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  • Moin, hier ein paar Informationen zum Umbau mit Fotos.
    Vorne und Hinten Hyperpro Fahrwerk mit Ausgleichsbehälter.
    Pro Taper Lenker mit Zeta Handschützer, Verkleidung abgetrennt.
    Entlüftungsventile Gabel von meiner alten KTM.
    Camel Tank mit etwas zu robust geratenen Schutz, auch zum Aufheben
    CRF Öler und Heizgriffe mit robusten Schutz an der Schwinge.
    Alle Kontakte mit Klüber Kontaktöl und Q-Tips eingeölt, seit 1980 keine
    Oxidationspronleme bei allen Bromfietsen :)
    Standlicht für die Reise vorne Kontakte ausgepinnt.
    Rücklicht und Abblendlicht auf einen Stromkreis vorne Schaltbar.
    2 extra Stromkreise, 1 x schaltbar Versorgung 3 x USB, Steckdose, Tankrucksack
    mit selbstgebauten MOSFET, normales Relais hat den Akku nur auf der eingeschalteten
    Spule in 1,5 Tagen leer gezogen, ohne Last.
    Der andere Stromkreis ist Öler, heizbare Handgriffe, Alarmanlage, GPS
    7,5 Ah LiFePo4 Akku, AXP Motorschutz
    Umlenkung, Schwinge, Lenkkopflager, Radlager vernünftig eingefettet, was auch nötig war.
    Muß das alles sein, nein, aber ich habe mir das für eine längere Reise mal gegönnt.
    Vieles wie Öler war vorhanden, Fahrwerk und Camel Tank war teuer.
    Informationen zum Umbau der Ausgangswelle im anderen Chat.
    Gruß Reiner

  • Danke für den Bericht und die Bilder. Wirkt sehr fernreisetauglich

    Eine Sache versteh ich allerdings nicht: warum hängst du die Relais für die 2 zusätzlichen Stromkreis an einen manuellen Schalter, warum nicht einfach an Zündungsplus?
    Ich finde es gut, dass du da extra Stromkreise draus machst (ich nehme an, auch separat abgesichert?) aber warum nicht einfach an Zündungsplus? Dann ist nämlich auch der Verbrauch der Relais egal

  • Hallo bwm, die USB Buchsen und Steckdose möchte ich auch mal nutzen wenn die
    Karre steht. Der andere Stromkreis für Alarmanlage, Öler und Griffheizung liegt direkt
    am Plus. Öler und Heizung wird automatisch bei Betrieb eingeschaltet, Alarmanlage hat immer
    Spannung, und kann seperat versteckt eingeschaltet werden, muß ja auch ohne Zündung laufen.
    Ich hätte auch den Stecker in der Verkleidung nutzen können. Bei längeren Aufenthalten z.B.
    auf Zeltplätzen habe ich dann das Handy Abends geladen. Die Ruheströme aller zusätzlichen Verbraucher
    habe ich gemessen, und das geht klar. Natürlich kann jetzt jeder sich sein Handy an der Maschine aufladen :)
    Kann aber auch noch alle am Stecker in der Verkleidung anschließen, die Leitungen laufen dort lang.
    Die Leitungen sind Spezialleitungen aus den Schleifringkörperbau, können Hitze ab, innen versilbert und dadurch
    vom Querschnitt geringer bei gleicher Belastbarkeit.
    Ob das alles jetzt funktioniert, werde ich spätestens im Herbst sehen. Der Camel Tank ist über der Entlüftung des
    Tankdeckels angeschlossen, bin gespannt wie lange das funktioniert. Die Schalter hätte ich auch gerne als
    Druckschalter montiert, waren aber alle zu groß. Ich werde viel Gepäck dabei haben, Campingausrüstung,
    Küche, Wassersack zum duschen, Klamotten sind nur 6kg. Wie immer wird unterwegs optimiert.
    Gruß Reiner

  • Moin, ich hab den Camel Tank auch an meiner CRF 250 Rally seit über 7000 km dran, funkioniert einwandfrei! Musst nur beim Beladen mit Packsack etc. auf dem Heck beachten, den Enlüftungsschlauch nicht abzuknicken.

    Hat bei mir bisher alles immer super geklappt. Hab Enduristan Blizzards L dran gehabt und eine Gepäckrolle auf dem TET in Polen im Juni. Im September geht es nochmal in die Vogesen mit der Kleinen. Aber dann ohne Gepäckrolle und Zelt.

    Two beers or not two beers?!? 8-)

  • Sofern die Lithium Batterie echte 7,5Ah hat und nicht diese 7,5Ah "äquivalent" Angabe, wie sie leider bei Lithium üblich sind, sollte das tatsächlich eine Weile gut gehen. Wobei auch nicht sooo lange. Ladeleistung eines modernen Smartphones sind je nach Leistung der USB Dose meist 5V*2A=10W. Die Batterie hat 7,5Ah*12V=90Wh Nennkapazität. Also im Realbetrieb mit Ladeverlusten usw vielleicht 6h Handy laden. Also musst halt drauf aufpassen.

    Tendenziell wäre es denke ich sinnvoller, eine Powerbank zu nutzen. Die gibt's inzwischen mit 10Ah (meist ist diese Angabe bei Zellapannung, also 3,7V)= 37Wh für 15€ in wirklich kleinem Format.

  • Hallo bwm, ja sind 7,5AH bei 12V. Eine Powerbank mit 20 Ah bei 3,7V
    Kommt auch mit, und wird während der Fahrt im Tankrucksack geladen.
    Vielleicht klemme ich die USB Versorgung auf den Dummy, Leitungen
    laufen dran vorbei. Irgendwie hatte ich auch meine 12V Luftpumpe im
    Hinterkopf, und die ohne Zündung an zu betreiben. Heizgriffe, GPS, USB,
    Powerbank im Tankrucksack alles an 10A des Dummy kann auch knapp werden.
    Bischen Spielerei ist auch dabei, wie der Öler in Africa. Macht nur auf Asphalt
    Sinn, aber dann richtig wie 60 Tkm mit einen Kettensatz der MT09, und der
    war immer noch gut, genau wie das Ritzel vorne bei der Honda bei über 20Tkm mit
    den Öler.
    Gruß Reiner

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