Die Alternative zur neuen 300er?

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  • LaLü
    Ab sofort nenne ich dich nur noch Rechercheur ;) :lol: .

    Was soll bei so wenig Kilometer schon kaputt gemacht worden sein, wird schon keiner gleich den kalten Motor in den Begrenzer gedreht haben :roll: . Meine war auch ein Vorführer, satte 3km auf der Uhr und zwei Jahre angemeldet im Schaufenster, dafür echt günstig, bis ich das Umbauen begonnen habe :roll: .

    Vermutlich wird man bei der Voge, wie schon oben angesprochen, auch einiges machen müssen. Die 29 PS klingen aber schon mal ganz gut.

    Ist halt alles ned so einfach, wenn da nicht Honda drauf steht, so rein psychisch :P .
    Wenn dieses Jahr genug Stunden, also Geld reinkommt, dann liebäugl ich aber doch eher mit der Kove ;) .

    Wenn jedoch mein kleine CRF jetzt im Urlaub nicht zickt und brav durchhält, dann darf sie bleiben und wird weiter bewegt :lol: .

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Die sind doch alle ein Jahr alt. Ich finde es erstmal nicht ungewöhnlich, dass sich Händler nach 1 Jahr von ihren Vorführern trennen. Macht z.B. unser Honda Händler auch. Vielleicht kommen dieses Jahr neue Farben oder so.

    Und immer aufpassen: nicht wenige Händler inserieren Neufahrzeuge mit wenig km als Gebrauchte, um in den Suchergebnissen für Gebrauchte aufzutauchen. Es geht aber eigentlich um Neubestellungen. Z.B. Dein erstes verlinktes Inserat, da steht im Text was von einer Vorbestellung, von Vorführer oder Gebrauchtfahrzeug ist dort keine Rede

    Ich find die Voge auch tatsächlich nicht interessant. ~2PS mehr bei 10 kg mehr sind jetzt nicht weltbewegend. Und das ganze bei der Optik. Naaaaja. Die ganzen potenziellen Probleme chinesischer Motorräder, die wir hier lang und breit diskutiert haben, wären da nur das i Tüpfelchen. Ich würde mir das Motorrad auch von Honda nicht kaufen, wenn ich schon ne 300er Rally hätte.

  • Zumindest bei der ersten Annonce weiß ich sicher, dass die Voge physisch vorhanden ist und das nicht ur einmal. Der Kilometerstand ist theoretisch und das Fahrzeug noch nicht zugelassen.

    Vorführer als Gebrauchte einstellen (wobei die bei "problematischen" Modellen oftmals keine EZ haben und nicht einen km gelaufen sind), ist ja ein bekanntes Mittel um den Verkauf anzukurbeln.

    Ein anderer Händler hier im Norden hatte seinen Voge 300 Rally Vorführer, ohne EZ, aber mit ca. 400 km, für 3.500,- € inseriert und schließlich nach einigen Wochen auch verkauft.

    Die 2 PS Mehrleistung sind, einigen Tests zufolge, ja auch eher theoretischer Natur, hier macht angeblich eher der Lärm das Gefühl von Mehrleistung... und laut soll das Teil sein, deutlich lauter als die 300er CRF, die ich persönlich schon nicht als leise empfinde.

    Aber China hin, Qualität, Support, Service her, man bekommt für ca. 4.000,- € ein neues Moped. Da ist mancher Roller inzwischen teurer 😉


  • Die sind doch alle ein Jahr alt. Ich finde es erstmal nicht ungewöhnlich, dass sich Händler nach 1 Jahr von ihren Vorführern trennen. Macht z.B. unser Honda Händler auch. Vielleicht kommen dieses Jahr neue Farben oder so.

