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  • Mahlzeit.

    Ich bin gerade etwas am basteln. Dabei kam mir die Bakterie in den Blick und mir fiel ein dass ich genauso eine noch habe die seit 4 Jahren im Büro lagert und auf ihren Einsatz wartet.
    Also schnell geholt, kurz geladen. Nach nicht einmal 5 Minuten war die fertig. Zum letzten Mal von 1,5 Jahren geladen.

    An der CRF vorher die Ladespannug geprüft: 14,4 - 14.5 V. Also perfekt.

    LiFePo angeschlossen und...funktioniert.

    Der Hersteller gibt 130 CCA bei -18 Grad an.
    Bei der Temperatur fahre ich schon lange nicht mehr.

    Ich habe noch eine e-mail an den Hersteller geschrieben und nach dem Temperaturbereich zum Laden gefragt.

    Allgemein habe ich gelesen, dass man bei den kalten Temperaturen sozusagen "Vorglühen" kann, indem man Strom verbraucht, ohne zu Starten. Hat man Heizgriffe sollte das gar kein Problem sein.

    Hier der Batterievergleich. 2,2 kg oben auf der Höhe einsparen ist schon hervorragend.

    Gruß
    Andreas

  • Wobei die LiFePo keine 7Ah besitzt ;-)
    Und der Kältestrom ist ein reiner Prüfstrom , in der Realität kann der LiFePo schon bei um oder knapp unter 0 Grad die Puste ausgehen.
    Aber die Gewichtsersparnis ist schon nett!
    Ich würde im Sommer die LiFePo fahren und im Winter die AGM/GEL nutzen, der macht auch das Laden bei kalten Temperaturen nicht so viel aus....

    CRF 250 RR Edition - Hyperpro , TRW , Arrow , 550P, kurzes Heck , RR Dekor, Acerbis
    Kove.....???

  • Jo..ich glaube die Angabe Pb... bedeutet so viel wie "wie 7 Ah".
    Keine Ahnung was die Angabe angeht. Ich würde jetzt mal interpretieren, dass bei einer Batterie die zum Starten gedacht ist, die Kaltstartleistung die Angabe ist, die auch wirklich zur Verfügung steht.
    Ich fahre im Moment eh nicht. Wenns mal wieder 10 Grad oder mehr hat. Im Moment sind beide Bakterien im Haus.

  • Gute Li Batterie Hersteller geben eigentlich beides an: "echte" Kapazität und "Blei-äquivalent". Aliant wohl nicht.
    Jeder Hersteller definiert sich da sein eigenes Blei äquivalent. Bezogen auf die tatsächliche Stromkapazität wäre eine 3,5Ah Lithium Batterie etwa äquivalent zu einer 7Ah Pb Batterie. Blei darfst du nämlich nur bis auf ca 50% der Nennkapazität entladen, ohne sie nachhaltig zu schädigen. Lithium bis auf 0%, wobei das mit geringerer Lebensdauer einher geht.
    Andere Hersteller definieren sich das anders. Viele beziehen sich glaube ich auf den maximal möglichen Startstrom, der ja geliefert werden muss, um den Anlasser zu drehen. Da können Li Batterien afaik bei weniger als 1/3 der Nennkapazität einer Pb Batterie den gleichen Startstrom liefern.
    Durch diese unterschiedlichen Definitionen kommen auch die unterschiedlichen Gewichte eigentlich gleicher Lithium Batterien zustande.

    Witzige Anekdote: Auf der Suche nach der echten Kapazität der Aliant YLP07 kam ich auf diese Seite
    https://jamparts.com/batterien/batt…ithium-batterie
    Und dort steht (ich vermute, als reiner Haftungsausschluss, da das sonst nirgendwo steht)

    Zitat

    Achtung! Diese Batterie ist hauptsächlich für Kickstarter- Motoräder vorgesehen. Ein Anlasser führt zur Beschädigung der Batterie


    Die echte Kapazität habe ich nicht gefunden.

    Ich würde so eine Batterie nicht kaufen, aber das ist nur meine Meinung. Nicht wegen dem Mokick Ding, sondern weil die die echte Kapazität nicht rausrücken. Und die ist für mich neben der Spannung das einzige wichtige Merkmal einer Batterie.

