Moin Leute,
bezugnehmend auf das Thema hier, habe ich mal ein neues Thema aufgemacht.
https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?…=1460&start=160
Die Beiträge hab ich hinzugefügt. Falls das nicht ok ist, bitte Bescheid sagen:
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Wir benutzen seit Jahren einen MSR Whisperlite und immer mit normalem Moped Sprit. Das Teil ist quasi unzerstörbar, wird seit Jahrzehnten so produziert und funktioniert immer - auch bei extremer Kälte und in großer Höhe. Mit dem Whisperlite Universal könnte man auch Gas benutzen. Aber wer will das schon, wenn man eh mit dem Moped unterwegs ist. Zudem könnte man am Universal auch eine andere Pumpe (Primus, Optimus, Edelrid usw.) benutzen, falls man der Originalen nicht traut.
[Blockierte Grafik: https://www.msrgear.com/on/demandware.static/-/Sites-msr-master-catalog/default/dwc0b54560/images/large/06633_msr_whisperlite_international.jpg]
Dazu ein spezielles Topfset von Trangia (Tundra III-D) - nämlich aus Duossal. Das ist ein Verbund aus Aluminium und Edelstahl. Innen Edelstahl und außen Aluminium. Man hat also die Leichtigkeit und Wärmeleitfähigkeit von Aluminium und die Lebensmittelverträglichkeit, kein Verkratzen, übles Einbrennen und einfaches Reinigen von Edelstahl. Die Pfanne ist allerdings leider nicht Duossal und gibt es auch nicht für das Set.
[Blockierte Grafik: https://trangia.se/wp-content/uploads/2021/07/402253-1-1536x759.jpg]
So einen Trangia Sturmkocher habe ich auch noch: Wahlweise mit Spiritus- oder Gasbrenner.
Ehrlich gesagt hatte ich das Ding öfter mal dabei, aber in letzter Zeit nicht mehr, da es mir einfach zu sperrig ist und ich es nur schwer ins Gepäck bekomme.
Mit Gaskartuschen ist es sowieso irgendwie blöd: Die Dinger muss man mit sich rum schleppen und ggf. unterwegs Nachschub besorgen.
Spiritus ist eigentlich ganz okay, aber muss man eben auch gesondert kaufen. Zumindest ist so ein Spirituskocher immer startklar.
Zu dem MSR-Kocher: Ich wollte mir auch erst einen solchen besorgen (oder von Primus), aber soooo viele Rezensionen gingen in die Richtung: "25 Jahre lang hatte ich einen XY-Kocher und nie ein Problem. Habe mir einen neuen gekauft - Chinaschrott."
Defekte Pumpen (gebrochene Pumpengehäuse bei MSR), undichte Pumpen und Schläuche bei Primus. Deswegen hatte ich mir den Barthel-Kocher besorgt, da ich mich unterwegs nicht mit so einem Mist rumplagen wollte.
Du scheinst allerdings sehr zufrieden zu sein mit dem MSR... ist also wohl ein Qualitätsthema (mittlerweile?)...?
Den Soto Stormbreaker hatte ich noch gesehen, aber 171€ für einen Kocher ist schon...
Der ganze Campingkram ist mittlerweile auch echt krank überteuert...
Die MSR Pumpe ist nicht super stabil. D.h. da kann durchaus mal was abbrechen, aber nie so, dass sie gar nicht mehr funktioniert. Früher war sie noch deutlich fragiler. Mittlerweile müsste man sich schon sehr anstrengen das Teil völlig funktionslos zu bekommen d.h. das Gehäuse bricht nicht, aber z.B. bei den kleinen Kunststoff-Haltenasen, die den Kolben im Zylinder halten, kann das passieren. Pumpen könnte man dann aber immer noch. Bei der neuen MSR Pumpe ist mir das allerdings noch nicht passiert.