    Und immer aufpassen: nicht wenige Händler inserieren Neufahrzeuge mit wenig km als Gebrauchte, um in den Suchergebnissen für Gebrauchte aufzutauchen. Es geht aber eigentlich um Neubestellungen. Z.B. Dein erstes verlinktes Inserat, da steht im Text was von einer Vorbestellung, von Vorführer oder Gebrauchtfahrzeug ist dort keine Rede

    Ich find die Voge auch tatsächlich nicht interessant. ~2PS mehr bei 10 kg mehr sind jetzt nicht weltbewegend. Und das ganze bei der Optik. Naaaaja. Die ganzen potenziellen Probleme chinesischer Motorräder, die wir hier lang und breit diskutiert haben, wären da nur das i Tüpfelchen. Ich würde mir das Motorrad auch von Honda nicht kaufen, wenn ich schon ne 300er Rally hätte.

    Die Voge wiegt 5 kg mehr als die CRF 300 Rally und über die Optik lässt sich immer schön diskutieren.

    Das der Motor von der KLX 300 abgekupfert wurde, war hier zwar nicht das Thema, sehe ich aber als Vorteil,
    denn der ist sehr drehfreudig und langlebig.

    Wie LaLü schon sagte, bekommt man für 4000 € ein neues Motorrad mit 2 Jahren Garantie.

    Selbst eine 6 Jahre alte CRF 250 L kostet mehr. Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass sich die
    250er nicht mehr so gut verkaufen. Wenn überhaupt, dann nur über den Preis oder sie werden
    zu Standuhren.
    Warum sollte man auch eine gebrauchte 250er für 4500 € kaufen, wenn es für nur 1000 €
    mehr eine neue CRF 300 gibt. ODER eben für 500 € weniger, eine neue 300er Rally aus China.

    Übrigens würde ich mir auch kein Moped aus China kaufen, aber in erster Linie aus politischen Gründen.

    Schöne Grüße von

    NordNordOst

  • OT: Wenn man Produkte aus China, aus welchen Gründen auch immer, ablehnt, dann wird's zu Hause aber ganz plötzlich sehr leise uns sehr leer werden. Das System Chinas halte ich auch für mehr als problematisch, trotzdem kommt man an chinesischen Produkten einfach nicht mehr vorbei (selbst wenn Du "italienische" Tomatensauce kaufst, dann kommen die Tomaten zu 98 % aus China).
    Von daher finde ich es heuchlerisch, das chinesische Moped hier abzulehnen, die Beiträge aber mit dem Xiaomi, Redmi, oder sogar auch dem iPhone zu schreiben. Ein Schelm... usw. usw.

    Und es war klar, dass die Preise für gebrauchte 250er einbrechen... schon deshalb habe ich meine noch zum guten Kurs in Zahlung gegeben 🤗

  • Die Chinesen können heutzutage alles und in jeder Qualität produzieren. Günstig ist das dann aber auch nicht mehr. Sobald das ganze Moped aber nur 4000€ kostet, kann man davon ausgehen, dass es nicht den höchsten Qualitäts-Standards entspricht und dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit hoch in Zukunft damit Ärger zu haben.


  • OT: Wenn man Produkte aus China, aus welchen Gründen auch immer, ablehnt, dann wird's zu Hause aber ganz plötzlich sehr leise uns sehr leer werden. Das System Chinas halte ich auch für mehr als problematisch, trotzdem kommt man an chinesischen Produkten einfach nicht mehr vorbei (selbst wenn Du "italienische" Tomatensauce kaufst, dann kommen die Tomaten zu 98 % aus China).
    Von daher finde ich es heuchlerisch, das chinesische Moped hier abzulehnen, die Beiträge aber mit dem Xiaomi, Redmi, oder sogar auch dem iPhone zu schreiben. Ein Schelm... usw. usw.


    Wenn ich eine Wahlmöglichkeit habe, nutzte ich diese und muss mich nicht klaglos ergeben.