  • "PbEq Capacity" bedeutet eine der Blei Batterie gleichgesetzten Kapazität.
    PB= Plumbium = Blei
    Eq= Equivalent = gleichgesetzt

    Wie bwm schon schrieb liegt die reale Kapatität (ca. 50% der PbEq Angabe) bei irgendwas zwischen 2,5-4Ah.
    Ich finde LiPo oder LiFePo schon gut , da sie einiges an Gewicht sparen , leider lassen die Kaltstarteigenschaften bei den Battieren (nicht bei allen Herstellern) etwas zu wünschen übrig.
    @ AHK Da diese bei dir im Winter ja eingelagert sind ist das allerdings dann gar kein Problem.

    Interessant werden die Sodium (Natrium) Ionen Batterien in den nächsten Jahren.
    Die Vereinen die Kälteresistenz (im Vergleich zu LiPo/LiFePo) der Pb (AGM/GEL) Batterie mit den Kaltstartströmen und Kapazitätsvorteilen der LiPo/LiFePo , ohne die Brandgefahr (LiPo) und negativen Kälteeigenschaften (LiPo(LiFePo) derer.

    Selbst der Hersteller Aliant gibt in seinen Datenblättern für diese Batterieserie (YLP Series) nur den "PbEq" an, nicht aber den realen.
    Für eine Batterie die für ü100€ verkauft wird schon ein bisschen frech......
    Für alle anderen Lithium Batterie Serien gibt er aber die reale Ah an....naja....die Firma kommt aus Italien , die Zellen aus China. Ob die in Italien zusammengesetzt werden (mit BMS usw.) konnte ich nicht in Erfahrung bringen.

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    Kove.....???

  • das mit dem PbEq kann man halt so nicht pauschal sagen, weil jeder Hersteller sich das anders definiert. Rein mathematisch hast du recht, aber nur weil ein Hersteller 8Ah PbEq drauf schreibt, heißt das nicht, dass 4Ah drin sind. Ich habe in meiner 2017er Affentwin eine Skyrich Lithium Batterie verbaut, die reale 4Ah hat, aber eine 11,2Ah PB Batterie ersetzt. Es gibt auch noch eine "high capacity" Version vom gleichen Hersteller mit 8Ah, die kostet dann aber auch das doppelte (200 ggü 100€)
    Die meisten Hersteller geben für die AT auch eine 4Ah Lithium als Ersatz aus. Startverhalten der Lithium ist trotzdem erheblich besser, als es mit der Pb je war.

    Eben das ist ja mein Problem mit der Aliant. Die schreiben nur drauf, welche sie ersetzt. Aber geben die echte Kapazität nicht mit an. Das finde ich fragwürdig. Ich mein ein Papier-Strohhalm ist nach irgendwelchen Maßstäben auch ein Ersatz für einen Plastik-Strohhalm. Nur nach meinen eben nicht. Und wenn der Hersteller nur Strohhalm drauf schreibt, aber nicht, aus welchem Material, dann kaufe ich ihn halt nicht

    Einmal editiert, zuletzt von bwm (24. November 2025 um 15:11)

  • Ich kenne mich beileibe nicht so gut aus.
    Den Hinweis von der Jamparts-Seite kenne ich. Wenn du aber mal weiter suchst, findest du andere, die diese Batterie für eine gsxr1000 als das Modell der Wahl aufführen.
    Ein Kumpel hat andere Classiker mit kleineren selbstgebauten Akkus an Start, die mit den A123 Zellen aufgebaut sind. Ich kenne mich da aber wirklich nicht aus.

    Ich habe Aliant mal angeschrieben und diese Antwort erhalten.
    ........................
    Dear xxxx


    thank you for contacting us.

