Beiträge von Wildduck

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    Der Trailrider ist angekommen, frisches Gummi von Ende Oktober 2021 - fühlt sich sehr grippig an, man möchte fast reinbeißen :lol: :lol:

    Also Vorderrad raus und ab auf den Rabaconda Reifenwechseler … und Mist!!! :cry: die Achsspindel vom Rabaconda ist natürlich zu dick für die CRF-Achse … eine dünnere gibt’s natürlich nur bei Rabaconda selber (Estland), also bestellt und jetzt bin ich gespannt wann das Teil kommen wird. Natürlich könnte ich den Reifen auch so wechseln, aber wofür hab ich denn ein Reifenwechselgerät :lol: Außerdem geht es damit deutlich leichter und schneller. Also warten…

    Hier die Freigabe für die 300er (leider Eintragung erforderlich wegen 80/90-21): https://www.avontyres.com/de-de/reifen/?release=Honda%20304

    Das sieht ein bißchen aus wie das „AdventureSpec Mini Fairing“ für CRF. Für die CRF 250 L gibt es das schon länger, für die CRF 300 L ist es angekündigt (seit längerem).

    Da deren Webseite gerade umgebaut wird, leider (noch) kein Link…

    Kaum zu glauben…

    Aber wenn deine Rally “ohne Anstrengung 148 km/h nach Tacho und die erreichte sie sehr viel schneller als meine jetzige "L" aus 2018 ihre schlappere vmax erreicht” lieferte, also vermutlich mit etwas Anstrengung 150 oder mehr km/h läuft, dann war sie entweder getunt oder der Gott der Serienstreuung war so gnädig mit Dir, dass sie mehr Leistung ablieferte als die meisten neuen CRF 300 Modelle. Lucky you!

    Das Merkwürdige an deinen Schilderungen ist m.E.n. nicht das vermutlich leistungsschwache L Modell, sondern das hyperpotente Rally Modell.

    Die Aussage “der Arrow blockiert den Motor leistungsmässig gewaltig” hab ich so noch nie gehört. Dass er nichts bringt, etwas bringt oder etwas an Leistung kostet, das würde ich glauben wollen. Aber dass eine starke Drosselung durch einen Nachrüstauspuff verursacht wird, dass hab ich seit der Einführung von Euro 3 schon nicht mehr gelesen.

    Nachdem was Du so schreibst, wäre ggf. ein Upgrade auf eine CRF 300 L angesagt, die sollte Dich zumindest annähernd auf das Niveau Deiner alten 250er Rally bringen.

    Ansonsten: Warte auf die offenbar in Planung befindliche 390 Enduro von KTM. Die wird sehr gut gehen.

    Nach gut 600km mit und wieder ohne und wieder mit dem oben beschriebenen Luftfilter-Mod kann ich ein Fazit ziehen und sagen ob und was das bringt.

    Zum DNA Luftfilter:

    • Der DNA Luftfilter Ist deutlich hochwertiger als das Serienteil. Da das aber scheiß-egal ist - ordentlich funktionieren muss das Teil - ist das kein Argument für oder gegen den DNA Filter.
    • Der DNA Filter baut deutlich schmaler (ca. die Hälfte) als das Serienteil und erhöht somit das freie Volumen in der Airbox vor dem Filter, was vermutlich etwas Einfluss auf die Strömungsverhältnisse in der Airbox hat. Welche Einflüsse, das weiß ich natürlich nicht - bin ja keine Airbox.
    • Mit Serienluftfilterdeckel: Der DNA Filter hat einen etwas tieferen Sound (vermutlich durch das gestiegener Volumen in der Airbox). Allerdings würde ich mal sagen dass der Unterschied zur Serie nicht sehr groß ist.
    • Mit Serienluftfilterdeckel: Leistungstechnisch tut sich da wenig bis nichts. Ich konnte weder einen echten Unterschied messen noch fühlen. Lediglich bei hohen Drehzahlen jenseits der 9.000 merkt man, dass er wohl etwas mehr Luft passieren läßt. Der Motor dreht etwas freier aus.


