Beiträge von Oliver_HH

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    Danke dir für den Hinweis. Tatsächlich habe ich es bisher am Ausgleichsbehälter kontrolliert. Aber man wird ja nicht blöder hier, ab jetzt kann ich gründlicher sein. ;)

    Ob es bei anderen am bleed hole komplett trocken ist, würde mich aber auch interessieren. Wäre toll, wenn noch ein paar von euch Erfahrungen schreiben.

    Das fiel bei meiner 300er auch recht früh auf. Ab und zu mal ein Tropfen. Für die Werkstatt war das kein Problem, "ist typisch und ein Stück weit normal bei dem Dichtungstyp". Nun fahre ich seit 5000km damit durch die Gegend, ohne das etwas schlimmer wird oder gar sichtbar Kühlwasser fehlt. Hin und wieder sind es ein paar mehr Tropfen, machmal ist die Stelle komplett trocken. Habe ein kurzes Stück Schlauch angeklemmt, um trotz Unterfahrschutz die Menge grob im Blick zu haben. Öl ist mir allerdings dort noch nicht aufgefallen.

    Eigentlich gibt Hyperpro doch Empfehlungen zur sinnvollen Einstellung (Vorspannung bzw. Einfederweg bei statischer Belastung) jeweils abgestimmt auf das Fahrergewicht.
    Zumindest bei mir war so nach der Beratung am Telefon ( :arrow: allerdings beim Tausch des kompletten Dämpfers und der Gabelfeder).

    Ich würde da einfach anrufen/mailen und fragen, falls du nichts in den Begleitdokumenten findest.

    Hi, ja kenne ich.

    Solides, gut aufgebautes Training/Endurowandertour auf legalen Wegen. Hier ist (glücklicherweise) kein wildes "Dreck fliegen lassen" oder "durch die Landschaft ballern" zu erwarten. Ein wenig Schottererfahrung sollte man für "Enduro 2" mitbringen, aber überfordernd wird es für jemanden mit Vorerfahrung (und ohne grundlegende Angst) nicht.

    Die Sicherung zu ändern scheint mir nicht die beste Lösung zu sein... :shock:

    Die Leitung ist wohl mit 10A abgesichert. Einige (auch ich) haben dort neben USB-Ladebuchse auch die Griffheizung dran. Das passt gut.

    Das Navi zieht nicht soviel Strom.
    Wenn hier nicht gleich noch jemand mit vertieftem Elektrowissen "Oh nein!!!" schreit, kannst du das problemlos machen. ;)

    Die Vorsorge an der Getriebeausgangswelle scheint sich ja doch zu lohnen, daher möchte ich zu den oben vorgeschlagenen Maßnahmen noch mal nachfragen.

    Mit der "Ritzelsicherung" ist in der nachfolgend verlinkten Teileübersicht das Teil 21 (Fixierplatte) gemeint, richtig?

    https://www.bike-parts-honda.de/honda-motorrad…31/E_17/1/41891

    Dies wird soweit flacher, d.h. in der Stärke passend, geschliffen, dass das Ritzel zwischen den beiden Fixierplatten gerade passend und fest auf der Welle gehalten wird, richtig? Die innere Fixierplatte stützt damit zusätzlich das Ritzel, ohne an ihm irgendwie befestigt zu werden?

    Whao, Danke für die vielen tollen und hilfreichen Gedanken! :)

    Ich habe jetzt, nach Abwägung eurer Tipps und Fotos, die oben genannten Koso angebaut.
    An der Kupplungsseite hat der Schalter jedoch nun weiter innen am Lenker seinen Platz gefunden, noch hinter der Brems-/Spiegelarmatur. Das ist optisch vielleicht nicht ganz so elegant wie vom Hersteller gedacht, aber immer noch gut (und besser als manch anderer Schalter). Diese Position löst auch die Limitierung des Kupplungshebelweges und lässt genug Platz (117mm) für den minimal um 3mm gekürzten Griff.

