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  • Servus Together,

    hat jemand Erfahrungen mit Ölkühlern und deren nachträglichen Einbau?
    Ich hab eine CRF450L und die hat ja extrem wenig Öl und dieses soll alle 1000 km samt Filter gewechselt werden, was auf Langstrecke ja nicht so toll ist. Meine Idee, die Ölmenge zu erhöhen und das Öl etwas kühler zu halten, damit es nicht so stark verschleißt.

    Es gibt von TwinAir einen fertiges Set für die CRF450, aber nicht für die "L", weil dort wo der Ölkühler angebracht werden soll, schon der E-Lüfter verbaut ist. Außerdem ist das Set auch noch sau teuer.

    Bei o. g. System wird das Öl dem Motor über den Ölfilterdeckel "entnommen" und wieder "eingespeist", dafür wird quasi ein Adapter eingesetzt. Es gibt sogar zwei Varianten, einmal mit Innenfilter, ähnlich dem OEM und einem externen Ölfilter.

    Im Prinzip würde ja der passende Adapter genügen um sich da was zu stricken, aber ich hab da Bedenken zwecks Öldruck. Das Öl kommt ja direkt von der Ölpumpe in den Filter, dort geht es dann durch zwei Bohrungen weiter nach oben. Theoretisch wäre ja ein weiterer Weg egal, weil sich Flüssigkeiten ja nicht komprimieren lassen und der Druck ja nur durch die Fließgeschwindigkeit und "böse Ecken" verringert werden könnte, aber in der Praxis dehnen sich dann irgendwelche Schläuche, oder Luftblasen sind im System, oder oder

    Ich möchte auf diesem Weg mal in die Runde fragen, ob da jemand schon mal sowas gemacht hat, damit ich das Rad nicht neu erfinden muss, oder gar meinen Motor im Versuch kaputt mache :roll: .

    Das Ziel soll sein, die Reichweite deutlich zu erhöhen, ölseitig.

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Servus Together,

    hier ein Beispiel für die CRF450 x (passt aber nicht für die "L", wegen dem Lüfter):

    https://apicob2b.co.uk/engine/oil-fue…-crf450rx-17-19

    Und ein Beispiel für die CRF 250 L/Rally:

    https://www.webike.sg/HONDA/CRF250+R…/13846/1063/mc/
    https://www.ebay.co.uk/itm/Twin-Air-O…9-/333507622729

    Für die CRF 250 L /Rally gibts natürlich wieder ein riesen Auswahl an verschiedenen Zubehörzeugs, wird wohl einfach der Stückzahl geschuldet sein :roll: .

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Deine Überlegung zum Druck ist aber nicht ganz richtig. Die Fließgeschwindigkeit ist überall im System gleich (bei gleichem Querschnitt). Wenn ich 1L/minute rein Punpe muss auch 1L/min wieder raus kommen. Wenn nicht hab ich irgendwo entweder einen Verlust oder ein Lager, das sich noch füllt.

    Es gibt aber sog. Rohrreibungsverluste, die sich mit einer Druckdifferenz bemerkbar machen.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Druckverlust
    Insofern ist deine erste Überlegung zum Öldruck schon richtig. Bei längerer Verrohrung und vor allem im Kühler nimmt der Druckverlust zu. Wie stark und ob sich das bemerkbar macht... Keine Ahnung. Wären aber auch meine Bedenken. So wirklich sagen kann dir das aber auch niemand, da die Auslegungskriterien der vorhandenen Ölpumpe nicht bekannt sind.

    Wobei ich die Öltemperatur da auch nicht als kritischen Verschleißtreiber sehe. Die wird normalerweise nur im richtigen Renneinsatz oder bei sehr warmer Umgebung (Wüste) kritisch. Und auch da geht es nicht um die Verlängerung der Lebensdauer des Öls sondern darum, die richtige Schmierung des Motors sicherzustellen. Sinnvoller wäre eine Vergrößerung des Ölvolumens wobei auch das nicht trivial ist.
    Wie groß sind denn die Touren, die du mit dem Ding planst? Die 1000km halte ich nämlich auch für eher vorsichtig gewählt und die kann man sicher auch gefahrlos etwas überziehen. Die Frage ist halt, wie weit du kommen willst.
    Wie viel Öl ist denn in dem Motor drin?

