Beiträge von phogel

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    Moin Wolfgang,


    ...
    Durchhang ist, A minus B 70
    ...
    Der Fahrer ist zu schwer
    .

    nee, die Feder ist zu weich. 70 mm statischer Durchhang ist viel zu viel, ca. 25 mm wäre ok. Ich glaube nicht, dass Du das mir Erhöhung der Federvorspannung kompensiert bekommst. Aber solange Du Dich damit wohlfühlst, gibt's keinen Handlungsbedarf.

    Beste Grüße,
    Martin

    P.S.: für die Nicht-Raketenwissenschaftler :D unter uns: https://www.s-tech-racing.de/media/pdf/anle…einstellung.pdf


    Ja, ist so und lässt bei Mountainbikes mit eingelenkiger Schwinge und Drehpunkt unterhalb des Kettenauflaufpunkt am Kettenblatt (vorne), die Federung wippen beim Treten.
    Tendenziell bewirkt Gas geben ein Einfedern bei der Konstellation wie an der CRF.
    BMW/Husqvarna hat das bei der G450X mal mit einer koaxialen Lagerung von Schwinge und Ritzel gelöst.
    Bei Motorräder für die asphaltierte Rennstrecke, wird das gerne mal andersrum genutzt, mit Drehpunkt über der Kette, also ausfedernd beim Beschleunigen - gibt mehr Grip.

    OK, verstanden. Das war mir so nicht klar - Danke fürs aufschlauen!

    Für die eigentliche Frage zur Kettenspannung fasse ich die Infos jetzt mal so zusammen: der Toleranzbereich ist ausreichend groß, so dass man die Spannung immer gemäß Anweisung im Handbuch anpassen kann unabhängig davon, was für ein Federbein man hat.

    Beste Grüße,
    Martin


    Ich denke das könnte Funktionieren. Ich werds mal testen.

    Ich habe eben an der CRf nochmals 4 Riemen für die Drypacks montiert und so die 20liter Tasche auf dem Soziussitz parkiert

    ich habe mal in die Fitting Instructions geguckt: Für die Befestigung an der OS-Base müssen die Taschen diese Befestigungs-Elemente haben:


    Die US-Drypacks 20 und 30 haben die, die US-Drypacks 10 leider nicht. Schade, die würde ich gerne nehmen; 20 oder gar 30 Liter sind mir da zu heftig. Also dann doch die komplette Combo kaufen...

    Die Überlegung mit den separaten Innentaschen finde ich auch interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Ab- und Anbauen der beladenen Taschen an die OS-Base etwas fummelig ist.

    Beste Grüße,
    Martin


    Doch, minimal ändert sich die Spannung, weil das Kettenritzel nicht im Schwingendrehpunkt sitzt. Deswegen misst man ja die Kettenspannung, wenn das Motorrad belastet ist.

    Genau das ist der Punkt - und bei Enduros mit langem Federweg ändert sich deshalb die Kettenspasnnung je nach Belastung (=Einfederung) ganz erheblich.

    Die Messung der Kettenspannung und der Vergleich mit dem von Hersteller vorgegebenen Durchhang soll typischerweise bei statischem Durchhang erfolgen (= Belastung nur durch das Motorradgewicht). Also vor dem Abstellen auf dem Seitenständer ein paar Mal kräftig einfedern. Und deshalb meine Frage: Mit härterer Feder steht das Motorrad etwas höher und man ist geneigt, die Kette nachzuspannen. Aber in vollständig eingefedertem Zustand ist das dann evtl. zu stramm.


    ...
    Hat Honda etwa nicht die Kette nach dem Einbau geprüft?

    Doch, selbstverständlich hat Ralf die Kettenspannung geprüft - und etwas nachgestellt. Deshalb komme ich jetzt ins Grübeln, ob das richtig ist. Aber bevor ich das mit ihm diskutiere, wollte ich hier ein paar Expertenmeinungen hören :-)


    ...
    Und wie bist Du mit dem Wilberts Federbein zufrieden.
    Gruß der Kaffeetrinker.

