Mit der CRF nach Marokko

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  • Hallo zusammen
    Ich hab ja schon mal ein Post verfasst, wo ich nach Kartenmaterial für Marokko gefragt hab.

    Hab mich entschieden die Garmin Topo Afrika für mein Navi zu kaufen.

    Nun kann die Planung beginnen.
    Obs nun 2 oder 3 Wochen werden (an und retour Fahrt eingerechnet) wird später entschieden.

    Jetzt bin ich um Tipps sehr Dankbar.

    Am liebsten wäre mir von Tanger oder Nador direkt bis Spannend zum bis aktuell noch unbekannten Zielort zu fahren. Das Gepäck ins Hotel schmeissen, ein Bier trinken und am nächsten Morgen voller Lebenslust und nur mit dem nötigsten an Gepäck (Wasser, Benzin, Werkzeug), ins Abenteuer düsen :lol:

    Da der Zielort noch unbekannt ist, hoffe ich hier auf eure Hilfe.

    Am liebsten wäre der Zielort an der Sahara und dem Atlasgebierge zugleich.

    Ums aber zu präzisieren ist ein sehr wichtiges Ziel über die Sanddünen zu Düsen. Da wir im Januar fahren, ist die gefahr im Atlasgebirge auf Schnee zu stossen ja hoch (was mich ja absolut nicht stören würde :lol: :lol: )

    Hat jemand einen Tipp für mich, wo ich am besten nach einem Hotel suchen sollte?

    Nach meiner aktuellen Recherche
    Könnte es Ouarzate , Erfoud oder Zagora sein.

    Ouarazate ist ja angeblich das Tor zur Sahara und liegt auch bei, Atlasgebierge

    Ebenfalls denkbar wäre auf zwei verschiedenen Hotels mehrere Tage zu verbringen.

    Hab schon das Tourenbuch von MDMOT

    Schon mal vorweg besten Dank für Tipps, Meinungen und Infos :)

  • Zum Erg Cheb musst Du unbedingt. Alles andere, was Du dir da ausgesucht hast, ist auch gut, Eigentlich kannst Du dir von Tag zu Tag überlegen, wo Du hinmöchtest und ob Du in dem Hotel bleiben willst. booking.com bucht dir jede Art von Unterkunft zu guten Preisen. Schnee im Atlas kann ein Problem sein. Regen auch. Im Herbst war einiges überschwemmt, wo sonst Wüste ist. Ich war jetzt dreimal mit dem Moped in Marokko. Top!

  • Da sollte man vorsichtig sein. Wir waren mal in der Nähe und haben ein Verbotsschild übersehen. Als wir das gemerkt haben, war unser Experte der Meinung, wir sollten da ganz schnell verschwinden. Das ist jetzt 2 Jahre her. Die Marokkaner sind damit wohl sehr humorlos. Mehr Kenntnis habe ich davon nicht.

  • In dem Abschnitt habe ich damals selbst nicht auf mein Navi gesehen, daher kann ich Dir dazu nichts sagen. Wir waren sicher auch nicht direkt an der Grenze. Da gibt es wohl Sperrgebiete. Die würde ich in jedem Fall beachten. Insbesondere Offroad würde ich da nicht zu nah ran fahren. Damals waren die Schilder nicht auf englisch oder deutsch.

    Eine, sehr zur Vorsicht ratende, Quelle ist das auswärtige Amt. Die sagen gerade dazu:

    Grenzregion zu Algerien
    Von Reisen in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien wird dringend abgeraten.

    Die Landgrenze nach Algerien ist seit 1994 geschlossen und wird streng kontrolliert. Die Grenzregion steht unter Beobachtung der marokkanischen Sicherheitsbehörden. Es besteht die Gefahr einer Festnahme, siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise zu Algerien. Eine Beeinträchtigung der Sicherheit ausländischer Staatsangehöriger, die sich in der Region aufhalten, kann nicht ausgeschlossen werden.

    Wüstentouren in die Dünenlandschaften Südmarokkos (Erg Chebbi südlich von Merzouga bzw. Erg Chegaga und Erg Lihoudi südlich von Zagora) können mit einem ortskundigen Reiseveranstalter und vorzugsweise als Gruppe durchgeführt werden. Die aktuelle Sicherheitslage für solche Wüstentouren sollte vor jedem Reiseantritt bei dem jeweiligen Reiseveranstalter überprüft werden.

    Von einem Verlassen der Hauptstraßen in Richtung Algerien wird jedoch dringend abgeraten.

    Meiden Sie das Grenzgebiet zu Algerien (mit Ausnahme der Touristenstrecken) und unterlassen Sie Versuche, die Landgrenze in Richtung Algerien zu überschreiten.


    Das und mehr findest Du unter: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/lae…cherheit-224080

    Falls Du auch in die Westsahara möchtest, da gibt es noch Minenfelder. Dazu steht auch etwas auf der Seite. Man kann da auch durchreisen Richtung Dakar, aber dann muss man vorher die Route sauber ausarbeiten und darf da nicht planlos durchs Gelände brettern ;-)

    Man kann sich da auch für einen Newsletter anmelden. Dann bekommt man Updates.

  • Heyyy Rolf
    Besten Dank für deine Info

    Also sollte ich wahrscheinlich die Strecke
    Merzouga Zagora lieber nur mit einem Lokalen vernanstalter fahren?

