Kauf einer 300 Rally und Zubehör?

Das Forum wurde erfolgreich und vollständig migriert und steht ab sofort wieder zur Verfügung. Einige kleinere Arbeiten und Anpassungen stehen noch aus, die Nutzung des Forums ist jedoch bereits uneingeschränkt möglich.

Bereits registrierte Mitglieder können sich wie gewohnt mit Ihrem bisherigen Benutzernamen und Passwort anmelden und das Forum nutzen. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie über die Funktion „Passwort vergessen“ ganz einfach ein neues Passwort anfordern.
  • Hai,

    überlege schon einige Zeit mir ein Mopped für den TET oder auch ACT zuzulegen. Meine Africa Twin Adventure Sports ist mir mit rund 260 kg dafür etwas zu schwer. Wenn sie mal liegt, wird es schon spannend sie wieder hoch zu bekommen.

    Suche also was leichteres und bin so auf die 300er Rally gekommen. In der Auswahl waren noch die neue DR-Z4 und die 390 Adventure R. Aber die Suzuki ist auf Grund der knapp 10,000,- aus dem Rennen und die KTM ist mit knapp 180 kg dann doch nicht das was ich suche.

    Habe daher die 24er oder 25er 300er Rally auf dem Schirm. Habe gestern mal auf den 25er Modellen gesessen und festgestellt das die Federung wirklich härter geworden ist, was ja anscheinend der größte Schwachpunkt des 24er Modells ist. Die 25er Moppeds sinken nicht mehr so tief ein wenn ich drauf sitze, wie das 24er Modell.

    Tendiere daher zum 25er Modell, vor allem da mir die neue Lackierung auch viel besser gefällt.

    Das einzige was mich stört, ist der 80/100 21 Reifen. Da gibt es ja nicht so viel Auswahl und eine generelle Eintragung von 90/90 ist ja leider nicht mehr möglich. Was wäre denn eure Reifenempfehlung für meinen Einsatzzweck? Überwiegend Gelände ala TET, aber auch die Hinfahrt auf Achse dorthin.

    Als Zubehör habe ich mir überlegt:

    Acerbis Handschützer X-Factor oder X-Factoy. Gibt es da Erfahrungswerte von euch? Barkbuster habe ich an der AT, aber die Acerbis sind günstiger und sollen wohl auch taugen?

    Acerbis Engine Cover und auch die Rahmenschützer. Schont das Material und ist relativ günstig.

    Beim Kühlerschutz bin ich mir unsicher. Adventure Specs oder Yamoto? Gibt es da Erfahrungswerte? Wobei es für das 25er Modell wohl noch keine gibt. Yamoto gibt es nur bei TH-Bike?

    Welche Bashplate würdet ihr empfehlen?

    Bei der Gepäckbrücke tendiere ich aktuell zu Adventure Specs, da ich mir wahrscheinlich das Mosko Moto Reckless zulegen werde. Warte da auf die nächste Rabattaktion.

    Seitenständerverbreiterung (wahrscheinlich vom Ali).

    Gibt es sonst noch must haves oder könnte ich da auf was verzichten? Wie seht ihr das?

    cu
    framo

  • Hallo
    Aus aktuellem Anlass kann ich dir definitiv zu einem stabilen Kühlerschutz raten. Und zwar zu dem Yamoto. Ich hatte einen anderen montiert, von dem ich dachte, der wäre sehr stabil,…..nach meinem Sturz wurde ich eines Besseren belehrt. Nun werde ich den von Ama…. testen. Der sieht zumindest auf den Bildern genauso aus, wie der Yamoto. Ich erhoffe mir von dem, dass er durch die Abstützung zum Rahmen noch mehr schützt. Meinen einfacheren hat es beim Sturz verbogen und dadurch leider auch den Kühler.verbogen wurde. Wegen den Preisen für Ersatzteilen machen Sturzbügel bestimmt auch Sinn. Als Beispiel, das kleine schwarze Kunststoffteil in der Tankverkleidung (die besteht aus zwei Teilen) für die 300l kostet beim Händler schlappe 100 Euro.