    Schöne Grüße von

    NordNordOst

  • OT: ,,, wenn Du denn die Wahlmöglichkeit hast und die Herkunft nicht (siehe Tomatensauce) verschleiert wird.

    Wieviel China steckt wohl in einer CRF, oder wieviel China ist in einer GS verbaut? Alles "Made in Germany"? Ich glaube kaum.

    Wenn ich eine echte Wahlmöglichkeit habe, dann greife ich auch zu Bio, Lokal, Fair... aber kann ich jedem Label trauen?

  • Das driftet jetzt schon wieder ab. Ob man chinesische Produkte will oder nicht oder überhaupt keine Wahl hat, sollte hier in diesem Thema nicht thematisiert werden. Das ist ein politisches Thema und gehört in einen politischen Diskurs.
    Ich halte eine 8 Jahre alte CRF250L für auf keinen Fall mehr als 3k€ wert. Ich habe meine (2013er) in 2017 mit 3.000km für 3.200€ gekauft und das war damals eher teuer. Die darf jetzt, 7 Jahre später, nicht mehr über 2k€ wert sein. Wenn doch, spielt der Markt noch immer nach oben verrückt. Auf keinen Fall ist egal welche CRF250L noch über 4k€ wert. So viel haben die damals neu kaum gekostet. Von daher ist die Voge eher keine Konkurrenz zur 250er.

    Größtes Problem der Voge ist und wird auf längere Sicht sein die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zubehör, beides sowohl OEM als auch Aftermarket. Wir können bei dem Preis denke ich davon ausgehen, dass das Fahrwerk der Voge nicht viel besser ist, als das der kleinen CRF. Versuch mal, dafür einen Ersatz zu finden. Bei der CRF überhaupt kein Problem. Von günstigen Hyperpro Tauschfedern über Wilbers Mittelklasse bis hin zu Öhlins Edelware gibt es alles, was das Herz begehrt. Für die Voge bekommst du aktuell nicht mal das originale Federbein, falls es kaputt geht. Vom Zubehör ganz zu schweigen.
    Klar würden die Zubehörhersteller dafür etwas anfertigen, wenn es genügend Motorräder im Markt gäbe. Gibt es aber nicht. Daher ist das ein "kauft keiner, weil's keiner kauft" Problem. Die Husky Terra ist da ein wirklich vorzügliche Beispiel für. Hatte ein bekannter und hat sie schlussendlich genau deshalb verkauft. Du findest nix für das Ding. Dabei war sie die objektiv bessere G650GS. Am Motor wurde aber einiges ggü der BMW modifiziert, sodass es in Sachen Ersatzteile nicht geholfen hat, dass sie die gleiche technische Basis hatte, wie die BMW. Dass die Nockenwelle ähnlich ist, hilft halt nicht. Die muss gleich sein.

    Ich glaube nicht daran, dass chinesische Hersteller sich zeitnah im Motorradmarkt behaupten werden. Weder die, die alte europäische Namen aufgekauft haben, noch die neuen, die es selbst versuchen. Die GS ist das weltweit erfolgreichste Motorrad und das sicher nicht, weil sie herausragend günstig ist. Motorrad ist nirgendwo auf der Welt ein klassisches Massenprodukt für den Alltag. Motorräder werden daher selten nach "Vernunft" gekauft, sondern eher nach Gefühl. Weil man sich einer Marke besonders verbunden fühlt oder weil das Töff herausragend gut in bestimmten Bereichen ist oder weil es besonders gut aussieht oder was auch immer. Nie, weil es einfach nur billig ist. Und billig ist das einzige, was China "herausragend" gut kann.

  • Das Beispiel Husqvarna Terra ist perfekt, da kann ich ja aus eigener Erfahrung berichten (obwohl es für das Teil in den USA und Australien damals massig Zubehör gab).

