Casey - CRF300L als Offroad-Spaßmopped

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  • Seit 2017 haben Frauchen und ich jeweils eigene Motorräder für Onroad-Touren (bei mir eine CRF1000L DCT, bei ihr eine BMW F750GS) und Offroad-Ausritte.
    Die Moppeds werden bei uns also artgerecht bewegt. Zum Beispiel hier bei den alljährlichen Hessler DR Offroad Days


    Bisher hatte ich dabei eine CRF250L und Frauchen eine Beta Alp 200. Weil ich an den Motorrädern selbst schraube und mir Vergaser suspekt sind konnte ich sie jetzt überreden: ich habe mir eine CRF300L gekauft, sie fährt die 250er weiter und die Alp wurde inzwischen erfolgreich verkauft.

    Hier unsere neue - Casey. Im Hintergrund steht Leia. Die beiden machen sich schon mal miteinander vertraut.

    In diesem Fred will ich die Modifikationen festhalten, die ich so mache und dabei auch meine Meinung zu den einzelnen Zubehör Artikeln kund tun.

    Was ich bisher schon gemacht habe:
    Reifen mit Eintragung
    Lenker mit Eintragung
    Kupplungs- und Bremshebel
    Sturzbügel
    Neopren-Gabelschützer
    Unterfahrschutz
    Gepäckbrücke

    Was noch kommt
    Schalthebel
    Handguards mit neuem Gasgriff
    Spiegel
    Sitzbank

    Und was ich nach ausgiebiger Testerei noch entscheiden muss
    Federbein
    Pivot Pegz
    Navi oder Kompass

    Das kommt dann alles noch in einzelnen Beiträgen

  • Schöner Name :mrgreen:

    Das Thema Reifen, Lenker und Gepäckträger würden mich derzeit näher interessieren. Vielleicht kannst Du dazu noch ein paar Details raushauen?

  • Modifikation Nummer 1 war der Sturzbügel. Aus dem einfachen Grund, dass ich da vorher wusste, welcher es werden soll und ich den als erstes da hatte. Aufgrund guter Erfahrungen in der Vergangenheit habe ich mir den Sturzbügel von SW Motech geholt.
    https://sw-motech.com/bike/HONDA/CRF…52572218341.htm
    Mit 124€ sicher nicht der billigste, den man finden kann aber vom Preis für mich okay.
    Passgenauigkeit wie bei SWM immer 1A.
    Optik für Sturzbügel recht hübsch. Nackig sieht das Bike natürlich hübscher aus aber ich find sie gut. Sind klein und fallen beim schnellen Blick auf das Motorrad gar nicht auf.
    Montagematerial war alles dabei, bebilderte Anleitung auf deutsch und englisch erklärt jeden Schritt, Drehmomente standen auch alle wichtigen dabei. Allerdings macht SWM es sich leider immer einfach: bei allen Originalen Schrauben steht einfach nur nach Herstellervorgabe. Da die beiden wichtigen ausgewechselt werden steht hier aber ein Drehmoment dabei.
    Nicht wundern: da bleiben am Ende Buchsen übrig. Das ist der selbe Artikel für die CRF250L und CRF300L, man benötigt nur unterschiedliche Distanzbuchsen. Es sind beide dabei. In der Anleitung steht aber auch klar drin, welche an welchem Motorrad wo hin kommt.

  • Das ermutigt mich möglicherweise auch einen Motorschutz anzubauen. Wie schwer isn der?
    Karklausi

    „Beschleunigung ist, wenn die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfliessen!“

  • Weiter ging es mit dem Kram vorne am Lenker.
    Ich habe Neopren-Schützer von Acerbis an die Gabel gebappt.
    https://m.louis.de/artikel/acerbi…number=10045818
    22€ als ich sie gekauft habe.
    Die haben keinen Klett sondern müssen auf die Gabel aufgeschoben werden. Dafür muss das Vorderrad raus, die beiden Plastikprotektoren ab, der Bremssattel ab und die Gabelholme raus.
    Die sitzen gut (nicht zu straff und nicht zu locker) und dadurch, dass sie das Tauchrohr komplett bedecken, sollte gar nicht erst irgendwelcher Dreck darunter kommen, der dann das Chrom aufreiben könnte.

    Zusammen mit den Plastikschützern, die vor einschlägen schützen sollte das jetzt ziemlich gut passen. Bei der 250er ohne Neopren haben die Dichtringe nur etwas über 6000km gehalten.