    Gruß Thomas

    Bin weg, um nach mir zu suchen.
    Sollte ich zurückkommen, bevor ich wieder da bin,
    sagt mir bitte ich soll hier warten, bis ich zurück bin!

  • Das Problem mit den Reifen hast du auch mit dem Vorgängermodell. Mein Prüfer bei der Dekra hat mir allerdings Ende 24 noch eine geänderte Reifengröße vorne und hinten an meiner 23er 300L eingetragen. Ohne Reifenbindung.
    Hier nachzulesen
    https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?…tart=130#p26635
    Augenscheinlich get es also noch, wenn man an einen willigen Prüfer gerät.
    Davon abgesehen würde ich mir bei einem Offroad Töff da weniger Sorgen machen. Ich bin vor der Eintragung meine 1,5 Jahre mit den anderen Reifen ohne Eintragung gefahren. Wenngleich in der Zeit wenige km gemacht wurden. Bei der 250L bin ich glaube 4 Jahre mit den anderen Reifen ohne Eintragung gefahren. Hat selbst bei der HU nie jemanden interessiert.

    Die Reifenfrage wurde im Allgemeine Reifendiskussion Fred schon unzählige Male gestellt und beantwortet. In kurz: es gibt keinen Reifen, der beides super kann. Je besser er für "hartes" Gelände (Sand, Matsch) geeignet ist, desto schlechter ist er für die Straße. Wo genau du den Kompromiss setzt, musst du selbst entscheiden.

    Handschützer habe ich einen der beiden genannten Acerbis montiert. Weiß allerdings nicht, welchen. Und ich habe nur den Alubügel montiert. Plastik habe ich weg gelassen, damit mehr Kühlluft an die Hände kommt :)

    Bashplate ticke ich etwas anders, als die meisten hier. Für mich muss sie aus Alu und möglichst ausladend, außerdem an der Unterseite glatt sein. Deshalb habe ich diese hier
    https://bikerzbits.com/honda-crf300l-…ate-243632.html
    Kühlerschutz glaube ich nicht, dass das viel bringt. Ein Kühlerschutz soll im Normalfall die Lamellen vor Einschlägen durch aufgeworfene Steine schützen, nicht den Kühler selbst bei einem Sturz stabilisieren. Und bei manchen Motorrädern gab es mit Kühlerschutz in gewissen klimatischen Bedingungen thermische Probleme. Von der 250L/300L habe ich das allerdings noch nicht gelesen, habe da aber deswegen Vorbehalte gegen. Nutzen hat man eigentlich nur, wenn das Hinterrad des Vordermanns einem Steine entgegen wirft. Da ich selten einen Vordermann habe, hilft mir der nicht.

    Sturzbügel hatten wir auch erst vor kurzem die Diskussion. Ich glaube, dass das nicht viel bringt. Die meisten sind nur kleine "Ohren", die da unten am Rahmen angeschraubt werden. Da die 250L/300L aber mit einer guten Bashplate eh nicht auf den Kupplungs-/Limadeckel fällt, haben die keine weitere Funktion. Ein Bügel, der die Technik hinter den Seitenverkleidungen (Kühler, Elektronik) schützt, wäre viel zu ausladend für ein so schmales Motorrad.

    Ich habe noch einen stabileren Lenker verbaut. Einen konischen mit 28,6mm Aufnahme. Der originale Lenker aus dem berühmten Honda Wachsstahl verbiegt sich ja beim schräg angucken schon.
    Ansonsten würde ich für längere Strecken im Sitzen noch ein Upgrade der Sitzbank empfehlen. Seat Concepts hat eine gute Bank im Angebot, wenn auch nicht ganz günstig. Rahmenschutz kann man auch noch machen, damit die Stiefel nicht den Rahmen anreiben. Und einen Bergegurt vorne, damit man das Mopped aus einer prekären Situation wieder raus ziehen kann. Außerdem tausche ich die Spiegel immer gegen die günstigsten klappbaren, die ich bei ebay finden kann. Davon kaufe ich auch immer gleich 4 Stück. Die gehen halt trotzdem immer mal wieder kaputt und zählen deshalb einfach als Verbrauchsmaterial.