    Mein wesentlicher Problempunkt ist behoben: das Wilbers-Federbein sinkt definitiv nicht so weit ein wie das originale. Ich halte mich immer an die Faustformel "statischer Durchhang 10%, dynamischer Durchhang (bei voller Beladung) 30% vom Gesamtfederweg". Das kommt jetzt zumindest gefühlt gut hin. Beim Original-Federbein waren schon 130mm Federweg weg, wenn ich mich ohne Motorrad-Klamotten und ohne Gepäck draufgesetzt habe.

    Beste Grüße,
    Martin

    Moin Städi,


    ...

    Für die Fahrt zum Hotel, habe ich ne 20liter und 3 10liter Taschen kombiniert. Und für die Tagestouren dan nur die 10liter mitgenommen.

    Für meine Winterreise, habe ich übrigens die OS auf den Seiten befestigt. Und in der mitte ne 20liter drypack

    verstehe ich das richtig: an die OS-Base passen auch die US-Drypacks? Oder nur die neuen OS-Taschen?

    Beste Grüße,
    Martin

    Moin zusammen,

    ich habe da mal ne Frage: Wenn man eine härtere Feder bzw. ein anderes Federbein einbaut, federt das Motorrad weniger ein und die Kette hat in unbelastetem Zustand etwas mehr "Länge". Muss deshalb die Kettenspannung angepasst werden?

    Nach meinem Verständnis geht es bem Einstellen der Kettenspannung hauptsächlich darum, dass bei maximaler Einfederung (größter Abstand zwischen Ritzel- und Kettenblatt-Drehpunkt) die Kette nicht auf Spannung kommt. Wenn aber die Federbeinlänge und auch der Federweg identisch bleiben, ändert sich auch nichts an den Winkeln bei maximaler Einfederung - die Kettenspannung darf also nicht angepasst werden.

    Mache ich da einen Denkfehler?

    Beste Grüße,
    Martin


    Moin ins Nachbarbundesland äh... Stadt ;)

    Ich hatte auch ne Husky und bin gezwungenermaßen umgestiegen, was ich aber deutlich als Gewinn verbuche.

    Viel Spaß hier

    Moin zuzrück! Der Norden scheint hier im Forum ganz gut vertreten zu sein...

    Warum bist Du "gezwungenermaßen umgestiegen"?

    Beste Grüße,
    Martin

    Hallo Eduard,

    den vorhanden "Blindstecker" mit Kabeln zu versehen, ist nicht ganz einfach:

    • man muss wissen, welche Pins (Kontakstifte) in den Stecker passen - hier gibt es die passenden Infos dazu
    • die Kabel muss man an die Kontakte crimpen, das geht am besten mit einer Crimp-Zange.


    Viel einfacher ist es, einen fertig konfektionierten Stecker zu kaufen, z.B. diesen. Den habe ich auch verwendet, um mein GPS anzuschließen, funktioniert einwandfrei - Rot ist plus ;)

    Viele Grüße,
    Martin


    ...Sind die Kriega tatsächlich robuster?

    Schwer zu sagen, wahrscheinlich nimmt sich das nichts. Aber die Kriega habe ein zwei Lagen-System und in den meisten Fällen kann man wahrscheinlich das Inlay einfacher reparieren. Und man kann es auch mal waschen :D

    Beste Grüße,
    Martin

    Moin,

    ich habe die Blizzards seit einigen Jahren im Einsatz. Funktional sind die toll und man bekommt das Gewicht schön nach vorne-unten.

    Für Dinge, die man separieren möchte (Öl, Kettenspray, etc.) kann man Fenderbags nutzen. Ich habe die aber nicht hinten angebracht, da sauen die total ein, sondern oben:

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    Dazu muss man die Strapse nur verlängern und dann einfach durch die Schnallen der Fenderbags ziehen.

    Bei rumpeliger Fahrweise kann es passieren, das die Schnallen der beiden großen Gurte (über der Sitzbank) nach innen wandern und sich die Befestigung dadurch lockert. Abhilfe schaffen entweder zusätzliche Klettbänder, die man auf die Gurte näht, oder man sichert die Schnallen mit Kabelbindern gegen verrutschen:

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    So gut die Taschen auch sind: Bei einem harmlosen Ausrutscher und damit verbundenen Drift über ca. 5 Meter Asphalt war eine Tasche komplett durch:

    [Blockierte Grafik: http://phogel.de/public/crf-forum/Blizzard-5.jpg]

    Es gibt zwar ein Reparatur-Kit, das funktioniert aber nur bei Flächen und nicht bei Ecken/Kanten.

