Hallo,
ich plane an meiner CRF250L einen Kettenöler einzubauen.
Welchen soll ich da am besten nehmen?
Ungern hätte ich den am Lenker.
Am liebsten einen in den ich ab und zu mal Öl nachfülle und gut ist.
VG
Tom
Hallo,
ich plane an meiner CRF250L einen Kettenöler einzubauen.
Welchen soll ich da am besten nehmen?
Ungern hätte ich den am Lenker.
Am liebsten einen in den ich ab und zu mal Öl nachfülle und gut ist.
VG
Tom
Es gibt ganz nette Anleitungen im Netz zum selber bauen. Im Grunde genommen mit Bremsflüssigkeitsbehälter als Ölreservoir und einer Kettensägen-Benzinpumpe + Schlauch. Ist günstig, sieht gut aus und du kannst es genau so anpassen, dass es auf deine Bedürfnisse passt.
ich nutze seit jahren den Rehoiler an meinen "Ketten" Motorrädern
hier mal Beispiel an meiner ehemaligen Versys
an der CRF nun auch mit GPS
Gruß Michael
Servus Together,
des mit dem Rehöler :roll: , ja er soll echt gut sein, aber ich hab einne vor 2 Jahren bestellt und jetzt hab ich alles vergessen, wie das Ding funktionieren soll. Die Dinger sind schon etwas anspruchsvoller bei der Inbetriebnahme. Evtl. kannst mich da ja supporten, Michael ;) .
Grundsätzlich sind Kettenöler eigentlich ein Muss! Auch Offroad trotz, dass der Dreck natürlich auch eher klebt. Den letzten den ich verbaut hab, war ein KÖS-Öler (>60k bei meiner AT im Einsatz). Sehr zuverlässig, nur leider etwas doof, bei unterschiedlichen Temperaturen, da man dann nachregeln muss. Funktion: Zündung an -> Magnetventil auf -> Öl läuft und tropft auf die Kette (Schwerkraft). Einstellen tut man ihn mit einer Schraube, die den Querschnitt des Schlauchs verändert. Klar fließt da das Öl, wenn es 30 Grad hat schnell und gleichzeitig tropft da garnix mehr bei 0 Grad, oder weniger. Man muss also öfter nachstellen :roll: .
Der Reh-Öler pumpt ja, wenn ich mich nicht irre. Zumindest kann man in vielen Foren lesen, dass das Ding der ultimative Öler sei 8-) . Er soll unabhängig von der Außentempertur arbeiten.
Schmiermittel sind ja, wie Motoröl schon wieder religiöse Fragen. Ich verwende Kettensäge-Öl, billig und überall verfügbar, außerdem fliegt es nicht ganz so schnell weg, wie andere Öle.
Sehr kurz für mich, aber mehr fällt mir dazu grad ned ein :lol: .
An der Transalp verwende ich seit vielen Jahren den scottöler. Der funktioniert ohne Strom, das gefällt mir sehr gut. Der Anbau ist etwas fummelnd, aber jeder Öler muss ja irgendwo eine Düse an der Kette haben. Bei mir funktioniert der bisher völlig problemlos. Verwende seit langem Getriebeöl. Im Warmen überölt er etwas in min-Stellung aber der Schmodder lässt sich leicht abputzen. Wird’s kälter dreht man ihn halt etwas auf. Ich Seh da kein Problem in der „richtigen Dosierung“. Es kommt Öl auf die Kette und fertig.
Bekannter fährt mit dem CobrraNemo2Ding. Ist auch sehr zufrieden damit. Mir wär da zu wenig Öl drin.
Ich persönlich mach an die Rally keinen Öler mehr dran weil die ja ein schönes Fach für ein Öldoserl hat, und bei jedem Tankstopp ein paar Tropfen Öl reichen mir.
Servus Manni,
so einen Cobra-Ding fährt meine Ex auf zwei Mopeds und ist zufrieden, ich find die Ding doof, weil groß und zu wenig Inhalt...
Den Scott-Oiler ist wohl sehr verbreitet. Wenn der nicht elektrisch ist, wie soll denn der funktionieren, da tropft er doch im Stand???
Günstig: Cobra gross, günstig, ohne Bedienung am Lenker.
Mittelpreisig: Scotoiler gibt es mit oder ohne Bedienelement am Lenker, funzt gut, schmiert ein bisschen an Felge rum, geht aber.