  • Kühlerschutz muss man unterscheiden zwischen einem Schutz vor Steinschlag, also vor den Lamellen, der meiner Ansicht nach absolut nix bringt und eher noch die Zuleitung von Frischluft behindert, und einem "Sturzrahmen" für den Kühler, wie es ihn von Adventure Spec oder anderen Anbietern gibt.

    Der schützt nicht vor Steinschlag, sondern stützt den Kühler am Rahmen ab, also umgibt ihn und schützt ihn daher vor einem Sturz. Das hatte ich schon und hat mich schlappe 270 € für einen gebrauchten Kühler aus NL gekostet.

    Diese "Sturzrahmen" hab ich auch an den Sportenduros, und die sind schon sinnvoll. Zumindest bis zu einem gewissen Grad werden die Kräfte abgefangen.

    Ansonsten kann ich Alex nur zustimmen: Sturzbügel haben an einer Enduro eigentlich nix verloren, da fädelst du dich nur im Unterholz ein und dann haut's dich erst richtig hin! Bashplate ist Geschmacksache, ich hatte früher auch welche aus Alu, die sind aber sehr laut und können auch mal dröhnen. Inzwischen nehm ich immer welche von AXP, ist ein sehr beständiger Kunststoff, schön leicht, und trotzdem sehr belastbar. Und es klappert nicht ständig wenn ein Stein dagegen haut.

    Reifengröße und Eintragung: vergiss es einfach, interessiert keine Sau! Ich hab schon seit Jahre 90/90-21 drauf, hinten sogar 130/80-18, jedes Mal über den TÜV, auch schon Kontrollen gehabt. Keine Probleme! Die Kollegen von der Rennleitung gucken auf laute Krawalltröten und Knieschleifer, aber nicht auf die Stoppelhopser...

    Two beers or not two beers?!? 8-)

  • Die Reifengröße interessiert auch normal niemanden, da hast du Recht. Sollte es allerdings mal zu einem Haftpflichtschaden kommen, und die Versicherung kommt dahinter, zahlst du dein Leben lang, bei Personenschäden kann das unangenehm werden.

  • Total falscher Mythos, der sich leider wie ein Roter Faden quer durch alle Foren zieht.

    Die Haftpflicht-Versicherung muss den Schaden vollständig bezahlen. Das einzige, was sie tun kann, ist, dich in Regress zu nehmen. Aber maximal bis 5.000€ und außerdem müsste die Modifikation dafür unfallursächlich sein. Ein an sich zugelassener Reifen, der nur nicht eingetragen wurde, kann schwerlich unfallursächlich sein.

    https://www.allianzdirect.de/kfz-versicheru…0ausgeschlossen.

    Insofern ist das schlimmste, was du zu befürchten hast, eine vorübergehende Stilllegung und Nachweis der "Reparatur" oder Abnahme. Wobei ich der Meinung bin, dass sie das nur dann machen würden, wenn entweder das Fernsehen bei der Kontrolle dabei ist, oder sie dir eigentlich etwas viel schwerwiegenderes Vorwerfen möchten, was sie dir aber nicht Nachweisen können. Und das alles auch nur dann, wenn das tatsächlich jemand bemerkt.

  • Das was bwm schreibt, ist korrekt. Den anderen Unsinn lese ich auch schon seit zig Jahren quer durch alle möglichen Foren.

    Grüsse
    Tom

  • Ich gehöre zur Verzichtsabteilung 😁. Meine Rally hat 35Tkm runter. Fußrasten (tiefer) Federbein hinten (einfaches YSS) und fertig. Lenker mal nach Sturz getauscht. Die Kiste ist robust und zäh. Wenns dich hart packt, zerlegt sich eher sowas wie der Stützrahmen der
    Scheibe oder der Heckrahmen. Den TET kannst hier bei uns oder unseren Nachbarn auch mit nem Roller fahren.