    Fazit: kann man haben, muss man aber nicht haben. Wer hochwertigen/nachhaltigeren Ersatz zur Serien sucht oder viel im Staub unterwegs ist, für den kann sich der DNA Filter lohnen.

    Zum Luftfilterdeckel-Mod (mit Schnorchel, mit verbautem DNA Filter und mit Arrow Anlage inkl. Kat)

    • Ja, dass ist deutlich lauter als das Seriensetup, insb. wenn man oberhalb von 7.000 Vollgas gibt. Beim Bummeln oder bei Teillast ist der Unterschied jedoch eher gering. Es klingt einfach etwas tiefer und sonorer, aber laut ist das nicht. Im Stand kann man Vollgas geben und hört keinen echten Unterschied zur Serie - weil ja keine Last anliegt. Ab 7.000 bei Volllast macht das dann aber sehr schön Braaaaaap. Sehr unterhaltsam (wenn man das mag), und immer noch deutlich leiser als die meisten SerienBikes (z.B. eine GS). Von dem Braaaaap einer offenen KTM SMCR ist das aber noch sehr weit (20 Dezibel?) entfernt. Also alles in vertretbarem Rahmen. Einer TÜV- oder Verkehrskontrolle kann man m.E.n. gelassen entgegen sehen.
    • Bessere = smoothere Gasannahme! Das war das allererste was ich unmittelbar beim ersten Losfahren festgestellt hatte. Die etwas harte Gasannahme bzw. Lastwechsel haben sich über alle Drehzahl- und Lastbereiche spürbar geglättet. Wer hätte das erwartet? Nur das keine Missverständnisse aufkommen, wir reden von spürbar geglättet, nicht von beseitigt. Man kann den Motor so deutlich schalt fauler fahren, einerseits weil man etwas früher hochschalten kann aber insb. weil bei höheren Drehzahlen die Lastwechsel nicht mehr so stören. Wo ich z.B. im Stadtverkehr vorher oft früh in den fünften geschaltet habe, lasse Ich jetzt öfters den vierten Gang drin.
    • Leistung: Würde nicht das weiter oben im Thread verlinkte englische Video (
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      ) das gleich behaupten, könnte man mich wohl zurecht als Spinner hinstellen. Aber das bringt Leistungstechnisch spür- und messbar tatsächlich etwas. Unter 4.000 ist zwar kein wesentlicher Unterschied zur Serie zu spüren, im Bereich von 4.000 bis 8.500 hat man aber gefühlt deutlich mehr Schub, danach legt der Motor erwartungsgemäß jedoch keine Leistung mehr zu. Im Gegensatz zur Serie aber, die ja ab 9.000 zunehmend stark einbricht, dreht der Motor jetzt aber völlig frei, ohne Leistungseinbruch und bis in der Begrenzer aus.

      Der Nachteil daran ist, da man jetzt öfters mal in den hohen Drehzahlbereich unterwegs ist, dass man öfters mit den doch recht kräftigen Vibrationen ab 9.000 zu kämpfen hat - die hat zumindest mein Bike.

      Die Höchstgeschwindigkeit ist auf meiner Messstrecke (A52, ganz leicht bergauf) um ca. 5 km/h gestiegen, von 135 km/h auf 140 km/h. In Durchzug und Beschleunigung bin jetzt auf dem Niveau der GS310 meines Kumpels, auf die ich in der Vergangenheit immer Meter verloren hatte.

    Ich hatte auch einmal wieder alles auf Serie zurück gebaut um zu schauen ob ich nicht an Einbildung leide. Aber das war nicht der Fall, das Bike hatte spürbar weniger Ooommmpf und die Höchstgeschwindigkeit lag wieder bei 135 km/h. Ich hab dann wieder alles eingebaut, was übrigens sehr schnell geht, so 2-3 Minuten.