  • Servus,

    danke für die technischen Details. Wegen den 1000 km Ölwechselintervall, den gibt Honda vor, sicher kann man da ein paar Kilometer überziehen, aber das Problem bleibt. Die letzte große Tour waren rund 10.000 km. Mit der Kleinen möchte ich eine ca. 2000 km Probefahrt machen, um dann mit mal länger in eine Richtung zu fahren, so ist zumindest der Plan.

    Was ich möchte, wie Du auch schon sagtest, ist die Vergrößerung der Ölmenge.

    Wie vergrößert man die Ölmenge bei einem Motorrad?

    Wer hat da eine Idee? Wo zapft man sinnvoll an, sicher am Ölfilter?

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Moin Kutter,

    fahr doch noch ne Runde ohne Helm um den Block und danach nimmste wieder ordentlich einen zur Brust und diskutierst mit Erich ein paar schwindelige Frickellösungen.

    Wenn dann morgen Abend der "Restalk" verflogen ist, wirst Du vielleicht zur Erkenntnis kommen, dass die 450er für Deine Pläne das falsche Moped ist.

    Du wirst aus einem Windhund nie einen Bernhardiner machen.

  • :lol:

    Was für eine geile Antwort! :D

    Ich denke, (und hoffe), dass das alles eher lustig gemeint ist!

    Aber es ist tatsächlich so: die 450L stammt nun mal in direkter Linie von dem Wettbewerbs Crosser 450 R ab, und ist nur ein wenig auf Haltbarkeit getrimmt worden. Dabei werden natürlich niemals solche Laufleistungen wie mit der "zahmen" 250L erreicht werden.

    Aber die Performance der 450L gerade mit der "offenen " Leistung in Verbindung mit dem niedrigen Gewicht machen mir schon sehr viel Spaß!

    Nur würde ich für die lange Weltumrundung niemals die 450er nehmen, sondern eher die 250L.

    Aber für den einen oder anderen Trip auf dem TET oder ACT ist sie ideal. Und als daily Driver ist sie mir auch zu schade.

    Man kann das ganze auch rumdrehen: aus einem Lastesel wird niemals ein Rennpferd werden! :D

    Two beers or not two beers?!? 8-)

  • Ach - papperperlapapp :P

    Ich hör da so eine negative Grundstimmung gegenüber der CRF 450 L als Fernreisemoped raus :roll: .

    Die Frage war doch: Hat jemand Erfahrungen mit Ölkühlern und dem nachträglichen Einbau?

    Naja, dann werd ich halt was stricken in der Hoffnung nicht soviel kaputt zu machen.

    Da fällt mir noch ein Spruch ein:
    Es kommt nicht auf das Moped, sondern auf die Einstellung an!
    Ich hab schon zwei Typen auf einer 535er Virago in Mauretanien getroffen, die nach Kappstadt wollten. Bin mit ner 50er nach Jugoslavien gefahren, mit ner SR500 2x per Achse nach Marokko, usw.

    Ja zugegeben, die meisten Kilometer wurden mit Reisedampfern, wie der Varadero und der AfircaTwin gemacht. Genau aus dieser Erfahrung heraus möchte ich wieder mit einem kleinen Moped unterwegs sein. Der Weg ist das Ziel!

    Man sitzt jetzt wirklich gut auf der 450er drauf, auch mit meiner Größe (Sitzbank, Lenkererhöhung und Feder). Was ich jetzt noch ändern werde sind Reifen, evtl. die hintere Felge (2.15->2.5 oder 3.0, damit man nen 130er Reifen eintragen lassen kann). Des mit dem Ölvolumen möcht ich jetzt auch noch angehen, am liebsten in der Kombination mit einem Kühler.

    Die Sache ist einfach: Ich hab noch Zeit und eine kleine Werkstatt im Keller, die man beheizen kann 8-) .