Teuer: CLS Kettenöler, gibt es mit! und ohne Griffheizung. Sehr teuer, Mini Bedienteil am Lenker, aber der Beste von allen in Punkto Ölmenge, Griffheizleistung passt sich automatisch an, Zuverlässigkeit und Sparsamkeit.
Mehr kenne ich nicht. Wenn man sich für das CLS System entscheidet, sollte man es vom Hersteller selber (Hobbit) oder von ausgewählten Fachleuten einbauen lassen. Da kenne ich Einen in Düsseldorf der das sehr gut macht. Kostet dann aber auch ca. 800,-€ mit PiPaPo.
Karklausi
Ich hab den Cobra an der Africa Twin und an der Rally. Wenn für die Ölleitung einmal die passende Position gefunden ist, funktioniert er recht gut.
Ich hab ihn am Lenker montiert. Schaut formschön aus und stört nicht.
Offroad verbrauche ich eine Füllung täglich.
Ich überschmiere da absichtlich.
Onroad reicht eine Schmierung (viertel bis halbe Umdrehung) pro Tankfüllung.
Hallo,
ich bin mit dem simplen und billigen China Nemo2 zufrieden, der ist baugleich zum Cobbra.
Auch schnell und einfach zu montieren.
Aktuell mit 220er Gleitbahnöl von Werkzeugmaschinen weil das dicker und haftender ist, Getriebeöl funktioniert aber auch sehr gut.
Sicher gibts bessere, teurere und technisch ausgefeiltere vollautomatische Öler, ist Geschmacksfrage.
cyboli: Der Cobra-Nemo2 tropft mir dann aber wahrscheinlich nachts die Tiefgarage voll?
Michael R: Der Rehoiler wäre schon interessant nur irgendwie habe ich es nicht so mit dem zusammenlöten etc. Gibt es niemand der ihn in Kleinserie zusammenbaut und verkauft?
Manfred: ja den "Scottoiler vSystem Unterdruckgesteuerter Kettenöler Motorrad Kettenschmiersystem" für 129€ habe ich gefunden. Hat jemand vielleicht Bilder wie er eingebaut aussieht?
Karklausi: also 800,-€ finde ich schon echt viel. Da würde ich mir dann dafür doch eher 10 mal alle 15.000 Km einen neuen Kettensatz holen.
cyboli: Der Cobra-Nemo2 tropft mir dann aber wahrscheinlich nachts die Garage voll?
da tropft nichts wenn der Deckel dicht ist und keine Luft reinkommen kann. Wichtig ist, beim füllen keinen Luftpolster im Behälter zu lassen, habe dazu nun einen Kork in die Vertiefung des Deckels gesteckt. Wenn ein Luftpolster ist können wenige Tropfen bei warmen Behälter nachtropfen wenn sich das Luftpolster ausdehnt.
Für die super saubere Garage vielleicht nicht die ideale Lösung.
Gruß
Oliver
Ich hab den CLS Öler nicht an der Honda sondern an meiner Tracer700.
Karklausi
Wir haben den CLS an unseren BMW´s, und ich habe meinen höchst selbst verbaut.
Kann also soooo schwer nicht sein.
Die Anleitungen vom Verkäufer sind modellbezogen und sehr hilfreich, finde ich.
Das kleine Bedienteil ist unauffällig. Verstellen muss ich nur bei viel Regen oder mal kurz nach der Waschung. Kettensägenöl ist gut geeignet.
Zu weiteren Fragen müsste ich meinen Mann interviewen, der grad nicht abkömmlich ist.
LG Sylvia
Den Scott-Oiler ist wohl sehr verbreitet. Wenn der nicht elektrisch ist, wie soll denn der funktionieren, da tropft er doch im Stand???
Der funktioniert mit Unterdruck. Muss entweder an einen vorhandenen Unterdruck-Anschluss angeschlossen werden oder man muss sich einen kleinen Nippel in den Ansaugtrakt setzen. Es gibt aber von Scottoiler sowohl ein Unterdruck- als auch ein elektrisches System
Ich habe an meiner Affentwin den Rehoiler. Geiles Ding aber Einbau war sehr aufwändig und man muss einen Hang zum basteln haben. Schlussendlich bekommt man eine Einkaufsliste, lötet sich die Platinen selbst zusammen und schreibt dann selbst die Software auf den Chip. Dabei unterstützt einen Dete aber auch bzw er macht das für einen, wenn nötig. Der Einbau am Motorrad ist dann auch "Privatvergnügen". Also da muss man sich selbst was überlegen und anbauen.