  • Naja, dann mal besser informieren!

    Nenne doch bitte als Allererstes die Quelle, wo Du das herhast - Danke!
    Zum Zweiten bemühe eine Suchmaschine Deiner Wahl mit dem Satz
    "Für die Begrenzung der Regressansprüche spielt es keine Rolle, ob ein Verstoß vorsätzlich oder grob fahrlässig begangen wurde."

    Zudem: Vorsätzliches Handeln unterscheidet sich zu fahrlässigem Handeln dadurch, dass ein Schaden mit Absicht herbeigeführt wurde (direkter Vorsatz).
    90/90-21 wird also abweichend zu 80/100-21 aufgezogen, um jemand anderem vorsätzlich zu schaden???

    Grüsse
    Tom

  • Vorsatz beim Unfall, nicht bei der Modifikation. Die Modifikation müsste immernoch Unfallursächlich sein, damit die Versicherung überhaupt irgendeine Regressforderung aufstellen könnte. Ein an sich zulässiger Reifen kann nicht Unfall ursächlich sein. Und selbst, wenn er es doch könnte (was er nicht kann!) würde "Vorsatz" in dem Kontext bedeuten, dass du den Reifen aufgezogen hast, UM den Unfall zu haben. Und das müsste die Versicherung gerichtsfest nachweisen.

    Das ist einfach totaler Blödsinn. Es ist selbst mit viel Phantasie kein Fall konstruierbar, in dem du für die Verwendung eines an sich zugelassenen Reifens, den du nur nicht eingetragen hast, dein Leben lang für irgendwas zahlen musst. Es sei denn du musst die paar Hundert Euro für die Begutachtung nach einer Kontrolle über Jahrzehnte abstottern, aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus.

  • Moin Mädels,

    könnt ihr die Diskussion woanders weiter führen? Hat jetzt mit meinen eigentlichen Fragen hier im Thread nicht wirklich was zu tun.

    Besten Dank
    framo

  • Schon mal überlegt warum eine „Rally“ TET & ACT ist keine Rally, dazu kommt noch das die interessanten Strecken im SO liegen …… da ist es heiss und braucht auch kein Plexiglass vor der Birne und noch weniger die Verkleidung und damit ist das Thema Rahmen/Verkleidungsschutz auch gegessen.

    Auch die Crf ist nicht so einfach aufzuheben da sie sehr schmal und damit flach am Boden liegt, das erste mal geht noch beim 3. 4. mal gehts an die Substanz - zumindest meine Erfahrung!

    Das Thema Federung wird hier sehr ausführlich diskutiert, wobei es ein „Hardenduro“ und eine „Dualsport“ Fraktion gibt. Ich gehöre zur 2. Gruppe TET/ACT Endurowanderer, das ist keine Rennstrecke, hier kommen Wanderer, MT-Biker, Allrad aber auch ganz normal Golf4 daher vor allem auch Landwirtschaft und Tiere, also Vorsicht geboten. Für mich 80kg genügt das Fahrwerk sagen wir zu 90%, Geschwindigkeit runter 97%.

    Reifen ist eigentlich auch kein Problem mit etwas Erfahrung, auch die orig Bereifung ist für TET/ACT geeignet. Meine Reifenempfehlung hinten ist der Anakee Wild und vorn der Heidenau oder Battlax, hatte aber auch schon den Anakee 90/90 drauf. Das Problem ist eigentlich mit genügend Profil bei den TET „Sonderprüfungen“ anzukommen.

    Zub.:

    Kühlerschutz Yamoto / nach TET Montenegro
    Handgards habe ich relativ günstige, hab ich dem Händler inkl Montage abgeschwatzt (gelegenlich neue schrauben rein , das wars)
    Kunststoff Bashplate
    AS Siderack und normaler Gepäckträger (BikerBizz) Enduristan Sattelbags (haben schon 2 Asphaltstüze überlebt)


    Lg Andreas

  • Wenn TET und Endurowandern im Vordergrund steht würde ich auch die normale 300L nehmen. Da kann ich meinem Vorredner nur zustimmen.