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Und ich muss ehrlich feststellen...
    Ich bin auf das Ergebnis gespannt!
    Ich glaube,so richtige Langzeit Test gibt es von der 450l noch nicht,oder?
    Ich habe mal einen Typen kennen gelernt,der ist zig tausend Kilometer mit seiner XL 500 ohne Ölkühler durch Südamerika getourt, es ist nix passiert,obwohl der Motor fast einen Kollaps erfüllten hat,bei den Temperaturen und dem Gepäck.
    Die XL läuft heute noch.
    Wäre es nicht sinnvoller,den Wasser Kühler zu unterstützen,oder ist der Motor nicht Wasser gekühlt?
    Gruß Mago

  • Servus,

    Wasser passt scho, denke ich, Thermostat, zwei Kühler und einen Lüfter. Werde mir neben einem Ölthermometer noch eine Wassertemperturanzeige installieren.

    Ob sich der Aufwand am Ende gelohnt hat, wird sich zeigen. Wirklich wichtig ist jedoch, dass man endlich wieder los darf. Jetzt hab ich endlich mal Zeit und komm nicht weg :x .

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
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  • Ich kenne jemanden, der Erfahrung mit der Nachrüstung von Ölkühlern hat und inzwischen solche Modifikationen auch gewerblich anbietet. So "bespoke" Modifikationen und Rallye Umbauten mit handgefertigten Einzelteilen und sowas. Keine Ahnung, wie viel der noch kostenlos als Tipps rausgibt jetzt wo er das beruflich macht aber vielleicht kann er dir ja am Ende den gewünschten Ölbehalter bauen oder sowas.

    http://www.slothracing.eu
    oder die Mail direkt an Toby toby@slothracing.eu
    Der hat sich für seine Reise-F650GS einen Ölkühler aus Alu selbst geschweißt. Aber die hat schon einen 2. Ölkreislauf für den Öltank (Trockensumpfschmierung) Serie

    Ansonsten ich hab nicht so wirklich eine simple Idee. Von der Druckseite der Pumpe sollte man sich idealerweise fernhalten, weil das halt den Öldruck an Kurbelwelle und Konsorten reduziert aber auf der Saugseite kriegst du Probleme mit dem Ölstand im Motor wenn du da noch einen zusätzlichen Tank rein baust.

  • Servus,
    erst mal Danke. Ich werde den Tobi anschreiben. Druckseitig wird man schon arbeiten müssen, andersrum wird es wohl kaum funktionieren. Es gibt jedemenge Adapter dafür, die zwischen Ölfilterdeckel und Gehäuse kommen, aber einen passenden hab ich leider noch nicht gefunden.

    Das Problem mit dem Ölstand macht mir auch noch Kopfzerbrechen, da ja, wenn der Motor aus ist, theoretisch Luft in die den Ölkühler kommen könnte. Motor aus, Öl läuft runter, Luft wird (z.B. vom Kopf) gezogen, Der Ölfilter fällt mehr oder weniger trocken und das Öl könnte aus der offenen Schleife laufen, bzw. Luft geht rein. Jetzt wird der Motor wieder gestartet und dann muss die Ölpumpe nicht nur das Volumen den Ölfiltergehäuses voll pumpen, sondern auch noch die Luft aus dem Ölkühler.

    Ehrlich gesagt, ich hab keine Ahnung ob des überhaupt bei der kurzen Ölleitung und dem erzeugten Druck überhaupt was ausmacht. Ist ja bei jedem Ölkühler so! Würde man noch einen externen Öltank verbauen müsste man nochmal genauer hirnen, damit der Ölstand, bzw. die Ölmenge im Motor nicht so stark variiert, dass das suboptimal wäre.

    Das Problem, dass sich Druck addiert, wenn mehr "Luftportionen" in einer Leitung sind, hat mir mal ein paar graue Haare gekostet. Ein Freund und ich wollten eine etwas 2 km lange Wasserleitung die "hügelig" bergab verlief in betrieb nehmen. Der Grund, warum dies nicht funktionierte und warum man sogar an mehrern Stellen Entlüftungsventile einbauen musste, hab ich erst kapiert, als mir ein Schlaupischlumpf, der u. a. was mit Hydraulik studiert hatte, mir dies erklärt hat (dauerte etwas länger).