    Das ist natürlich ein grundsätzliches Problem, wenn das Material "einlagig" ist. Deshalb überlege ich, auf Kriega-Taschen zu wechseln. Ich habe einige US-Drybags im Einsatz, die gefallen mir sehr gut.
    https://kriega.com/sports/touring/us-20-drypack19

    Und man kann die wasserdichten Inlays bei Bedarf gut reparieren oder austauschen.

    Hat schon jemand die Kriegas OS-Base

    https://kriega.com/adventure/os-base

    an eine Rally montiert, geht das gut?

    Beste Grüße,
    Martin

    Moin,

    Danke für die nette Aufnahme hier im Forum!


    ... Wow, was für ein Unterschied von der Husky 701 zur 250er Rally. Ich habe die 701er auch schon mal Probe gefahren und habe mit dem Moped geliebäugelt. Hatte mal ne LC 4 Adventure, die war erheblich ruppiger und rumpeliger. Die 701 ist schon gut zu fahren gewesen, hat aber immer noch ordentlich in der Kette gehackt unter 3000 Touren. Ist halt ein Rennpferd im Vergleich zum Kaltblüter der 250 L. Aber auch sehr lustig!
    ...

    Ja, die Husky ist schon ein tolles Motorrad, auch zum reisen. Harmonischer abgestimmt als die KTM (jedenfalls das 2017er Modell) und mit einer Mords-Power. Aber wenn man nicht ständig die Performance braucht, wird das fahren auf Dauer irgendwie anstrengend.

    Die Rally ist dagegen echt lässig. Ein tolles Möpp zum rumstromern

    [Blockierte Grafik: http://www.phogel.de/public/crf-forum/Rally-01.jpg]

    Ich bin schon sehr gespannt, wie sie sich auf der ersten größeren Tour schlägt!

    Viele Grüße,
    Martin

    Moin zusammen!

    Mein Name ist Martin und ich wohne in Hamburg. Ich fahre seit ca. 30 Jahren Motorrad - angefangen mit einer SR500, dann Kawa C4, dann verschiedene Boxer, aktuell eine F800GS. Für's Reisen zu zweit meiner Meinung nach das ideale Motorrad.

    Vor etwa 10 Jahren (leider viel zu spät!) habe ich auch das Reisen abseits des Asphalts entdeckt. Dazu hatte ich immer etwas aus der Sechsfuffziger-Klasse, zweimal eine XChallenge, dann eine kurze Episode mit einer KTM 690, zuletzt eine Husky 701. Unterwegs bin ich bevorzugt in Süd-/Ost-Europa: Baltikum, Slowenien, Rumänien, Albanien. In diesem Jahr war ich leider noch gar nicht unterwegs :-(

    Jetzt habe ich die Husky gegen eine 250 Rally getauscht. Leistungsmäßig ein "downgrading", das tut dem Spaß aber keinen Abbruch, im Gegenteil. Tolles Motorrad. Ich fand sie schon 2017 klasse, konnte mich aber jetzt erst dazu durchringen, eine zu kaufen.

    Modifikationen will ich nur sparsam vornehmen, da wo es unbedingt nötig ist. Grundsätzlich bin ich ein Freund von "Original-Zustand". Ein Wilbers-Federbein ist bestellt, außer Strom für's Navi ist nichts weiter geplant. Bei dem Gepäck bin ich ein Fan von Rackless-Softluggage Lösungen, das funktioniert bestimmt auch bei der Rally.

    Ich habe mich hier im Forum schon ausgiebig umgesehen; ich finde sowohl den Umgangston als auch die "Qualität" der Beiträge absolut klasse. Sehr angenehm im Gegenteil zu so manch anderem Forum.

    Ich freue mich auf einen regen Austausch!

    Beste Grüße,
    Martin