    Here’s the key point first:

    Around –10 to 0 °C, a LiFePO₄ like the YLP07 can still deliver starting current (CCA) without major issues.
    The charging phase is more delicate: below 0 °C, the charging current should be limited to avoid long‑term damage to the cells.
    Charging on the bike at –10 to 0 °C

    Here we need to separate two cases:

    Above 0 °C (0…+5 °C and higher)
    Charging from the bike’s alternator/regulator is generally fine, as long as the system does not exceed the recommended voltage (typically around 14.0–14.4 V for motorcycle LiFePO₄).
    In this range, the battery charges normally, just a bit slower than at warmer temperatures.
    Below 0 °C (–1…–10 °C)
    All LiFePO₄ cells, not just the YLP07, do not like being charged with high current below freezing.
    The alternator can provide relatively high current right after starting, especially if the battery is somewhat discharged.
    Over time, repeated charging at low temperatures with high current can shorten the battery’s life (risk of lithium plating and accelerated degradation).
    Short answer to your question

    Yes, you can use the YLP07 on your bike at –10 to 0 °C:
    starting is supported (130 CCA at –18 °C is already a conservative spec);
    charging from the bike in that range is possible, but below 0 °C it’s not ideal for maximum battery lifespan.
    For occasional cold‑weather use, there is no major issue; for regular, heavy use below freezing, you should expect some reduction in service life compared to use in milder climates.

    Thank you

    Best Regards


    Martina xxxx


    Aliant Battery is a product by ELSA Solutions SpA
    Via Patarini 15, Imola (BO) 40026, ITALY | info@go-aliant.com | http://www.go-aliant.com | T: +39 0542362470

  • Zumindest eine ehrliche und ausführliche Antwort.
    Eigentlich sollte der Teil bezüglich laden bei tiefen Temperaturen FETT auch von den Anbietern abgebildet werden.
    Denn wie soll ich dem Generator erklären das er bei -10Grad die LiFePo eben nicht lädt bis die warm geworden ist ;-)
    Das BMS der Batterie und der Generator sind ja nicht miteinander verbunden.
    Da kann so eine LiFePo schon mal zickig werden , wenn die mit 1C oder mehr bei unter0 Grad (eigentlich unter +5 Grad) geladen werden.
    Die die das können wären LiFePoY Batterien die aber im Motorradbereich keine Verwendung finden.
    Durch das Y=Ytrium sind die kältebeständiger und können auch unter +5Grad mit bis zu 1C geladen werden.

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    Kove.....???

  • Ich habe die 300er auf einen LifePO4 Akku umgerüstet und hatte kürzlich bereits nach einer kalten Nacht von "nur" ca. 2Grad schon Startprobleme. Erst nach einigen Startversuchen hat der Akku den Motor durchgezogen. Also für Winterfahrer ist das ungeeignet.

  • Mit dieser hier: Shido Batterie LiFePO4 LTX7L-BS 12V habe ich vor paar Tagen bei MINUS 5 Grad keinerlei Probleme, Vor Jahren hatte ich in einem anderen Mopped eine von JMT und die hat schon bei PLUS 8 Grad angefangen sich schwer zu tun, Mittlerweile habe ich die Shido in allen meinen Moppeds.

    DLzG

  • Ihr könnt von Shido auch die LTZ8V reinstecken, die hat mehr Kapazität und Startstrom als die LTX7L-BS.
    Ist halt 300g schwerer als die LTX7L-BS und 600g mehr als die Aliant.

  • Genau...und das ist das Problem. 5 Grad scheint wohl noch zu gehen. Die LiFePo liefert zwar Leistung auch bei niedrigeren Temperaturen, will dort aber nicht gerne geladen werden. Lies mal den Beitrag von vorne. Da steht ja alles.

    Nachtrag. Interressant wäre mal zu wissen, wie das die Autohersteller machen. Die haben wegen dem Gewicht meine ich doch auch LiFePo Zellen. Aber da muss man ja auch bei Minusgraden laden. Oder beim E-Motorrad. Heizen die die Akkus vielleicht vor dem eigentlichen Ladebeginn auf eine bestimmte Temperatur auf ?

  • Hi!
    Danke für den Tipp und das Teilen deiner Erfahrungen mit der Motorradbatterie LiFePO4 LTX7L-BS 12V. Letztes Wochenende bin ich einmal bei -3° und einmal bei -4,6° meine Schotterrunde gefahren. Das kommt jeden Winter durchaus mehrfach vor.

    Ich habe den Support eines Händlers der diese Batterie verkauft angeschrieben, weil ich sie mir kaufen wollte, und folgende Antwort erhalten:

    ##############################
    Bei LiFePO4-Starterbatterien gilt grundsätzlich: Das Entladen bei Kälte ist unkritisch, das Laden bei Minusgraden dagegen nicht.