    Ach scheiß die Wand an, ich such mal den Öldrucksensor, der wird wohl weiter oben sitzen und nicht an der Ölpumpe. Bei Autos meist im Kopf, bzw die Leitung dahin, aber hier zumindest nach dem Ölfilter, sonst macht der ja auch wenig Sinn. Geht die Öllampe mit Ölkühler genauso schnell aus, wie ohne, ist alles gut. Lieg ich da richtig?

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Am Auto ist eine größere Ölwanne relativ üblich, um Straßenautos für den Streckenbetrieb umzurüsten. Aber da hat man auch eine Ölwanne, die man abbauen kann. Das wäre die eleganteste Lösung für das Problem.

    Vielleicht lässt sich ein eigenes Ölsystem mit eigener Pumpe zwischen Ölablassschraube und Öleinfüllstutzen Zimmern.

    Bei Motorrädern mit Trockensumpfschmierung ist das wie gesagt ganz einfach. Da hat der Motor von sich aus schon 2 Ölkreisläufe und da kann man einfach einen größeren Öltank dran zimmern.

    Deine Überlegung zum Öldruckschalter ist prinzipiell richtig aber ich dachte, dass der üblicherweise mehr oder weniger unmittelbar hinter der Pumpe im Motorgehäuse sitzt. Noch vor dem Filter. Keine Chance, da vorher etwas abzugreifen.

    Wobei du mit keiner Modifikation 10.000km erreichen wirst. Das sollte bewusst sein ;)

    PS: ein bisschen Hydraulik gehört in jedes Maschinenbau-Studium mit rein. Also da muss man gar nix mit Hydraulik studieren, um davon auch ein wenig mitzubekommen, jeder Maschinenbauer hatte zumindest Grundlagen mal mit dabei

  • Servus,
    vielen Dank für die Antwort. Eine externe Pumpe mit einem 2. Kreislauf wäre natürlich der Hammer, aber der Aufwand vermutlich auch. 10.000 km Ölwechselintervall streb ich ja garnicht an, wäre schon mit 3 - 4k glücklich. 1k sind einfach scheiße. Nicht dass ich des nicht schon vorher gewusst habe, aber dass das gleich wieder so komplex wird :roll: .

    Das positive ist, wenn da mit dem zusätzlichen Öl nix draus wird, die CRFs fahren ja mit "Salatöl", ein 10W40 mit Jaso 2 kriegt man wohl ziemlich überall und die Ölfilter sind ja wirklich winzig, da kann man ja ein paar mitnehmen.

    Irgend eine Lösung werd ich schon finden. Außderdem fährt man ja beim Reisen nicht am Limit, so dass man den Ölwechsel etwas ziehen kann. Angeblich hat mal einer von Honda inoffiziell gesagt, dass man dies bei der CRF450L bis 3k machen könnte. Ehrlich gesagt, da hab ich zuviel Muffe bei so wenig Öl.

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Ja, man weiß bei den Angaben immer nicht wie die ausgelegt haben. Ich denke im nicht sportlichen Reisebetrieb kannst du das Intervall verdoppeln. Filter Intervall würde ich glaube sogar nochmal verdoppeln. Dann würdest du 4k km schon mit einem Ölwechsel (ohne Filter) schaffen. Und den könntest du notfalls sogar selbst machen. Eine volle und eine leere Ölflasche bei haben und mit nem Stahlbus Ölablassventil ohne kleckern ablassen. Die hat zwar etwas mehr als 1L drin aber ohne Filter könnte das hinkommen.

  • Hallo .