Zudem kommt es bei Kochern mit "Prall"-Blech z.B. Primus, Optimus oder auch der MSR XGK usw. vor, dass sich bei weniger Sauerstoff in höheren Gefilden die Flamme selber erstickt/ausbläst. Das resultiert in einem Affentheater überhaupt irgendetwas heiß zu bekommen. Wir hatten das ab so ca. 3500m. Daher ist das i.d.R. für die Meisten egal.
Das von mir gezeigte Trangia Set ist nur ein Topfset und nicht der Sturmkocher. Den würde ich jetzt auch nicht auf große Tour mitnehmen. Spiritus ist schlecht bei großer Kälte und außerdem im internationalen Ausland schwer bis gar nicht zu bekommen.
Okay, das sind mal Erfahrungen aus der Praxis.
Also hätte ich den Versuch ruhig wagen können. ;)
Prallblechkocher: Wenn es bis 3500m funktioniert, dann sind bei mir alle Anwendungsfälle abgedeckt. Zumindest aktuell. xD
Das mit der Spiritusverfügbarkeit ist mir auch schon aufgefallen...
Bei Gaskartuschen hat mich die Kartuschensuche so genervt, dass ich nach einem Benzinkocher gesucht hab.
Ist wohl wie bei Wohnmobilen/Campern der Mythos von "Kein Problem. Kannst überall Gasflaschen auffüllen lassen. Brauchst nur einen Adapter". Die Realität sieht dann etwas anders aus. :mrgreen:
Die inneren Töpfe vom Sturmkocher sind glaube ich so groß wie das Topfset. Hab das auch aus Duossal.
Das wär dann eher was, wenn man zu zweit unerwegs ist, da kann man auch das Gepäck etwas aufteilen...
Wie siehst Du denn das Thema Zelt vs. Hängematte?
Ein Freund von mir ist überzeugter Hängemattencamper, aber ich weiß nicht so recht. So viele Ecken gibt es, wo man schwer geeignete Bäume findet... Und was macht man bei starkem Regen?
Ich klinke mich mal in das Thema ein.
Wir waren 1 Jahr von -15°C bis +45°C und von 0 bis 5300m mit zwei CRF250L unterwegs und hatten pro Person unter 30kg Gepäck - ohne Heckträger, sondern mit Kriega OS-18 Taschen und 49L Gepäckrolle, sowie Enduristan Fenderbags. Viel Camping, viel Schotter.
Das ist aber nicht wirklich eine Frage von was ist möglich, sondern wo setzt man seine Prioritäten. Letztlich muss jeder sein oder ihr optimales Setup zusammen stellen. Das hat wenig mit einem "globalen Optimum" zu tun, sondern viel mehr mit individuellen Präferenzen und auf die sollte man das Setup abstimmen. Die einen haben mehr Freude mit weniger Gepäck und weniger Komfort aber leichteren Bikes, die anderen haben mehr Freude mit mehr Gepäck, mehr Konfort und schwerer bepackten Bikes. Ist auch eine Frage ob man alleine reist, oder sachen aufteilen kann. Wir haben dazu im Frühjahr auf dem Horizons Unlimited einen Workshop gegeben, vielleicht schreibe ich irgendwann auch mal einen etwas ausführlicheren Guide dazu...
In Kürze: Wir hatten ein Hilleberg Kaitum 3GT Zelt (also einen richtigen Palast den wir viel genutzt und sehr geliebt haben), zusätzliches Tarp, Dauenschlafsäcke und Thermarest Isomatten (ich hasse diese "Luftmatratzen", auch wenn die deutlich kleiner packen würden...), ein Trangia 27er Kochersystem plus 2 extra-Töpfen, umgebaut auf Polaris Optifuel Brenner. Großes erste Hilfe Set (zum Glück nie gebraucht!) und Werkzeug war natürlich dabei (ausreichend und abgestimmt auf die CRF) inkl. 4 Ersatzschläuche, 2 davon dick, zwei dünn (hatten zwar ein paar Platten, aber das würde ich für die nächste Tour reduzieren). Eine OS-18 Tasche pro Person für Klamotten, mehr hat man dann halt nicht.