Dafür Funktionsumfang wie kein zweiter. Je nach Wunsch GPS - gestützt oder am Tachosignal mit dran. Status LED im Cockpit und ein Schalter im Cockpit zur Umstellung von normal- auf Regen- auf Offroad-Modus und wieder zurück auf normal. Und das ganze für die Hälfte von dem, was man für ein fertiges System bezahlt. Einstellung per Handyapp sehr genau möglich.
Schalter und LED sind auch optional. Also man kann sich den so zusammenbauen, wie man ihn gern hätte. Aber eben Hang zum Basteln zwingend erforderlich.
Scottoiler Unterdruck habe ich eher durchwachsene Erfahrungen mit. Einstellung war nie so richtig genau möglich und der hat immer ein bisschen geleckt. Nachträglich gekaufter dual oiler war sehr teuer und komplett unbrauchbar. Die Schläuche sind damit immer leer gelaufen (Ölfleck auf dem Boden). Nach nicht mal 1 Jahr ist das Gehäuse aufgeplatzt und hat das Öl überall hin verteilt, nur nicht mehr auf die Kette. Getestet an 2 unterschiedlichen Ölern (Rehoiler und Scottoiler), bei beiden exakt das selbe Fehlerbild.
Cobrra sind mein Bruder und ein Kumpel beide zufrieden mit. Beim Tanken immer ein paar clicks weiter und fertig. Aber für das, was es ist, viel zu teuer und sehr kleiner Ölvorrat
wie viel Öl pro tausend km verbraucht ihr so im Schnitt?
So 10-12 Liter 💁♂️
Vom Ölverbrauch her bin ich nach aktuell 4.000km an der 300er unter 100ml glaub ich.
Den Rehoiler kann man halt vergessen!
Einbauen, bisschen probieren mit der Einstellerei nach wieviel Metern ein tropfen gepumpt werden soll und gut ist.
Kommt mir als bislang Kardan-Fahrer sehr entgegen. Im Dreck müsste ich die Ölmenge öfter mal per Knopfdruck erhöhen, vergesse ich aber durchaus mal ;-)
Als Öl hab ich irgendwann mal nen Flasche Scottoil erworben, die reicht noch ne ganze Weile.
So wild ist das mit dem Löten nicht, und den ein oder anderen Hinweis kann ich durchaus geben.
Das Rehtronic Forum ist etwas ruhig, aber meist findet man da auch Lösungen bei Problemen.
Wie gesagt, sobald der läuft, darfst du ihn eigentlich schon wieder vergessen :-)
Gruß Michael
An der Straßenmaschine würde ich schätzen so 80ml auf 4.000-5.000km
Offroad wäre 4 mal so viel aber da hab ich keinen Öler
Servus Together,
bwm
Hab ja noch einen "fertigen" Rehoiler im Lager, den hat mal jemand für mich gemacht, aber des ist jetzt auch schon wieder über zwei Jahre her ...
Wenn ich des noch irgendwo am Moped unterbring und die Leitungen verleg, bin ich trotzdem zu doof das Ding zum Laufen zu kriegen.
Vorschlag, ich fahr mal bei Dir vorbei und wir implantieren das Reh ins Moped :P .
Was ist eigentlich mit dem RallyMichl, der ist doch der Elektroniker vor dem Herrn ;) , meinst Du könntest Dir nochmal vorstellen, ein paar Stunden in meiner Werkstatt zu verbringen, natürlich mit Grillung ;) .
Wenn die Platine fertig gebrutzelt und die Software aufgespielt ist, ist in Sachen Elektronik nix mehr zu basteln. Das ist dann rein mechanischer Einbau und elektrische Anbindung. Und auch die Elektrik kann ziemlich simpel sein. Wirklich brauchen tut der Öler nur 2 Kabel bei GPS und 3 bei Tachosignal. Plus, Minus und Tachosignal. Die 2 Kabel für den Taster und die 2 für die LED sind optional.
Am Ende die Einrichtung ist - sofern du das Bluetooth Modul hast - mit der App auch echt simpel. Im Lernmodus die Anzahl der Tachoimpulse pro Umdrehung ermitteln, Anzahl Pumpstöße und Entfernung eingeben und das war's.
Das schwierigste ist noch 4 Kabel durchs Mopped ziehen für Taster und LED und, das Öl dann tatsächlich vom Tank zur Pumpe und von der Pumpe ans Kettenrad zu bringen. Und zumindest beim letzten bin ich keine große Hilfe. Ich habe dafür Restteile von meinen Scottoiler Experimenten genommen.
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