    Ich vermute mal, dass der positive Effekt daran liegt, dass der CRF 300 Motor in Serie einfach zu viel wenig Luft bekommt. Die Einspritzung sagt dann “mein Auftrag heißt Lambda 1, wenn Du mir nicht mehr Luft bieten kannst, dann geb ich Dir auch nicht mehr Sprit. Ätsch!”. Mit dem Luftfilter-Mod ist aber Luft nun kein Engpass mehr und die Einspritzung kann im Rahmen ihrer vorgegebenen Möglichkeiten mehr Sprit zur Verfügung stellen. Das würde dann auch meinen nun minimal höherer Spritverbrauch erklären (ca. 0,2 l) … aber der liegt wohl primär an meiner undisziplinierten Fahrweise und nicht am höheren Grundverbrauch.

    Da das eine recht preiswerte Tuningmaßnahme ist, kann ich das nur jedem, der so etwas überhaupt in Betracht zieht, empfehlen mal zu testen. Der kostenfreie Minimaltest wäre, einfach mal den Schnorchel der Airbox ziehen und schauen ob sich das positiv auswirkt - das sollte nach meiner Analyse/Berechnung bereits 50% mehr in die Luft bringen.

    Ich vermute aber auch, das meine Arrowanlage ebenfalls einen gewissen (welchen?) Einfluss auf das Ergebnis hat. Alleine der Innendurchmesser des Arrow Krümmers ist größer als der Außendurchmesser des Serienkrümmers und kann somit deutlich mehr Abgase wegschaffen.

    Feuer frei zur Diskussion…

    Ich hab jetzt so 600km mit dem Windschutz auf der Uhr und erlaube mir ein Urteil zu fällen.


    • Hübsch ist sicherlich etwas anders.
    • der Oberkörper wird bis zur obere Hälfte der Brust recht effektiv vom Winddruck entlastet. Wind Schulter liegen im Wind und der Helm somit ebenfalls. Letzteres hat den Vorteil, dass man keine zusätzlichen Windgeräusche hat und der Helm verwirbelungsfrei angeströmt wird.
    • Der Windschutz kann sehr individuell an die eigenen Vorlieben angepasst werden. Hoch, tief, gerade, schräg. Ich hab ihn meist ganz oben und leicht schräg nach hinten,
    • Der Screen ist während der Fahrt in keinster Weise im Weg oder stört das Sichtfeld. Man vergisst sehr schnell das er überhaupt da ist.
    • Zum wichtigsten, dem Windschutz. Bei Autobahnfahrten und schneller Landstraße - nur da der Screen überhaupt Sinn - entlastet er den Oberkörper mehr als ich es erwartet hatte. Man spart doch schon einiges an Kraft. Interessant auch, zwischen Lampenmaske und Screen ist ja ein riesiger Spalt, erstaunlicherweise kommt da kaum bzw. kein spürbarer Wind durch.
    • Die Stabilität ist auch besser als erwartet. Selbst wenn man schnell fährt flattert da nichts. Eher im Gegenteil, je schneller, je stabiler. Da das Teil recht leicht ist, ist auch Gelände gar kein Problem.

    Ich suche allerdings noch weiter, nach einer anderen, hübscheren Lösung - bisher aber nicht gefunden was mir so richtig gefällt. Rein funktional ist das Teil aber wirklich gut.

    Sehr guter Tip. Ich fahre schon lange mit Pinlock, aber ab einem gewissen Punkt beschlägt auch das. Das 120 werde definitiv mal testen, wenn es das denn für meinen Helm gibt.

    Als Brillenträger hab ich da noch ein zusätzliches Problem. Aber ich hab so eine spezialbeschichtung auf der Gläsern die ich regelmäßig mit einem chemiegetränkten Putztuch reaktivieren muss, die verhindert ein Beschlagen recht zuverlässig.

    Schutz - sonst befürchte ich, dass ich sie nach 2-3 Jahren auswechseln muss. Die Dinger waren echt teuer.