Auf Instagram gibts unter amplitude_2023 ein paar Bilder vom Setup, aber sonderlich aktiv waren/sind wir da nicht. Lasse bei Interesse aber gerne mehr Details zukommen.
Wie siehst Du denn das Thema Zelt vs. Hängematte?
Das kommt natürlich darauf an wo du unterwegs bist. In Kasachstan hat es z.B. für ca. 2500km praktisch keinen Baum. Dann sieht es mit Hängematte schlecht aus ;)
In Nord Skandinavien oder Patagonien bei über 100km/h Wind wöllte ich jetzt auch nicht in einer Hängematte übernachten. Auch nicht unbedingt bei einem Sandsturm in der Westsahara.
Auch beim Zelt ist die Auswahl nicht einfach. Wir verwenden hauptsächlich selbststehende Zelte - also keine Tunnel. Sobald man in wärmeren Gefilden ist kann der Boden extrem hart werden oder das Wetter ist so gut, dass man das Zelt problemlos ohne Heringe oder sogar nur das Innenzelt aufstellen kann. Außerdem kann man es auch einfacher auf Betonboden z.B. in einem verlassenen Gebäude oder unter einem Dach aufstellen. Mit zwei Mopeds geht das zwar auch mit einem Tunnelzelt, angenehmer ist es aber trotzdem. Wir verwenden übrigens nur noch Zimmermanns Nägel als Heringe. Die sind zwar schwer, aber bekommt man problemlos in die meisten Böden und sind nicht ständig krumm geschlagen. Außerdem extrem günstig.
Die Tunnelzelte sind i.d.R. auch eher für nordische Gefilde gedacht. Das bedeutet, dass das Außenzelt weiter herunterreicht oder sogar ganz bis zum Boden geht. Das ist zwar schön wenn es kalt, schneit und windig ist, aber nicht mehr so toll bei 40°C.
Silikonisierte Zelte sind leichter und haltbarer, aber haben auch den Nachteil, dass sich das Material bei Nässe sehr dehnt. Man muss es daher unter Umständen zwischendurch nachspannen. Außerdem kann man technisch bedingt nicht die Nähte tapen. Diese muss man daher ab und an mit Nahtdichter behandeln. Letztendlich ist es immer ein Kompromiss.
Für alle Zelte gilt - UV Licht ist der größte Feind. Also am besten nicht unbedingt in der Sonne stehen lassen.
Das ist aber nicht wirklich eine Frage von was ist möglich, sondern wo setzt man seine Prioritäten. Letztlich muss jeder sein oder ihr optimales Setup zusammen stellen...
So ist es.
Hehe da sieht man es also: Es gibt verschiedene "Lösungswege". Tobi wählt selbststehende Zelte - ich schwöre auf Tunnel. Er hat feste Träger, ich habe Softgepäck. Es gibt verschiedene Dinge, die ich auf der nächsten solchen Tour vielleicht anders machen, aber am Gepäck gibt es nichts, wo ich nicht happy war es genau so gemacht zu haben.
Denn: Beide Varianten sind richtig, wenn es für dich passt, beides ist falsch, wenn es für dich nicht passt. Wichtig ist es also letztlich die "eigenen" Vorlieben ins System zu integrieren.
Dabei hilft es aber natürlich sich Inspiration von anderen zu holen die mit "ihrer" Lösung glücklich sind...
So, ich würde auch mal meinen Senf dazu abgeben. Weit weg von Weltreisen und großen Touren hin zu Glamping und innerhalb von Europa.
Abseits von einem neuen Tankrucksack (der alte passt leider nicht) und den Seitentaschen, nutzen wir soweit alles was da ist. Dementsprechend unprofessionell ist das dann auch.
Als Kocher nutze ich mein Trangia-Mini-Set mit einem zusätzlichen Topf. Das ist recht leicht und nimmt auch nicht viel Platz weg. Damit sind wir auch immer zu zweit gut hingekommen. Der Endgegner sind aber Wind und die notwendige Zeit. Wir haben dieses Jahr einfach einen einfachen Mini-Gaskocher genutzt, für Skandinavien lief das richtig gut, da die Baumärkte passende Kartuschen führen.
