Beiträge von raste

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    Die Scheibe ist nur nötig wenn die Felgenbohrung viel zu groß ist.

    Die Scheibe ist ein zusätzlicher Schutz und sollte immer verbaut werden, da das Ventilloch auch recht scharfkantig sein kann. Die Scheibe schützt den Schlauch am Ventilbereich.
    Ich bin da auch immer am kämpfen die Scheibe ohne die Mutter zu verbauen, da es eine rechte Fummelei ist aber rein gehört die Scheibe.
    Also zuerst Scheibe auf das Ventil, dann den Schlauch mit der Scheibe durch die Felge.

    Hier noch die Beschreibung von Heidenau:
    4. Montage leicht gemacht
    1. Säubern Sie den Reifeninnenraum und pudern Sie diesen gleichmäßig mit Talkum ein. Dadurch passt sich der Luftschlauch
    leichter an und Reibung bzw. ein Anhaften am Reifeninneren wird vermindert.
    2. Montieren Sie eine Seite des Reifens auf der Felge.
    3. Tipp aus der Praxis: Stecken Sie das Ventil des Luftschlauches (inkl. der Unterlegscheibe als zusätzlichen mechanischen
    Schutz) von Außen nach Innen durch das Felgenloch und sichern Sie das Ventil mit der mitgelieferten 6-Kant-Mutter. So
    verhindern Sie ein Zurückrutschen des Ventils in den Reifen.
    4. Nun können Sie unproblematisch den restlichen Schlauch faltenfrei und ohne Verdrehungen in das Innere
    des Reifens legen.
    5. Wenn Sie den Schlauch sorgfältig platziert haben, montieren Sie die Zweite Reifenhälfte.
    6. Geben Sie nun Luft auf den Schlauch und schauen Sie, dass die Reifenwulst sich optimal der Felgenkontur anpasst.
    7. Wir empfehlen erst einen Überdruck (sog. Setzdruck) auf den Schlauch zu geben, so dass der Reifen sich ordentlich auf
    8 die Felge setzt. Und erst dann, den vom Fahrzeughersteller bzw. Reifenhersteller vorgegebenen Reifendruck einzustellen.
    Drehen Sie nach der Montage die 6-Kant-Mutter in Richtung Felge fest, allerdings sollte der Ventilkörper noch ein leichtes Spiel
    besitzten. Bei extremen Anwendungen (z.B Motocross), ist die Mutter mit der Ventilkappe zu kontern, da die Gefahr besteht,
    dass im Falle eines Weiterdrehens des Reifens das Ventil abreißt.
    Wenn ein Schlauch über einen längeren Zeitraum verwendet wurde, hat sich dieser an die innere Kontur des Reifens angepasst
    und fällt auch nicht mehr in den Ausgangszustand zurück. Falls der Schlauch dann erneut bei einem Neureifen montiert wird,
    kann dieser Falten werfen und so mögliche Scheuerstellen erzeugen. Dazu kommt, dass der stete Zahn der Zeit unaufhaltsam
    ist und auch ein Motorradschlauch mit der Zeit altert und porös wird.
    Daher gilt: Neuer Reifen – Neuer Schlauch!
    Hinweis: Auch in HEIDENAU-Schlauchlosreifen („TL“-Reifen) ist es möglich einen HEIDENAU-Luftschlauch einzuziehen, wenn
    eine korrekte Montage gewährleistet wird.


    Hab eben mal bei mir nachgemessen........
    Feder ist ca. 70% Vorgespannt und sackt mit mir 8cm ein. (80Kg)(Heck angehoben zu mit mir Draufsitzend)
    so passt das für mich ganz gut......

    Das ist genau der Wert den ich weiter oben schon beschrieben habe. 8-9cm dynamischer Durchhang sollten als Grundeinstellung passen ;)


    Aber das Federbein muß doch trotzdem nicht so hart sein!😏

    Soderle, jetzt noch mal zu deinem Anliegen. Mit der Feder (Federrate) passt du dein Gewicht + Gepäck ans Fahrwerk an!!!
    Wenn du jetzt eine zu weiche Feder nimmst, steht deine Karre hinten zu weit runter, das funktioniert vielleicht im Sand noch halbwegs gut (besserer Geradeauslauf) aber auf enger Strecke bekommst die Karre nicht mehr schön um die Kurve.

    Also, zuerst muss die Grundeinstellung passen, dann kannst in einem gewissen Bereich das Fahrverhalten anpassen.
    Sandig --> hinten weniger Vorspannung
    enge Strecke --> hinten mehr Vorspannung

    Aber ich denke, mit der Grundeinstellung kommen die meisten von uns bei allen Bedingungen ganz gut zurecht :D
    Wir fahren ja keine Rennen :lol:


    Ich hab jetzt nur den Unterschied mit und ohne Fahrer ermittelt.
    Sie geht 45mm runter wenn ich draufsitze.

    Das ist falsch, mit den 45mm kannst nichts anfangen, wenn du den statischen Durchhang nicht weißt.
    Du musst wie von mir beschrieben rechnen, wir brauchen den dynamischen Durchhang.

    Miss mal den Wert für den dynamischen Druchhang, dann wissen wir ob die Feder ungefähr passt.

    Was du aber bedenken solltest, unsere CRF250L hat jetzt nicht so ein geiles Fahrwerk wie ne CRF450L oder ne KTM ;)

    Du hast das aber schon von der Hinterachse zu einem Bezugspunkt am hinteren Fenderbereich gemessen, oder?
    Du hast auch falsch gerechnet, du musst von dem ganz ausgefederten Wert ausgehen.