    Unter 0 °C können sich bei Lithium-Systemen metallische Ablagerungen auf der Anode bilden (Lithium-Plating). Dieser Effekt tritt vor allem dann auf, wenn die Lichtmaschine direkt nach dem Start einen hohen Ladestrom liefert – also genau in der Phase, in der der Akku noch kalt ist. Die Lichtmaschinen moderner Motorräder regeln nur die Ladespannung, aber nicht den Ladestrom – sie liefern sofort die volle Ladespannung. Bei längeren Fahrten im Minusbereich kann die Batterie dadurch dauerhaft geschädigt werden. Wiederholt sich das über längere Zeit, verkürzt das die Lebensdauer.
    Für Ihre Batterie gilt das ebenfalls. LiFePO4 ist zwar robuster als andere Lithium-Chemien, aber auch hier empfehlen die Hersteller, keine Ladung unter 0 °C oder nur stark begrenzt zuzulassen.
    Das bedeutet für Ihre Nutzung:
    • Der Motor lässt sich bei –4 °C meist problemlos starten – das ist unkritisch.
    • Die Ladung während der anschließenden Fahrt erfolgt jedoch bei noch unterkühlter Batterie und mit vergleichsweise hohem Strom.
    • Auf Dauer kann das die Lebensdauer Ihrer LiFePO4-Batterie verkürzen.
    • Ein klassischer Blei-Starterakku verkraftet solche Bedingungen ohne Probleme.
    Wenn Sie regelmäßig bei Minusgraden fahren, ist ein Bleiakku daher die von uns empfohlene Lösung. LiFePO4-Akkus eignen sich eher für saisonalen Einsatz, also für Motorräder, die überwiegend bei Plusgraden bewegt werden.
    #############################

    Gruß
    Tom

  • Dann habe ich wohl Glück, seit 2019 benutze ich meine SV 650 ganzjährig mit einer Shido LiFePo4, bis heute ohne Probleme. Und die Lebensdauer ist ja bis jetzt noch nicht am Ende. Eine JMT, die früher mal hatte, war nach 3 Jahren i.A.
    Mit anderen Worten ich laß es nach wie vor drauf ankommen, bin halt ein echter Teufelskerl (der noch Blei/Säure in Reserve hat) :D

    DLzG

  • Es heißt ja verkürzte Lebensdauer. Aber wenn du die Batterie seit 6 Jahren hast, wäre das super. Ich hatte schon Blei-Batterien die sind nach 2 Jahren unbrauchbar gewesen. Die Batterie meiner CRF 250 Rallye ist über sechs Jahre alt und hat kürzlich bei -4,5 Grad den Motor problemlos gestartet.
    Dann werde ich das auch mal angehen und ne LiFePo als nächstes kaufen. ;)

    Gruß
    Tom

  • Es ging darum, wenn man über längere Zeit häufig bei Minusgraden startet. Das wird hierzulande schwierig, sofern du dein Motorrad nicht grundsätzlich in einer Kühlkammer parkst. Wir haben ja neuerdings kaum mal mehr als ein paar Tage am Stück unter 0

    Einmal editiert, zuletzt von bwm (30. November 2025 um 08:06)

  • Man müsste mal wissen, wie schnell sich so eine LiFePo erwärmt. Angenommen man hat Heizgriffe. Zündung an und die mal anschalten. Dann müsste sich das Di g ja erwärmen. Nur wie weit ?
    Bei -4 Grad fahren ist nicht ohne.
    Aber wie ü erall zu lesen ist .. wenn man in dieser Jahreszeit fährt, halt einfach den Bleiakku reinpacken.vei mir stehen beide vollgeladen im Haus.

  • Das was wir halt nicht wissen ist, wie die LiFePo Batterien intern mit einem BMS (Batterie management system) ausgestattet sind.
    Ist es ein hochwertiges BMS mit Temperaturerfassung dann wird unter 5 Grad (interner Batterietemperatur) nicht geladen.
    Ob und welches aber in den Batterien verbaut ist, darüber gibt es so gut wie keine Info.

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