Ruhe in Frieden Chris Pfeiffer

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  • https://www.speedweek.com/amp/rundstreck…Depression.html

    Immer wieder erstaunlich, wie sehr man nach außen fröhlich und entspannt wirken und doch innerlich verzweifelt sein kann. :cry:
    Ruhe in Frieden.

    P.S. Wenn ihr jemanden kennt, der meist, vor allem in Gruppen, fröhlich und aufgedreht wirkt, aber in ruhigen Minuten schonmal in sich gekehrt ist, mit einem Gesichtsausdruck, als würde alles Leid dieser Welt auf ihm lasten...sprecht mit ihm, abseits von anderen. Nehmt euch Zeit. Bleibt unvoreingenommen. (P.S. Fragt den Menschen wie es im geht, und nicht ob es ihm gut geht. Letzteres impliziert, dass ihr das hören wollt.)

    Meine Erfahrung sagt, er wird es euch danken oder euch sofort abweisen. Dann ist es aber vielleicht nicht der richtige Moment oder ihr seid einfach nicht die richtige Person. Aber bitte lasst ihn nicht fallen.

    Einmal editiert, zuletzt von rallyMichl (15. März 2022 um 18:29)

  • Ohje. :shock:

    Ich erinnere mich noch gut, es war wohl 1991, da war er als Begleiter bei einer Endurowoche von Christoph del Bondio (der ja auch nicht mehr lebt) am Gardasee dabei. Er war noch in seinen Anfängen und wir staunten immer über seine Kunststückchen, die er abends auf dem Hotelparkplatz vorführte. Immer ein Lächeln im Gesicht.
    Wir saßen dann manchmal noch auf der Heckklappe von meinen Pickup und hatten u.a. mit Patrizia Scheck eine unheimlich lustige Runde.
    Über 30 Jahre ist das her.

    R.I.P.

    cu
    Rainer

  • Einfach nur tieftraurig... :cry:

    Und Michl...ich habe im letzten Jahr genau diese Situation erlebt. Jemand aus meinem näheren Umfeld war akut gefährdet und rief mich an. Wir haben mehrere Tage lang ganz intensiv Kontakt gehalten, über Stunden telefoniert, uns getroffen...und jede Sekunde davon war es wert. Es ist eine der schwersten Aufgaben, aber ich würde keinen Moment zögern, sie zu übernehmen. Allerdings ist es eine Aufgabe, die gefühlt nie endet...die Dir den Schlaf nimmt und jede Minute die Frage aufwirft, ob Deine Worte dauerhaft Schlimmes verhindern können. Auch jetzt, ein Dreivierteljahr später, ist das nicht besser geworden.

    Es ist verdammt wichtig, da zu sein, wenn Dich jemand darum bittet, aber Du kannst nicht 24/7 hinter der Person stehen. Tut sie sich irgendwann doch etwas an, wirst Du Dich schuldig fühlen, auch wenn das Gespräch darüber vielleicht zwei Jahre her ist. Es muss klar sein, dass der Freitod auch für Menschen aus dem engsten Umfeld nicht immer sicher zu verhindern ist. Die Schuldgefühle der Angehörigen und Freunde können bei diesen wiederum eigene Depressionen verursachen. Das ist die Tragik dahinter, die man auch sehen muss, bei allem verständlichen Wunsch, etwas tun zu können.

    Viele Grüße,

    Micha

    Nie schrauben Sie die Füller Heizkörper Motor
    zu vermeiden, Hitze Sonnenbrand.
    (Auszug Bedienungsanleitung Beta Rev 250 4T)

  • Tragisch!

    Ich habe einen Onkel durch Selbstmord in einer Klinik nach Depression verloren. Mein bester Freund ist seit 6 Monaten wegen Depression in klinischer Behandlung (seine Tochter ist mit 19 einfach tot umgefallen).

    Was ich in diesen letzten 6 Monaten gelernt habe ist, dass dies eine ernsthafte Krankheit ist, die jeden treffen kann und die als solche zwingend von Spezialisten behandelt werden muss. Man sollte sich nicht anmaßen (das tun selbst Hausärzte nicht), durch Gespräche eine adäquate Unterstützung oder gar Heilbehandlung leisten zu können - im schlechtesten Fall geht das, trotz bester Absichten, nach hinten los. Unsereiner kann auch keinen Blinddarm entfernen. Den besten Dienst den man leisten kann, ist es zu bewirken, dass derjenige/diejenige einen Spezialisten aufsucht um sich professionell helfen zu lassen. Nur meine Meinung…

    [color=#505050]Je älter ich werde, um so so schneller war ich früher...[/color]
    [color=#999999]Ténéré 700 >>> CRF 300 L ¯\_(ツ)_/¯[/color]

  • Ruhe in Frieden Pfiff !

    Auch ein selbstbestimmtes Leben darf ein jeder nur selbst Beenden.

    Nichts ist so Beständig,wie die Veränderung!

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