    Schon nach 5 Jahren waren viele OEM Teile nicht mehr lieferbar, BMW passte nur bedingt und beim Motor gar nicht. Als meine nach 7 Jahren einen Motorschaden hatte (Pleuellager fest), gab es zwei Möglichkeiten: Entweder einen neuen Motor von KTM für ca. 6.000,- € oder den Versuch einen gebrauchten Motor zu finden. Die Kurbelwelle und das Pleuel gab es nicht einzeln, war zwar ähnlich wie GS 650, aber eben nicht gleich. Zu dem damaligen Zeitpunkt gab es keinen gebrauchten Motor und KTM war keine Option, also wirtschaftlicher Totalschaden.

    Ich vermute ähnlich wird es künftig vielen, günstigen Angeboten aus dem Land des Lächelns ergehen, wenig Durchsatz und schnelle Modellwechsel und irgendwann ganz vom Markt verschwunden. Da legt sich niemand Teile aufs Lager.

    Es fährt sich einfach unentspannt, wenn man weiß, dass bei einem eventuellen Schaden kein Ersatzteil zur Verfügung steht.

    Und den Rest hatte ich extra als OT gekennzeichnet, aber heutzutage kann man einen Kauf in China nicht mehr vermeiden, wenn man am "normalen" Leben teilnimmt.

  • Tja, so ist es wohl :roll: , aber evtl. ist es in 10 Jahren ganz anders und China-Produkte sind voll nachhaltig geworden. Wenn man die industrielle Entwicklung Chinas anschaut, dann sind die mind. 3x so fix.
    => also dauert es keine 10 Jahre mehr :shock: . Wenn ein Land auf der Erde die "Energiewende" echt packt, dann ist des China und nicht etwa Deutschland, ich bin gespannt.
    => Gasbeben, so lange es noch geht ;)
    Naja, mit nem E-Moped (Zero FX) hab ich schon mal geliebäugelt, aber da sind für die Kohle leider grottenschlechte Teile verbaut! Außerdem echt doof auf´n TET :lol: .

    Weiß hier jemand zufällig, wo der GS1300 Motor gebaut wird? In Berlin-Spandau wird ja nur noch montiert, oder?

    Den Bericht mit der Tomaten-Soße hab ich auch gesehen, voll krass - im Tank-Container um die halbe Welt, dann in Italien in die Dose -> Made in Italy :shock: . Ja so läuft´s.

    Als ich für 2012 für 3 Monate in China war, da hat ein Ingenieur in einem großen Werk umgerechnet zwischen 600 und 800 € verdient, heute ist es knapp das Doppelte (zumindest bei der, die damlas mein Boss war) und der Wechselkurs ist aktuell genau gleich, wie 2012 :roll: . Leider verdien ich nicht das Doppelte, wie 2012 :oops: .

    Des mit den Ersatzteilen läuchtet auch mir immer mehr ein :roll: . Wenn ich da an meine kleine CRF denke, da gibt es ca. ein dutzend Hersteller von Bremsbelägen. Mind. 8 Herteller für die verschiedenen Kupplungsscheiben. Sogar die Einspritzdüse gibts von mind. 3 Herstellern, Kettenblätter und Ritzel - viele, des ist schon nicht schlecht. Die echten Ersatzeile, also nicht Verschleißteile sind sau teuer, aber fix verfügbar...

    Ich hoffe ganz stark, trotzdem kein Ersatzteil in Afika zu brauchen. 9x Ölfilter, 1x LuFi, 1x Kupplungsscheiben und 1x Bremsbeläge vorne/hinten, sind im Gepäck. Was anderes außer Öl und Reifen will ich nicht organisieren müssen ;) .

    Trotzdem ist die Kove 450 Rally ein tolles Moped. Wie der Rainer schon geschrieben hat, zwei kaufen, eins als Ersatzteilträger :lol: .

    Habt Ihr mitbekommen, dass die Kove vom Mason Klein in Dubai im Zoll stecken geblieben ist und er jetzt nicht starten kann :shock: :shock: :shock: :shock: . Wie kann denn sowas passieren?

