Beiträge von Rolf42

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    Ich bin beides mit dem Michelin Dessert Race gefahren. Der ist so hart, dass es auf der Straße erstaunlich gut geht. Ich habe es aber auch nicht drauf angelegt, weil ich dem Tubliss nicht so getraut habe. Mit dem Mousse war es geil, weil der Kopf frei war und wir haben auf den Straßen im Atlas GS gescheucht. ;-)

    Ich bin mal mit Tubliss von Marrakech nach Dakar gefahren. Das war kein Problem mit soviel Druck. Die kleinen Schläuche haben aber Luft verloren und mussten jeden Tag kontrolliert und aufgepumpt werden und das hat mich gestreßt, weil ich Angst vor nem Platten hatte. Ist zwar nichts passiert, aber...

    An der Trial finde ich das System klasse und wenn man tagsüber problemlos kontrollieren und nachfüllen kann, ist es super. Verloren haben auch nur die Tubliss Schläuche. Vielleicht lag das auch an den schlechten Bedingungen usw...

    Für so eine Reise würde ich es nicht mehr nehmen. Bei den nächsten beiden Touren habe ich dann Mousse genommen. Da haben alle von abgeraten, das hat aber gut geklappt.


    Heyyy Rolf
    Besten Dank für deine Info

    Also sollte ich wahrscheinlich die Strecke
    Merzouga Zagora lieber nur mit einem Lokalen vernanstalter fahren?

    Durch die Dünnen zu fahren kann ich auch bei Merzouga oder in Zagorra fahren?

    Geht ja primär nicht darum von Punkt A 300km durch die Dünnen nach punkt B zu fahren. (Obwohl ich das natürlich gern mal mache. Will)
    Sondern einfach mal über Wüstensand und die Dünen zu Brettern

    Also rund um Merzouga/Erg Chebbi gibt es richtig viel Sand.

    Ich habe damals nicht die Route ausgewählt. Nach meinen aufgezeichneten Tracks sind wir von Merzouga nach Zagora Straße gefahren. Das kann auch daran gelegen haben, dass wir damals durch schlechtes Wetter einen Tag zum Fahren verloren haben. Das kann da tatsächlich auch mal regnen. Letztes Jahr war Erg Chebbi eine Seenlandschaft. Findest du in Google.

    In dem Abschnitt habe ich damals selbst nicht auf mein Navi gesehen, daher kann ich Dir dazu nichts sagen. Wir waren sicher auch nicht direkt an der Grenze. Da gibt es wohl Sperrgebiete. Die würde ich in jedem Fall beachten. Insbesondere Offroad würde ich da nicht zu nah ran fahren. Damals waren die Schilder nicht auf englisch oder deutsch.

    Eine, sehr zur Vorsicht ratende, Quelle ist das auswärtige Amt. Die sagen gerade dazu:

    Grenzregion zu Algerien
    Von Reisen in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien wird dringend abgeraten.

    Die Landgrenze nach Algerien ist seit 1994 geschlossen und wird streng kontrolliert. Die Grenzregion steht unter Beobachtung der marokkanischen Sicherheitsbehörden. Es besteht die Gefahr einer Festnahme, siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise zu Algerien. Eine Beeinträchtigung der Sicherheit ausländischer Staatsangehöriger, die sich in der Region aufhalten, kann nicht ausgeschlossen werden.

    Wüstentouren in die Dünenlandschaften Südmarokkos (Erg Chebbi südlich von Merzouga bzw. Erg Chegaga und Erg Lihoudi südlich von Zagora) können mit einem ortskundigen Reiseveranstalter und vorzugsweise als Gruppe durchgeführt werden. Die aktuelle Sicherheitslage für solche Wüstentouren sollte vor jedem Reiseantritt bei dem jeweiligen Reiseveranstalter überprüft werden.

    Von einem Verlassen der Hauptstraßen in Richtung Algerien wird jedoch dringend abgeraten.

    Meiden Sie das Grenzgebiet zu Algerien (mit Ausnahme der Touristenstrecken) und unterlassen Sie Versuche, die Landgrenze in Richtung Algerien zu überschreiten.


    Das und mehr findest Du unter: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/lae…cherheit-224080

    Falls Du auch in die Westsahara möchtest, da gibt es noch Minenfelder. Dazu steht auch etwas auf der Seite. Man kann da auch durchreisen Richtung Dakar, aber dann muss man vorher die Route sauber ausarbeiten und darf da nicht planlos durchs Gelände brettern ;-)

    Man kann sich da auch für einen Newsletter anmelden. Dann bekommt man Updates.

    Da sollte man vorsichtig sein. Wir waren mal in der Nähe und haben ein Verbotsschild übersehen. Als wir das gemerkt haben, war unser Experte der Meinung, wir sollten da ganz schnell verschwinden. Das ist jetzt 2 Jahre her. Die Marokkaner sind damit wohl sehr humorlos. Mehr Kenntnis habe ich davon nicht.

    Zum Erg Cheb musst Du unbedingt. Alles andere, was Du dir da ausgesucht hast, ist auch gut, Eigentlich kannst Du dir von Tag zu Tag überlegen, wo Du hinmöchtest und ob Du in dem Hotel bleiben willst. booking.com bucht dir jede Art von Unterkunft zu guten Preisen. Schnee im Atlas kann ein Problem sein. Regen auch. Im Herbst war einiges überschwemmt, wo sonst Wüste ist. Ich war jetzt dreimal mit dem Moped in Marokko. Top!

    Du siehst das zu schwarz. Aus eigener Erfahrung und der von einem Freund, der auch mal im Winter ans Nordkapp fährt, halten funktionierende normale Bleibatterien das aus. Selbst bei minus 30 Grad springt das Motorrad morgens an.

    Wenn Du mit so niedrigen Temperaturen rechnest, würde ich dir allerdings empfehlen vorher auf ein passendes Motoröl zu wechseln. Das erleichtert der Batterie den Job extrem. Also irgendetwas mit 0W-?? oder 5W-??

    Ich kenne das von einer Skandinavientour im Winter. Da waren die Batterien kein Problem. Die sollten halt nicht kaputt sein. Lithium Ionen Dinger können wohl deutlich unter 0 Grad Probleme bekommen. Aber so eine hast Du ja nicht.

    Ich würde mir so ein kaltes Ding auch nicht in den Schlafsack legen wollen. Wie schon geschrieben, kann ein Booster helfen, wenn der einen frosttauglichen Akku hat. Ansonsten haben sich Starthilfekabel sehr bewährt und ggfls. ein passender Stecker, wenn man nicht gut an die Batterie kommt.

    Ich habe mit Locus Maps zur Offline Navigation in Marokko sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Karte war dann die LoMap von Marokko.

    Marokko ist meiner Erfahrung nach sehr freundlich zu Touristen. Gemeinsam übernachten mit der Freundin ist überhaupt kein Problem. Man kann auch sehr gut durchs Land reisen und sich von Tag zu Tag auf Booking.com eine Unterkunft suchen und buchen.

    Viele Grüße, Rolf

    PS: Was hast du im Februar mit dem Nordkapp vor. Ich möchte da im Februar auch hin. Vielleicht können wir uns dazu mal austauschen.