Als Zelt hatte ich vormals eines der billigsten Sorte für 30 Euro, das hielt gute 5 Jahre, ging dann aber erwartungsgemäß durch Spontanversagen kaputt. Einwandig, schlecht belüftet, aber unter 3 kg und kleines Packmaß. Inzwischen hatte mich meine bessere Hälfte mit einem "Motorradzelt" beglückt. Das ist ein Pop-Up-Zelt-Trümmer. Fast 5 kg und ein Packmaß wie eine 60 l Rolle. Das ist das orange Ding auf dem Bild. Hat aber den Vorteil, sehr stabil, schnell aufgebaut und mit Abstand das geräumigste Zelt dieser Kategorie das ich kenne. Passt locker auch für 2 mit Gepäck. Selber kaufen, würde ich es aber nicht. Darum wickel ich meine Isomatte und als Schlafsack nutze ich einen Daunenschlafsack von Cumulus aus Polen.
Für die nächste Campingreise wird aber weiter abgespeckt. Mit Ausnahme, dass dann ein kleiner Faltstuhl mitfahren wird.
Mit Ausnahme, dass dann ein kleiner Faltstuhl mitfahren wird.
Ja - Stuhl ist Pflicht und alle, die man ohne Stuhl trifft sagen letztendlich, dass sie beim nächsten Mal auch einen wollen :D Wenn man den ganzen Tag Moped gefahren ist, will man nicht noch abends auf dem Boden herumhocken. So viel Luxus darf sein.
Ja - Stuhl ist Pflicht und alle, die man ohne Stuhl trifft sagen letztendlich, dass sie beim nächsten Mal auch einen wollen :D Wenn man den ganzen Tag Moped gefahren ist, will man nicht noch abends auf dem Boden herumhocken. So viel Luxus darf sein.
Hahaha stimmt, das hatte ich vergessen! Das ist der entscheidende Punkt der bei der nächsten Reise verändert wird!
Hehe da sieht man es also: Es gibt verschiedene "Lösungswege". Tobi wählt selbststehende Zelte - ich schwöre auf Tunnel. Er hat feste Träger, ich habe Softgepäck. Es gibt verschiedene Dinge, die ich auf der nächsten solchen Tour vielleicht anders machen, aber am Gepäck gibt es nichts, wo ich nicht happy war es genau so gemacht zu haben.
Denn: Beide Varianten sind richtig, wenn es für dich passt, beides ist falsch, wenn es für dich nicht passt. Wichtig ist es also letztlich die "eigenen" Vorlieben ins System zu integrieren.
Dabei hilft es aber natürlich sich Inspiration von anderen zu holen die mit "ihrer" Lösung glücklich sind...
Ich hab so ein Quechua Quick Hiker 2, damals für 100€ gekauft.
Es ging mal eine Stange kaputt, aber sonst hat sich das Ding bei jedem Wetter total bewährt. Schnell aufgebaut und selbststehend. Packmaß ist auch noch ok.
Hängematte ist denke ich wirklich eher was für den warmen und bewaldeten Süden, als für Skandinavien. Bisher konnte ich mich nicht soooo richtig damit anfreunden, werde der Sache aber noch mal eine Chance geben.
Je nach Ziel muss man wählen, was dann das Beste für einen selbst ist...
Thema Tankrucksack: Da hab ich auf meiner 690er ein wirklich winziges Modell gewählt, damit ich mich frei auf dem Motorrad bewegen kann, wenn die Strecke mal anspruchsvoller wird. "Vorher" hatte ich immer so ein riesen Trümmer montiert, der einen total eingemauert hat. Mega nervig.
Hahaha stimmt, das hatte ich vergessen! Das ist der entscheidende Punkt der bei der nächsten Reise verändert wird!