    Außerdem habe ich nach dem Tipp von Wildduck den Lenker auf den Magura SX mit entsprechender Lenkerklemmung gewechselt.
    https://www.kettenmax.de/lenker-magura-…02203-6473.html
    https://www.kettenmax.de/magura-0720488…lber-16553.html
    148€ in Summe finde ich in Ordnung, zumal man falls nötig den Lenker selbst für 90 austauschen kann.
    Der Lenker kommt minimal höher (würde sagen ~2 cm) aber vor allem verbiegt er nicht mehr so leicht. Und günstiger ist er auch noch.


    Passt alles ohne weitere Anpassung und hätte für die MD44 CRF250L (17-20) sogar eine ABE. Dadurch ging die Eintragung sehr leicht. Was die Eintragung kostet weiß ich nicht genau, da ich das zusammen mit den wesentlich aufwändigeren Reifen hab abnehmen lassen. Ich denke mal so 30-80€ sollte das kosten.
    Die Form war bei einer ersten Probefahrt gut. Morgen erste Offroad Ausfahrt, da wird er dann auf Herz und Nieren geprüft.
    Anbau war okay. Es muss halt alles vom Lenker runter, das dauert einen Moment. Gerade der Linke Lenker gummi war etwas widerspänstig. Die Magura Anleitung ist auch stellenweise ziemlich verwirrend. Es steht zum Beispiel nicht drin, ob die Klemmböcke nach innen oder nach außen zeigen sollen. Hatte sie erst nach außen, da haben aber die Positionsmarkierungen auf dem Lenker überhaupt nicht mehr gepasst. Also nach innen gedreht. Und es stehen widersprüchliche Infos zu den Drehmomenten in der Anleitung. In der Abbildung steht etwas von 25-26Nm, allerdings ist ein anderer Klemmensatz dargestellt. Das wären aber die selben Schrauben. Im Text steht, dass 30-32Nm verwendet werden müssen, wenn Distanzhülsen verbaut werden (werden nicht). Wenn nicht, dann nach Herstellervorgabe anziehen. Honda hat aber leider kein Drehmoment für die Schrauben. Weder in der Drehmoment-Tabelle der CRF300L noch im Werkstatthandbuch der 250er. Habe sie dann wie die unteren mit 25Nm angezogen.
    Der Lenker muss außerdem auf der rechten Seite gebohrt werden. Wenn man das nicht macht lässt sich die Schaltereinheit zwar montieren, das Plastikgehäuse steht dann aber auf. Diese Bohrung bestimmt die Position der Schaltereinheit, die wiederum die Position des Bremshebels in einem gewissen Bereich vorbestimmt. Daher sollte man sich dafür ein paar Gedanken machen. Da ich häufig im Stehen fahre habe ich den Hebel so weit nach unten gedreht, wie er im Sitzen gerade noch gut erreichbar ist. Im Stehen kommt man dann besser ran. Die ganze Schaltereinheit rechts ist daher bei mir etwas weiter nach vorne gedreht als Serie.

    Außerdem habe ich Zeta Hebel verbaut. Auf den Lenker-Bildern ist nur der Kupplungshebel verbaut, da der Bremshebel leider nicht zulässig ist. Mit dem wollte ich nicht zur Dekra hin. Der kommt jetzt aber dran.
    Zeta ZE44-5011
    https://www.greenlandmx.de/de/zeta-bremsh…/ZE44-5011.html
    Mit 109€ nicht gerade ein Schnapper aber gewohnte Zeta Qualität. 1a Verarbeitung, verstellbar, klappen weg und sehen echt schön aus. Greifen sich sehr gut, fühlen sich sehr natürlich an und stoßen nirgends an. Habe sie in grau/schwarz genommen, damit sie in einer möglichen Polizeikontrolle nicht so sehr auffallen.

  • Wow!

    Das sind ja mal heftige Reifen :shock: . Sind das Metzeler SixDays? Was hast Du damit vor?
    Zur Not könntest Du damit in der Landwirtschaft anfangen und Äcker umpflügen. ;)

    Eintragung der Reifen war kein Problem? Welche Größen haben die?

    [color=#505050]Je älter ich werde, um so so schneller war ich früher...[/color]
    [color=#999999]Ténéré 700 >>> CRF 300 L ¯\_(ツ)_/¯[/color]

  • kommt noch ein Beitrag zu. Ja, sind die 6 Days Extreme in 90/90-21 und 120/90-18
    Ich fahr die schon 2 Jahre (zumindest vorne) auf der 250er und bin extrem zufrieden mit denen.
    Eintragung war kein großes Problem aber mit 270€ ziemlich teuer. Schreib ich aber wie gesagt nochmal separat was zu :)

  • Heckgepäckträger und Unterfahrschutz habe ich auch schon relativ früh bestellt (bevor ich das Motorrad hatte) und habe ich auch angebaut, bevor ich das erste mal gefahren bin.