    Äh, wie heißt der Fred hier nochmal, wieder abgeschweift...
    Mach mal nen Dakar-Fred auf ;)

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    Kutter
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  • Also, in manchen Ländern sind Chinesen schon lange Zeit auf dem Markt. Und da gibt es ein einziges, aber sehr großes Problem: Chinesen bringen sehr gern auf dem Markt verschiedene Modellen zum attraktiven Preis. Aaaber... Nach ein paar Jahren, sie bringen nächste Modelle und mit altes Modell ist Schluß.. Ganz und überall. Kein Support, technische Unterstützung, Ersatzteilen usw. Oder, was noch schlimmer ist, diese Startup Firmen mit attraktiven Modellen verschwinden. Komplett. Pleite und aufniewiedersehn. Und man sitz dann mit der Chinacarette und soll irgendwo irgendwelche Teile finden, die dort passen.
    Ich bin froh, dass sie eine Konkurrenz erzeugen, aber ich hoffe, dass die technische Unterstützung wird es nicht in 2 Laden in Deutschland angeboten.

  • Sicher absolut richtig. Sollte sich in Zukunft ändern, weil ja bekanntlich die Hoffnung zu letzt stirbt :P .

    China lernt schneller als der Rest der Welt. Außderdem ist ja eh schon die ganze Welt von China abhänig :roll: . In vielen Bereichen hat das Reich der Mitte schon Monopolstellungen :shock: .

    Wenn China morgen früh rülpst, dann hat die USA noch am Vormittag einen Magendurchbruch. Aber daran ändern wir mal garnix und da sind wir wieder bei der Hoffnung ;) .

    Ich finde es natürlich auch scheiße :roll: , wenn es keine Ersatzteile mehr gibt.

    Es gab übrigens mal 131 deutsche Motorradmarken, die meisten sind pleite gegangen, wie sich mehr und mehr Bürger ein Auto leisten konnten. Da war es dann auch beschissen mit der Ersatzteilversorgung.
    Hinkt diese Beispiel eigentlich sehr? :P

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    Kutter
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  • Was mich daran etwas wundert: es gibt in der EU die sog. Ökodesign-Richtlinie, die diverse Sachen vorgibt in Sachen Verfügbarkeit von Reparaturanleitungen und Ersatzteilen

    https://www.evz.de/einkaufen-inte…egbar-sein.html
    In kurz: je nach Produktart müssen Hersteller 7 oder 10 Jahre nach dem letzten in Verkehr bringen kostenlose Reparaturanleitungen bereitstellen. Ersatzteile müssen mit einer Lieferfrist von maximal 15 Tagen lieferbar sein. Die trifft aber leider nicht auf Fahrzeuge zu.
    Aus dem Gesetz ergibt sich trotzdem eine etwas kompliziertere Pflicht zur Lieferbarkeit von Ersatzteilen.
    https://www.ihk.de/heilbronn-fran…aeufer--4786448
    Jetzt haben Voge und Kove ja (nicht ganz zufällig nehme ich an) keine eigene Vertretung in der EU, sondern lassen einzelne Händler das selbst machen. Damit sind die Händler rechtlich in der Pflicht, Ersatzteile liefern zu können. Ich glaube übrigens, dass der Eike so nett das auch gemeint sein mag sich rechtlich auf ganz dünnes Eis begibt, sofern er das nicht gewerblich macht. Man könnte ihm da notfalls ein Gewerbe unterstellen (vor allem, da er ja Geld einsammelt) und daraus ergeben sich ganz schnell steuerliche Pflichten und rechtliche Verpflichtungen, die so eine Privatperson schnell mal ruinieren können.

  • Das ist alles richtig, aber ich kann da aus der Husqvarna Red Zeit zu beitragen...