    An der Gasgriffseite musste die Griffhülse ja eh an der Grifffläche und an der Innenseite mit der Feile bearbeitet werden. Dadurch wurde an der Daumenseite noch etwas Platz gewonnen. Auf 116mm sauber gekürzt, sitzt und funktioniert der Koso-Griff prima.

    Das alles ist nur nötig bei Verwendung von Sturzbügeln, die bündig an den Lenkerenden montiert werden. Sonst ist ja eh genug Platz für die meisten Griffe.


    Hallo, ich habe mir jetzt die Koso Griffe bei Lois für 44,95 geholt.
    Die leuchten schön, waren nicht so dick und lassen sich leicht bedienen.
    Mal sehen wie lange die durchhalten.
    Ist die Hupe eigentlich Masse Plus, weil da soll man sie eigentlich anschließen?

    koso.JPG

    Gibt es zu den obigen Griffen noch weitere Erfahrungswerte? Meine Griffgummis an der 300L sind aktuell, nach dem Kappen der Enden für den Anbau von Handprotektoren, nur ca. 110 mm lang, die Koso-Griffe kommen mit ca. 120 mm. Ich habe etwas Schmerzen damit, dort 10 mm abzuschneiden. Alternativ müsste ich die Armaturen leicht versetzen. Wie war das bei euch? Passt es dennoch?

    Ich habe den AXP an der 300 L.

    Er liegt auch unterseitig an den Rohren des Rahmens an, kuschelt sich aber nicht so eng um die Rohre und den Rest des Motors wie der Acerbis. Die wenigen geraden Kontaktflächen kannst du mit etwas Gewebeklebeband gut schützen. Seitlich ist jede Menge Platz, so dass Steinchen/Laub/etc. sogar wieder raus können. ;) Der Acerbis war in dieser Hinsicht eher ein Sammler.... Abseits der Straße ist für mich daher der AXP die bessere Wahl.


    Ich glaube allerdings nicht dass sie groß genug sind für dein Gepäck.
    Gruß Mago

    Der Hinweis ist berechtigt. Ich habe die Blizzard in M und finde sie für eine Tages- / Wochenendtour passend. Mit Rolle drauf findet auch etwas Campingzeug seinen Platz. Durch die Form lassen sie sich nur schwer effizient packen/stopfen. Zum Reisen würde ich in jedem Fall zu den größeren Monsoon raten.

    Mein kurzes Nachrüst-Heck ist nach knapp 200 km Offroadeinsatz einfach abgebrochen. Viele dieser tidy tails sind gebogenes Alu und recht spröde. Sobald das ernsthaft schwingt, kommt das Material an die Grenze.

    Sehr zufrieden bin ich mit dem H2C Short Rear Fender. Der hat (zum sehr stabilen Material) noch eine quer angeschraubte Verstärkung zur Unterstützung. Gewicht fast wie das Originalheck, aber deutlich kürzer und sportlicher.

    Danke für deine ausführliche und hilfreiche Antwort!!

    Ich habe heute das Gabelöl gegen das vorgeschlagene getauscht. (An die Politur der Kolbenstange habe ich mich nicht rangetraut.)
    Und ja, es geht etwas besser! :) Große Wunder sind keine geschehen, aber die Bewegung der Gabel ist tatsächlich etwas flüssiger geworden. Mehr ist mit einfachen Mitteln wohl nicht raus zu holen. Das muss erstmal reichen und tut es in der Praxis ja eigentlich auch. ;)


    Hi, ich habe ein Set aus Gabelfeder/Öl und Komplettdämpfer bei Hyperpro für die 300er bestellt.
    Gabelfeder ist schon da und wird wohl am Wochende eingebaut, Dämpfer ist noch in der Produktion(momentan mit 4-5 Wochen angegeben).
    Ich berichte dann gern.