    Heckgepäckträger habe ich den THEP Alu Natur Träger von Bikerzbits
    https://bikerzbits.com/crf300l-red-re…ars-235813.html
    Kaufpreis inkl. Versand, Zoll etc. waren ca. 80€ im Rahmen einer größeren Bestellung bei Bikerzbits (ca. 200€)

    Farbe ist Geschmackssache, mir gefällt das Alu Natur sehr gut. Verarbeitungsqualität ist medium. An sich sieht das surface finish und auch die Schweißnähte gut aus aber die beiden hinteren Laschen zum Befestigen waren etwas zu eng. Etwa 2mm haben gefehlt, wodurch das Ding jetzt mit Spannung montiert ist (Alu wollte ich nicht biegen und die Spacer runterschleifen hätte ich gemacht, wenn mein Schleifbock schon stehen würde). Außerdem ist die eine der beiden Laschen etwas zu weit hinten angeschweißt, wodurch sie ganz leicht den Blinker berührt. Das ist mir jetzt egal aber ärgerlich war es dennoch. Es ließ sich aber alles ohne Nacharbeit montieren - wenn auch nur mit etwas Gewalt. Anbauanleitung war leider gar keine dabei. Die Laschen an der Seite haben sich schon beim über-den-Baum-Wuchten bewährt. Unser Stammwald ist von den letzten größeren Stürmen noch etwas unordentlich.

    Die Skidplate von H2C (auch von Bikerzbits)
    https://bikerzbits.com/crf300l-h2c-sk…tal64310ta.html
    war dagegen eine Offenbarung. Sie ist eher schmal (nur unten zwischen den beiden Rahmenrohren) und passt damit gut zu den Sturzbügeln. Die ist wunderschön gefertigt, massiv gebaut (hält auch ein aufsetzen auf Stein aus) und ließ sich super montieren. Keine Verspannung, alle Schrauben haben auf Anhieb genau dort hin gepasst, wo sie hin gehören.


    Außerdem sind Öffnungen vorhanden, durch die etwas sekundäre Kühlluft strömen kann und auch für den Ölwechsel ist eine groß genügende Öffnung. Sieht schön aus, sollte gut schützen und war mit ca. 90€ inkl. aller Gebühren auch preislich halbwegs im Rahmen.

    Übrigens sah das oben in der Perspektive viel schlimmer aus. Die Sturzbügel bauen eher schmal und fallen auf den ersten Blick überhaupt nicht auf.

  • So die nächsten 3 Sachen sind dran. Lange Lieferzeit hat das etwas verzögert. Schalthebel, Handguards inkl. Gasgriff in hohl und klappbare Spiegel sind dran.
    Aktuell offen sind nur noch Sitzbank, Neopren Griffgummis und Frame guards.

    Schalthebel ist relativ simpel. Der Zeta Revolver Hebel in rot ZE90-3042. Passt super, lässt sich durch die Revolver Funktion vorne noch etwas feiner einstellen und wird von unten montiert. Dadurch muss die Ritzelabdeckung nicht runter, wenn man ihn mal tauschen oder verstellen muss. Vorne der Revolver lässt sich ohne Demontage verstellen.

    Hätte ich gewusst, dass bei der CRF300L der originale Schalthebel klappbar ist (der an meiner MD38 war starr) hätte ich ihn allerdings nicht bestellt. Die knapp 40€ ist er mir eigentlich nicht wert.
    https://www.greenlandmx.de/de/zeta-revolv…/ZE90-3042.html

    Die Spiegel sind die simpelste Modifikation aber dafür mit der längsten Lieferzeit. Fast 2 Wochen waren sie unterwegs. 20€ pro paar finde ich in Ordnung. Hab mir gleich 3 gekauft (je 1 für die beiden CRFs und 1 set reserve)
    https://www.ebay.de/itm/324403148299
    Für die Montage muss der Adapter runter. Die CRF hat ein M10 rechtsgewinde in den Armaturen, dort drin dann einen Adapter M10 rechts auf M10 links und die Spiegel selbst haben dann M10 links.
    Die Spiegel haben eine E Nummer und klappen komplett aus dem Weg. Kugelgelenk verstellt sich auch im Wind nicht. Ich bin zufrieden


