Ölwechsel Tutorial

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  • Wenn der Innendurchmesser des Kupferringes so groß ist, muss er natürlich zentriert werden. Ist auf obigem Bild so nicht zu erkennen. Als "saubere" Lösung würde ich das aber dennoch nicht bezeichnen, da die Lage des Metallringes bei Montage nicht eindeutig und sicher definiert ist. Das ganze hätte dann aber den Vorteil (vorausgesetzt der Schnurdurchmesser des O-Ring ist etwas größer als die Dicke des Dichtringes), dass dann der O-Ring die Aufgabe der Abdichtung übernehmen kann und der Metalldichtring nur noch den Einbauraum des O-Ringes darstellt. Das macht dann die Diskussion über das Anzugsmoment der Ablaßschraube überflüssig. Die Schraube braucht dann nicht mehr den Metallring plastisch zu verformen, um die Abdichtung zu erreichen, sonder muss nur noch den O-Ring vorspannen und dann sich selbst halten.

  • Der Kupferring ist zwar nicht "genau" in Position aber das ist er nie und muss er auch nicht. Wie man auf dem Bild sehen kann ist der Kupferring auch bei der Originalen Schraube mit etwas Spiel montiert. Solange der Ring in jeder Position vollständig vom Schraubenkopf (mit ein wenig Überlappung) verdeckt wird, und dort keine Lücke entsteht, ist die Verbindung dicht.

    Der Punkt zur Dichtwirkung des O Rings stimmt widerrum nicht. Eigentlich jedes Gewinde ist angefast. Das ist nötig, um einen "weichen" Übergang beim einschrauben zu haben. Das erleichtert die Montage ungemein. Sonst müsste man die Schraube mit genau 90 Grad zur Oberfläche einschrauben und dabei auch noch ohne eine Führung genau zentrisch auf die Bohrung treffen. Die Fase zentriert die Schraube beim einschrauben und erlaubt durch den seichten Gewindeanfang auch ein wenig Winkeltoleranz. Der besagte O-Ring liegt an der Fase auf. Jetzt geht aber mitten durch diese Fase der erste Gewindegang durch. Durch diesen Gewindegang könnte Öl am O-Ring vorbei kriechen. Eine Dichtwirkung hat der daher eher nicht. Wenn er groß genug ist, dass er größer als der größte Außendurchmesser des Gewindes ist - dann vielleicht. Sonst nicht

    Allerdings ist das Feingewinde selbst normalerweise schon so dicht, dass auch der Kupferdichtring im Normalfall kein Öl sehen dürfte. Daher ist das alles eher theoretischer Natur

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