    Jetzt endlich eine kurze Einschätzung des Hyperpro Sets für die 300er:

    Der Einbau war, nach Studium der passenden Schrauber-Videos bei YouTube und der mitgelieferten Anleitung, kein Problem. Dämpfereinbau klappte super easy, auch die in der Anleitung gut erklärte Einstellung des Sag war problemlos auch für Laien machbar.
    Der Tausch der Gabelfedern + Abmessung der korrekten Ölmenge war naturgemäß etwas aufwendiger, aber zu zweit und ohne Zeitdruck gut zu erledigen.

    Der Fahreindruck ist natürlich immer sehr subjektiv. Wie erwartet ist das Fahrwerk jetzt deutlich straffer. Ich finde es gut ausbalanciert und es vermittelt viel Kontrolle. Das Feedback von unten ist nun gut spürbar und aussagekräftig, ohne dass das Fahrwerk zu hart wirkt. Gegenüber dem weichen und rückmeldungsarmen Originalfahrwerk eine für mich absolut lohnende Verbesserung. Technisch und von der Veränderung des Fahrgefühls her alles bestens also.

    Aber: wirklich unglücklich bin ich weiterhin mit dem Losbrechmoment der Gabel. Dies fällt mir nach dem Fahrwerksupgrade extrem deutlich auf. Keine Ahnung, ob das vorher schon so war (hatte vor dem Tausch keine 400km drauf), beim Werkeln an der Gabel etwas schief gelaufen ist oder sonstwas... Für mich hat das erstmal nichts mit dem Hyperpro-Fahrwerk, d.h. hier insbesondere den progressiven Federn, zu tun.
    Auch das Hyperpro-Öl sollte ja in keinem Fall schlechter als das Honda-Öl sein und auch das mitgelieferte Fett (leicht zwischen Simmering und Staubkappen genutzt) sollte das Ansprechverhalten verbessern... Aber: so ist's gerade Mist.

    Wie ist das bei euren Gabeln? Vielleicht stelle ich mich auch zu sehr an und erwarte, im Vergleich zu vorherigen Motorrädern, zu viel? Es ist bei mir kein gleichmäßiges leichtes und widerstandsfreies Gleiten von Stand- und Tauchrohr ineinander. Mit leichtem Druck auf den Lenker kommt im Stand mit feinem Ruck Bewegung in die Sache, die dann aber auch wieder fühlbar anhaftend zum Stoppen kommt. Ziehe ich per Lenker die Gabel in den Negativfederweg und lasse sie langsam runter, ist in feinen Schritten deutlich ein leichtes Lobrechen und wieder Anhaften zu spüren.

    Während der Fahrt wirkt durch das Losbrechmoment das Vorderrad oft etwas hart.

    Normal? Oder ungewöhnlich? Ist vielleicht jemand mit Ferndiagnosetalent unter euch?

    Danke dir! Das deckt sich mit meinen Ideen, durch die weiteren Infos dazu bin ich bei der Recherche zu erklärenden Videos etc. sogar ein wenig weiter gekommen. :D

    Hallo, bei meiner neuen (1300km) 300er scheint der Anlasser im betriebswarmen Zustand manchmal beim Starten des Motors etwas zu lang seine Drehzahl zu behalten.

    Merkbar ist das an einem etwa 0,5 - 1 sekündigen, deutlich hörbaren pieptonähnlichen Geräusch, das (meiner Meinung nach) an der vorliegenden hohen Drehzahl des Anlassermotors liegt.
    Keine Ahnung, ob der nach dem Start des Motors zu langsam trennt, ein Relais träge ist oder sonstwas...
    "Leider" tritt das Phänomen wirklich nur phasenweise (dann aber wiederholbar) und bei gut warmen Motor auf, so dass ich erstmal hier horchen möchte, ob etwas dazu bekannt ist, bevor ich beim Händler vorstellig werde.

    Kennt jemand das Phänomen oder hat einen Hinweis?