    Handguards mit Gasgriff war die nächste Operation. Habe mir von Webike einen Gasgriff in offen bestellt
    Zeta ZE45-8124
    https://www.webike.de/en/products/20931461.html
    Mit Zoll waren das am Ende ca 22€
    Passt 1a aber zur Montage muss man unten an der Drosselklappe den Bowdenzug lösen und das zieht sich, weil man nicht gut ran kommt. Ging aber im Prinzip gut. Anstrengender war, den Griffgummi vom alten Gasgriff runter und auf den neuen rauf zu bekommen. Die Klebepunkte an beiden enden lösen und dann runter ziehen indem man ihn einmal umstülpt.
    Handguards habe ich die Acerbis X-Factor, günstig von der wildente geschossen (danke nochmal :))
    Die passen hervorragend und sehen richtig gut aus.
    Achtung: ich habe den Magura SX Lenker. Da kann man die ohne weitere Modifikationen montieren. Der originale Lenker muss meines Wissens erstmal aufgebohrt werden oder?
    https://www.maciag-offroad.de/acerbis-handsc…id52661.html#ph
    Kosten regulär ca 100-120€, sind sie aber wie ich finde auch wert. Da sind Nuten gefräst, dass die Teile auch richtig ineinander greifen, sie sind sehr stabil und sehen regelrecht unverschämt gut aus wie ich finde.

    Die Plastikschalen sehen im Prinzip auch gut aus. Passen farblich gut zur Maschine. Ich brauche aber im Sommer den Fahrtwind, daher lasse ich sie ab.

  • Perfekt :!: Es freut mich das die Handguards passen und Dir gefallen. Sieht cool aus das Bike.

    Ich hab meinem Bike jetzt auch noch ein kleines (unter 10g Gewicht ) aber ultimatives Performance-Upgrade verpasst. Quasi der Puderzucker auf der Kirsche auf der Sahne auf dem Eis - also etwas völlig überflüssiges :D Ich poste bei Gelegenheit mal ein Bild… :lol: :lol: :lol:

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  • Hallo bwm,
    zu dem Gasgriff von Zeta hätte ich eine Frage. In einem anderen Unterforum hatte ich vor kurzem um Tipps gebeten, ob man den Bowdenzug durch andere Griffe bzw. Einsätze, so verändern kann, dass der Weg von 0-bis Vollgas nicht ganz so lang ist. Da wurde mir der zetagriff empfohlen, da der länger übersetzt wäre. Kannst du das bestätigen? Ich habe bei Zeta da leider keine Hinweise gefunden…?
    Danke schonmal und viel Spaß beim basteln noch.. sieht schon sehr gut aus!

    Höre nie auf anzufangen, fang nie an aufzuhören.
    Marcus Tullius Cicero

  • He wildduck, dann geht die Frage gleich an dich, denn du hast mir den Tipp gegeben. Habe leider wie gesagt bei Zeta nichts dazu gefunden…?!

    Höre nie auf anzufangen, fang nie an aufzuhören.
    Marcus Tullius Cicero

  • Ich habe nicht das Gefühl, dass der anders übersetzt ist. Habe die beiden Griffe jetzt nicht nebeneinander gehalten und das verglichen aber kann mir das irgendwie auch nicht vorstellen. Der Durchmesser der Kreisbahn auf der der Bowdenzug läuft müsste ja größer sein als original und ich denke das würde dann gar nicht mehr in das Schaltergehäuse rein passen. Tendenziell wäre die einfachste Variante dafür wahrscheinlich ein kleineres Rad unten an der Drosselklappe. Ich weiß allerdings nicht, ob sich das einzeln tauschen lässt und noch weniger weiß ich, wo es sowas gibt. Die CRF ist halt kein Rennmopped, da ist der Bedarf wahrscheinlich eher gering


  • He wildduck, dann geht die Frage gleich an dich, denn du hast mir den Tipp gegeben. Habe leider wie gesagt bei Zeta nichts dazu gefunden…?!

    Ich hatte irgendwo auf der Webseite gelesen, dass sie sportlicher sein sollen.
    Hier steht davon aber z.B. nix: https://www.maciag-offroad.de/zeta-gasgriffh…sid17580.html#p

    Also wird es, wie von bwm bereits bestätigt, auch nicht kürzer sein.

    :idea: Man kann aber auch einfach folgendes machen: etwas (Draht, Plastikstreifen etc) in die Kabelführung der Hülse reinfrimeln und festkleben sodass das Kabel “höher zu liegen kommt”. Mit steigendem Radius verlängert sich der Weg den das Kabel nehmen muss um den Faktor 2*PI :lol: . Damit erreicht Du auch eh schon die maximale Verkürzung des Gaswegs, weil ein größerer Durchmesser passt auch nicht in das Gasgriff-Gehäuse (Ich hatte mir das mal im Detail angeschaut).