    Durch die Dünnen zu fahren kann ich auch bei Merzouga oder in Zagorra fahren?

    Geht ja primär nicht darum von Punkt A 300km durch die Dünnen nach punkt B zu fahren. (Obwohl ich das natürlich gern mal mache. Will)
    Sondern einfach mal über Wüstensand und die Dünen zu Brettern


  • Durch die Dünnen zu fahren kann ich auch bei Merzouga


    Yep. Erg Chebbi. Wo ne Tagesetappe der Tuareg-Rally gefahren wurde, solltest auch Du Dich müde fahren können ;)

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    [Blockierte Grafik: https://i0.wp.com/decker4u.de/wp-content/uploads/2021/08/RIMG0327.jpg?fit=5119.090909090909%2C2416.363636363636]

    meine ehemalige gelbe Yamsel 8-)

    Grüsse
    Tom


  • Heyyy Rolf
    Besten Dank für deine Info

    Also sollte ich wahrscheinlich die Strecke
    Merzouga Zagora lieber nur mit einem Lokalen vernanstalter fahren?

    Durch die Dünnen zu fahren kann ich auch bei Merzouga oder in Zagorra fahren?

    Geht ja primär nicht darum von Punkt A 300km durch die Dünnen nach punkt B zu fahren. (Obwohl ich das natürlich gern mal mache. Will)
    Sondern einfach mal über Wüstensand und die Dünen zu Brettern

    Also rund um Merzouga/Erg Chebbi gibt es richtig viel Sand.

    Ich habe damals nicht die Route ausgewählt. Nach meinen aufgezeichneten Tracks sind wir von Merzouga nach Zagora Straße gefahren. Das kann auch daran gelegen haben, dass wir damals durch schlechtes Wetter einen Tag zum Fahren verloren haben. Das kann da tatsächlich auch mal regnen. Letztes Jahr war Erg Chebbi eine Seenlandschaft. Findest du in Google.

  • Die alte Dakar Strecke Merzouga nach Zagora ist sehr nett. Zum Einstieg hast du im Grunde genommen zwei Möglichkeiten. Entweder direkt von Merzouga in die Berge (hier rot auf der Karte) oder auf Asphalt runter nach Taouz und dann erst nach Westen (Karte blau). Die rote Route ist schöner, allerdings etwas einsamer und ein bisschen mehr tiefer Sand - also schwieriger. Tiefen Sand hast du eigentlich hauptsächlich auf Höhe von Ramlia auf beiden Tracks für ein paar Kilometer. Dort geht ein ausgetrocknetes Flussbett entlang und dementsprechend hat es eben dort tiefen Sand. Der Rest der Strecke ist, bis auf wenige kurze Passagen mit tieferem Sand, einfach zu fahren. Insgesamt ist die gesamte Strecke auch nicht wirklich abgelegen. Zumindest auf der blauen Route fahren dort zum einen sehr viele Touristen und zum anderen gibt es auch immer mal wieder Dörfer mit Einheimischen.
    Eigentlich will ich noch ein Video machen, aber ich bin etwas beschäftigt mit anderen Videos :D

    [Blockierte Grafik: https://i.ibb.co/GPwm1T8/Dakar-Uebersicht-red-track.png]

  • Heyyy Tobi
    Besten Dank für deine Tollen Infos :)

    Soo langsam nimmt die Planung fahrt auf ☺️

    Habs zuerst etwas anders machen wollen.

    Werde aber wahrscheinlich erst Richtung Merzouga steuern

    Dort im Sand ordentlich austoben 2-3 Tage. (Hat ja auch noch andere tolle Tracks dort :D)
    Und dan die rote Strecke Richtung Zagorra fahren.

    Evtl in Zagorra 1-2 Tracks fahren. Und dannach nach Ourazatate ein paar Tage den hohen Atlas unsicher machen :P

    Wäre eigentlich umgekehrt geplant gewesen zuerst.

    Denke aber das es so besser ist

  • Nimm dir was warmes zum Anziehen mit. Im Atlas kann es richtig kalt werden. Je nach Höhe hatten wir da Null Grad und Schnee schon Anfang November und das soll noch deutlich schlechter gehen.

  • Besten Dank :)

    Fahre diesen Februar zum 3. mal ans Nordkapp :P
    Kälte und Schnee ist für mich kein Problem :P

    Aber beim Offroaden im Atlas dan doch ne andere Nummer. Zudem jammert mir dan meine Partnerin bestimmt die Ohren voll weils zu kalt ist :lol:

    Werde aber auch noch plan B bereit halten.

    Falls das Wetter etwas anderes als ich will :)

  • Die rote Strecke ist auf jeden Fall sehr geil zum Fahren. Auch die direkte Offroad-Strecke von Boudenib nach Merzouga ist deutlich besser als auf dem Asphalt dort runterfahren. Das ist recht einfach zu fahren und dort gibt es eigentlich auch keinen tiefen Sand.
    Das mit warmen Klamotten kann ich bestätigen. Wir hatten Ende Januar 5°C nachts in Merzouga.


  • Cool
    Ich leider erst am 7.02

    Gehst auch mit dem Motorrad?

    Motorrad mit Beiwagen. Mehr Platz und man fällt nicht so schnell um ;-)

    Ich war während Corona im Winter mit dem Motorrad in Schweden auf Eis unterwegs. Das hat viel Spaß gemacht.

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