Bei der letzten Balkantour haben mich meine Mitfahrer "ausgelacht" wegen meines Gepäckvolumens und dass ich einen Stuhl dabei hatte. Es war zwar eine Tour mit festen Unterkünften (Camping nur im "Notfall", da die Mitfahrer nicht unbedingt campen wollten), aber über Schläuche, Montierhebel, Werkzeug haben sich die anderen dann doch gefreut, als es notwendig war.
Und ganz ehrlich: Ich würde auf viel verzichten, aber ganz sicher nicht auf einen Stuhl. Das merkt man aber wohl erst, wenn man tagelang mit dem Hintern im Matsch gesessen hat. :mrgreen:
Für mich hat sich so ein Anglerdreibein bewährt. Passt perfekt zu Schlafsack und Isomatte in die Gepäckrolle.
Dauenschlafsäcke und Thermarest Isomatten (ich hasse diese "Luftmatratzen", auch wenn die deutlich kleiner packen würden...), ein Trangia 27er Kochersystem plus 2 extra-Töpfen, umgebaut auf Polaris Optifuel Brenner.
Den Trangiakocher (27er) habe ich auch, aber das war mir bisher immer etwas zu sperrig. Hab gesehen, dass man auch den China "BRS"-Kocher 1a in den Trangia bauen kann´.
Isomatte: Ich kann dir gar nicht mehr recht geben. Reine Aufblasmatten find ich nicht so prall und diese Ultraleichtmatten wirken echt nicht stabil. Hab mir eine Thermarest TrailPro geholt. Nicht extrem klein, aber es geht noch. Dafür ist das Teil ULTRA bequem und richtig schön warm.
Daunenschlafsack: Wer kennt denn ein Modell "gut und günstig" mit Komfortbereich um die 0°C?
Bei Cumulus hab ich mal reingeschaut... ist halt schon teuer. Preise in der Tabelle sind UVP.
Für meine Zwecke wäre wohl dann der "Mysterious Traveller 500" am besten geeignet?
Oder Mountain Equipment Classic Eco 500, oder Mammut Cormfort Down Bag -5°C...
Eigentlich ist mir das alles zu teuer.
Camping "war" doch mal günstig. Was ist hier passiert?
Gibts vielleicht Kunstfaseralternativen mit einem kleinen Volumen?
Ich jatte 2016 den Mysterious Traveller 700 für 250 euro gekauft, da war das noch vergleichsweise günstig. Der hält seitdem und ging auch problemlos bis -7°C. Damals musste man nur aufpassen, da diverse Dinge zusätzlich gebucht werden mussten. Keine Ahnung ob das noch so ist. So ist eine gefütterte, innenliegende Leiste zum Dämmen des Reißverschlusses wichtig. Das hat meiner nicht und dort zieht die Kälte dann rein.
Hängematte ist denke ich wirklich eher was für den warmen und bewaldeten Süden, als für Skandinavien. Bisher konnte ich mich nicht soooo richtig damit anfreunden, werde der Sache aber noch mal eine Chance geben.
Je nach Ziel muss man wählen, was dann das Beste für einen selbst ist...Camping "war" doch mal günstig. Was ist hier passiert?
Moin aus dem Norden,
in Sachen Hængematte und Skandinavien....Hier bei uns , sind die Wælder zwischen Kristiansand bis Haugesund seit 2019 teils extrem ueberfuellt mit Hængematten.
Im Juli 2021 waren wir auf Tour Kristiansand- Brokke-Sulekard- Lysefjord-Forsand-Stavanger-Haugesund und wollten mit Hængematte uebernachten, da es aber so voll an den geeigneten Stellen war , mussten wir auf Zelt und nach Bore Strand ausweichen. Der Trend hælt hier weiterhin an.
Wichtig ist nur eine gute Isolierung unten in der Hængematte , ein Moskitonetz und ein Tarp gegen Regen . Dann ist es problemlos und kostenlos ...
Egal ob mit Motorrad, Boot oder Auto , wir haben das Equipment fast immer dabei:
Ticket to the Moon Hængematte mit Moskitonetz und Robens 3x3 Tarp( und/oder Robens Lodge 3).
