Beiträge von Micha

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    Steffen hat davon zumindest nichts erwähnt. Ich habe jetzt natürlich nicht die Programmierung des ABS vor mir liegen, aber warum sollten die beiden Raddrehzahlen verglichen werden, wenn man doch ein Zweikanal-ABS (getrennt für vorn und hinten wegen der Abschaltbarkeit am Hinterrad) hat? Honda meinte im Prospekt damals, dass das ABS dem der Africa Twin entspricht, was immer das genau heißen soll.

    Es gibt ja für Asien auch die CRF250M mit ABS, ob die nun andere Sensorenringe hat...wer weiß das schon?

    Ich habe den vierseitigen Thread jetzt mal so halbwegs durchgelesen. Generell ist für das ABS die Anzahl der Radumdrehungen pro Zeiteinheit entscheidend. Ich rede mal von einem "einfachen" ABS ohne Überschlagserkennung usw.
    Diese ermitteln für jedes Rad getrennt und vergleichen meines Wissens nicht die Drehzahl vorne/hinten. Das müsste sie aber, um die Werte der beiden Sensoren in irgendeiner Form "komisch" zu finden.

    Sprich: angenommen, Du hast 50 Segmente auf dem ABS-Ring, dann entsprechen diese 50 einer Radumdrehung. Ohne weitere Vergleichsparameter wie die Drehzahl des anderen Rings "weiß" das System nicht, ob diese Umdrehungen beim kleinen Rad 70 km/h oder beim großen 100 km/h entsprechen. Es sind einfach soundsoviel Radumdrehungen pro Sekunde.

    Anders sieht es bei komplexen Systemen wie Kurven-ABS und Überschlagserkennung (Verhindern von Stoppies) aus. Die vergleichen ja beide Drehzahlen, um ein Abheben des Hinterrads zu erkennen. Vielleicht mache die Probleme?

    Was soll das ABS dazu sagen? Das hat mit dem Abrollumfang nichts zu tun, der Sensor ermittelt die Raddrehzahl, nicht den Umfang.

    Beim Auto kann das ABS/ASR durcheinander kommen, wenn man z.B. links einen völlig abgefahrenen, rechts einen neuen Reifen auf der gleichen Achse fährt. Vielleicht meinst Du das?

    Heizgriffe müssen wegen der hohen Stromaufnahme über Relais angeschlossen werden, das bedeutet, ein dünnes Kabel mit geschaltetem Plus zum Relais, ein abgesichertes Kabel mit Dauerplus zum Relais und ein unabgesichertes Kabel zu den Heizgriffen.

    Die Heizgriffe haben einen festen Kabelsatz, der bis zum Relais führt. Lediglich die kurze, abgesicherte Dauerplusleitung zum Relais muss man selbst zusammenstellen (wobei das Relais in der Regel separat gekauft werden muss, z.B. bei den Sätzen von Louis).

    Die USB-Steckdose (die ich aus den genannten Gründen gar nicht haben wollte) kann man dann 1:1 an den Zubehörstecker der CRF anschließen.

    Leute, das ist kein Russengespann mit Technik aus der Dampflokzeit, da braucht man keine Sicherungskästen nachrüsten. Beide Verbraucher wie beschrieben verkabeln und ihr habt es optimal abgesichert, ohne dass ihr da wild umbauen müsstet.

    Ich habe bei meinen CRFs (beginnend mit der MD38) alle Schweißnähte und alle Fugen, an denen sich etwas hätte bilden können, direkt nach dem Kauf mit Hohlraumschutzwachs behandelt. Abgesehen davon wird die CRF zwar nicht mehr geputzt als gefahren (bin nahezu täglich unterwegs), aber immer schön gepflegt. Rost hat sich darum nicht gebildet.

    Hatte Honda wie zitiert im Werkstatthandbuch beantwortet...wirklich nicht.

    Bei erhöhter Leerlaufdrehzahl wird es in engen Bereichen noch problematischer, Du musst mehr mit der Kupplung spielen. Beim Trial ist so gut wie alles 'enges Geläuf' und ich fahre die Beta mit bewusst niedrig eigestellter Drehzahl.

    Ist eigentlich auch logisch...Du willst ja nicht, dass Dein Vorderrad aus der Spur geschoben wird.

    Wenn Du den Gaszug so einstellst, dass die Drosselklappe minimal aufsteht, ist der Gaszug gespannt. Lenkst Du dann um die Kurve, gibt Dein Motorrad kräftig Gas.

    Don't try this at home...sagt auch Honda:

    Zitat

    This system eliminates the need for manual idle
    speed adjustment compared to previous designs.

    Die CRF regelt ihre 1450 U/min, eine vergleichsweise hohe Leerlaufdrehzahl, elektronisch.. Zu merken auch daran, dass die Drehzahl beim Kaltstart in Stufen hoch- und runter geht.

    Damit kannst Du Dir bei der Einspritzung aber richtig die Karten legen. Lass den Gaszug besser, wie er ist, sonst fährst Du beim Wenden durch die nächste Hecke...

    Meine IRC sind nun 5600 km gelaufen und haben in der Zeit kein echtes Gelände gesehen, sondern Stadt, Landstraße, Autobahn und Sandwege. Enduroreifen nutzen sich immer in der Mitte stärker ab, aber "eckig" wäre ungewöhnlich. Ich fahre auch gern etwas zügiger in Kurven (Betonung auf "etwas") und habe mit den IRC keine Probleme. Einen echt fiesen Rutscher hatte ich mal, aber da habe ich es echt übertrieben und hatte auch zu wenig Luft in den Reifen. Aber auf eine Enduro kommen bei mir keine Straßenreifen.

    Ich denke mal, bei 8000 km muss der Hinterreifen neu. Einen neuen Satz IRC habe ich dafür noch liegen, den ziehe ich bedenkenlos auf.