85km Weg und müsste ja mit dem normalen Tank dann alle 2 Tage tanken)

    Ich wollte mal fragen, ob irgendwer damit Erfahrung hat und ggf irgendwelche Tipps teilen kann. In der Theorie ist mir bewusst, dass man sich auf höheren Verschleiß von Bremsbelägen und Kettenkit einstellen muss, wenn man regelmäßig wechselt, aber kann ja sein, dass irgendwer noch irgendeinen Tipp loswerden will.

    das ist ein Problem, nicht das einzige. Aber ja, sagte ich ja, Turbomotoren müssen kalt gefahren werden. Ein Saugmotor hat diesen Effekt nicht. In dem Moment, wo der Motor aus ist, produziert der ja keine Wärme mehr nach, daher muss da auch nix mehr zirkulieren.

    Dass der Lüfter aufhört, zu laufen, muss nicht zwingend daran liegen, dass er die Solltemperatur wieder unterschritten hat. Die Lüftermotoren ziehen ganz ordentlich Strom und die Kabel da hin sind nicht zwangsläufig für die Dauerbelastung ausgelegt. WIMRE hatte die F650GS damals da eine Zeitschaltung drin. Nach X Minuten Lüfterbetrieb ging der wieder aus und erst nach ein paar weiteren Minuten wieder an, auch, wenn die Temperatur eigentlich noch zu hoch ist. Insofern heißt der aus gehende Lüfter nicht zwingend, dass das Kühlmittel runtergekühlt ist. Kann auch heißen, dass das Lüfterkabel nur zu warm wird.

    Es ist einfach so, dass der Motor Wärme produziert, wenn er läuft, und keine Wärme produziert, wenn er nicht läuft. Wenn du den Motor also im Standgas laufen lässt und der Lüfter läuft, dann hält er eine gewisse Temperatur. Wenn du aber in kurzer Zeit Wärme aus dem Motor bekommen willst, wäre stehen lassen mit Zündung (und damit Lüfter) an sinnvoller, weil dabei das Kühlmittel im Kühler deutlich kälter wird, als wenn du neue Wärme aus dem Motor nachschiebst. Beim nächsten Motorstart vermischt sich dann das kühlere Kühlmittel im Kühler mit dem noch nicht so kühlen Kühlmittel im Motor und die resultierende Temperatur wird geringer sein, als wenn du den Motor weiter laufen lässt.

    Wenn der Helm Taschen für die Ohrhörer hat, die nur nicht tief genug sind, würde ich die Taschen mit einem Dremel ein wenig vertiefen. Wenn der gar keine Taschen (und damit auch keine Kabelkanäle und Platz für das Hauptgerät) hat, würde ich eher den Helm wechseln.

    Davon würde ich eher abraten. Der Motor produziert auch im Leerlauf noch Wärme, aber der Kühler kann das nicht mehr abführen. Bei PKW ist "kalt fahren" ein Ding, weil die halt einen Turbo haben, dessen Schmierung am Motorlauf hängt. Bei einem Saugmotor hast du diesen Effekt nicht und da wäre denke ich Motor aus aber Zündung an lassen (damit der Lüfter läuft) besser für die Temperatur, als Motor im Stand laufen lassen.
    Ich habe aber keine Daten dazu. Das ist Bauchgefühl nach eigenen Tests (nicht wissenschaftlich) mit meiner damaligen F650GS

    Ich würde denken, dass bei anderen Teilen die Margen (aktuell noch) zu gering sind. Solche Iridium Kerzen nehmen kaum Platz weg und kosten 20-40€ pro Stück. Auf dem Volumen, das er für eine 5€ teure 1l Flasche Öl benötigen würde, könnte der selbe Betrüger auch einfach ein paar Dutzend Zündkerzen für ein Paar Hundert € transportieren. Bei Filtern denke ich das gleiche. Aber grundsätzlich ja, der kriminellen Energie mancher Verkäufer aus Fernost sind grundsätzlich erstmal keine Grenzen gesetzt.

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    Ich habe inzwischen in mehreren Fahrzeugforen von Problemen damit gelesen, daher wollte ich das mal zentral platzieren:
    Achtung beim Kauf von Zündkerzen. Es sind inzwischen erhebliche Mengen gefälschte Zündkerzen im Handel, vor allem die teureren Iridium.

    Hier hat ein channel mal ein paar Sätze bei Ebay und Amazon bestellt und ca 1/3 waren gefälscht.

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    Dabei sind die Gefälschten weder besonders billig noch zwangsläufig leicht als Fälschungen zu erkennen.

    Bisher die einzige halbwegs verlässliche Möglichkeit, Fälschungen zu erkennen, scheint eine Messung des Innenwiderstands der Kerzen zu sein. Wenn es einen veröffentlichen Sollwert gibt (NGK z.B.) dann mit dem vergleichen, ansonsten die Kerzen untereinander vergleichen. Echte streuen üblicherweise nur um ein paar Hundert Ohm zueinander, die gefälschten oftmals mehrere Kilo- oder sogar Megaohm.

    Zündkerzen würde ich daher nur noch bei "namhaften" Händlern kaufen, was auch immer man darunter versteht. Halt nicht die billigsten auf ebay (das hab ich bisher so gemacht), weil die werden sehr wahrscheinlich gefälscht sein und entsprechend schlecht funktionieren

    Des stimmt nicht. TÜV ist ein Unternehmen, die Untersuchung heißt genau genommen Hauptuntersuchung. Und doch: jeder, der die Durchführen darf, ist auch Ingenieur (hat einen Uniabschluss in Ingenieurwissenschaften). Aber nicht jeder Prüfingenieur, der die HU durchführen darf, ist auch amtlich anerkannter Sachverständiger. Und nur diese dürfen Einzelabnahmen durchführen.
    Sachverständige gab es bis vor wenigen Jahren in den alten Bundesländern nur beim TÜV und in den neuen Bundesländern nur bei der Dekra. Dieses Monopol wurde aber vor ein paar Jahren gekippt. Im Prinzip kann sich jetzt jede Prüforganisation auch Sachverständige für Einzelabnahmen einstellen bzw ausbilden. Praktisch sind die meisten davon aber weiterhin bei TÜV und Dekra anzutreffen.

    Aber, wie leidgeplagte CRF-Fahrer zu Hauf berichten können, weigern sich auch viele der amtlich anerkannten Sachverständigen, geänderte Reifengrößen einzutragen. Bzw sie wollen dann eine spezifische Reifenfreigabe und tragen dann auch nur genau den einen Reifen ein oder sowas. Deshalb mein Hinweis, es notfalls bei mehreren Prüfstellen zu versuchen, bevor man das Handtuch wirft.