    Fahrwerk ist ges geschmacks- und Geldmacherei. Klar geht mit dem original Fahrwerk alles. Aber ein bisschen Investition lohnt sich da sofort.

    Ich würde auch keine neue Maschine kaufen, sondern eine gute gebrauchte mit wenig Kilometer. Werden immer wieder angeboten weil die Leute einfach sich vertan haben beim Kauf. Dann hat man auch noch Geld für Gimmicks übrig.

    Two beers or not two beers?!? 8-)

  • Ich würd immer wieder zur Rally greifen. tET besteht zur Hälfte aus Teer, und nur ein geringer Prozentsatz ist schwieriges Gelände (Regen mal außen vor, da siehts anders aus). Und ich genieße die Verkleidung an den Beinen, hält sie doch recht effektiv dreck von den Hosen fern. Die Scheibe schiebt auch gut in den Weg stehende Äste weg, die größere Bremse gibt Sicherheit und der Navibügel ist genial. Geschmackssache.
    Wenn die 25er wirklich ein zubehörfederbeim erspart würd ich auch evtl. die nehmen.
    Jedoch, ohne Schutz jönnen beim ersten umfaller derlei unteren Backen brechen. Die Handschützer sollten einen stabilen Alubügel haben. Gefallen tun mir an meiner die Klappspiegel. Die meshauflage auf der Sitzbank, die tieferen fussrasten brachten mir auch viel.
    Selber fahr ich mit jethelm Meshklamotten leichten Stiefeln und crosshandschuhen. Mit Zelt Isomatte Kocher und co.

    Viele Grüße Manni

  • Ist denn überhaupt schon entschieden, dass du eine 300L kaufst? Diskussionen über sinnvolles Zubehör sind glaube ich etwas früh, wenn noch die Frage im Raum steht, ob es eine Suzi, KTM oder Honda wird :)

    Insgesamt machst du mit der 300L für deinen Einsatzzweck nix verkehrt. Sinnvolles Zubehör kann man drüber reden, aber jeder hat da eigene Erfahrungen und kauft sich deshalb eigenes Zubehör. Mir war der Unterfahrschutz wichtig, weil ich bei meiner ersten 300L keinen guten hatte und deshalb den Rahmen eingedellt habe. Stabiler Magura-Lenker war mir wichtig, weil ich bei der 250er schon mehrmals den originalen Lenker tauschen musste, weil der selbst bei Niedriggeschwindigkeit-Stürzen schnell verbiegt.
    Fahrwerk bin ich viele Jahre (5 Jahre 250L und danach 3 Jahre mit 300L) auch Serienfahrwerk gefahren und war zufrieden. Selbst eine wirklich harte Offroad Tour in Ligurien ging. Ein paar Eindrücke siehe hier
    https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?…start=30#p18506
    Das neue jetzt ist aber doch merklich "erwachsener" und das Motorrad durch die gestiegene Bodenfreiheit auch deutlich besser für sowas geeignet.

    Kauf sie dir erstmal, fahre ein paar Runden und danach reden wir über sinnvolles Zubehör.

  • Ich sage es mal ganz vorsichtig aus der Erfahrung der letzten Jahre seit Markteinführung der CRF250L in 2013:

    Fahr das Ding erstmal.

    Die Anzahl der CRFs in den Kleinanzeigen mit den wildesten Umbauten und ein paar hundert Kilometern auf dem Tacho ist in den Jahren schon spannend gewesen. Meistens genau solche Fälle. Jemand hat vorher eine BMW GS, KTM oder so etwas gehabt. In seiner Vorstellung ist die CRF genau so ein heißer Feger, nur eben 100 Kilo leichter. Und genau das ist sie nicht.