    [color=#505050]Je älter ich werde, um so so schneller war ich früher...[/color]
    [color=#999999]Ténéré 700 >>> CRF 300 L ¯\_(ツ)_/¯[/color]

  • Super Idee wildduck, ich danke euch beiden und schaue es mir mal an!👌🏻

    Höre nie auf anzufangen, fang nie an aufzuhören.
    Marcus Tullius Cicero

  • Ich hab mir das nochmal angesehen und der Tausch-Gasgriff ist nicht größer als der Alte.


    Hab auch nachgemessen, dicke ist bei beiden gleich ca 5mm
    Es würde auch gar kein größerer Griff ins Gehäuse passen. Der weiße ist der originale und wie man sieht füllt der das Gehäuse schon gut aus


    Meine Idee, unten an der Drosselklappe das Rad gegen ein kleineres zu tauschen wird wohl auch nix, da das Rad vernietet ist und auch insgesamt mit der dahinter liegenden Feder nicht allzu viel Platz bietet.


    Daher denke ich auch, dass Wildducks Idee mit dem "auskleiden" des Gasgriffs am ehesten Erfolg versprechen sollte. Du musst aber wie gehabt aufpassen, dass das nicht zu groß wird.

    Und einfach nur ein Stück Litze einkleben wird wohl nicht funktionieren, da der Griff nur an einer kleinen Stelle genutet ist, der Rest der Auflagefläche ist seitlich nicht geführt (siehe erstes Bild)

  • Danke dir nochmal für deine Mühe, ich check das mal. Dann wird’s eben eine Hausfrauen-oder keine Lösung. Ist ja auch kein Drama. Gute Fahrt!

    Höre nie auf anzufangen, fang nie an aufzuhören.
    Marcus Tullius Cicero

  • Ach ja, zu den Reifen wollte ich ja noch einen Beitrag machen.
    Also ich fahre auf der 300er die Metzeler Six Days Extreme. Vorne in 90/90-21 und hinten in 120/90-21.

    Zur Eintragung hab ich hier schon jede Menge geschrieben
    https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?f=13&t=1060#p14345
    In kurz: geht, man braucht aber einen willigen Prüfer und ist mit ca 300€ inkl Papieren kein Schnäppchen.
    Hier mal Bilder der Reifen:


    Zum Fahren: Auf der Straße sind die Reifen ein Graus. Sehr laut und unbequem, radieren sich unverhältnismäßig schnell runter, man hat kein gutes Gefühl für die Straße und kippt in Kurven immer wieder unvermittelt über die Profilblöcke.

    Wenn man einen signifikanten Offroad Anteil hat wendet sich das Blatt aber drastisch. Je widriger das Gelände, desto besser ist der Reifen. Schlammige, nasse Wiese ist überhaupt kein Problem. Der Reifen gräbt sich so dermaßen ein, dass man da überhaupt keine Probleme bekommt. Ich habe es nicht überprüft aber ich glaube ehrlich, dass der Reifen auf Matsch und sand besser greift als auf Asphalt. Man hat immer genug Grip, sowohl vorne für die Kurvenführung als auch hinten für den Vortrieb. Auch Hindernisse wie quer liegende Bäume nimmt er ohne große Mühen. Der Reifen ist auch nochmal was ganz anderes als "normale" enduro Reifen. Ich hatte vorher am Hinterrad den Michelin T63, der auch schon recht stollig ist
    https://images.app.goo.gl/qw7xjyptdoSGACSz8
    Aber trotzdem klar als Straßenreifen entwickelt wurde. Der 6 days extreme dagegen wurde als enduro Reifen entwickelt und danach hat man geschaut, wie man den legal bekommt.

    Daher muss man für die Verwendung ehrlich sein: wenn der Straßen-Anteil mehr als 50% beträgt würde ich ihn nicht empfehlen.
    Und dabei bedenken, dass man sich bei den Prozenten gerne stark verschätzt. Als ich in Berlin gewohnt habe war meine übliche Offroad Ausfahrt 60km (1h)Autobahn aus der Stadt raus, ca 50-70km (3-5h) Offroad fahren und dann wieder 60km in die Stadt rein. Da war mein Offroad Anteil nur bei 33% für die reine Offroad Ausfahrt!
    Wenn der Anteil aber hoch liegt ist das ein Reifen, der ganz neue Sachen ermöglicht

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