    Du musst drei Werte rausmessen (immer von der Hinterradachse senkrecht zu einem Bezugspunkt):
    1. den Abstand mit voll ausgefederter Schwinge, das Motorrad muss voll entlasten sein, kannst auf einen Hubständer stellen mit Hinterrad in der Luft (Bezugswert)
    2. den Abstand wenn das Motorrad ohne Fahrer steht (Wert statisch)
    3. den Abstand wenn du drauf sitzt (Wert dynamisch)

    mit den Werten kannst du dir dann den Negativfederweg ausrechnen.

    Wichtig ist für die Grundeinstellung:
    Bezugswert - Wert dynamisch = Negativfederweg, der ca 8-9cm betragen sollte. Das wird bei dir auch so hinkommen ;)

    Grob beschrieben, stellst du mit dem Vorspannen der Feder den Negativfederweg ein und mit der Feder stellst du die Härte des Federbeins ein, beides sollte zu deinem Gewicht passen.
    Der richtige Negativfederweg (belastet mit Fahrer und evtl. Gepäck) ist sehr wichtig, da du damit das Fahrverhalten des Motorrads einstellst.
    Ein Beispiel, wenn du hinten die Feder vorspannst, dann steht dein Heck höher, was ein agileres Fahrverhalten bewirkt. Nimmst du dagegen hinten die Feder-Vorspannung zurück, steht dein Heck niedriger und du hast einen besseren Geradeauslauf, allerdings wird das Motorrad träger beim Einlenken.

    Daher bieten die Federhersteller auch die Federn für verschiedene Gewichte (Fahrer & Gepäck) an.

    Wie schon von Ferganez und bwm geschrieben haben spielen da natürlich auch noch die Umlenkungen mit rein.

    Also, Feder vorspannen ist nicht einfach nur härter oder weicher.

    Ich würde an deiner Stelle einfach mal den dynamischen Durchhang (belastet mit Fahrer) messen. Der sollte ca. 1/3 des Federwegs betragen.
    Bei meiner CRF (MD38) habe ich etwas mehr dynamischen Durchhang, da die original Feder bei mir max. vorgespannt ist. Eigentlich bräuchte ich eine etwas härtere Feder.
    Bei mir sind es ca. 37% dynamischer Durchhang, was einen Einfederweg, belastet mir mir, von ca. 9cm entspricht.
    Passt für mich noch ganz gut vom Fahrverhalten.

    Die flachen Schaumstofffilter funktionieren gar nicht so schlecht, müssen halt auch gut mit Luftfilteröl behandelt sein.
    Bei meiner Yamaha TT600RE ist so ein zweilagiger flacher Schaumstofffilter (vergleichbar mit den Twin Air) original verbaut. Bin damit den staubigen ACT Italy, den westlichen TET Polen und den TET Slowenien und einiges in den Westalpen gefahren. Während den Touren habe ich den Filter nie gereinigt. Die Seite des Filters, zum Vergaser hin, hat nach den Touren immer sauber ausgeschaut.
    Ich denke, entscheidend ist die Qualität des Schaumstoffmaterials und des Luftfilteröls.
    Will da aber keinen zu den flachen Schaumstofffilter überreden, ist nur meine Erfahrung.
    Bei der CRF fahre ich aber auch den Papierfilter. Für eine lange Reise würde ich mir aber überlegen einen Schaumstofffilter, wegen dem Platzbedarf der Ersatzfilter, zu verbauen.


    Wouu, ist aber hart!! Baumstamm ist bestimmt größer als Bodenfreiheit crf250

    Ja, Baumstamm war höher als die Bodenfreiheit.
    Aber wenn das Timing passt, dann schlägst du nicht mit der Bodenplatte oder den Gelenken auf den Baumstamm ;)

    Du musst mit dem Vorderrad, mit einem niedrigen Wheelie, den Baumstamm im oberen Drittel treffen, dadurch komprimiert die Gabel, dann zweiter Gasstoß und du springst über den Baumstamm ohne dass du mit der Bodenplatte oder den Gelenken aufschlägst.

    hier das Video

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    Immer klappt das bei mir auch nicht so sauber :lol:
    Timing muss echt passen, sonst bekommst einen Schlag voll in den Rücken oder du gehst über den Lenker :!:


    Bitte zieh dir zum Üben was ordentliches an :?


    Du hast recht, sollte man eigentlich nicht machen.
    Das war nur eine Ausnahme, normalerweise habe ich bei solchen Übungen auch volle Montur (mit Protektoren) an.
    Eigentlich wollte ich an dem Tang nur Balance Übungen machen.


    Ja, das war ein Tagesausflug. 450km über möglichst kleine und kleinste Straßen, gern auch mal mit einem Feldweg.
    Alles in Allem war ich 9h unterwegs…

    450 km Tagesetappe, das ist ne Hausnummer! :o
    Bei mir gehts am Samstag auch wieder los, dieses mal solo mit meiner betagten TT600, erste Etappe Straniger Alm und dann weiter zum TET Slowenien. Wenn du magst kannst dich ja ein Stück anschließen, bist ja langstreckenerprobt :D

    Oder zufällig sonst noch wer von euch in der Gegend unterwegs, evtl. kann man ja ein Stück zusammen fahren?