    Auch in ihrer bisher letzten Evolutionsstufe als 300er ist sie noch ein leichtes, aber eben nicht bärenstarkes Motorrad. Wenn man das bewusst nicht nur akzeptiert sondern will, kann man mit ihr sehr glücklich werden. Andere stellen sich mit viel (eigentlich wünschenswerter) Phantasie vor, wie sie sein könnte, was man daraus machen möchte und wie sie dann fahren würde. Und wenn sie dann die vielen Konjunktive nicht mit Leben füllt, geht sie halt wieder in die Kleinanzeigen.

    Also mach eine Probefahrt, guck, ob sie ist wie erwartet, und wenn ja, mach Dein Ding. Aber jetzt schon über zu ändernde Reifengrößen zu.philosophieren, ohne einen Meter gefahren zu sein, halte ich für sinnlos.

    Viele Grüße,

    Micha

    Nie schrauben Sie die Füller Heizkörper Motor
    zu vermeiden, Hitze Sonnenbrand.
    (Auszug Bedienungsanleitung Beta Rev 250 4T)

  • Hai,

    danke erst einmal für einigen guten Input.


    Ist denn überhaupt schon entschieden, dass du eine 300L kaufst? Diskussionen über sinnvolles Zubehör sind glaube ich etwas früh, wenn noch die Frage im Raum steht, ob es eine Suzi, KTM oder Honda wird :)

    Dachte das hätte ich klar geschrieben:


    Suche also was leichteres und bin so auf die 300er Rally gekommen...
    Aber die Suzuki ist auf Grund der knapp 10,000,- aus dem Rennen und die KTM ist mit knapp 180 kg dann doch nicht das was ich suche.



    Kauf sie dir erstmal, fahre ein paar Runden und danach reden wir über sinnvolles Zubehör.


    Werde die wichtigsten Dinge (z.B. Kühlerschutz) schon kurz nach Kauf montieren. Ist imho günstiger als nachher die Sturzschäden zu reparieren ;) Ausserdem brauche ich ja was für den Gepäcktransport.



    Wenn TET und Endurowandern im Vordergrund steht würde ich auch die normale 300L nehmen. Da kann ich meinem Vorredner nur zustimmen.


    Hatte ich auch überlegt, denke aber das für mich die Rally die bessere Wahl ist, da die Anreise mit dem Mopped stattfindet und nicht auf dem Hänger. Daher finde ich die Scheibe und den größeren Tank gut, ebenso wie die bereits vorhande Navistrebe.

    Ich würde auch keine neue Maschine kaufen, sondern eine gute gebrauchte mit wenig Kilometer. Werden immer wieder angeboten weil die Leute einfach sich vertan haben beim Kauf. Dann hat man auch noch Geld für Gimmicks übrig.


    Bin auch am schauen nach gebrauchten 24er Modellen, aber die Preise die aufgerufen werden, sind imho realitätsfern. Da kann man für einen kleinen Aufpreis besser eine neue kaufen.



    Das Thema Federung wird hier sehr ausführlich diskutiert, wobei es ein „Hardenduro“ und eine „Dualsport“ Fraktion gibt. Ich gehöre zur 2. Gruppe TET/ACT Endurowanderer, das ist keine Rennstrecke, hier kommen Wanderer, MT-Biker, Allrad aber auch ganz normal Golf4 daher vor allem auch Landwirtschaft und Tiere, also Vorsicht geboten. Für mich 80kg genügt das Fahrwerk sagen wir zu 90%, Geschwindigkeit runter 97%.


    Die einen sagen so, die anderen so ;) :D

    Mein, wirklich guter, Honda Händler meinte, bei der 24er würde er an meiner Stelle das Federbein tauschen. Gabel wäre ok. Bei der neuen 25er wäre der Tausch aber nicht mehr nötig.

    Würde eh erst mit dem Serienfahrwerk starten und dann sehe ich ja, wie es mir taugt und ob ich was tauschen "muss"..



    Manches sehe ich genauso.

    Mit dem AS Supershirt bist du anscheinend gut zufrieden. Ich finde das ebenfalls interessant. Ist es bei Hitze winddurchlässig und somit optimal für heisses Wetter?

    cu
    framo

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!