    Nächste Woche werde ich mal den Avon Trailrider montieren. Für 2 straßenlästige Reisen und 2 Kartbahn-Trackdays (https://www.mototeam.bike/oberbergischer-kartring - macht echt Laune, siehe Video unten). Das dürfte die Sachlage dann nochmals verschärfen.

    Nach den Sommerferien kommt dann wieder was grobstelligeres drauf, für eine Reise nach Bosnien (wenn das noch sicher sein sollte).

    Bei Pivotpegz hatte ich auch schon angefragt. Die hatten sogar mal solche Schützer/Slider, aber da die kaum einer gekauft hat haben sie die schon vor langer Zeit angestellt. Deren Empfehlung war irgendetwas existierendes zu modifizieren oder sich irgendwo welche drehen/fräsen lassen. Auf eBay & co. hab ich die aber nirgendwo mehr gesehen.

    Oder ich mach (nochmals*) einen auf Hanging-off auf der CRF :lol: :lol: :lol:

    *

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    Also bequem sieht er aus, aber hübsch kann ich nicht gerade behaupten.

    Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters. Selbst wenn er häßlich wäre, das sieht man beim Fahren nicht! Soll ja kein Kunstwerk sein, sondern ein zweckmäßiges Sitzmöbel.

    Auch gut: Durch die Breite kann ein Kasten Bier ohne weitere Befestigung standsicher zwischen Gepäck und Fahrer mitgeführt werden. Ich manchen Regionen ist so etwas von essentieller Bedeutung. ;)

    Also ich bin ja ein echter Fan von den PivotPegz, aber ich hab da so ein kleines persönliches Problem :oops: .

    Da sie etwas länger als die Serie sind, setzen die Fussrasten jetzt öfters mal in der Kurve auf - und dabei ist es noch nicht mal richtig grippiger Sommer.

    Hat irgendjemand eine Idee wie ich die Fussrasten vor Kratzern schützen kann? Blech? irgendwas mit Kunststoff?

    So sieht die Raste aus…


    👍🏻

    Preislich und qualitativ besser oder vergleichbar mit Enduristan?

    Preislich (leider) deutlich teurer - Listenpreis 250$ :shock: Eigentlich ist er zu teuer. Qualitativ in etwa gleichwertig.

    Den Endustrian Sandstorm S4 wollte ich zuerst, aber nachdem ich den dann mal angehalten hatte - ein Freund hat so einen- gefiel mir die Passform auf dem Tank nicht zu 100%. Auch wollte ich einen, der sich zum Tanken schnell und einfach zur Seite klappen läßt, und das funktioniert beim Giantloop dank des sehr robusten Reißverschlusses, auch wirklich sehr gut und schnell.

    Einzig das Klarsichtfach finde ich nicht so gut, weil ich es eigentlich (noch) nicht benötige.

    Hier kann man sehen wie das Teil funktioniert:

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    Auch meine SeatConcepts Sitzbank (Comfort XL) ist angekommen. Habe gerade auch schon eine erste 1 1/2h Probefahrt gemacht:

    • Ein wirklich anderes Sitzgefühl. Deutlich bequemer durch die Breite Sitzfläche.
    • Irgendwie ist sie etwas weicher als die Serie, aber doch auch etwas härter weil sie nicht „mit der Zeit einsinkt“.
    • Das kann jetzt Einbildung sein, aber ich glaube das sie ganz feine Schläge von der Straße besser dämpft als die Serie.
    • Sie bleibt in Form. Die Serien-Bank sinkt langsam ein und man sitzt dann (gefühlt) quasi auf der Plastikwanne. zumindest ich mit 100kg inkl. Montur.
    • Die Sitzbank ist gefühlt etwas höher, das liegt aber wohl eher daran das sie auch breiter ist.
    • Im vorderen Bereich ist sie gefühlt sogar noch etwas schmaler als die Serie, das liegt aber wohl eher daran das sie etwas mehr aufgepolstert ist (runder).