    Gilt nur für existierende Hersteller. Damals verschwand Husqvarna Varese einfach so vom Markt, war weg, gab es nicht mehr und Pierer hat sich lange dagegen gesträubt, dass seine Husqvarnas die legitime Nachfolge (mit allen Konsequenzen) davon sein sollten. Man konnte die Pierer Group schließlich davon überzeugen (keine Ahnung was da genau gelaufen ist), dass auch Husqvarna Austria die ET Versorgung übernehmen muss. Das Ganze hat aber ca. 3 Jahre gedauert und bis dahin war das Lager von Zupin leer. Die folgende Versorgung des ungeliebten Kindes verlief, freundlich ausgedrückt, auch eher schleppend. (Btw. Seid Jahresende 23 auch Geschichte, denn da waren 10 Jahre nach dem Tod von Husqvarna Varese um).

    Ich glaube genau aus diesem Grunde wechseln die Namen (und angeblich Hersteller) chinesischer Zweiradproduzenten in kurzer Folge. Angeblich gibt es den Hersteller dann nicht mehr, obwohl Yamasukawa dann als Kawasuyama im selben Werk zusammengeschraubt wird. Ich glaube die Aussicht auf mögliche EU-Strafen entlocken den Menschen in China nur ein müdes und höfliches Lächeln.

    Wer kann sich denn noch an die ganzen verblassten, chinesischen Herstellernamen erinnern, die kurz auf dem Markt aufflackerten und dann sang- und klanglos verschwanden und die wenigen Käufer das Teil nie wieder los wurden?

    Ach ja, zum Thema BMW/Husqvarna: Der 650er Eintopf von Loncin lebt ja in einer Voge 650 DSX weiter, ein übergewichtiger Reisedampfer mit Endurolook. Das Teil sollte, laut Liste, im Jahr 2021 ca. 7.300,- € kosten. Inzwischen versucht man Neufahrzeuge für ca. 5.400,- € los zu werden und eine gebrauchte Voge 650 DSX aus 21 wird mit ca. 7.000 km für 3.900,- €, eine andere aus 23 mit ca. 4.000 km für 4.450,- € angeboten. Weitere Angebote aus 22/23 werden in 100er Schritten teurer(Kleinanzeigen). Die sind alles keine Erfolgsannoncen und stehen z.T. schon lange zum Verkauf. Ich denke, wenn man sich ein Moped aus dem Land des Lächelns kauft, dann muss man entweder hohen Wertverlust (sogar gegenüber dem geringen Kaufpreis) oder eben Fahren bis zum Exitus einkalkulieren.

  • Servus Together,
    ach verdammt, die Argumentation ist so schlüssig 🙄...

    Wegen der Ersatzteilversorgung bei Fahrzeugen war ich bis jetzt immer der Meinung, die müsse 10 Jahr gewährleistet sein 😳.

    bwm
    Der Eike sammelt kein Geld ein, des muss jeder selber überweisen. Nur den Transport aus Slowenien organisiert er, aber auch nur aus Nächstenliebe, weil er einen Bekannten hat, der öfter mit dem LKW in Slowenien ist. Verdienen tut er daran natürlich auch nix.

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  • 🤔🤨🙄😟
    Stimmt, des wird wohl schwer.

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
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  • In der Automobil Industrie sind es bei Herstellern 15 Jahre -> Ersatzteilversorgung vom originalen Hersteller (wenn er nicht pleite geht, dann muss sich der Fahrzeughersteller um eine Ersatz kümmern)

    Ich hatte meine SWM 500R aus den obigen Gründen + Ersatzteilversorgung, after market und Händler Netz wieder verkauft.

    Deshalb wurde es eine CRF 300 L ... für mich in Summe der beste Kompromiss fürs Enduro wandern.
    Hab aber auch noch eine Tenere 700...
    Müsste ich mich nur auf ein Motorrad beschränken, wäre es eine XT 660 R... bei meinem Anforderungsprofil

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