Robens Rapturous Matte und Rumpl Puffy Blanket (ich mag keine Schlafsæcke)
Robens Trailblazer Stool
Naturehike Lightweight Titanium Outdoor Cooking Pot und Jetboil Summit Skillet Pfanne (die Pfanne ist goldwert !)
UCO Gear Mess Kit (Teller,Schuessel,Becher,Spork)
MSR Pocket Rocket 2 , Gasskartusche (passt in den Kochpott oder vor Ort kaufen) und Primus CampFire Griddle Plate (zum Grillen)
UCO Mini Flatpack Grill & Firepit ( falls Gas leer )
Led Lenser ML6 Laterne
Wenger RangerWood 55 Multiwerkzeug.
Ausnahme ist Dænemark , wenn wir længer an einem Ort bleiben, dann kommt der Kram fuer Basecamp mit:
Robens Cabin 600 , komplett mit Tisch ,Stuehlen, Kueche,Schrænken, etc.....
Ja , Camping war mal guenstig , aber du bekommst das , wofuer du zahlst. Gewicht runter-Preis raus.Je leichter ,desto teurer.Wie bei Dessous fuer die Damen. Weniger kostet mehr . ;)
Und die Materialien werden immer besser z.B Titan Tøpfe. An Materialkosten spare ich nicht mehr, der billige/guestige Kram hat meisten nicht so lange gehalten oder war einfach zu schwer.
Den Vorteil , den wir haben ist das Allemannsretten.Man darf auf dem Land, in Wäldern und Bergen unter freiem Himmel schlafen oder ein Zelt aufstellen – unter einer Voraussetzung: Es sollte mindestens 150 Meter Abstand zum nächsten bewohnten Haus oder zur nächsten bewohnten Hütte gehalten werden. Diese Regelung gilt auch für Vans, Wohnmobile und Wohnwagen.
Wenn man mehr als zwei Nächte an derselben Stelle übernachten wollen, müss man die Grundbesitzer um Erlaubnis bitten. Dies gilt nicht für die Berge oder sehr entlegene Bereiche.
Oeffentliche Toiletten und Gapahuks findet man auch fast ueberall und kostenlos
Flensburger
Hängematte, Moskitonetz, Tarp und Isolierung - inwiefern hat man dann noch einen Vorteil zum Zelt? Ich sehe da eigentlich nur noch Nachteile.
Ich hab meinen Stuhl wieder rausgeschmissen, fahre aber auch zu 90% Campingplätze an. Weswegen auch die Küche zu Hause bleibt. Aber wenn ich länger fahre nehme ich jetzt immer mein Helinox Feldbett mit 😁.
Grüße
Sushi
Eine schöne Website hast du da.
Flensburger
Hängematte, Moskitonetz, Tarp und Isolierung - inwiefern hat man dann noch einen Vorteil zum Zelt? Ich sehe da eigentlich nur noch Nachteile.
Packmass und Gewicht ist niedriger.
Kosten sind niedriger.
Man muss nicht auf kaltem / gefrorenen / nassen Untergrund schlafen.
Man schlæft in der Hængematte besser, behaupten einige...
Was weiss ich ?
Ich bin frueher nur mit Tarp (uebers Motorrad befestigt)und BW Schlafsack auf Tour gewesen. Ging auch...
Heute moechte/bzw kann ich es nicht mehr. ;) Und meiner Frau brauche ich mit so einem Vorschlag gar nicht erst kommen. :lol:
Muss halt eben jeder selbst mit sich ausmachen , welche Vor-bzw Nachteile eine Hængematte oder Zelt haben. Mittlerweile habe ich Tage, wo ich es vorziehe beides zuhause zu lassen und nur die Visa Karte dafuer einstecke... Huetten oder Hotels findet man hier ueberall. :lol:
Manchmal macht man einfach Sachen die keinen Vorteil haben , sondern einfach weil man mal Bock drauf hat... :mrgreen:
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