    Wenn Du bei Deinem Motorrad die Ölmenge erhöhen willst, dann wird das aufgrund der Gehäuseform und des daraus resultierenden maximalen Ölstandes nur über ein zusätzliches externes Volumen, wie z.B. Öltank, oder Ölkühler funktionieren.
    Bevor Du einen Ölkühler anbaust, wäre es geschickt, die Öltemperatur im Betrieb zu messen.
    Die Volumenerhöhung durch einen Zusatztank, der in den Ölkreislauf, oder einen Nebenkreislauf integriert ist, wird
    den Ölwechselintervall bis zu einem gewissen Grad proportional erhöhen.
    Der Nebeneffekt des Zusatztanks ist eine gleichzeitige bestimmte zusätzliche Wärmeabstrahlung.
    Die Rohrleitungen und Anschlußarmaturen vom Querschnitt her ausreichend dimensionieren, so daß man die
    Wandreibungswiderstände vernachlässigen kann.
    Das Ganze muß mit Rückflußverhinderern versehen werden, nicht daß der Motor im Kurbelgehäuse bei Stillstand mit Öl vollläuft und Luft in den Kreislauf gelangt.
    Vielleicht gibt es ja eine entsprechende Ölpumpe mit höherer Durchsatzleistung.
    Mir wäre ein Nebenölstrom absolut sympatisch mit einer Hilfsölpumpe.
    So verlierst Du keinen Druck im Hauptkreislauf.
    Für heiße Umgebungstemperaturen und höhere Dauerbelastung muß entsprechend die Ölviskosität ausgewählt werden.
    Vielleicht habe ich noch ein paar positive Ansätze mit einbringen können.

    mfG Elch

  • Servus Together,

    der Kasusknacktus ist wohl das zurücklaufende Öl sein, dieses Problem hätte man aber doch bei beiden Lösungswegen?

    1. Am Ölfilter über Adapter entnehmen, in einen Kühler/Öltank und wieder zurück über den Adapter in OEM Kreislauf.
    Wie verhindert man das Zurücklaufen? Bei Ölkühlern aus dem Zubehör ist kein Ventil verbaut, auch OEM-Kühler die ich kenne , haben so was nicht. In diesem Fall würde es auch nur zurücklaufen, wenn der Ölfilter trocken fällt, aber des macht er ja, sitzt ja auch höher als die Pumpe! Evtl. ist es bei einer geringen Ölmenge egal, ist ja bei jeder Ölpumpenschmierung so, dass es einen Augenblick dauert, bis das Öl wieder hin spritzt, wo es soll. Der Augenblick dauert dann länger, weil erst der trocken gefallene Ölbehälter voll gepumpt werden müsste, aber ob dies gleich einen Motorschaden verursachen würde, weil das Öl evtl. ne Sekunde länger braucht? Eigentlich ist ja alles so optimiert, dass da ganz schnell Öl ankommt.

    2. Das Öl an der Ablass-Schraube entnehmen und zur Kupplung wieder rein wäre die zweite Variante. Würde man da überhaupt eine Pumpe brauchen? Der Druckunterschied müsste doch eigentlich ausreichen? Auch wenn die beiden "Räume" ja verbunden sind. Das Problem mit dem Ölstand bleibt jedoch, egal welcher Kreislauf. Nur der Öldruck und die Zeit um ihn aufzubauen würde sich nicht ändern.

    Bleiben wir bei Variante 2: Wie stelle ich es an, dass sich der Ölstand im Motor nicht verändert?

    Werde jetzt erstmal so vorgehen und mir einen Adapter für den Ölablass basteln und dort einen durchsichtigen Schlauch befestigen. Den Schlauch einfach nach oben binden (ca. 150 cm) und den Motor kurz starten. Am Ölstand im Schlauch könnte man den Druck ableiten, also ob es auch ohne Pumpe laufen würde. Schon klar, nur ganz kurz starten.

    Wenn es funktionieren würde, könnte man einen Öltank (z. B. 3/4 Liter) mit hin und Rückleitung installieren. Dann ist es aber noch lange nicht gesagt, ob es überhaupt funktionierten kann, denn wenn das Öl von der Kupplung (da sitzt ja der Peilstab) schnell genug wieder nach vorne fließt, ist damit ja noch lange nicht gesagt.

    Ach verdammt, ist des wieder kompliziert. Gibts da wirklich keine kaufbare Lösung die funktioniert? Ich ja will unbedingt einen Motorschaden durch Experimente vermeiden :ugeek: .

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

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